Beitragvon Michael Weber » 8. Juni 2004, 22:09
Frank schrieb:
> > Erstens: Wer ist ein Vielspieler?
> nutze die suchfunktion und ich würde darauf wetten, daß du
> eine ganze menge mehr oder weniger netter und passender
> definitionen finden wirst. und abgesehen davon, wenn du das
> wirklich nicht wissen solltest, ist dir wohl nicht zu helfen
> :-P
Ich wollte damit auf den häufig völlig falsch und arrogant benutzten Begriff Vielspieler hinweisen, der hier mal wieder für den Begriff "Freak" herhalten musste, was inhaltlich absolut nicht vergleichbar ist.
Deine Antwort dazu ist gelinde gesagt ärgerlich. Mehr zum Thema findest du im Thread nebenan von mir und Michael Schramm.
> > Zweitens: Nichts erwähnenswertes für wen?
>
> vielspieler (*g*) oder leute, die zur abwechslung gerne auch
> mal was komplexeres auf den tisch bekommen ? :-P
Ja klar, komplex ist ja auch das was sich so blendend verkauft. Vielleicht fährt Ravensburger jenseits des für den Verlag meiner Meinung nach qualitativ hervorragenden diesjährigen Programms ja lieber auf die Schiene Verkaufszahlen und nicht auf die Schiene "Freaks". In dem Zusammenhang wollte ich darauf hinweisen, dass es offenbar viele Spiele gibt, die von Autoren stammen, die keine oder nicht nur Freakspiele erfinden und Käufer finden, die nicht hier im Forum zu Hause sind. Von daher muss "das Forum" nicht denken, es sei maßgeblich für Marktstrategien.
Mit deiner Antwort hier konnte ich leben.
> > Drittens: Java, Tikal, Torres, Auf den Spuren von Marco Polo
>
> lesen können, hilft :-D
> ...denn ich schrieb :
> [...]
> in den letzten paar jahren
> [...]
> mit ausnahme von marco polo sind die von dir genanten spiele
> allesamt 3 jahre oder noch älter und das ausgesprochen
> seichte marco polo mit den anderen genannten zu
> vergleichen...nun ja :-)
Oh ja, was ist seicht und was ist Anspruch? Ich denke mal, bei Auf den Spuren von Marco Polo zu gewinnen ist nicht weniger einfach als bei Torres oder anderen. Ganz abgesehen davon, könnten wir jetzt mal das Verlagsprogramm durchgehen, das ich übrigens nicht verteidigen will, aber das wäre wohl müßig. Wenn allerdings drei Jahre zu lange her ist und nur die Spiele zählen, die einem sofort einfallen, muss ich mich hier wohl dem selbst ernannten Expetern geschlagen geben.
> > Viertens: Ravensburger ist ein ganz großer Verlag mit ganz
> > vieleln Veröffentlichungen. Hinter diesen Veröffentlichungen
> > stehen Autoren!
>
> ach wirklich ? :-P
Besserwisser :-P
> > Fünftens: Was meinst du mit nach hinten losgehen? Dass jetzt
> > die Chance auf Spiele von bekannten Autoren bei Ravensburger
> > tendenziell steigen?
> nochmal klargestellt : kurzfristig ist die sache durchaus
> verständlich, denn das spart geld, arbeit und damit kosten.
> mittel- und langfristig würde ich aber aus den o.g. gründen
> eher zu der these neigen, daß sich das in irgendeiner form
> rächen wird.
Das ist in der Tat ein diskussionswürdiger Punkt. Du hast dem Verlag aber Misserfolg gegönnt, weil er "nichts erwähnenswertes" veröffentlicht hat. Und das ist sowohl deine sehr subjektive Sichtweise als auch nciht gerade fair. Die hier nachgereichte Begründung stand dort vorher nicht. Ganz abgesehen davon, wird Ravenmsburger sicher immer bekannte und unbekannte Autoren ansprechen und ihre Spiele ins Programm nehmen wollen und können. Und die meisten Autoren werden sich wohl kaum aus diesen Gründen wehren, bei dem renomiertesten verlag Deutschlands mit ihren Ideen unterzukommen.
> > Sechstens: Bist du Autor? Wenn nein, betrifft es dich
> > eigentlich gar nicht.
>
> ja klar und dann auch noch ein (sorry für die in diesem fall
> leider angebrachte deutlichkeit !) ausgesprochen dümmliches
> totschlagargument oben drauf :evil:
Na, so tatschlagend war es offensichtlich nicht :-)) :-))
> ganz abgesehen davon, habe ich in der vergangenheit mehr als
> genug berufliche praxis in diesem bereich angesammelt und im
> gegensatz zu einigen anderen auch reichlich spiele *gespielt*
> und nicht nur gesammelt (hunderte mit sicherheit, mutmaßlich
> im vierstelligen bereich...),
Oh oh, ein wahrer Gott unter den Forumsteilnehmern ;-)
und er grenzt sich nach unten ab. Donnerwetter ...
(Hinweis: das war jetzt absichtlich grob, aber kein Versuch, dich zu verletzten)
> um bestimmte entwicklungen
> zumindest einigermaßen grob einschätzen zu können und ich
> würde auch weiterhin zu der these neigen, daß sich das
> mittel- und langfristig nihct auszahlen wird, sondern nur
> kurzfristige kosten spart.
Das ist eine Meinung, über die man diskutieren kann. Ich habe meinerseits an keiner Stelle das System verteidigt.
> unterlasse also gefälligst
> derartige maßreglungen gegenüber leuten, die du nicht kennst,
> denn die könnten sich unter umständen mit spielen und dem
> wirtschaftlichen drumherum vielleicht sogar besser auskennen,
> als du :-P
Hey, Vorsicht! Du tappst da gerade in eine Falle.
Wenn du dein Posting zwei Zeilen weiter oben liest, wirst du vielelicht nachvollziehen können, dass das alles andere als kompetent klingt.
Ich habe auch niemanden maßregeln wollen. Allein deine von dir vorgerbachten Begründungen (!) disqualifizieren sich inhaltlich (da Ravensburger ja nix anstädniges veröffentlicht, gönne ich es denen mal so richtig). Und die Vielspieler-Diskussion bitte ich im Thread nebenan zu führen.
Ich zitiere mal: "ravensburger selbst ist also eh uninteressant"
Ist das der von dir angedeutete Sachverstand? Den wollte ich dir nicht absprechen und mir nicht zuschreiben. Aber wenn Ravensburger uninterassant ist ... Ich weiß ja nicht. Für dich vielelicht.
Und genau hier komme ich wieder zum Ausgangspunkt meines vorherigen Postings. Dieses Forum kann sich noch so sehr über dies und jenes aufregen und das und das besser wissen (Siehe SdJ-Nominierungen), aber dieses Forum ist nicht der Nabel der Spiele-Welt. Leider sehen das hier offenbar einige so. Und "Freaks" sind bei weitem nicht die besseren Spieler und auch nicht die für die Verlage lukrativeren Käufer.
Und die Streitkultur in diesem Forum ist wirklich ziemlich den Bach runter gegangen, wie auch andere schon zuletzt bemerkt haben.
Was das Totschlagargument angeht, hast du vielelicht recht, das war aber nicht so beabsichtigt. Ich denke hier aber an die vielen Postings, die auf Dinge eingehen, zu denen sie besser nicht geschrieben worden wären. Und ich schrieb unter dem Punkt "eigentlich". Man sollte sich eben eigentlich nur äußern, wenn man betroffen ist oder etwas sinnvolles beizutragen hat. Wenn die Argumentation aber so läuft wie oben, ist das seinerseits ein Schuss, der nach hinten losgeht, was ich wiederum niemanden wünsche.
Michael