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Darum ist ZuZ eine schlechte Wahl

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Marc W.

Re: Darum ist ZuZ eine schlechte Wahl

Beitragvon Marc W. » 1. Juli 2004, 08:22

Stefan Brück schrieb:
> Puerto Rico = Klassiker?
> Sagen wir´s mal so: ich hoffe mal, es über die
> Sortimentsbereiningung von 2006 retten zu können ...

Ha, beste Chancen auf einen Kult :D . Da kaufe ich doch noch ein Exemplar zum Einlagern und später teuer Verticken :D :D

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Hartmut

RE: ALEA

Beitragvon Hartmut » 1. Juli 2004, 09:01

"Steffen S." hat am 01.07.2004 geschrieben:
> Hallo Hartmut,
>
> S. Gienke´s (vorname wäre einfacher ;)) Beitrag bezieht
> sich hinsichtlich Wallenstein / IZDK auf das
> Schachtellayout, während der Halbsatz "Goldsieber
> weggebrochen" davon getrennt aufzufassen ist. Etwas
> ungeschickt strukturiert, aber dennoch so zu erkennen.
>
> Genau lesende Grüße,
> Steffen

Hast ja recht, aber der "krasse Widerspruch beim Inhalt" legte eine vergleichsweise mangelhafte Qualitär der genannten Spiele nahe, was zumindest bei Wallenstein nicht der Fall ist, weder materiell noch spieltechnisch (IZDK fand ich spielerisch auch nicht so berauschend)

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Stefan Brück

Re: ALEA

Beitragvon Stefan Brück » 1. Juli 2004, 10:47

S.Gienke schrieb:
>
> Eure (Deine) Spiele sind einfach zu gut Stefan !

Danke.

.
.
.
> Werbefachmann bin, es interessiert mich aber, weil ich mich
> über den Fortbestand von ALEA freuen würde,

Na, wir werden uns da schon irgendwie durchwurschteln ...

vG
Stefan

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Heinrich Tegethoff

Re: ALEA

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 1. Juli 2004, 10:55

Hallo Sven, Stefan et al,

S.Gienke schrieb:
> Eure (Deine) Spiele sind einfach zu gut Stefan !

Das sollen sie ja auch sein, sonst würde nur ein Dreieck drauf sein ;-)
(Ist aber meine 100% Zustimmung)

> Vielleicht ist es auch die Meinung, dass man eine
> Ravensburger-Label nicht zu fördern braucht, weil
> die ja wirtschaftlich stark genug sind.

Vielleicht sollten wir als Spieler uns einmal Gedanken darüber
machen, daß größere Unternehmen zwar in sich selten alles
einstellen, aber ganze Produktsparten ohne große Rendite einfach
einstellen, ob da nun gute Teile drin sind oder nicht. Die Lizenzen
würden dann noch schnell verkauft, und dann??

> FvF, HvG, TM,
> PR und nun SJ hätten sich alle mit dem Pöppel schmücken
> können !

An sich meine volle Zustimmung, aber trotz der Super-Qualität fehlt
allen, bis auf SJ, die "Anschubfähigkeit", also die Möglichkeit, ohne
Hilfe von Häufigspielern das Spiel unter den Weihnachtsbaum zu legen
und bis Ende 2. W-Tag dreimal und mehr zu spielen. Dies ist der
Preis der Spieltiefe, Komplexität oder wie Ihr es nennen wollt. Will ich
den SdJ-Preis auf diesen Nenner bringen, dann mußte PR letzten Endes
nach der Nominierung scheitern. Bitter war, das SJ ganz draussen blieb.

> Was soll's, Du weist es ja selber ...

Auch die Autoren wissen das. Und dies stellt mir die Frage: Geht nach
PR und SJ noch ein Autor mit einem hochkarätigem Spiel zu Alea? Das
macht mich sehr traurig, insbesondere nach Gesprächen mit Andreas
Seyfarth, dem der Frust darüber sehr anzumerken ist, daß sein PR zur
Zeit als bestes Spiel überhaupt gilt, aber der kleinere Massenmarkt (jenseits
von Monopoly) völlig an ihm vorübergeht. Und das Zeitfenster mit SJ ist
nun vorüber, in 2 bis 3 Jahren muß auch PR vom Markt gehen, so wie dies
TM, FvF u.a. schon taten (ich habe dies bitter an Tadsch Mahal erlebt).

> Hoffentlich führt dies nicht zu einer Veränderung Eurer
> Produktpalette !

Schliesse mich der Hoffnung an, bin aber, wie irgendwo anders in diesem
Thread, nicht blauäugig -- alea's Produkt_palette_ wird sich kaum ändern, aber
wo das Geld, wie ebenso in anderen Qualitätsverlagen, her kommen soll, wenn
außerhalb des Mainstreams zu wenig ausgegeben wird?

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: Punkt 19 - Was ist "Deutsches" Spiel

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 1. Juli 2004, 11:33

Roland G. Hülsmann schrieb:
> "Kulturgut [b]Deutsches[/b] Spiel"? Einen derartigen Begriff
> kann ich auf den Seiten des SdJ nicht finden. Es ist vom
> "Kulturgut Spiel für Familie und Gesellschaft" die Rede. Da
> der Preis aber für den deutschsprachigen Raum (nicht
> identisch mit Deutschland) gelten mag, kommen nur
> deutschsprachige Spiele mit Vertrieb im deutschsprachigen
> Raum zur Geltung. Das gilt sicher auch für "Zug um Zug".

Der Ausdruck "Kulturgut Deutsches Spiel" ist zugegebenermassen
meine Mischung aus dem "offiziellen" Begriff von der SdJ-Seite
und dem damit verbundenen internationalen Begriff, da gerade in US
der Ausdruck "German Games" diese Spielform bezeichnet. "Deutsches"
Spiel hat dabei sehr wohl etwas mit deutscher Sprache (zwingendes Kriterium
für SdJ), aber primär mit der Idee, oder Art des Spiels zu tun.

Heinz

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Knut

Goldsieber ?

Beitragvon Knut » 1. Juli 2004, 11:39

Was ist denn Eurer Problem mit Goldsieber ? Hab Eure Andeutungen nicht verstanden, bin aber neugierig geworden.
Machen die den Laden dicht ? Oder bezieht Ihr Euch darauf, dass die neuerdings nur noch Kinderspiele auf den Markt bringen ?

Klärt mich jemand auf ?

Gruß, Knut

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Hartmut

RE: Goldsieber ?

Beitragvon Hartmut » 1. Juli 2004, 12:31

"Knut" hat am 01.07.2004 geschrieben:
> Was ist denn Eurer Problem mit Goldsieber ? Hab Eure
> Andeutungen nicht verstanden, bin aber neugierig geworden.
> Machen die den Laden dicht ? Oder bezieht Ihr Euch darauf,
> dass die neuerdings nur noch Kinderspiele auf den Markt
> bringen ?
>
> Klärt mich jemand auf ?
>
> Gruß, Knut


Hallo Knut,

das hättest Du als Reply an S.Gienke schreiben sollen, ich hab da nichts angedeutet. Ich vermute mal er meint, dass sich Gestaltung und Anspruch der Goldsieber-Produkte im Vergleich zu den Jahren davor gewandelt haben. Dass dabei immer noch solide Familienspiele herauskommen ("Iglu Iglu" fällt mir da gerade ein), mag somit vielleicht alte Zielgruppen nicht mehr so recht ansprechen, aber "Problem" würde ich das nicht nennen.

Hartmut

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Knut

RE: Goldsieber ?

Beitragvon Knut » 1. Juli 2004, 13:13

Danke für den Reply, Hartmut.

Ich hatte mir nur etwas Sorgen um Goldsieber gemacht, da die mir mit Spielen wie Doge oder Kontor oft große Freude gemacht hatten. Außer New England kam da in der letzten Zeit kaum etwas größeres (Iglu Iglu kenne ich -angesichts Deiner Einschätung wohl leider- nicht).
Ich denke, Goldsieber fehlt bei den eigenen Spielen in letzter Zeit ein größerer wirtschaftlicher Erfolg, der es erlaubt auch riskantere Spielprojekte in Angriff zu nehmen, die am Markt wenig Chancen haben, aber dem Renommé des Verlages gut tun.

Knut

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Sven Gienke

RE: ALEA

Beitragvon Sven Gienke » 1. Juli 2004, 17:07

Ja, stimmt Wallenstein ist wirklich gut, bzgl IZdK hätte ich allerdings Probleme mich sachlich zu äußern ...

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Sven Gienke

RE: Goldsieber ?

Beitragvon Sven Gienke » 1. Juli 2004, 17:13

Meine Äußerungen bzgl. Goldsieber gingen natürlich in Richtung Das Amulett, Doge, New England etc. ...

Das Goldsieber vielleicht andere Produkte vertreibt, die in Ihrer Zielgruppe eine erwähneswerte Qualität haben, dass kann sein - nur hilft das mir und meinem Hobby nicht !

Gruss
Sven

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Jost Schwider

RE: Darum ist ZuZ eine schlechte Wahl

Beitragvon Jost Schwider » 1. Juli 2004, 21:46

"Michael Weber" hat am 28.06.2004 geschrieben:

> Ich möchte nicht ketzerisch sein oder die Entscheidung der
> Jury kritisieren, aber gegen Zug um Zug sprechen doch
> subjektiv objektiv ein paar Details.
>
> [...]

:LOL: Größtenteils köstlich! :LOL:

Besonders amüsant wurde die ganze Geschichte dann auch noch durch die zahlreichen Antworten, die dein Posting tatsächlich zuuu ernsthaft gesehen haben. :-D

> Stellvertretend für die Steineschmeißer aus den Vorjahren,
> die sich bisher überraschenderweise nicht gemeldet haben
> (warum eigentlioch nicht?),

Vermutlich, weil ZuZ der beste Kompomiss aus den 5 Nominierten war.

> 9. Es hat zu viele Spielerfarben, die auch als neutrale
> Spielfarben vorkommen (das verwirrt und war bisher eher ein
> Ausschlusskritikerium, oder?).

Ein wahrer Kern!

> 14. Das Spiel belohnt die, die nur eine einzige Strecke
> zwischen Ost- und Westküste bauen und bestraft die, die
> sieben oder acht kleine Strecken um Denver nutzen

Den verstehe ich leider nicht: Ich habe eher mit kurzen Zentrums-nahen Strecken Erfolg gehabt.

> 17. Die Wahl zeugt von wenig Sachverstand, wo doch alle
> Wissen, dass es nur ein einiziges würdiges Spiel des jahres
> gegeben hätte (natürlich San Juan, war doch klar, oder?).

Unterschreib! :-D :-))

> 18. Die Wahl ist denkbar ungeeignet, um die Jury dafür zu
> verdammen (DAS haben wir alle nicht gewollt).

:LOL: Strike! :LOL:

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Michael Heißing

Re: ALEA

Beitragvon Michael Heißing » 2. Juli 2004, 11:03

Gerade diese Überlegungen, in welche Richtung sich die Spielautoren und Verlage in Zukunft orientieren werden, machen die diesjährige Entscheidung der Jury so fatal. Das völlig falsche Signal. eine mindere Katastrophe für die Spieleentwicklung. Verhängnisvoller als lediglich eine "verpasste Gelegenheit"...

Denn meiner Meinung nach hat die Jury in diesem Jahr genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sie eigentlich erreichen soll - das Kulturgut Spiel zu fördern. Stattdessen wurde nachhaltiger Schaden angerichtet.
Gefördert wurde Stagnation, Bewährtes, Solides und Rückschritt.
Bloss keine Experimente, ihr lieben Autoren!
Bloss keine Weiterentwicklung! Regurgitieren statt Kreativität!
Überfordert (fordert/fördert) bloss den Gelegenheitsspieler nicht!
Ja, verflixt nochmal - warum denn eigentlich nicht? Warum denn nicht den Anspruch vorsichtig steigern und auf das Beschleunigungspotential der Multiplikatoren (Vielspieler) bauen? Die Sympathie gegenüber SanJuan z.B. war doch enorm, das hätte man nutzen können, nein müssen! Die ganze Gemeinschaft stand doch "Gewehr bei Fuss".... kompetente Tutoren enmasse!

Ok - ZuZ ist kein schlechtes Spiel. Aber ein solcher Hit, wie jetzt allerorten behauptet wird ist es auch nicht unbedingt. Ich kenne jedenfalls genug Leute, die ZuZ nix abgewinnen können, Geschmacksache eben. Dass es in den Vorabumfragen ganz gut abgeschnitten hat, liegt unter anderem auch daran, dass die Leute sich bei so etwas nicht unbedingt für das Spiel entscheiden, dass sie selbst wählen würden. Sondern eben versuchen, sich optimal in die Denkweise der Jury einzufinden. Das ganze ist also quasi nur ein Maßstab dafür, wie berechenbar die Jury ist.

ZuZ ist nicht so schwach, dass man lauthals wiedersprechen muss. Glatt und kompatibel eben. Ich persönlich fand zwar Union Pacific/Airlines eine Klasse besser. Weil da u.a.auch die Geschichte zum Spielmechanismus passte. In ZuZ wird mir keine echte Geschichte erzählt, es ist ein mehr oder weniger abstraktes Bauspiel. Es gibt keine Eisenbahngesellschaften im eigentlichen Sinne, die Strecken sind irgendwie über den Plan verteilt. Da ist selbst das weniger schwerfällige Trans America stimmiger. Die Spieltiefe von ZuZ ist leider begrenzt. Und im Gegensatz zu Spielen wie Attika, SanJuan und mit Einschränkung auch St.Petersburg nimmt sie nicht subjektiv mit der Anzahl der gespielten Spiel weiter zu, sondern leider wieder ab. Irgendwann (leider sehr schnell) entdeckt man nichts wirklich neues mehr an dem Spiel, es ist relativ schnell ausgereizt. Klar - Spass kann es dann weiterhin machen. Direkt "süchtig" macht es nicht...
Als "Einstiegsdroge" ist SanJuan erste Wahl....;)

Micha

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Jost Schwider

Warum es kaum Zoff um Zug um Zug gibt

Beitragvon Jost Schwider » 2. Juli 2004, 12:06

"Michael Weber" hat am 29.06.2004 geschrieben:

> Aber dennoch frage ich mich: Wo sind die Kritiker? Warum
> meckert hier keiner? Was ist denn dieses Jahr los? Sind die
> kleinen fehler im Spiel etwa nicht so schlimm? Ist Zug um
> Zug wirklich so gut? Ist die Wertung wirklich so gerecht?
> Macht es wirklich so viel Spaß, dass man das alles
> vergessen will/mag?

Aus meiner Sicht (was auch sonst) stellt sich die Situation so dar:

Vorneweg: ZuZ ist ein gutes Familienspiel. Daher ist der Sieg durchaus verdient.

Bei jedem anderen Spiel wären [i]sicher[/i] sofort die bekannten Gegengründe aufgezählt worden (zu kindlich, zu komplex, zu abstrakt, zu kartenlastig).

ZuZ ist also der Beste Kompomiss gewesen (meine persönlichen "Gegenargumente" betrafen vor allem die verlegerische Komponente: Preisgestaltung, Verlagsherkunft).

Ob ZuZ einen langfristigen Effekt auf die erweiterte Spieleszene haben wird, wage ich sehr zu bezweifeln. Dazu bietet es m.E. wohl doch nicht genug Potenzial, einen neuen Klassiker sehe ich mit ZuZ nicht.

> Also, wer wirft denn den nächsten Stein. Oder gibt es
> dieses Jahr keine vermummten Spiele-Freaks, die
> grundsätzlich gegen die Globalisierung der Jury vorgehen
> möchten ;-)

Bis auf Michael Weber habe ich keinen gesehen! :-D ;-)

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Jost Schwider

RE: Alle schon erschöpft ...

Beitragvon Jost Schwider » 2. Juli 2004, 12:06

"Ralf Arnemann" hat am 29.06.2004 geschrieben:

> Die wesentliche Diskussion ist dieses Jahr wohl schon mit
> den Auswahllisten abgefrühstückt worden.

Da ging ja dann teilweise auch ganz schön die Post ab! ;-)

> Bei mir konkret: Ich muß mich jetzt doch nicht darüber
> empören, daß San Juan nicht SdJ geworden ist, wenn es
> noch nicht einmal bei den letzten Fünf berücksichtigt wurde.

100% ACK, Unterschreib, Stempel drauf!

Viele Grüße
Jost aus Soest (hat San Juan schon 4x so oft gekauft, als jedes andere Spiel)
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Jost Schwider

[OT] RE: Darum ist ZuZ eine schlechte Wahl

Beitragvon Jost Schwider » 2. Juli 2004, 12:06

"Stefan Brück" hat am 30.06.2004 geschrieben:

> Und ansonsten habe ich ja Gott sei Dank noch ein Leben
> außerhalb von Spieleschachteln ... ;o)

Erklär das mal einem Pöppel!

(Achtung, zweideutig!)

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Jost Schwider

Puerto Rico ein Klassiker, San Juan der Thronerbe

Beitragvon Jost Schwider » 2. Juli 2004, 12:06

"Stefan Brück" hat am 30.06.2004 geschrieben:

> Puerto Rico = Klassiker?

Aber ja! ("Klassiker" im Sinne von "Die Spielewelt verändernd"!)

> Sagen wir´s mal so: ich hoffe mal, es über die
> Sortimentsbereiningung von 2006 retten zu können ...

:-O Hilfe! :-?

Aber irgendwie logisch: PR etwa zu verschenken macht bei "Normalspielern" oft nur wenig Sinn. Sich die Regeln selbst beizubringen erfordert ein wenig (zuviel?) "Ausdauer".

Außerdem gibt es im eigenen Haus eine ganz starke Konkurenz: "San Juan" bietet (fast) den gleichen Spielspass, hat aber einen viel einfacheren Einstieg. [i]Z.Zt. mein Mitbringsel Nummero Uno![/i]

Apropos: Warum haben Ketten wie Müller oder sogar "Spielefachgeschäfte" (wie etwa Kerstin, Soest) kein "San Juan" im Regal, aber dafür andere alea-Spiele wie etwa PR?

Mal ganz davon abgesehen, dass jedesmal das Fachpersonal beim Stichwort "San Juan" passen mußte!

Bei Müller erhielt ich auf die konkrete Nachfrage (nach längerer Recherche des bemühten Mitarbeiters vor Ort) die Antwort, dass "San Juan" nur in den ganz großen Fillialen erhältich sei (wirklich?), sonst nur auf Vorbestellung. (Begründung: Platzmangel - Aber andere alea-Spiele gibt es doch auch!?)

Wie soll aber ein normaler Kunde auf die Idee kommen, nach einem Spiel zu fragen, was er gar nicht kennen kann?

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
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Jost Schwider

RE: ALEA

Beitragvon Jost Schwider » 2. Juli 2004, 12:06

"Heinrich Tegethoff" hat am 01.07.2004 geschrieben:

>> FvF, HvG, TM,
>> PR und nun SJ hätten sich alle mit dem Pöppel schmücken
>> können !
>
> An sich meine volle Zustimmung, aber trotz der Super-Qualität fehlt
> allen, bis auf SJ, die "Anschubfähigkeit", also die Möglichkeit, ohne
> Hilfe von Häufigspielern das Spiel unter den Weihnachtsbaum
> zu legen und bis Ende 2. W-Tag dreimal und mehr zu spielen.

Gut beobachtet, absolute Zustimmung, da (leider) wahr!

Umso größer war dann auch meine Enttäuschung, als der m.E. idealste SdJ-Kandidat gänzlich übergangen worden ist... :-/

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i](Brett)Spiele und mehr...[/i]

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Gerhard Passler
Kennerspieler
Beiträge: 554

RE: ALEA

Beitragvon Gerhard Passler » 2. Juli 2004, 12:39

Sven Gienke schrieb:
>
> Ja, stimmt Wallenstein ist wirklich gut, bzgl IZdK hätte ich
> allerdings Probleme mich sachlich zu äußern ...

Ich auch ... :smile:

Gerhard

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Hans

Re: ALEA

Beitragvon Hans » 2. Juli 2004, 12:44

Gratulation zu dem sehr guten Posting!
Es spricht mir aus der Seele.

Aber wird es irgendwas helfen? Es wäre zu wünschen!

Hans

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Frank

san juan vs zuz

Beitragvon Frank » 2. Juli 2004, 12:45

Michael Heißing schrieb:

>
> Denn meiner Meinung nach hat die Jury in diesem Jahr genau
> das Gegenteil von dem bewirkt, was sie eigentlich erreichen
> soll - das Kulturgut Spiel zu fördern. Stattdessen wurde
> nachhaltiger Schaden angerichtet.

hoppla :-O


> Gefördert wurde Stagnation, Bewährtes, Solides und
> Rückschritt.
> Bloss keine Experimente, ihr lieben Autoren!
> Bloss keine Weiterentwicklung! Regurgitieren statt Kreativität!

ähm...und san juan ist neuer, kreativer, anders, fortschrittlicher, experimenteller ??? :lol:


> Überfordert (fordert/fördert) bloss den Gelegenheitsspieler
> nicht!
> Ja, verflixt nochmal - warum denn eigentlich nicht?

Zustimmung, aber dann hätte eigentlich Raja gewinnen müssen, oder ?


> Ok - ZuZ ist kein schlechtes Spiel. Aber ein solcher Hit, wie
> jetzt allerorten behauptet wird ist es auch nicht unbedingt.
> Ich kenne jedenfalls genug Leute, die ZuZ nix abgewinnen
> können, Geschmacksache eben.

Naja, zumindest bietet es eine kleine prise interaktion (auch wenn es sich vielleicht nur auf tritte gegen schienenbeine beschränken mag...), was san juan nicht wirklich von sich behaupten kann, denn da geht´s doch eher still und solitär zu :) obwohl...nee, stimmt doch nicht, denn ich habe das mischen der karten vergessen, denn zumindest darüber muß ja mal geredet werden ;-)


> Weil da u.a.auch
> die Geschichte zum Spielmechanismus passte. In ZuZ wird mir
> keine echte Geschichte erzählt, es ist ein mehr oder weniger
> abstraktes Bauspiel.

nun, das ließe sich doch aber auch über san juan bzw. sehr viele spiele sagen, oder nicht ?


> Die Spieltiefe von ZuZ ist leider
> begrenzt. Und im Gegensatz zu Spielen wie Attika, SanJuan und
> mit Einschränkung auch St.Petersburg nimmt sie nicht
> subjektiv mit der Anzahl der gespielten Spiel weiter zu,
> sondern leider wieder ab.

könnte ich im vergleich zu san juan (beide ca. 15 - 20 x gespielt) nicht wirklich behaupten. dadurch, daß man bei zuz die mitspieler etwas direkter ärgern kann, habe ich sogar irgendwie das gefühl, daß es etwas langlebiger sein könnte, weil irgendwann die "tiefenpsycholgischen dinge" ins rollen kommen (bluff, gegen-bluff, gegen-gegen-bluff etc. blabla).


> Als "Einstiegsdroge" ist SanJuan erste Wahl....;)

klar, ist ja auch ein gutes spiel, aber (weil einen kleinen tick komplexer als zuz) im vergleich vielleicht eher als 2. schuß zu gebrauchen, um die leute endgültig an die nadel zu hängen :)

wir spielen im augenblick jedenfalls beide sehr gerne. in kleinen bis sehr kleinen runden (aufgrund des soltitär-charakters) lieber san juan (auch weil zuz zu zweit nicht wirklich spaß macht) und wenn wir 4+ leutchen sind, dann eben lieber zuz, weil es etwas kommunikativer ist

frank

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eine sonst stille mitleserin

San Juan bei Müller

Beitragvon eine sonst stille mitleserin » 2. Juli 2004, 13:20

Also ich habe gerade vor einigen Tagen San Juan im Müller in der tiefsten ostthüringischen Provinz käuflich erworben. Da waren noch 5 Exemplare da, gestern aber gar keines mehr. Also an den Osterländern kann es nicht liegen...

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Roman Pelek

Spieleliebhaber

Beitragvon Roman Pelek » 3. Juli 2004, 23:03

Hi Sven,

S.Gienke schrieb:

> von 5thAV habe ich nicht verstanden, dieser gräuliche Farbton
> spricht ja doch eher Liebhaber an und davon wird es wohl nur
> so 5000 - 10.000 geben, oder ?

ups, so viele? Ich dachte zwischenzeitlich, ich würde sie alle persönlich kennen :-)) Nein, Scherz beiseite: 2000 bis 2500 sind m. E. eher realistisch. Viel mehr bringen wir nicht auf die Waage. Und das ist schon 'ne optimistische Schätzung.

Ciao,
Roman

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sängerknabe

Re: Darum ist ZuZ eine schlechte Wahl

Beitragvon sängerknabe » 5. Juli 2004, 09:47

alter wahrsager!
griechenland ist europameister und sie feiern! :-)

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Jost Schwider

RE: san juan vs zuz

Beitragvon Jost Schwider » 5. Juli 2004, 12:56

"Frank" hat am 02.07.2004 geschrieben:

>> Gefördert wurde Stagnation, Bewährtes, Solides und
>> Rückschritt.
>> Bloss keine Experimente, ihr lieben Autoren!
>> Bloss keine Weiterentwicklung! Regurgitieren statt Kreativität!
>
> ähm...und san juan ist neuer, kreativer, anders,
> fortschrittlicher, experimenteller ???

Definitiv!

> Naja, zumindest bietet es eine kleine prise interaktion
> (auch wenn es sich vielleicht nur auf tritte gegen
> schienenbeine beschränken mag...), was san juan nicht
> wirklich von sich behaupten kann,

Wieso, die erwähnten "Tritte gegen Schienenbeine" gehen hier doch auch! :LOL:

Im Ernst: Durch die Reihenfolge der Rollenwahl kann ich meine lieben Mitspieler schon ganz schön ärgern. :-D

>> Weil da u.a.auch
>> die Geschichte zum Spielmechanismus passte. In ZuZ wird mir
>> keine echte Geschichte erzählt, es ist ein mehr oder weniger
>> abstraktes Bauspiel.
>
> nun, das ließe sich doch aber auch über san juan bzw. sehr
> viele spiele sagen, oder nicht ?

Bei San Juan lautet die (zugegeben einfache) Geschichte: Bau dir eine florierende Siedlung auf...

>> Die Spieltiefe von ZuZ ist leider
>> begrenzt. Und im Gegensatz zu Spielen wie Attika, SanJuan und
>> mit Einschränkung auch St.Petersburg nimmt sie nicht
>> subjektiv mit der Anzahl der gespielten Spiel weiter zu,
>> sondern leider wieder ab.
>
> könnte ich im vergleich zu san juan (beide ca. 15 - 20 x
> gespielt) nicht wirklich behaupten.

Schau mal in folgenden Artikel rein:
http://boardgamegeek.com/article/33580

> weil irgendwann die "tiefenpsycholgischen dinge"
> ins rollen kommen (bluff, gegen-bluff, gegen-gegen-bluff
> etc. blabla).

Wenn man soweit ist, dann macht Spiele m.E. gar keinen Sinn mehr: Weil die Gedankenkette beliebig lang gehen kann ("er denkt, dass ich denke, dass er denkt, ich würde denken, ..." ;-) ), ist es letztendlich leider nur noch Zufall, was hinten rauskommt.

[b]
Übrigens:
:-)) San Juan hat gestern den "JaS 2004" gewonnen! :-))
[/b]

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/jas.htm - [i]Ein Spielepreis als Brücke[/i]

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Volker L.

[OT]: san juan vs zuz

Beitragvon Volker L. » 5. Juli 2004, 22:20

Jost Schwider schrieb:
>
> [b]
> Übrigens:
> :-)) San Juan hat gestern den "JaS 2004" gewonnen! :-))
> [/b]

Also, das überrascht mich jetzt aber sehr - bist Du sicher, dass Du bei der Auszählung der Stimme keinen Fehler gemacht hast? :-D ;-)

Den entsprechenden Aufkleber (analog zum SdJ-Pöppel) brauchst Du mir aber nicht extra zuzuschicken - es reicht, wenn Du ihn mir in Essen gibst :-P

Gruß, Volker


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