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Tongiaki - DBMM - Verbesserung?

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Friedhelm Homberg

Tongiaki - DBMM - Verbesserung?

Beitragvon Friedhelm Homberg » 8. April 2004, 00:47

Hallo,

uns ist beim üben des Spiels Tongiaki aufgefallen, daß der Startspieler in der 4-Personenvariante einen großen Vorteil besitzt.
Nach der Einsetzphase auf Tonga besitzen alle 4 Spieler 2 Tongiaki. Der Startspieler verdoppelt seine Anzahl danach auf 4; unm dann 2 Auswanderungen von Tonga vorzunehmen. Im günstigsten Fall gelingt die Überfahrt zu neuen Inseln; im ungünstigsten Fall werden alle Tongiaki versenkt.
Das macht aber für den Startspieler in beiden Fällen eigentlich nichts, denn er hat immer noch 2 Tongiaki auf Tonga. Die Mitspieler haben zu diesem Zeitpunkt aber nur noch 1 Boot auf Tonga; ggf. auch noch Boote auf anderen Inseln (oder eben im üngünstigen Fall auch nicht).
Daraus folgert, daß die Mitspieler beim einsetzen maximal 1 Tongiaki in der 1. Runde einsetzten können.
Das heißt: Startspieler hat 4 Tongiaki; alle anderen Spieler maximal 2 Tongiaki. Nächste Runde: Startspielerr hat 6 Tongiaki, alle anderen Mitspieler 3 Tongiaki...usw.
Bei uns hatte dies zur Folge: Der Startspieler wird am Ende Erster oder Zweiter; der Zweite Spieler wird Erster, Zweiter oder Dritter; der Dritte wird Zweiter, Dritter oder Vierter; der Vierte wird Dritter oder Vierter.

Eigentlich Schade, denn dieses Spiel wird bei der Deutschen Brettspiel Mannschaftsmeisterschaft gespielt und krankt damit am gleichen Symptom wie Emerald in der Vorunde im letzten Jahr.

Ich denke, alle Mitspieler sollten die gleichen Chancen haben.
Meines Erachtens ist dies bei Tongiaki auch mit einem kleinen Regelkniff möglich. Dieser lautet:
Alle Mitspieler dürfen in der 1. Spielrunde 2 Tongiaki auf Tonga einsetzen ( wie der Startspieler). Sollte ein Mitspieler zu Beginn seiner 1. Runde kein Tongiaki mehr auf dem Spielplan haben, dann darf er in dieser Startrunde sogar 3 Tongiaki auf Tonga einsetzen.

Nach einer Probepartie scheint zumindest in der 4-Personen- Partie der Startspielervorteil abgemildert und auch der bei uns bisher völlig chancenlose 4.Spieler hat zumindest Spaß an einer Partie Tongiaki!

Ich hoffe,daß die Schiedsrichter Jo Weigand/Stefan Zimmermann hier mitlesen und diese Anregungen für die Brettspielmeisterschaft in Herne überdenken.

Unser Mannschaftskapitän hatte den Einwand, daß jede Mannschhaft in Herne einen Startspieler, einen Zweiten, Dritten und Vierten in der Spielrunde stellt und sich so Glück und Pech für die jeweilige Mannschaft ausgleichen.
Das ist natürlich richtig, aber wo bleibt der Spielspaß, wenn ich als Vierter in einer Spielrunde realistisch nur noch um Platz Drei kämpfe?

Unser Mannschaftsführer soll diese Frage/Anregung offiziell dem Schiedsrichtergespann stellen. Und mir sagte er, ich solle diese Anregung diesem Diskussionsforum stellen, nachdem ich seit einiger Zeit Online bin und hier manchmal vorbeisurfe.

MfG

Friedhelm Homberg

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Christian Hildenbrand

Re: Tongiaki - DBMM - Verbesserung?

Beitragvon Christian Hildenbrand » 8. April 2004, 11:04

Hallo !

Das gleiche Problem habe ich diese Woche schon einmal von einem Spieler gehört. Jedoch muß ich nach vielen Partien sagen, daß ich das nicht ganz nachvollziehen kann. Als 4. Spieler gleich nur noch um Platz 3 spielen zu können, halte ich für sehr übertrieben.

Ja, in der Anfnagsphase hat der Startspieler einen Vorteil. Aber: meine Erfahrung in vielen Partien hat gezeigt, daß es keinen direkten Zusammenhang mit Startposition und Endplatzierung gibt. Wer viele Schiffe auf dem Plan hat, bekommt auch viele versenkt. Und das Spiel dauert lange genug, um dieses eine Schiff vom Beginn der Partie wieder aufzuholen.

Zum Tiel unverständliche Grüße !

Christian

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Jürgen Valent.-Br. /Schmidt Sp

Re: Tongiaki - DBMM - Verbesserung?

Beitragvon Jürgen Valent.-Br. /Schmidt Sp » 8. April 2004, 12:07

Hallo Friedhelm,

bin zwar kein Schiedsrichter bei DBMM, aber möchte doch gerne als verantwortlicher Redakteur deinen Beitrag verstehen und antworten.

> uns ist beim üben des Spiels Tongiaki aufgefallen, daß der
> Startspieler in der 4-Personenvariante einen großen Vorteil
> besitzt.

Kann ich nach ca. 100 gespielten Partien weder selbst bestätigen noch von anderen Tongiaki-Spielern berichten, die dies können.

> Nach der Einsetzphase auf Tonga besitzen alle 4 Spieler 2
> Tongiaki. Der Startspieler verdoppelt seine Anzahl danach auf
> 4; unm dann 2 Auswanderungen von Tonga vorzunehmen. Im
> günstigsten Fall gelingt die Überfahrt zu neuen Inseln; im
> ungünstigsten Fall werden alle Tongiaki versenkt.
> Das macht aber für den Startspieler in beiden Fällen
> eigentlich nichts, denn er hat immer noch 2 Tongiaki auf
> Tonga.

Kann ich nicht nachvollziehen.
Solange die Mitspieler auch nur ein bisschen aufpassen und sich keiner zu dem allerersten Schiff vom Startspieler stellt und sie sich auch sonst auf alle Strände verteilen, muss der Startspieler in seinem ersten Zug nach der Einsetzrunde drei seiner Schiffe fahren lassen, wenn er denn unbedingt zwei Auswanderungen machen möchte. Das heißt, er behält nur eins auf Tonga übrig und läuft sogar Gefahr, dass die drei anderen Spieler ihn im Laufe ihrer folgenden Züge der ersten Spielrunde ganz von Tonga runterschmeißen. Was natürlich je nach Spielverlauf auch kein Beinbruch sein muss, was ich aber als Startspieler nicht unbedingt riskieren würde. Als bleibt´s bei einer sinnvollen Auswanderung. Für die der Startspieler aber auch wiederum zwangsläufig zwei seiner Schiffe benötigt, wenn die Mitspieler mitdenken (und dann nur noch zwei auf Tonga hat, ebenso wie mindestens ein Mitspieler).

> Das heißt: Startspieler hat 4 Tongiaki; alle anderen Spieler
> maximal 2 Tongiaki. Nächste Runde: Startspielerr hat 6
> Tongiaki, alle anderen Mitspieler 3 Tongiaki...usw.
> Bei uns hatte dies zur Folge: Der Startspieler wird am Ende
> Erster oder Zweiter; der Zweite Spieler wird Erster, Zweiter
> oder Dritter; der Dritte wird Zweiter, Dritter oder Vierter;
> der Vierte wird Dritter oder Vierter.

Gut, der Startspieler kann zweifellos die erste Initiative bei der ersten Auswanderungswelle von Tonga übernehmen. Insofern kann er dort als Erster Richtung und Mitfahrer bestimmen und wird sich auf Tonga bei seinem zweiten Zug mit einiger Wahrscheinlichkeit mehr vermehren können, als der vierte Spieler, Aber - wie Christian schon schreibt - eine Partie Tongiaki dauert lange. Und die Spielkunst der Mitspieler und das Glück oder Unglück beim Aufdecken der Plättchen sind weeeeeesentlich entscheidender als die Startposition.

Aloah he, Jürgen

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Wolfgang Ditt

Re: Tongiaki - DBMM - Verbesserung?

Beitragvon Wolfgang Ditt » 8. April 2004, 13:29

Hallo Friedhelm,

ich würde Tongiaki noch ein bisschen trainieren. Wenn man in der Reihenfolge weiter hin ist, muss man andere Taktiken anwenden als der Startspieler.


Viel Spaß beim Ausprobieren

Wolfgang (hat Tongiaki in der BSW als betes Spiel mit 85% Siegquote *angeb*)

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Friedhelm Homberg

Re: Tongiaki - DBMM - Verbesserung?

Beitragvon Friedhelm Homberg » 10. April 2004, 22:39

Hallo Wolfgang;
Ich freue mich auf Oberhof, und lerne gerne von dir die entsprechenden Taktiken.
Es würde mich angenehm überraschen, wenn mein erster Eindruck von Tongiaki
revidiert werden könnte.
Wir freuen uns auf die Übungen mit dir?!
Bis dann Friedhelm.

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Wolfgang Ditt

Re: Tongiaki - DBMM - Verbesserung?

Beitragvon Wolfgang Ditt » 11. April 2004, 09:16

Hallo Friedhelm,

dann krall mich einfach in Oberhof. Da ich Tongiaki schon häufiger gespielt habe, werde ich mehr hinter anderen Neuheiten hinterher sein (besonders Raja, GOA und St. Petersburg)

Wolfgang


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