Beitragvon peer » 25. Mai 2004, 03:56
Hi,
so jetzt hab ich Zeit fuer ein ausfuehrlicheres Kommentieren...
Gespielt habe ich keinen der fuenf Titel (das erste mal in diesem Jahrtausend) und sehe sie also so wie die Jury :-)
Kleiner Scherz, meinte antuerlich wie die unbedarften Kaeufer vor dem Regal. Da es ja auch nicht darum geht das BESTE Spiel zu kueren, sondern das Spiel, dass die Spieleszene am besten foerdert, geht das auch in Ordnung ;-)
> - Dicke Luft in der Gruft (Zoch)
Wie schon gesagt: Wuerde dieses Spiel SdJ werden, haette sich die Jury auf eine Zielgruppe eingeschossen: "Familie mit Kindern". Studenten, Erwachsene, 18jaehrige etc. muessten erst ueberredet und ueberzeugt werden - schelchte Vorrausetzungen fuer ein SdJ, dass ja gerade von sich aus ueberzeugen soll.
Carcci, SvC, Scotland Yard etc. sprachen eben alle Zielgruppen an und wurde gerade auch von Leuten die sonst nicht spielen (und die keine Kinder haben). DLinG traue ich diese Sogwirkung nicht zu.
> - Einfach Genial (Kosmos)
Gleiches Problem, aber genau umgekehrt: Als Gruebelspiel befuerchte ich den Torres-Effekt (und dabei liebe ich Torres doch so!): Es wird von vielen die mal so spielen wollen als zu trocken und grueblerisch eingestuft werden.
Zudem duerfte die (schoene aber) abstarkte-mathemathische Aufmachung eben jene Familien mit Kindern abschrecken.
> - Raja (Phalanx)
Die grosse Unbekannte fuer mich. Kann ich gar nicht einschaetzen. Daher kein Kommentar.Bleiben
> - St. Petersburg (Hans im Glück)
> - Zug um Zug (Days of Wonder)
als fuer mich groesste SdJ-Aspiranten. Aufgrund des originelleren Settings und der verkaufsfoerdernden Schachtelgroesse wuerde ich STP eine Nasenlaenge vorraussehen (auch der Pfefferkucherl ist sicherlich ein Wegweiser)
Und wenn man methaphysische Begruendungen moechte: Moon waere erst der dritte Autor nach Kramer und Teuber, der den Titel ein zweites Malbekommt... ;-)
ciao
peer