Hallo,
wenn ein Spiel zum ersten Mal auf den Tisch kommt, stellt sich mir regelmäßig die Frage, ob man das Spiel zunächst mal anspielen sollte, bevor man in ein komplettes Spiel einsteigt.
Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: um bei Goa den Ablauf kennenzulernen und auch die Regelerklärungen nochmals durchzugehen, könnte man ein "Proberunde" (einmal Plättchen versteigern + Aktionen durchführen) dem eigenlichen Spiel vorausschicken.
Bei kurzen und einfachen Spielen macht das sicherlich keinen Sinn. Wenn man bei langen, komplexen Spielen jedoch 1,2 oder 3 Stunden seinen anfänglichen Fehlern hinterher rennt und sie nicht mehr ausbügeln kann, finde ich das schon schade. Vor allem, wenn es dann wieder Monate dauert, bis man nochmals die Chance bekommt, dieses Spiel erneut zu spielen.
Es stellt sich natürlich auch die Frage, wie viele Details beim Anspielen rüberkommen. Bei la Citta z. B. kann es u. U. eine Weile dauern, bis es zur Abwanderung kommt.
Wenn alle Mitspieler das Spiel nicht kennen, ist die Ausgangssituation ja immerhin für alle gleich (naja, vielleicht hat der Regelerklärer einen kleinen Vorteil ;-) ). Drastischer ist es sicherlich, wenn ein Teil der Mitspieler das Spiel schon kennt. Vielleicht kann man dies durch das Anspielen etwas relativieren!?
Wie handhabt ihr das? Werden bei euch Neuheiten zunächst angespielt, bevor's richtig los geht? Wenn ja, bei welcher Art von Spielen?
Tschö,
Michi