Beitragvon Heinrich Tegethoff » 2. August 2004, 15:22
> dass Days of Wonder gar kein Interesse an dem Vertrieb durch
> die "grossen" wie Karstadt, Kaufhof und Konsorten hat weil
> man eine Preisvielfalt wie es ja bei Queen Games vergangenes
> Jahr (Preise zwischen 7,99€ und 26,99€) gang und gebe war
> nicht mitmachen möchte.
Diese Aussage passt zu dem, was Days of Wonder im Rahmen der
SdJ-Pressekonferenz verlautete: Das Gespräch mit der Karstadt-Kette
endete demnach erst einmal mit einem "nein, nicht zu diesen Preisen".
Nun, es klingt plaktiv, aber "Amerikaner halt" -- es wird sicher eine
andere Vertriebsstragie gefahren als bei den etablierten Verlagen.
IMHO wird DoW den Preis annähernd halten müssen, da sie sonst
mit anderen Produkten nicht mehr erfolgreich in den Markt kommen
werden.
Amerikanische Denke ist und bleibt aber der maximale Umsatz innerhalb
einer festen Frist, und ob dann Einzelhändler vorteilhafter dran sind? Nun,
es wird sich am Verkauf des SdJ wohl etwas ändern, aber welche Richtung
wird es tatsächlich nehmen? Was haben wir dann davon?
Anmerkung: DoW hat sich rechtzeitig 60 Tonnen Kunststoff und einige
zusätzliche Gussformen produzieren lassen und zeitig nach Asien verschifft.
Damit wird man wohl auf die Massenauflage des SdJ nicht so lange warten
müssen wie früher -- immerhin braucht das Spiel Unmengen von Spezialteilen,
sprich: gut 75 Millionen Waggons müssen gefertigt und konfektioniert werden.
Servus,
Heinz (der sich das gähnend leere Ex-Spielwarengeschäft im Ort ansieht
und nachdenklich wird)