Beitragvon Heinrich Tegethoff » 6. März 2004, 13:26
Ulrich Roth schrieb:
> Hierzu eine Nachfrage: Diese Art von abstrakten Spielen für
> >2 Spieler krankt ja oft daran, dass ein schwacher
> "Vorgänger" dermaßene Vorlagen liefert, dass die Spielbalance
> aus den Fugen gerät. Hält sich dieser Faktor bei "Einfach
> genial" im vertretbaren Rahmen?
Man kann seinem Nachfolger einen guten Zug vermiesen, aber da keiner
dessen verdeckte Chips kennt, so ist dieses vermiesen oder erlauben
nicht gezielt möglich und ergo kann ein schwacher Spieler keine
Steilvorlage geben.
Zumeist _jeder_ verbessert auch die Ausgangslage des Nachfolgenden, sofern
man eine Reihe nicht dicht macht. Ein schwacher Spieler kann vergessen,
bei gleicher Punktzahl eine Reihe dicht zu machen, aber dies ist auch nicht
leicht zu sehen, von einem selbst auch nicht immer gewünscht,
und die totale Optimierung bremst ohnehin das Spiel.
Ergo: geringes oder kein Problem.
> Außerdem würde mich noch interessieren, inwieweit (bzw. ob
> überhaupt) die permanente Verwaltungsarbeit auf den
> Wertungstafeln als Spaßbremse wirkt?
Nach jedem Zug werden 1 oder 2 Figuren nach trivial vorne gezogen während
der nächste schon seinen Zug macht oder plant. Zu den Gegnern richtet sich
der Blick eh meist auf die hinteren Figuren, was gut im Überblick ist.
Ergo: kein Problem.
Es muß aber immer ein Mitspieler mitzählen, da man sich schon leicht einmal
vertut! Zu zweit hat man damit wohl einen Overhead, aber ich kenne das 2er nicht.
Servus,
Heinz