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Sankt Petersburg

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Erhard Portner
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Sankt Petersburg

Beitragvon Erhard Portner » 13. Juli 2004, 19:00

Hallo,

für alle "SanktPetersburg"-Fans der Hinweis, dass Walter Sorger auf seiner Website "Westpark-Gamers"

http://www.westpark-gamers.de/

eine tolle und umfängliche Spielanalyse geliefert hat. Sehr lesenswert!

Mit verspielten Grüßen
Erhard

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Ina-spielbox

Re: Sankt Petersburg

Beitragvon Ina-spielbox » 13. Juli 2004, 21:28

Hallo Erhard!

Danke für den Tip - zum Überfliegen leider zum umfangreich, ausdrucken hat nicht geklappt, aber unbedingt lesenswert!

Hast Du es denn inzwischen gespielt????

Gruß Ina (erlebt den Sommer im Ruhrgebiet)

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Helmut Lehr

Re: Sankt Petersburg

Beitragvon Helmut Lehr » 13. Juli 2004, 22:05

Ina Broß schrieb:

> Gruß Ina (erlebt den Sommer im Ruhrgebiet)

Welchen Sommer meinst Du?

fragt sich Helmut (stirnrunzelnd)

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Erhard Portner
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Beiträge: 504

Re: Sankt Petersburg

Beitragvon Erhard Portner » 13. Juli 2004, 23:27

Ina Broß schrieb:
>
> Hallo Erhard!
>
> Hast Du es denn inzwischen gespielt????
>

Ja, gerade heute und ich muss sagen, "Sankt Petersburg" ist für mich zweiifelsohne eins der Highlights in diesem Spielejahrgang.

Liebe Grüße
Erhard

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Volker L.

Re: Sankt Petersburg

Beitragvon Volker L. » 14. Juli 2004, 00:07

Erhard Portner schrieb:
>
> (...) ich muss sagen, "Sankt Petersburg" ist
> für mich zweiifelsohne eins der Highlights in diesem
> Spielejahrgang.

:-( Oh weh, sowas hatte ich befürchtet :'-(

Da habe ich mir erst eine provisorische Reihenfolge für die DSP-Abstimmung
zurechtgelegt (1. ganz klar Goa, um den zweiten Platz Kopf-an-Kopf-Rennen
zwischen Funkenschlag und San Juan, 2 noch zu überlegende aus der Gruppe
Anno1503, Finstere Flure, Rückkehr d.H. und Princes o.t.Renaissance auf die
Plätze 4 und 5), dann muss ich bei Dir (danke nochmal für den netten
Spieleabend :-) ) am vergangenen Sonnabend Raja kennenlernen, womit sich
um den zweiten Platz jetzt ein Trio streitet - und jetzt sagst Du auch noch,
dass St.Petersburg ebenfalls zu den besten Spielen des Jahrgangs gehört -
Erhard, wie kannst Du mir das antun? :-/

Gruß, Volker (braucht dringend eine Zweit-Registrierung für die DSP-Wahl ;-) )

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Helmut Lehr

Re: Sankt Petersburg

Beitragvon Helmut Lehr » 14. Juli 2004, 14:41

Erhard Portner schrieb:
>
>
> Ja, gerade heute und ich muss sagen, "Sankt Petersburg" ist
> für mich zweiifelsohne eins der Highlights in diesem
> Spielejahrgang.

Dem kann sich unser ganzer Spielkreis 100 % anschließen!

Schönen Sommergruß
Helmut (der gehört hat, dass das Wetter pünktlich zu den hessischen Sommerferien besser wird und der SP auch mit in den Urlaub nimmt)

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Wolfgang

Re: Sankt Petersburg

Beitragvon Wolfgang » 14. Juli 2004, 16:00

Hallo Erhard,

> Ja, gerade heute und ich muss sagen, "Sankt Petersburg" ist
> für mich zweiifelsohne eins der Highlights in diesem
> Spielejahrgang.

Sag, mal Erhard, hast du eine Gehirnwäsche bekommen oder ich und ich hab's nicht bemerkt ... (((-:

Nachdem wir über Jahre hinweg bei Spielen fast keines gefunden haben, was wir beide mochten, ist dies nun nach Zug um Zug das zweite Mal der Fall. STP ist für mich sogar DAS Highlight.

Freut mich ungemein, dass wir auch hier einer Meinung sind. Ist eben ein überdurchschnittlicher Spiele-Jahrgang.

Wolfgang

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Erhard Portner
Kennerspieler
Beiträge: 504

[OT] Re: Sankt Petersburg

Beitragvon Erhard Portner » 14. Juli 2004, 17:19

Hallo Wolfgang,

in Wahrheit habe ich uns eigentlich nie sooo weit auseinander gesehen. Obwohl Spiele im Einzelfall natürlich immer eine Frage des persönlichen Geschmacks und der persönlichen Vorlieben sind, habe ich zwischen uns häufig jedoch auch einen gewissen Grundkonsens bei der Beurteilung von Spielen gesehen, der schließlich zwangsläufig dazu führt, dass wir uns für das eine und andere Spiel auch einmal gleichzeitig begeistern können. Und das ist auch gut so!

Mit verspielten Grüßen
Erhard

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Wolfgang

Re: [OT] Re: Sankt Petersburg

Beitragvon Wolfgang » 15. Juli 2004, 14:50

Hallo Erhard,

> in Wahrheit habe ich uns eigentlich nie sooo weit auseinander
> gesehen. Obwohl Spiele im Einzelfall natürlich immer eine
> Frage des persönlichen Geschmacks und der persönlichen
> Vorlieben sind ...
ich bezog mich hierbei ausschließlich auf den Spielgeschmack bezogen. Vielleicht sind wir wirklich gaar nicht weit auseinander, aber besonders hängen bleibt der "Portner" und die Spiele, die ihn bekamen, gehörten bisher nicht zu meinen Lieblingsspielen.

>... habe ich zwischen uns häufig jedoch auch
> einen gewissen Grundkonsens bei der Beurteilung von Spielen
> gesehen, ...
Ja, ich glaube wir gehen mit ähnlichen Ansätzen und Erwartungen an ein Spiel. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich vermute bie dir auch eine gesunde Mischung aus Logik und ein "sich auf das Spiel einfach einlassen können".

> der schließlich zwangsläufig dazu führt, dass wir
> uns für das eine und andere Spiel auch einmal gleichzeitig
> begeistern können. Und das ist auch gut so!
Das teile ich voll und ganz. Und was mir auffällt, wir gehen trotz mancher Differenz respektvoll miteinander um (so wie es eigentlich sein sollte, nämlich dass man eine andere Meinung akzeptiert/respektiert, auch wenn man sie nicht teilt).

Wolfgang

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Jost Schwider

RE: Sankt Petersburg

Beitragvon Jost Schwider » 17. Juli 2004, 09:49

"Erhard Portner" hat am 13.07.2004 geschrieben:

> für alle "SanktPetersburg"-Fans der Hinweis, dass Walter
> Sorger auf seiner Website "Westpark-Gamers"
>
> http://www.westpark-gamers.de/
>
> eine tolle und umfängliche Spielanalyse geliefert hat. Sehr
> lesenswert!

Interessant, wie doch an sich triviale Fakten Pseudo-wissenschaftlich aufgeplustert werden können... :LOL:

Immerhin sind die offensichtlichen "Strategien" im Wesentlichen trotzdem herausgekommen. ;-D

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/jas.htm - [i][b]JaS[/b] - Auszeichnung für Brücken in die Welt der Spiele[/i]

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Jost Schwider

RE: Sankt Petersburg

Beitragvon Jost Schwider » 17. Juli 2004, 09:49

"Volker L." hat am 14.07.2004 geschrieben:

>> (...) ich muss sagen, "Sankt Petersburg" ist
>> für mich zweiifelsohne eins der Highlights in diesem
>> Spielejahrgang.
>
> :-( Oh weh, sowas hatte ich befürchtet :'-(

Och, nicht sooo schlimm. :-D

SP ist wirklich nicht schlecht, aber vom Anspruch her - wenn ich mal deinen Geschmack interpretieren darf ;-) - nicht langanhaltend "satt machend". Dazu sind die "Strategien" m.E. zu offensichtlich.

Aber probiere es einfach mal aus und berichte dann bitte von [i]deinen[/i] Eindrücken.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/jas.htm - [i][b]JaS[/b] - Auszeichnung für Brücken in die Welt der Spiele[/i]

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Volker L.

RE: Sankt Petersburg

Beitragvon Volker L. » 17. Juli 2004, 14:08

Jost Schwider schrieb:
>
> "Volker L." hat am 14.07.2004 geschrieben:
>
> >> (...) ich muss sagen, "Sankt Petersburg" ist
> >> für mich zweiifelsohne eins der Highlights in diesem
> >> Spielejahrgang.
> >
> > :-( Oh weh, sowas hatte ich befürchtet :'-(
>
> Och, nicht sooo schlimm. :-D
>
> SP ist wirklich nicht schlecht, aber vom Anspruch her - wenn
> ich mal deinen Geschmack interpretieren darf ;-) - nicht
> langanhaltend "satt machend". Dazu sind die "Strategien" m.E.
> zu offensichtlich.
>
> Aber probiere es einfach mal aus und berichte dann bitte von
> [i]deinen[/i] Eindrücken.

Wird nicht so einfach. Denn was ich bisher darüber gelesen habe (ich meine
nicht die begeisterten Meinungen, sondern die konkreten Beschreibungen der
Mechanismen), klang - wie Du oben auch vermutest - nicht zwingend danach,
dass mir das Spiel bestimmt gefallen würde, so dass ich es mir auf keinen
Fall blind kaufen werde. Daher werde ich wohl erst in Essen dazu kommen,
es auszuprobieren (oder es kommt vorher nochmal zu einem Spieleabend
mit Erhard).
Andererseits galt gleiche Skepsis zuvor auch für Raja.

Was mich überrascht, Jost, ist die Tatsache, dass kein Protest von Dir über
die DSP-Herabstufung von SJ kommt :-P
Und ehrlich gesagt, ich hatte Erhards Lobpreisung von StP hauptsächlich als
willkommenen Aufhänger genommen, um die ohnehin geplante Verkündung
meiner DSP-Wertung durchzuführen ;-)

Gruß, Volker

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Wolfgang

RE: Sankt Petersburg

Beitragvon Wolfgang » 19. Juli 2004, 08:42

Hallo,.
>
> "Erhard Portner" hat am 13.07.2004 geschrieben:
> > ... eine tolle und umfängliche Spielanalyse geliefert hat. Sehr
> > lesenswert!
>
> Interessant, wie doch an sich triviale Fakten
> Pseudo-wissenschaftlich aufgeplustert werden können... :LOL:

Weder ist die Arbiet trivial, pseudo-wissenschaftlich oder aufgeplustert. Ein Programm ist in Arbeit, was die Erkenntnisse umsetzt. Mit noch weiteren Betrachtungen hätte dies auch eine schöne Diplomarbeit im Berich Informatik (Nebenfach: Mathematik oder Statistik) sein können.

Ich finde es ziemlich traurig, wenn solch tolle Arbeit ohne Begründung abgewertet wird.

Dr. Wolfgang Ditt

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Jost Schwider

RE: Sankt Petersburg / DSP

Beitragvon Jost Schwider » 20. Juli 2004, 13:19

"Volker L." hat am 17.07.2004 geschrieben:

>> Aber probiere es einfach mal aus und berichte dann bitte von
>> [i]deinen[/i] Eindrücken.
>
> Daher werde ich wohl erst in Essen dazu kommen,
> es auszuprobieren

:-O Da möchtest du doch sicher lieber die echten Neuigkeiten (insbesondere der "Kleinverlage") ausprobieren?! :-?

> (oder es kommt vorher nochmal zu einem Spieleabend
> mit Erhard).

Ganz klar: Meine Empfehlung! :-))

> Andererseits galt gleiche Skepsis zuvor auch für Raja.

Ich bin schon sehr gespannt auf deine Beurteilung.

> Was mich überrascht, Jost, ist die Tatsache, dass kein
> Protest von Dir über die DSP-Herabstufung von SJ kommt :-P

Ich weiß ja, wer es sagt! :-P

Im Ernst, Geschmäcker sind nunmal verschieden. Falls jemand aber etwas falsch darlegt (wissentlich oder weil einfach noch nicht verstanden)... :-/

> Und ehrlich gesagt, ich hatte Erhards Lobpreisung von StP
> hauptsächlich als willkommenen Aufhänger genommen, um
> die ohnehin geplante Verkündung meiner DSP-Wertung
> durchzuführen ;-)

You are welcome! :-))

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/jas.htm - [i][b]JaS[/b] - Auszeichnung für Brücken in die Welt der Spiele[/i]

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Jost Schwider

Populärwissenschaftliches zu Sankt Petersburg

Beitragvon Jost Schwider » 20. Juli 2004, 13:19

"Wolfgang" hatte in http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=92994&t=92852 etwas versprochen :-D und trotzdem am 19.07.2004 geschrieben:

>> Interessant, wie doch an sich triviale Fakten
>> Pseudo-wissenschaftlich aufgeplustert werden können... :LOL:
>
> Weder ist die Arbiet trivial,

trivial := [Inhalt] allgemein bekannt, seicht, [b]unmittelbar einsichtig[/b]

Na, die Ergebnisse waren ja wohl sooo überraschend nicht, oder? Falls doch, dann erklärt dies natürlich deine scheinbar immer noch vorhandene Faszination für SP.

> pseudo-wissenschaftlich

Sorry, das sollte populär-wissenschaftlich heissen.

> oder aufgeplustert.

aufplustern := [b]größer machen[/b], angeben

Den Inhalt kann man auch -ähem- ein "klein wenig"* kürzer formulieren.
(Nur zur Sicherheit: *deutlich)

> Mit noch weiteren Betrachtungen hätte
> dies auch eine schöne Diplomarbeit im Berich Informatik
> (Nebenfach: Mathematik oder Statistik) sein können.

:LOL: Vielleicht für Fachinformatiker, Nebenfach BWL! :LOL:
*SCNR*

> Ich finde es ziemlich traurig, wenn solch tolle Arbeit ohne
> Begründung abgewertet wird.

S.o.! :roll:

> Dr. Wolfgang Ditt

:LOL:

Viele Grüße
Jost aus Soest (erwartet dann auch eine Diplomarbeit zum Thema "Ertragswürfeln - Fällt bei SvC die 2 genauso selten wie die 12?", natürlich mit vielen bunten Abbildungen!" :LOL: )
http://www.schwider.de/jas.htm - [i][b]JaS[/b] - Auszeichnung für Brücken in die Welt der Spiele[/i]

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Volker L.

RE: Sankt Petersburg / DSP

Beitragvon Volker L. » 20. Juli 2004, 14:35

Jost Schwider schrieb:
>
> "Volker L." hat am 17.07.2004 geschrieben:
>
> >> Aber probiere es einfach mal aus und berichte dann bitte von
> >> [i]deinen[/i] Eindrücken.
> >
> > Daher werde ich wohl erst in Essen dazu kommen,
> > es auszuprobieren
>
> :-O Da möchtest du doch sicher lieber die echten Neuigkeiten
> (insbesondere der "Kleinverlage") ausprobieren?! :-?

Also, ich betrachte durchaus alles, was seit der letzten Messe
in Essen erschienen ist (sofern nicht schon wie bei Alea ein
fast fertiger Prototyp vorlag), als "echte" Neuerscheinung.
Manchmal kommt es vor, dass ich eine Nürnberger Neuheit schon
kenne (weil ich sie bei jemandem, der das Spiel schon hat - z.B.
Erhard -, gespielt habe oder in einem seltenen Fall - wie
aktuell "Goa" - ungetestet zulege (übrigens, als Anmerkung zu
Deinem Posting im Teure-Alhambra-Erweiterung-Thread,
[i]Erweiterungen[/i] zu Spielen, die mir gefallen, besorge ich
mir i.A. blind)), aber ansonsten macht es für mich kaum einen
Unterschied, ob das Spiel erst vor 2 Tagen oder vor 8 Monaten
erschienen ist. Oder halt - einen Unterschied macht es doch:
Bei den Nürnberger Neuheiten habe ich durch die diversen Beiträge
im Forum einen Anhaltspunkt, welches Spiel eine nähere
Betrachtung wert ist.

> > (oder es kommt vorher nochmal zu einem Spieleabend
> > mit Erhard).
>
> Ganz klar: Meine Empfehlung! :-))

Klar :-) Aber ich will den armen Kerl ja auch nicht als
Anlaufstation für Testspiele missbrauchen - sprich: wenn ich
zum Spielen zu ihm gehe, dann steht eindeutig der Spaß am
Spielen im Vordergrund - wenn es sich dabei um ein neues
Spiel handelt, dass ich noch nicht kenne, ist das "nur" ein
erfreulicher Bonus.

> > Andererseits galt gleiche Skepsis zuvor auch für Raja.
>
> Ich bin schon sehr gespannt auf deine Beurteilung.

Hatte ich doch bereits oben (indirekt) geschrieben: Statt dass
sich San Juan und Funkenschlag um die beiden Plätze hinter dem
eindeutigen Favoriten Goa streiten, kämpfen jetzt SJ, Funken
und Raja um die drei Plätze hinter Goa ;-).
Mit anderen Worten: es gehört zu den besten diese an guten
Spielen wahrlich reichen Jahrgangs.

> > Was mich überrascht, Jost, ist die Tatsache, dass kein
> > Protest von Dir über die DSP-Herabstufung von SJ kommt :-P
>
> Ich weiß ja, wer es sagt! :-P

Soll ich das jetzt als Kompliment oder als Stichelei betrachten? :-D :evil: :lol:
Ich dachte aber schon, dass Du überrascht wärst, wenn eben nicht
jemand aus der "San Juan ist zwar gut, aber kein Spitzenspiel"-Fraktion,
sondern durchaus jemand, der meint, dass SJ ein [i]sehr[/i] gutes
Spiel ist und eigentlich SdJ hätte werden sollen, für den DSP
ein anderes als [i]noch[/i] besser und 2 weitere als praktisch
genauso gut einstuft.

Gruß, Volker

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Walter Sorger -Westpark Gamer

Re: Populärwissenschaftliches zu Sankt Petersburg

Beitragvon Walter Sorger -Westpark Gamer » 23. Juli 2004, 01:17

Hallo Joost,
a) Die Vorgeschichte, die zu der umfangreichen Abhandlung geführt hat, ist in den WPG-Seiten zu Sankt Petersburg deutlich genug beschrieben. Kannst Du den sportlichen und spielerischen Ehrgeiz dahinter nachvollziehen oder siehst Du nur ein egozentrisches Bestreben 15 Seiten mit Trivialitäten aufzublasen?
b) Es hat Spaß gemacht, das geht aus den Zeilen doch deutlich hervor. Zahlen- und Diagramm-Spielereien sind für manche Leute einfach ein Vergnügen. Als Vertreter des „homo ludens“ solltest Du ALLE sozialverträglichen Freizeitfreuden ALLER Deiner Mitmenschen erst mal grundsätzlich begrüßen und nicht so schnell verurteilen.
c) Falls alle Aussagen der Analyse trivial sind und Du insbesondere alle geschilderten Qualitäten und Quantitäten bereits formulierfähig im Kopf und auf der Zunge hattest, dann von hier aus ein Kompliment an Dich! Noch besser wäre es gewesen, wenn Du gesagt hast, daß in der Formel für den Adels-Bonus der Faktor 1/2 fehlt. Und daß die reine Bauwerke-Strategie deutliche Defizite aufweist, wenn 3 Spieler sie verfolgen und Du als einziger die Adels-Strategie. Damit hättest Du wenigstens Deine Leser klüger machen können.
d) Der Text ist zweifellos für eine simple Spiel-Analyse ziemlich lang. Ich hoffe aber, daß es nicht langatmig geworden ist. In jeder Passage sollte für die Sankt-Petersburger jeglicher Couleur eine verständliche Information enthalten sein. Sage mit bitte, welche Passagen Du am liebsten in welcher Weise zusammengestrichen hättest!
e) Zum Schluß noch meine grundsätzliche Einstellung zum Surfen im Internet: Wenn ich irgend jemandes Home-Adresse besuche, da mag stehen was will – sofern es den guten Grundsätzen von Sitte und Anstand nicht widerspricht – ich würde niemals mit faulen Eiern danach schmeißen. Es gibt doch einen Knopf zum weiterschalten, oder hast Du im Eifer des Gefechtes übersehen?
f) Dein irrtümliches Verwechseln des neutral-bis-positiven „populär“ mit dem abqualifizierenden „pseudo“ läßt ein bißchen vermuten, daß zuviel Geifer um Deine Mundwinkel war, als Du Deinen Text formuliert hast. Schade drum!
Viele Grüße an den Siegfried in Soest – Walter Sorger

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Jost Schwider

Warum/Wann Spiele kaufen? (was: Sankt Petersburg / DSP)

Beitragvon Jost Schwider » 25. Juli 2004, 12:55

"Volker L." hat am 20.07.2004 geschrieben:

>> :-O Da möchtest du doch sicher lieber die echten Neuigkeiten
>> (insbesondere der "Kleinverlage") ausprobieren?! :-?
>
> Also, ich betrachte durchaus alles, was seit der letzten Messe
> in Essen erschienen ist (sofern nicht schon wie bei Alea ein
> fast fertiger Prototyp vorlag), als "echte" Neuerscheinung.

Zugegeben, so ähnlich halte ich es auch. Bloss, dass ich Mainstream-Spiele - dank Spieleclub - garantiert schon vorher spielen konnte.

Es gibt aber einige Jost'schen Spezialkategorien, die ich mir mangels Mitspielermasse bis Essen aufheben muss, etwa Sammelkartenspiele oder Fantasy-Games.

> oder in einem seltenen Fall - wie aktuell "Goa" - ungetestet
> zulege

Das letzte ungetestete Spiel, welches ich mir - nach laaanger Pause zuvor - gekauft habe, war Tyros. Grundlage war die stimmungsvolle Quasi-Regel-Nacherzählung aus dem Adam spielt-Katalog.
Resumee: Es hat sich wirklich gelohnt! :-))

> [i]Erweiterungen[/i] zu Spielen, die mir gefallen, besorge
> ich mir i.A. blind

Auch da bin ich sehr kritisch: Bringt die Erweiterung wirklich mehr Spielspass, als das Original?
Städte & Ritter etwa ist eine geniale SvC-Erweiterung, die ein völlig neues Spiel ergibt. Die Carcassonne-Erweiterungen dagegen habe alle ignoriert.

BTW: Oft sind schon (kostenlose) kleine Varianten ausreichend, um aus einem guten Spiel ein sehr gutes zu machen. (OK, das ist wieder ein ganz anders Thema...)

>>> Andererseits galt gleiche Skepsis zuvor auch für Raja.
>>
>> Ich bin schon sehr gespannt auf deine Beurteilung.
>
> Hatte ich doch bereits oben (indirekt) geschrieben:

HAAALT, ich meinte doch SP! :roll:
(von wegen "Skepsis" ;-) )

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/jas.htm - [i][b]JaS[/b] - Auszeichnung für Brücken in die Welt der Spiele[/i]

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Jost Schwider

RE: Populärwissenschaftliches zu Sankt Petersburg

Beitragvon Jost Schwider » 25. Juli 2004, 12:55

"Walter Sorger -Westpark Gamer" hat am 23.07.2004 geschrieben:

> Hallo Joost,

Wer issen das? :-? :-/

BTW: Darf ich dich in diesem Posting "Wolfgang II" nennen? :LOL:

> Kannst Du den sportlichen und spielerischen Ehrgeiz dahinter
> nachvollziehen oder siehst Du nur ein egozentrisches Bestreben
> 15 Seiten mit Trivialitäten aufzublasen?

Stellen diese beiden Punkte denn überhaupt ein zwingenden Widerspruch dar?

> b) Es hat Spaß gemacht, das geht aus den Zeilen doch
> deutlich hervor. Zahlen- und Diagramm-Spielereien sind für
> manche Leute einfach ein Vergnügen.

Habe ich denn irgend etwas dagegen gesagt? :-O

> c) Falls alle Aussagen der Analyse trivial sind und Du
> insbesondere alle geschilderten Qualitäten und Quantitäten
> bereits formulierfähig im Kopf und auf der Zunge hattest,
> dann von hier aus ein Kompliment an Dich!

Ja, vielen Dank auch. :-))
Aber bei so einfachen Aussagen sehe ich eigentlich keinen Verdienst darin.

> Noch besser wäre es gewesen, wenn Du gesagt hast, daß in
> der Formel für den Adels-Bonus der Faktor 1/2 fehlt.

Ich bin davon ausgegangen, dass der Leser den offensichtlichen Schreibfehler bemerkt hat. Die Summenformel hat ja selbst schon der ganz kleine Gauss gekannt. Und alle Spieler kennen das Schema spätestens seit "Hase und Igel"... :roll:

> Damit hättest Du wenigstens Deine Leser
> klüger machen können.

Mit meinem Posting habe ich mich vor allem über die überschäumende Begeisterung der hiesigen Poster lustig machen wollen.

> d) Der Text ist zweifellos für eine simple Spiel-Analyse
> ziemlich lang. Ich hoffe aber, daß es nicht langatmig
> geworden ist. In jeder Passage sollte für die
> Sankt-Petersburger jeglicher Couleur eine verständliche
> Information enthalten sein. Sage mit bitte, welche Passagen
> Du am liebsten in welcher Weise zusammengestrichen hättest!

Die offensichtlichen "mathematischen Analysen" hätte man getrost weglassen können. Die SP-Spieltipps allerdings können u.U. für den unerfahrenen SP-Spieler einen hohen Nutzwert haben.

> e) Zum Schluß noch meine grundsätzliche Einstellung zum
> Surfen im Internet: Wenn ich irgend jemandes Home-Adresse
> besuche, da mag stehen was will – sofern es den guten
> Grundsätzen von Sitte und Anstand nicht widerspricht – ich
> würde niemals mit faulen Eiern danach schmeißen. Es gibt
> doch einen Knopf zum weiterschalten, oder hast Du im Eifer
> des Gefechtes übersehen?

Erhard hat [i]hier[/i] auf diesen Artikel hingewiesen, [i]hier[/i] erfolgte die Diskussion, die ich folglicherweise [i]hier[/i] kommentierte.

> f) Dein irrtümliches Verwechseln des neutral-bis-positiven
> „populär“ mit dem abqualifizierenden „pseudo“ läßt ein
> bißchen vermuten, daß zuviel Geifer um Deine Mundwinkel
> war, als Du Deinen Text formuliert hast.

Ich weiß ja wohl selbst am Besten, was ich gemeint habe.
Da kannst du also rein gar nichts hinein interpretieren!

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/jas.htm - [i][b]JaS[/b] - Auszeichnung für Brücken in die Welt der Spiele[/i]

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Marten Holst

RE: Populärwissenschaftliches zu Sankt Petersburg

Beitragvon Marten Holst » 25. Juli 2004, 14:18

Moin Jost,

meldet sich mal schnell Wolfgang III (bald sind wir ne Dynastie ;-) ). Ob man die qualitativen Aussagen dieses Spieles nach drei oder vier Spielen selber bemerkt, sei mal dahin gestellt, aber es gibt nun einmal auch Spieler, die selbsttätig etwas länger brauchen, um Zusammenhänge zu bemerken, je nach Spiel heißen die dann Wolfgang oder Jost oder Marten oder Karl-Heinz-Rübezahl. Für die mag so etwas durchaus interessant sein. Und die quantitativen Aussagen finde ich persönlich (ohne Nachrechnen) nichttrivial und interessant - auch wenn ich sie jetzt nicht auswendig lernen werde, da ich Spiele meist ziemlich verbaucht spiele.

Ich habe selbst einmal eine ähnliche Analyse gemacht (beim Postspiel "Lew Jaschin", einer Fußballsimulation, habe ich versucht, die "genauen" Geldwerte der verschiedenen Spielertypen zu berechnen). Auch das war eine qualitativ nicht überraschende Analyse (nachdem das Spiel bereits mehrere Jahre lief, was Wunder), die mir aber mehrere Stunden Arbeit und eine Menge Spaß bereitet hat, und ganz offensichtlich auch Leute interessant fanden (und einige zu mathematisch). Klar ist vieles dieser Arbeit reine "Kärrnerarbeit", stupides Durchrechnen, nachdem man erst einmal die Idee des Ansatzes hatte. Aber zuerst sollte man die Idee überhaupt haben, und dann funktioniert zum Beispiel Wissenschaft ja auch genau so: Idee haben, und dann geht das Gequäle los. Hättest jemand auf meine "Arbeit" damals so reagiert, wie Du auf die hier, dann wäre ich auch etwas pikiert gewesen.

Gut, die Aussage, wie viele Runden vor Schluss welches Gebäude bei SP wie wertvoll ist, sie wird die Spielewelt nicht wesentlich weiter bringen. Aber ich, und offensichtlich einige andere, empfand es als interessant und auch amüsant zu lesen. Klar steht Dir eine andere Meinung zu, aber ich verstehe gerade nicht, warum Du Dich so abwertend über Arbeit wie über Verfasser und Konsumenten der Arbeit äußerst.

>> Kannst Du den sportlichen und spielerischen Ehrgeiz dahinter
>> nachvollziehen oder siehst Du nur ein egozentrisches Bestreben
>> 15 Seiten mit Trivialitäten aufzublasen?
>
> Stellen diese beiden Punkte denn überhaupt ein zwingenden
> Widerspruch dar?

Nein, tun sie nicht. Gegenfrage: besitzen sie eine unbedingte Zusammengehörigkeit?

> Aber bei so einfachen Aussagen sehe ich eigentlich keinen
> Verdienst darin.

Wie schon gesagt: das Erkennen und Vermuten von Zusammenhängen qualitativer wie quantitativer Natur, mag oft einfach sein, das "mal eben schnell nachrechnen und 'beweisen'" ist es m.E. nicht.

Tschüß
Marten

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Volker L.

Re: Warum/Wann Spiele kaufen?

Beitragvon Volker L. » 25. Juli 2004, 15:23

Jost Schwider schrieb:
>
> Es gibt aber einige Jost'schen Spezialkategorien, die ich mir
> mangels Mitspielermasse bis Essen aufheben muss, etwa
> Sammelkartenspiele oder Fantasy-Games.

:-? :-O :-? Also, in meinem Bekanntenkreis gibt es keinen Zusammenhang
zwischen der Körpermasse der einzelnen Spieler und der Spieleauswahl :lol: :-P

> "Volker L." hat am 20.07.2004 geschrieben:
>
> > oder in einem seltenen Fall - wie aktuell "Goa" - ungetestet
> > zulege
>
> Das letzte ungetestete Spiel, welches ich mir - nach laaanger
> Pause zuvor - gekauft habe, war Tyros. Grundlage war die
> stimmungsvolle Quasi-Regel-Nacherzählung aus dem Adam
> spielt-Katalog.
> Resumee: Es hat sich wirklich gelohnt! :-))

Bei Goa reichten mir die Beschreibung bei Adam und die diversen guten
Meinungen hier im Forum, um mich definitiv davon zu überzeugen, dass mir das
Spiel gefallen würde. Und in der Tat - wie ich schon in den vorigen Postings
geschrieben hatte, ist Goa für mich das beste des Jahrgangs (vorbehaltlich der
Tatsache, dass ich St.P., Indus und vor allem Lost Valley noch nicht kenne).
Ein etwas größeres Risiko bin ich eingegangen, als ich auf Verdacht Dos Rios
auf meine Geburtstagswunschliste gesetzt habe, aber auch das habe ich nicht
bereut.

> > [i]Erweiterungen[/i] zu Spielen, die mir gefallen, besorge
> > ich mir i.A. blind
>
> Auch da bin ich sehr kritisch: Bringt die Erweiterung
> wirklich mehr Spielspass, als das Original?

Aha, andere Ansprüche. Auch wenn die Erweiterung "nur" zu einer Variante
führt, die mir [i]genausogut[/i] gefällt wie das Basisspiel, betrachte ich schon
die Auswahlmöglichkeit als sinnvolle Ergänzung.(*)

> Städte & Ritter etwa ist eine geniale SvC-Erweiterung, die
> ein völlig neues Spiel ergibt.

In diesem Fall sogar sehr krass. Damit ist aus einem guten Spiel ein extrem
gutes Spiel geworden.

> Die Carcassonne-Erweiterungen
> dagegen habe alle ignoriert.

Also, selbst wenn Du von den Möglichkeiten des großen Gefolgsmannes und
des Baumeisters nichts hältst, solltest Du das nochmal überdenken. Denn
mindestens die erste EW enthält auch noch Plättchen, die keine neuen
Elemente ins Spiel bringen (wie die Waren oder Kathedralen), aber die originalen
Elemente Wiese, Stadt und Weg(-gabelung) in neuen Kombinationen haben,
die einem sonst doch mal fehlen.

> >> Ich bin schon sehr gespannt auf deine Beurteilung.
> >
> > Hatte ich doch bereits oben (indirekt) geschrieben:
>
> HAAALT, ich meinte doch SP! :roll:
> (von wegen "Skepsis" ;-) )

Ob Dich meine Beurteilung noch interessiert, wenn ich wirklich erst in Essen
dazu komme, die auszuprobieren? ;-)

(*) In diesem Zusammenhang mal ein paar Worte zur Erweiterung von Age of Steam:
Diese besteht ja nur aus einem (beidseitigen) neuen Spielbrett und einem DIN A4
Blatt mit zugehörigen Sonderregeln. Die England-Karte ist IMHO eine gelungene
"Erweiterung", allein deshalb, weil es jetzt eine alternative Landkarte gibt (die
sich etwas anspruchsvoller spielt, also durchaus für Fortgeschrittene eine
gewisse Steigerung bedeutet). Das Irland-Szenario dagegen war für mich eine
große Enttäuschung. Von einer [i]Erweiterung[/i] erwarte ich, dass sie zusätzliche
Elemente ins Spiel bringt, die Optionen für die einzelnen Spieler erweitert (oder
eben mindestens eine alternative Landkarte bietet, siehe England) - das Irland-
Szenario dagegen ist ja praktisch keine Erweiterung, sondern eine [i]Verengung[/i],
die ich ganz bestimmt kein zweites Mal spielen werde :-(

Gruß, Volker

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Jost Schwider

RE: Populärwissenschaftliches zu Spielen

Beitragvon Jost Schwider » 2. August 2004, 11:25

"Marten Holst" hat am 25.07.2004 geschrieben:

> meldet sich mal schnell Wolfgang III (bald sind wir ne
> Dynastie ;-) ).

Da du nicht polemisierst, darfst du dir diesen "Titel" nicht ans Revers heften.

> Ich habe selbst einmal eine ähnliche Analyse gemacht (beim
> Postspiel "Lew Jaschin", einer Fußballsimulation,

Meine erste derartige Analyse habe ich (abgesehn von ganz frühem Risiko :-O ) bei "Minos" gemacht. Zentrale Frage: "Rentieren sich Kampfringe?"

> die Idee überhaupt haben, und dann funktioniert zum
> Beispiel Wissenschaft ja auch genau so: Idee haben, und
> dann geht das Gequäle los. Hättest jemand auf meine
> "Arbeit" damals so reagiert, wie Du auf die hier, dann wäre
> ich auch etwas pikiert gewesen.

Das diese Arbeit dem Walter Spass gemacht hat, stelle ich ja gar nicht in Frage. Ich habe mich eher über die hiesige Begeisterung darüber amüsiert...

Ähnlich etwa wie bei "Wetten Dass?", wo jemand "ganz toll" rechnen kann (etwa die 32-te Wurzel aus einer riesigen Zahl, wobei womöglich noch 3 Ergebnisse vorgegeben sind - gähn). Die Zuschauer waren - trotz aller Trivialität - immer so begeisternd, dass solche Kandidaten meistens Wettkönige wurden - vor allem, wenn Kinder dies "geleistet" haben... :roll:

> Meinung zu, aber ich verstehe gerade nicht, warum Du Dich
> so abwertend über Arbeit wie über Verfasser und Konsumenten
> der Arbeit äußerst.

S.o.: Die hiesigen Rekationen waren seeehr amüsant! :-))

>>> Kannst Du den sportlichen und spielerischen Ehrgeiz dahinter
>>> nachvollziehen oder siehst Du nur ein egozentrisches Bestreben
>>> 15 Seiten mit Trivialitäten aufzublasen?
>>
>> Stellen diese beiden Punkte denn überhaupt ein zwingenden
>> Widerspruch dar?
>
> Nein, tun sie nicht. Gegenfrage: besitzen sie eine
> unbedingte Zusammengehörigkeit?

Walter hat zuerst gefragt... :-P ;-)

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/jas.htm - [i][b]JaS[/b] - Auszeichnung für Brücken in die Welt der Spiele[/i]


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