Beitragvon Homer » 30. Mai 2004, 12:23
Hallo Matthias,
bis jetzt hat durchgehend (3x) der Deutsche gewonnen. Diese Erfahrung wird aktuell übrigens auch bei www.boardgamegeek.com diskutiert. Unsere Erfahrung (und auch die der Spieler im o.g. US-Forum) war aber die, daß der Alliierte es immer sehr knapp verfehlt hat, St. Lo zu erobern. Caen und Cherbourg sind weniger das Problem gewesen. Ich muß aber sagen, in unserer letzten Partie hatte der Alliierte ab Turn 5 KEINEN Bomber mehr und ab Turn 6 nur noch 3 Jäger !!!. Zudem hat es der Deutsche DREI RUNDEN hintereinander (!!!) geschafft, seine Infanterie im Angriff mit einer 2 und 1 treffen zu lassen bzw. alle seine Truppen (d.h. also nicht nur die Panzer) 2 Felder weit zu ziehen. Der Amerikaner war zudem nach 5, 3 und 5 als Reinforcement Würfen in den ersten drei Turns kurz vor der Verzweiflung. Trotzdem stand am Ende (Turn 9) in St. Lo nur noch 1 deutscher Panzer mit den Alliierten zusammen. Der Brite hatte Caen nämlich in einem Handstreich erobert (Top Würfe). Es hätte also klappen können.
Damit habe ich dann wohl auch den zweiten Teil Deiner Frage beantwortet. Ja, der Einsatz der Sonderkarten lohnt sich auf jeden Fall. Die Fortune Cards bringen Abwechslung in die Turns. Zwar erhöht sich dadurch der Würfelfaktor noch mehr. Aber nach unserer Meinung ist dies in diesem Punkt nicht wirklich schlecht. Die Tactic Cards sind überdies auf jeden Fall ein Muß. Durch sie hat jede Partei mehr Einflußmöglichkeiten in bestimmten Phasen des Spiels. Immerhin kann man jede Karte nur 1x einsetzen. Da ist es schon nicht unerheblich, WANN GENAU man sie einsetzt (Du entscheidest hier, nicht die Würfel).
Wir werden auf jeden Fall weiter ´dranbleiben. Das Spiel macht einfach Spaß, ohne dabei zu lang zu sein (2 1/2 h höchstens). Für den Alliierten ist es auf jeden Fall immer wieder eine Herausforderung ;-).
Gruß
Homer