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Mittelalter

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Ralf David

Mittelalter

Beitragvon Ralf David » 26. April 2004, 15:57

Hallo Leute,

wer kann mir ein Taktik/Strategiespiel mit der Thematik Mittelalter empfehlen?
Es sollten dementsprechend Ritter, Burgen, Belagerungen etc. vorkommen
und nach Möglichkeit auch schon ab zwei Spieler spielbar sein.

Als Schwierigkeitsgrad und Spieldauer stelle ich mir so etwa einen Vergleich
mit Axis & Allies vor (also NICHT wie Risiko oder wie ein komplexes Cosim).

Da muß es doch irgend etwas Derartiges auf dem Markt geben...

Gruß
Ralf

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Martin Höfer

Re: Mittelalter

Beitragvon Martin Höfer » 26. April 2004, 16:16

Hallo Ralf,

würde Dir "Hammer of the Scots" von Columbiagames empfehlen. Leider nur direkt über www.columbiagames.com zu bestellen. 2 Spieler, ca. 3 Stunden.

Schau mal unter http://www.boardgamegeek.com/game/3685 oder http://www.columbiagames.com/cgi-bin/query/cfg/zoom.cfg?product_id=3215

"Crusader Rex" vom gleichen Hersteller ist leider noch nicht erschienen, man kann es jedoch vorbestellen (Thema Kreuzzüge):
http://www.columbiagames.com/cgi-bin/query/cfg/zoom.cfg?product_id=3226

Auch das noch nicht erschienene "Island of the Mighty" könnte interessant werden (2-4 Spieler), allerdings vor Mittelalter angesiedelt (Dark Ages):
http://www.columbiagames.com/cgi-bin/query/cfg/zoom.cfg?product_id=3213

Falls es auch Fantasy-Ambiente sein darf, ist sicherlich auch Wizard Kings (ebenfalls Columbia Games) interessant:
http://www.columbiagames.com/cgi-bin/query/cfg/allwizardkingsitems.cfg

Hmmm, ist wohl etwas Columbiagames-lastig - ;) Dennoch - falls Du die noch nicht kennst, es lohnt sich!!!

Gruss
Martin

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Volker L.

Re: Mittelalter

Beitragvon Volker L. » 26. April 2004, 16:49

Ralf David schrieb:
>
> Hallo Leute,
>
> wer kann mir ein Taktik/Strategiespiel mit der Thematik
> Mittelalter empfehlen?

Falls es nicht zwangsläufig Europa sein muss, sondern auch
fernöstliches Mittelalter akzeptabel ist, könnte ich Dir
Samurai Swords (hiess früher mal Shogun) von MB vorschlagen.
Ist zwar inzwischen oop, aber noch nicht allzulange, so dass
Du in sogenannten Freak-Läden eventuell noch ein ungespieltes
Restexemplar finden könntest.

> Als Schwierigkeitsgrad und Spieldauer stelle ich mir so etwa
> einen Vergleich
> mit Axis & Allies vor (also NICHT wie Risiko oder wie ein
> komplexes Cosim).

Samurai Swords ist aus der MB-Gamemaster-Serie, der auch A&A
entstammt. Schwierigkeitsgrad und Spieldauer sind vergleichbar.

> Es sollten dementsprechend Ritter, Burgen, Belagerungen etc.
> vorkommen
> und nach Möglichkeit auch schon ab zwei Spieler spielbar sein.

Samurai Swords ist für 2 bis 5 Spieler.
Man kann es als deutlich komplexere Risiko-Weiterwentwicklung
betrachten - statt 1 Armee pro 3 Länder bekommt man hier 1 Geld
pro 3 Provinzen, dafür kann man sich diverse Dinge kaufen:
hauptsächlich Truppen (je 2 Nah- und Fernkampfeinheiten
unterschiedlicher Qualität (=Trefferwahrscheinlichkeit)),
Burgen, Söldner (die mietet man für 1 Runde und stellt sie
verdeckt auf (--> Unsicherheitsfaktor für den Gegner)), das
Recht als erster oder letzter zu ziehen oder einen Ninja, mit
dem man wahlweise den Gegner auskundschaften oder eines seiner
Heere lahmlegen kann.

Gruß, Volker

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Fritz Boldt

Re: Mittelalter

Beitragvon Fritz Boldt » 26. April 2004, 16:52

Hallo Ralf,

mir fällt dazu spontan "Rheingold" von Jumbo ein. Gibt es zwar schon länger nicht mehr (also "gebraucht" besorgen) und ist erst ab 3 Spieler, aber von der Thematk her eigentlich genau was du suchst. Viele Ritter belagern viele Burgen !!!
Ein sehr schönes Spiel.

Gruß Fritz

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Marcus Segler
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Beiträge: 209

Re: Mittelalter

Beitragvon Marcus Segler » 26. April 2004, 17:00

Cry Havoc und Erweiterungen

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Ernst Knauth

Re: Mittelalter

Beitragvon Ernst Knauth » 26. April 2004, 17:04

Ralf David schrieb:
>
> Hallo Leute,
>
> wer kann mir ein Taktik/Strategiespiel mit der Thematik
> Mittelalter empfehlen?
> Es sollten dementsprechend Ritter, Burgen, Belagerungen etc.
> vorkommen
> und nach Möglichkeit auch schon ab zwei Spieler spielbar sein.

Die Cry Havoc Serie (Eurogames/Standard Games) erfüllt alle Deine Anforderungen. Es gibt inzwischen weit über 100 Szenarien von 2-5 Stunden.
Schau einfach mal auf
http://www.cryhavocgames.net/ und
http://www.cryhavocfan.org/indexeng.htm
und benütze die Suchfunktion in diesem Forum.

Einziges Problem: Die Spiele gibts leider nicht mehr im Handel.

Gruss

Ernst

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Andreas

Re: Mittelalter

Beitragvon Andreas » 26. April 2004, 18:37

Da fallen mir doch folgende Spiele ein:

Cry Havoc, Siege etc.
Jean d' Arc
Warrior Knights
Camelot
Fief 2
König Artus
Krone und Schwert
Löwenherz
und...mit ein bischen Fantasy : A Game Of Thrones (heiß empfohlen!)


Gruß
Andreas

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Ralf David

Re: Mittelalter

Beitragvon Ralf David » 27. April 2004, 09:03

Danke für eure zahlreichen Vorschläge. Ich denke da ist sicher was Interessantes für mich dabei. Besonders Cry Havoc sieht sehr gut aus...

Kennt jemand Britannia? Wäre das evtl. auch eine Alternative?

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Mike

Re: Mittelalter

Beitragvon Mike » 27. April 2004, 10:22

Hallo
Britannia ist auch sehr nett, hat ne ziemlich große Fangemeinde. Läuft so'n bisschen ab wie Vinci, nur halt sehr an der Historie hängend, komplexer und länger (Dauer: 6-7 Stunden).
Mike

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Mike

Re: Mittelalter

Beitragvon Mike » 27. April 2004, 10:30

ich nochmal
... und es ist nur mit 3-5 Leuten spielbar, empfehlenswert eigentlich nur für 4.
Mike

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Ernst Knauth

Britannia

Beitragvon Ernst Knauth » 27. April 2004, 10:52

Ralf David schrieb:
>
> Danke für eure zahlreichen Vorschläge. Ich denke da ist
> sicher was Interessantes für mich dabei. Besonders Cry Havoc
> sieht sehr gut aus...
>
> Kennt jemand Britannia? Wäre das evtl. auch eine Alternative?

Hallo Ralf,

Britannia ist ein historisches Spiel über die Invasionen in England in 1000 Jahren, beginnend mit den Römern. Es ist nominell für 3-5 Spieler, taugt aber nur zu viert.
Spieldauer mit etwas Übung ca. 3-4 Stunden.

Jeder Spieler führt 4-5 Völker, die aber erst nach und nach ins Spiel kommen (und auch nach und nach wieder verschwinden). Der Vorteil ist, daß kein Mitspieler ausscheidet, nur weil er mal ein Volk geschrottet hat.

Während der 16 Runden werden ständig Siegpunkte gezählt, die am Schluss aufsummiert werden.

Spiele mit demselben System wie Britannia sind u.a. Maharaja (Avalon Hill), Hispania (Azure Wish) und noch ein paar inoffizielle Varianten. Ich spiele diese Spiele seit 20 Jahren immer wieder und immer noch sehr gerne.

Mehr findest Du unter:
http://www.spotlightongames.com/
> Military > Ludographies > Britannia-style Games

Gruss

Ernst

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Ernst Knauth

Re: Britannia

Beitragvon Ernst Knauth » 27. April 2004, 12:24

Hier noch der direkte Link:
http://www.spotlightongames.com/list/b-style.html

Gruss

Ernst

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torben

Re: Britannia

Beitragvon torben » 28. April 2004, 09:38

Das hört sich nach "History of the world" an. Ist das vergleichbar?

Gruß

Torben

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Ernst Knauth

Re: Britannia

Beitragvon Ernst Knauth » 28. April 2004, 09:53

torben schrieb:
>
> Das hört sich nach "History of the world" an. Ist das
> vergleichbar?

Nicht wirklich, denn HotW hat einen recht eigenen Mechanismus. Dort werden Spielsteine, die einmal gesetzt wurden, nie mehr bewegt. Defensiv-Möglichkeiten gibt es dadurch nicht.

Bei Britannia ist das nicht so. Die Einheiten auf dem Plan sind vielfältiger als bei HotW, sie sind beweglich und vermehrbar. Außerdem sind hier die verschiedenen Völker schon von vornherein jedem Spieler eindeutig zugeordnet (immer gleich), was natürlich stark in die strategische Planung einfließt (zumindest sollte es das).

Vom Spielgefühl her sind beide Spiele m.E. nicht vergleichbar. Ich spiele aber auch HotW immer mal wieder recht gerne.

Gruss

Ernst

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Andreas

Re: Britannia, Vinci

Beitragvon Andreas » 28. April 2004, 21:22

Hallo,

Britannia ist ein Spiel, das mit Vorsicht zu genießen ist! Es ist zwar außerordentlich gut und ausgewogen, jedoch macht es erst wirklich Spaß, wenn man es oft gespielt hat...nur so kann man abschätzen, welcher Spieler mit seinen Völkern übermäßig gut Punktet, und wie die eigenen Chancen stehen noch genügend Punkte zu sammeln. Die "geschichtliche Korrektheit" stört viele Spieler, weil man dadurch in seinen strategischen Möglichkeiten eingeschränkt wird. Hauptproblem bleibt jedoch immer wieder 4 Spieler zu finden (und dies sei hier nochmal gesagt...das Spiel ist wirklich nur für 4 Spieler zu empfehlen), die das Spiel alle recht gut kennen...Für Einsteiger in Spiele dieser Art würde ich eher das Spiel Vinci empfehlen...leichter Einstieg und geniales Spielsystem...

Gruß
Andreas (Der Britannia gut findet)

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Ernst Knauth

Re: Britannia, Vinci

Beitragvon Ernst Knauth » 28. April 2004, 22:07

Andreas schrieb:
>
> Britannia ist ein Spiel, das mit Vorsicht zu genießen ist! Es
> ist zwar außerordentlich gut und ausgewogen, jedoch macht es
> erst wirklich Spaß, wenn man es oft gespielt hat...nur so
> kann man abschätzen, welcher Spieler mit seinen Völkern
> übermäßig gut Punktet, und wie die eigenen Chancen stehen
> noch genügend Punkte zu sammeln.

So ähnlich sehe ich das auch.

> Die "geschichtliche Korrektheit" stört viele Spieler, weil man dadurch in seinen
> strategischen Möglichkeiten eingeschränkt wird.

Das sehe ich anders:
Ich finde die "geschichtliche Korrektheit" positiv, da sie strategische Überlegungen erst richtig fordert.
Generell spiele ich lieber etwas weniger verschiedenee Spiele, aber diese dann dafür um so öfters, um auch an die Feinheiten des Designs kommen zu können. Das ist der hauptsächliche Reiz für mich ...

> Hauptproblem bleibt jedoch immer wieder 4 Spieler zu finden (und dies sei
> hier nochmal gesagt...das Spiel ist wirklich nur für 4
> Spieler zu empfehlen), die das Spiel alle recht gut
> kennen...Für Einsteiger in Spiele dieser Art würde ich eher
> das Spiel Vinci empfehlen...leichter Einstieg und geniales Spielsystem...

Hier wieder einverstanden. :-)

> Gruß
> Andreas (Der Britannia gut findet)

Gruss

Ernst (der Vinci auch gut findet, Spiele wie Britannia aber jederzeit vorziehen würde)

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Attila
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Re: Britannia

Beitragvon Attila » 29. April 2004, 08:17

Ernst Knauth schrieb:

> > Das hört sich nach "History of the world" an. Ist das
> > vergleichbar?
> Nicht wirklich, denn HotW hat einen recht eigenen
> Mechanismus. Dort werden Spielsteine, die einmal gesetzt
> wurden, nie mehr bewegt. Defensiv-Möglichkeiten gibt es
> dadurch nicht.

Faierer weise muss man hier imo auch einen (DEN) Kritikpunkt an Britannia erwähnen: Das was die Spieler tun müssen ist *festgelegt* jeder Spieler ist mit seinen Völkern darauf festgelegt in jeder Partie die gleichen Ziele zu verfolgen - wer davon abweicht, wird durch den Spielmechanismus bestraft.
Das ist ein sehr zweifelhafter Mechanismus.

Mir gefällt das Spiel aber trotzdem.

Atti

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Ernst Knauth

Re: Britannia

Beitragvon Ernst Knauth » 29. April 2004, 08:40

Attila schrieb:
>
> Faierer weise muss man hier imo auch einen (DEN) Kritikpunkt
> an Britannia erwähnen: Das was die Spieler tun müssen ist
> *festgelegt* jeder Spieler ist mit seinen Völkern darauf
> festgelegt in jeder Partie die gleichen Ziele zu verfolgen -
> wer davon abweicht, wird durch den Spielmechanismus bestraft.
> Das ist ein sehr zweifelhafter Mechanismus.

Bei Britannia erhält jeder Spieler "festgelegte" Siegpunkte für das Besetzen bestimmter Felder und für das Eliminieren bestimmter Leader. Wenn er diese Siegpunkte nicht erreichen will (oder nicht kann), dann hat er halt weniger.

Daran kann ich nichts "zweifelhaftes" erkennen. Das ist bei fast jedem anderen Spiel auch so.

Gruss

Ernst

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Attila
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Re: Britannia

Beitragvon Attila » 29. April 2004, 12:32

Hiho,

Wenn der Spieler die auswahl zwischen mehreren gleichwertigen Zielen hätte, wäre das okay - aber vorzuschreiben das man ein bestimmtes Feld erobern muss (was in *jedem* Spiel das gleiche ist) finde ich ziemlich zweifelhaft.

Manche Spieler bezeichnen es als "völlig sinnloses Spiel" - und das kann ich absolut nachvollziehen.

Atti

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Ernst Knauth

Re: Britannia

Beitragvon Ernst Knauth » 29. April 2004, 15:18

Attila schrieb:
>
> Wenn der Spieler die auswahl zwischen mehreren gleichwertigen
> Zielen hätte, wäre das okay - aber vorzuschreiben das man ein
> bestimmtes Feld erobern muss (was in *jedem* Spiel das
> gleiche ist) finde ich ziemlich zweifelhaft.

Bei "Mensch ärgere Dich nicht" ging es mir genau so. :-)
Mir vorzuschreiben, daß ich meine Pöppel nur in ein gleichfarbiges Ziel-Feld ziehen darf, das fand ich schon immer äußerst zweifelhaft. :-))
Seither spielen wir u.a. lieber Britannia, weil es dort keine solche zweifelhaften Vorschriften gibt. :-D

Im Ernst: :-)
Bei Britannia hat jeder Spieler mit jedem Volk fast ständig die Auswahl aus verschiedenen Möglichkeiten, Siegpunkte einzufahren (oder es zu lassen).

> Manche Spieler bezeichnen es als "völlig sinnloses Spiel" -
> und das kann ich absolut nachvollziehen.

Das bleibt Dir natürlich unbenommen.

Ich hoffe nur, daß durch diese Aussagen bei niemandem ein falscher Eindruck erweckt wird, denn Deine Behauptung entbehrt nunmal leider jeglicher Grundlage. :-(

Das musste "Faierer weise" auch gesagt sein. :-)

Gruss

Ernst (hat hoffentlich genug Smilies gesetzt :-) )

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Attila
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Re: Britannia

Beitragvon Attila » 29. April 2004, 21:26

Ernst Knauth schrieb:

> > Manche Spieler bezeichnen es als "völlig sinnloses Spiel" -
> > und das kann ich absolut nachvollziehen.
> Ich hoffe nur, daß durch diese Aussagen bei niemandem ein
> falscher Eindruck erweckt wird, denn Deine Behauptung
> entbehrt nunmal leider jeglicher Grundlage. :-(

Nein, es entbehrt nicht jeder Grundlage, denn ich kenne Spieler (die extrem auf Eroberungs-Strategiespiele abfahren), die Britannia genau deswegen als ein sinnloses Spiel bezeichnen. Da gibt es nix zu drehen und zu wenden - das ist Erfahrung! :-)

Und ich schrieb schon 2 mal: Mir gefällt das Spiel!

Atti

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Andreas

Re: Britannia- Kritik

Beitragvon Andreas » 29. April 2004, 23:20

Hi,

wie ich auch bereits weiter oben erwähnt habe, finde ich die vorgegeben Möglichkeiten Siegpunkte zu machen einengend. Sicherlich gibt es für jedes Volk verschiedene Möglichkeiten, jedoch scheiden von diesen sowieso immer die Hälfte aus, weil sie unerreichbar sind. Britannia fällt durch seine geschichtliche Genauigkeit gegenüber anderen Strategiespielen deutlich ab. (Ich habe das Spiel viel gespielt, als ich noch nicht viel besseres kannte).
Auch die anderen Varianten (Maharaja, Hispania, Chariot Lords...) haben einfach einem zu starren "wir spielen alles so, wie es sich zugetragen hat"- Spielmechanismus. Als weiteren Kritikpunkt muß ich noch die Counter erwähnen, die viel zu dünn sind. Kaum spielbar. Wir haben sie damals auf Metallscheiben geklebt...

Gruß
Andreas

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Bastl

Re: Britannia- Kritik

Beitragvon Bastl » 2. Mai 2004, 10:43

Wer bei 20 Jahre alten amerikanischen Counterspielen heutigen "German-Games"-Standard beim Material erwartet, sollte lieber auf eine abgespeckte Gelegenheitsspielerkompatible-Version von Hasbro warten (bei Britannia eher unwahrscheinlich).
Verglichen mit anderen AH-/Victory-Games-Spielen sind die Britannia-Counter sehr ordentlich (und die WDS-Ausgabe ist sicher nicht schlechter) und halten auch heute noch jeder Partie Stand.

Wer bei Britannia den "starren Mechanismus" anklagt, hatte es wahrscheinlich (beispielsweise) noch nie mit marodierenden Romano-Briten in Schottland zu tun, die dort zwar keine Punkte machen (können), aber Wichtiges zu erledigen haben.
Sind aber wahrscheinlich dieselben Leute, die Britannia außerdem auch für unausgewogen halten, weil Lila ja sooooooooooooo benachteiligt ist.

Bastl (der mit dem Mythos vom benachteiligten Lila längst aufgeräumt hat, sich aber schwertut, gegen Leute zu argumentieren, die Britannia für "sinnlos" halten und es deswegen lässt ;-) )

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peer

Re: Britannia- Kritik

Beitragvon peer » 3. Mai 2004, 04:27

Hi,
Bastl schrieb:
>> Bastl (der mit dem Mythos vom benachteiligten Lila längst
> aufgeräumt hat, sich aber schwertut, gegen Leute zu
> argumentieren, die Britannia für "sinnlos" halten und es
> deswegen lässt ;-) )

Ist ja auch eine gute Philosophie - Wer ein Spiel mag, soll sich daran freuen, wer nict spielt was anderes und alle sind zufrieden. Warum muessen denn alle einer Meinung sein... ;-)

Uebrigens finde ich Britannia fuer ein Wuerfelspiel ;-) recht ordentlich. Mich persoehnlich stoert eigentlich nur, dass schwarz (aus der Erinnerung zitiert, habs lange nicht mehr gespielt) eine sehr lanfe Zeit nicht viel tun kann, bevor er mit dne Daenen aufraeumt.

ciao
peer (hat mnoch nie gehoehrt das lila benachteiligt sein soll)


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