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Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Cäsar
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Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Beitragvon Cäsar » 14. April 2004, 10:06

Hallo zusammen,

ich bitte um eure Mithilfe:
Ich bin auf der Suche nach Spielen, die KEINEN Versteigerungsmechanismus haben UND nicht nach Runden gespielt werden ( > nicht das Spiel, sondern der Spieler soll das Spiel beenden )
Einfach alles auflisten, egal ob Karten- oder Brettspiel.

Vielen Dank
Grüsse
Cäsar

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Thomas O.

Re: Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Beitragvon Thomas O. » 14. April 2004, 10:20

Hallo Cäsar,

spontan:

ANNO 1503
ATTIKA
AUF DEN SPUREN VON MARCO POLO
CAROLUS MAGNUS
FINSTERE FLURE
KING ARTHUR
PUERTO RICO
SAN JUAN
ZUG UM ZUG

Viel Spaß, Thomas

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RoGo

Re: Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Beitragvon RoGo » 14. April 2004, 10:29

Hallo,
bei der Entwicklung unserer Neuheit Lost Valley haben wir uns als Bedingungen gesetzt: Keine Versteigerung, keine Mehrheiten, keine Verhandlungen, keine drei Wertungsrunden, kein simultanes Bluffen, keine Aktionspunkte, kein ,kein, kein ...
Aber es gibt natürlich massenhaft Spiele, die nur keine Versteigerung haben, dass ich mich nicht traue sie aufzuzählen.
Fröhliche Grüße
Roland

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RoGo

Versteigerungen?

Beitragvon RoGo » 14. April 2004, 10:35

Ja,
aber was ist eine Versteigerung:
Weiter unter wurde zu Recht behauptet die Rollenwahl in PR und SJ hätte etwas von einer Versteigerung und man kann auch behaupten das Ziehen einer neuen Verbindungskarte in ZuZ ist eine Versteigerung: Jeder kann reihum zu greifen und muss dafür auf zwei andere Karten verzichten bzw. sie zahlen. Genauso wir bei Carolus Magnus um die Vorherrschaft in Farben gesteigert.

Fröhliche Grüße

Roland

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Cäsar
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Beiträge: 421

Re: Versteigerungen?

Beitragvon Cäsar » 14. April 2004, 10:45

RoGo schrieb:
>
> Ja,
> aber was ist eine Versteigerung:

Hallo Roland,

ich verstehe unter Versteigerung: ich will, biete, darf nicht, weil ein anderer mehr bietet......
also die klassische Versteigerung ( und sei sie noch so versteckt ;-) )

Grüsse
Cäsar

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Thomas O.

Re: Versteigerungen?

Beitragvon Thomas O. » 14. April 2004, 10:48

Natürlich kann man den Begriff "Versteigerung" wahlweise enger oder weiter fassen. Ich persönliche fasse "Versteigerung" auf als "Ein oder mehrere Objekt(e) (Waren, Resourcen, Rechte etc.) werden veräußert an denjenigen, der von einem anerkannten Zahlungsmittel (Geld, Resourcen, Spielsteine etc.) die höchste Menge bietet" (wobei verschiedenen Mechanismen möglich sind).

Ich denke, Cäsar hat mit seiner Frage nicht die von dir interpretierte Auslegung wie z.B. in ZuZ gemeint (kann aber sein, dass ich mich irre. Cäsar?).

Extrem weit ausgelegt könnte man sagen, dass in jedem Spiel die Spieler mit ihren Aktionen um den Sieg bieten... ;-)

Gruß, Thomas

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Cäsar
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Re: Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Beitragvon Cäsar » 14. April 2004, 10:49

Danke Thomas,

spontan gefällt mir am besten, dann kommen meistens die guten Spiele zum Vorschein.
Von deiner Liste fehlt mir nur noch Marco Polo und Carolus Magnus.

Grüsse
Cäsar

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Thomas O.

Hätte mir die Tipperei sparen können... (o.T.)

Beitragvon Thomas O. » 14. April 2004, 10:49

...

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Cäsar
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Re: Versteigerungen?

Beitragvon Cäsar » 14. April 2004, 10:52

Thomas O. schrieb:
>
> Natürlich kann man den Begriff "Versteigerung" wahlweise
> enger oder weiter fassen. Ich persönliche fasse
> "Versteigerung" auf als "Ein oder mehrere Objekt(e) (Waren,
> Resourcen, Rechte etc.) werden veräußert an denjenigen, der
> von einem anerkannten Zahlungsmittel (Geld, Resourcen,
> Spielsteine etc.) die höchste Menge bietet" (wobei
> verschiedenen Mechanismen möglich sind).
>
> Ich denke, Cäsar hat mit seiner Frage nicht die von dir
> interpretierte Auslegung wie z.B. in ZuZ gemeint (kann aber
> sein, dass ich mich irre. Cäsar?).

Du irrst dich nicht !

> Extrem weit ausgelegt könnte man sagen, dass in jedem Spiel
> die Spieler mit ihren Aktionen um den Sieg bieten... ;-)

Bieten oder Bitten ??? ;-)

> Gruß, Thomas

Grüsse
Cäsar

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Cwali

Re: Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Beitragvon Cwali » 14. April 2004, 10:55

Cäsar schrieb:
> ich bitte um eure Mithilfe:
> Ich bin auf der Suche nach Spielen, die KEINEN
> Versteigerungsmechanismus haben UND nicht nach Runden
> gespielt werden ( > nicht das Spiel, sondern der Spieler soll
> das Spiel beenden )
> Einfach alles auflisten, egal ob Karten- oder Brettspiel.

On the Boardgamegeek-site you can see "Mechanics" at each game.

I think more than half of all games apply with these criteria.
For the only 5 Cwali-games which are in stock at the moment:
Logistico, Subulata, StreetSoccer yes.
ZooSim, Titicaca not.
60%.
Incl. next 3 Cwali-games it will be 62,5%.

Grüße,
Corné

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Cäsar
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OT: Hätte mir die Tipperei sparen können... (o.T.)

Beitragvon Cäsar » 14. April 2004, 10:55

Trotzdem DANKE
:) :) :)

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Thomas O.

Re: Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Beitragvon Thomas O. » 14. April 2004, 11:14

Cäsar schrieb:
>
> Von deiner Liste fehlt mir nur noch Marco Polo und Carolus
> Magnus.

Hallo Cäsar,

wobei man bei MARCO POLO schon ein gewisses Faible für Laufspiele haben sollte, das ich nicht unbedingt habe.
CM ist für mich hingegen ein empfehlenswerter Evergreen für zwischendurch (wenn man gut viele Farben auseinander halten kann ;-) )

Von den Neuheiten kommen auch noch HANSA, TONGIAKI und INDUS ohne Versteigerung aus.

Schönen Gruß, Thomas

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RoGo

Re: Versteigerungen?

Beitragvon RoGo » 14. April 2004, 12:03

Hallo,
deine Definition funktioniert nicht.
Ein berühmtes einfachst mögliches Beispiel: Hol´s der Geier.
Es gewinnt derjenige der weniger geboten hat, wenn alle die mehr geboten haben, das gleiche geboten haben und dennoch sind alle Einsätze weg.
Anderes einfaches Beispiel: Kaufleute von Amsterdam. Der Preis sinkt, ich schlage zu, was die anderen biteen wollten werde ich nie erfahren.
Oder noch derber: Intrige.
der Versteigerer sucht sich aus wenn er will und streicht trotzdem alles ein.
Und, und, und

In deinem Sinne gibt es nur wenige Versteigerungsspiele, deren Versteigerungsmechanismus nochdazu als ziehmlich primitiv rezensiert wird.

Fröhliche Grüße

Roland

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RedPiranha
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Re: Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Beitragvon RedPiranha » 14. April 2004, 13:15

Mit welchem Zweck machst du diese Umfrage? Wenn du einfach alles wissen willst, das nicht nach einer bestimmten Anzahl von Runden (wie z.B. El Grande) beendet ist, dann kannst du im Prinzip jedes Spiel nehmen bei dem ein Spieler ein bestimmtes Siegkriterium als erstes erfüllt, z.B. 10 Siegpunkte bei den Siedlern von Catan, als erster die Ziellinie überschreitet, z.B. bei "Um Reifenbreite" (das ist aber auch das einzige Spiel, das ich kenne bei dem die Zugreihenfolgein einer Runde von der Platzieung abhängt) die ganzen Kinderspiele bei denen man würfelt und entsprechend vorrückt und auf bestimmten Feldern aussetzen muss. Dann gibt es noch die Spiele wo der gewinnt, der als letzter übrig bleibt, z.B. Monopoly.

Aber im Prinzip werden alle diese Spiele in Runden gespielt, wobei ich Runde so definieren würde, dass jeder Spieler innerhalb eines genau definierten Zeitabschnittes nur einmal drankommt - wenn er nicht mit 2 Farben wie z.B. in der 2er-Variante von Hase und Igel oder der 3er-Variante von Scotland Yard spielt.

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Ernst Knauth

Re: Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Beitragvon Ernst Knauth » 14. April 2004, 13:43

Cäsar schrieb:
>
> Ich bin auf der Suche nach Spielen, die KEINEN
> Versteigerungsmechanismus haben UND nicht nach Runden
> gespielt werden ( > nicht das Spiel, sondern der Spieler soll
> das Spiel beenden )

Bei [b] Blackbeard (Avalon Hill) [/b] wird jeweils über einen Kartenstapel (bestehend aus Multifunktions-Karten) bestimmt, wer als nächster dran kommt.

Da kann es schon mal vorkommen, daß die Mitspieler mehrfach hintereinander an der Reihe sind, während man selbst solange Daumen dreht.

Aber so kann das Piratenleben halt auch sein ...

Gruss

Ernst

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Cäsar
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Beiträge: 421

Re: Versteigerungen?

Beitragvon Cäsar » 14. April 2004, 14:01

RoGo schrieb:
>
> Hallo,
> deine Definition funktioniert nicht.

Für mich funktioniert sie schon: Keine Art der Versteigerung!!!!!!!


>
> In deinem Sinne gibt es nur wenige Versteigerungsspiele,
ich such ja keine Versteigerungsspiele
> deren Versteigerungsmechanismus nochdazu als ziehmlich
> primitiv rezensiert wird.
Danke fürs primitiv.....

> Fröhliche Grüße
>
> Roland

Nur für dich: Ich suche Spiele, die ohne Versteigerungsmechanismen und "Anzahl Runden" funktionieren.
Ist das so schwer zu verstehen?
Wenn du keine kennst; ok, falls du welche kennst, bin ich dakbar für Tipps.
Alles klar?

Grüsse
Cäsar

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Olav Müller
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Beiträge: 638

Re: Versteigerungen?

Beitragvon Olav Müller » 14. April 2004, 15:04

Hiho,

Cäsar schrieb:
> RoGo schrieb:
> > deine Definition funktioniert nicht.
> Für mich funktioniert sie schon: Keine Art der
> Versteigerung!!!!!!!

Ja Hallo? Dann hilf uns doch erstmal zu klären, war DU unter Versteigerung verstehst! Deine vorige Definition, auf die sich RoGo bezog:

> ich verstehe unter Versteigerung: ich will, biete, darf nicht, weil ein anderer mehr > bietet......also die klassische Versteigerung ( und sei sie noch so versteckt )

funktioniert offensichtlich nicht aus von (unter anderem) RoGo genannten Gründen.

> > In deinem Sinne gibt es nur wenige Versteigerungsspiele,
> ich such ja keine Versteigerungsspiele
> > deren Versteigerungsmechanismus nochdazu als ziehmlich
> > primitiv rezensiert wird.
> Danke fürs primitiv.....

(1. Lesen, 2. Verstehen, DANN erst 3. meckern. Letzteres erübrigt sich fast immer.)

> Nur für dich: Ich suche Spiele, die ohne
> Versteigerungsmechanismen und "Anzahl Runden" funktionieren.
> Ist das so schwer zu verstehen?

Nein. Eigentlich nicht. Sobald wir geklärt haben ob Beispielsweise "Hol's der Geier" oder "Puerto Rico" oder ettliche 100 andere Spiele für Dich "Versteigerungsmechanismen" beinhalten oder nicht. S.o.

> Alles klar?

Jo.

CU,
Olav

PS: Beispiele aus den Spielen, die ich in den letzten Tagen gespielt habe und die weder Versteigerungen noch feste Rundenanzahlen haben:

Gargon
Anno Domini
Finstere Flure
Tongiaki
La Strada
Munchkin
Da Vinci Code
Zug um Zug
Corsari

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RoGo

Re: Versteigerungen? Ein Versuch

Beitragvon RoGo » 14. April 2004, 15:30

Hallo Herr Kaiser,

um die Reihe der idealtypischen Versteigerungen zu vervollständigen:
"Das letzte Paradies" von Knizia mit einer second-price-auction.
(Jeder bietet geheim, der mit dem höchsten Gebot erhält den Zuschlag, muss aber nur das zweithöchste Gebot zahlen.)
Diese Versteigerung fällt natürlich auch aus deiner Definition, war dem Nobel-Komitee allerdings einen Preis wert.

Aber ich will nicht nur kritisieren, sondern mich auch einmal versuchen:

In einem Spiel mit Versteigerungsmechanismus muss es Spielern möglich sein spielrelevante Rechte (Karten, Züge etc.) zu erwerben, deren Preis eine Funktion des Verhaltens mehrerer Spieler ist.

Anders gesagt, ich kann was kaufen, dessen Preis durch Mitspieler geändert werden kann.

Fröhliche Grüße

Roland

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RoGo

Re: Suche Spiele ohne Versteigerung und ohne "Runden"

Beitragvon RoGo » 14. April 2004, 15:39

Hallo,

bei PC-Spielen spricht man von rundenbasiert, wenn man nacheinander dran ist. Wielange man für seinen Zug braucht und wieviele Züge es insgesamt gibt, ist aber völlig egal.
In wie weit ein Spiel wie Siedler von Catan noch rundenbasiert ist, wenn innerhalb eines Zuges alle anderen durcheinander mit einem tauschen können, ist natürlich fraglich.
Der harte Kontrast sind aber die Echtzeitspiele und nicht Spiele mit einer festen Rundenzahl - nehmen wir El Grande. Wobei lustigerweise Warcraft als das wohl berühmteste Echtzeitstrategiespiel als Brettspiel rundenbasiert ist.

Nice dice

Roland

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Thomas Rosanski

Re: Versteigerungen? Ein Versuch

Beitragvon Thomas Rosanski » 14. April 2004, 15:50

Hallo RoGo!

> In einem Spiel mit Versteigerungsmechanismus muss es Spielern
> möglich sein spielrelevante Rechte (Karten, Züge etc.) zu
> erwerben, deren Preis eine Funktion des Verhaltens mehrerer
> Spieler ist.
>
> Anders gesagt, ich kann was kaufen, dessen Preis durch
> Mitspieler geändert werden kann.

Demnach ist Fische Fluppen Frikadellen für dich ein Versteigerungsspiel? Weil dort wird der Preis für spielrelevante Waren durch das Verhalten der Mitspieler geändert.

Ich weiss, Gegenbeispiele sind immer einfacher als eigene Thesen (das war schon im Matheunterricht so) und ich will dieses Posting mal bewusst einfach halten ;-). Das solche Definitionen schwierig sind, zeigt ja schon die Tatsache, dass viele Leute von "ebay-Auktionen" reden, obwohl es sich nach der Definition des deutschen Gesetzgebers gar nicht um eine Auktion handelt.

Fröhlichen Gruß,

Thomas.

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Thomas O.

(OT) ebay - Auktion?

Beitragvon Thomas O. » 14. April 2004, 15:53

Thomas Rosanski schrieb:
>
> dass viele Leute von "ebay-Auktionen" reden, obwohl es sich
> nach der Definition des deutschen Gesetzgebers gar nicht um
> eine Auktion handelt.
>
> Fröhlichen Gruß,
>
> Thomas.

Nur mal so am Rande (wo du doch so interessante Andeutungen, aber leider keine Ausführungen machst ;-) : Wie definiert denn der deutsche Gesetzgeber eine Auktion?

Meistbietende Grüße, Thomas

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RoGo

Re: Versteigerungen? Ein Versuch

Beitragvon RoGo » 14. April 2004, 15:59

Hallo Thomas,
in einem weiten sinne - ja.
Wenn man es enger fassen wollte -nein, wenn man die Preisänderung zeitlich eng an den Erwerb des Rechtes bindet.

Was in FFF mit den Preisen passiert hat für mich auf jeden Fall mehr mit einer Versteigerung als mit einer Marktpreisbildung unter Konkurrenzbedingungen zu tun.

Volkswirtschaftliche Grüße

Roland

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Thomas Rosanski

Re: (OT) ebay - Auktion?

Beitragvon Thomas Rosanski » 14. April 2004, 16:10

Thomas O. schrieb:
> Nur mal so am Rande (wo du doch so interessante Andeutungen,
> aber leider keine Ausführungen machst ;-) : Wie definiert
> denn der deutsche Gesetzgeber eine Auktion?

Ich bin kein Jurist, aber für eine Auktion müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein. Unter anderem muss es einen Auktionator geben, der einem Bieter den "Zuschlag" gibt. Außerdem habe ich mal gehört, dass die Bieter sich in einem geschlossenen Raum oder zumindest in räumlicher Nähe des Auktionators aufhalten müssen. Beim Bieten per Telefon übernimmt eine im Auktionsraum befindliche Person, die in telefonischen Kontakt mit dem Bieter steht, sozusagen die Vertretung für den Bieter.

Bei ebay gibt es aber keinen Zuschlag, sondern nur ein Bietfrist. Es handelt sich daher bei ebay "nur" um eine "Aufforderung zur Abgabe eines Angebots", bei dem man bereits vor Erhalt der Angebote zusätzlich erklärt, dass man das höchste wirksam abgegebene Angebot annehmen wird.

Siehe hierzu auch:
"Richter: Versteigerung im Web ist keine Auktion"
http://www.heise.de/newsticker/meldung/7703

> Meistbietende Grüße, Thomas

Fröhliche Grüße,

Thomas.

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Thomas O.

Danke! (o.T.)

Beitragvon Thomas O. » 14. April 2004, 16:18

...

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Roland G. Hülsmann

Re: Versteigerungen? Ein Versuch

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 14. April 2004, 16:52

Thomas Rosanski schrieb:

> Das solche
> Definitionen schwierig sind, zeigt ja schon die Tatsache,
> dass viele Leute von "ebay-Auktionen" reden, obwohl es sich
> nach der Definition des deutschen Gesetzgebers gar nicht um
> eine Auktion handelt.

Wobei festzuhalten bleibt, daß es nicht der deutsche Gesetzgeber ist, der unsere Sprache definiert!

Gruß
Roland


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