Beitragvon Hartmut » 2. Juli 2004, 12:07
"Lothar Kothe" hat am 02.07.2004 geschrieben:
> Hallo Ihr,
>
> da immer wieder die Frage nach deutschen Regeln für
> englische Spiele kommt, möchte ich mich doch mal wieder ins
> Gespräch bringen.
>
> Habe in der Zwischenzeit ca. 300 Regelübersetzungen
> erstellt. U.a. auch "Star Wars - the Queens Gambit".
>
> Auf Nachfrage verschicke ich gerne meine (Preis-)Liste.
>
> Viele Grüße
> Lothar Kothe
>
> Lieber Thomas, bevor Du die Regel scannst und verteilst,
> schau doch bitte mal, ob da der Name des Übersetzers drauf
> steht. Der würde sich nämlich freuen, wenn seine Arbeit
> auch honoriert werden würde.
Hallo Lothar,
dann mach' mir doch bitte auch ein Angebot. Ich gebe gerne zu, dass ich bei entsprechender Kopieraktion kein Unrechtsbewusstsein empfinde, ja noch nicht einmal in diese Richtung denke. Dass enstprechend aufwändige Übersetzungen nicht nur von Gelegenheitsspielern für lau verfasst werden, sondern auch von (Halb-)Profis im (Neben-)Beruf, denen die Rechte daran Geld wert sind, bedenken wohl die wenigsten. I.d.R. werden solche geldwerten Übersetzungen doch nicht aus heiterem Himmel sondern im Auftrag z.B. eines dt. Vertriebs angefertigt, bezahlt und auf die abgesetzte Stückzahl im Preis verteilt. Muss man dann - Jahre später, das Spiel wird nicht mehr hergestellt (so auch Queens Gambit) - bei Beschaffung eines Stückes (Spiel und Regel) für den Hausgebrauch noch ein schlechtes Gewissen haben, Rechtslage hin oder her? Ich meine - rein moralisch wohlgemerkt - nein. Und was ist mit den Rechten am *Inhalt*? Daran hat nicht der Übersetzer die Rechte sondern vermutlich der Autor. Muss ich den ausfindig machen und honorieren, auch wenn ich das Spiel von Ebay und die dt. Regel von Lothar Kothe habe? Will ich nun nicht weiter vertiefen, ich übersetze mir das auch locker selbst, die Übersetzung (ohne Rechte am Inhalt, also bitte nicht lesen!) gibt es dann für jeden Interessierten umsonst.
Hartmut