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Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jeff Widderich

Re: Geiz ist Geil?

Beitragvon Jeff Widderich » 10. August 2004, 18:35

Ja, damit bin ich Einverstanden die Regeln sollten überarbeitet werden. Wir wollten unbedingt das Regelwerk einfacher lassen. Das bringt aber Probleme mit sich.

Jeff

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Dietrich Lichtenfeld

Re: Spiele sind nicht mehr billig !

Beitragvon Dietrich Lichtenfeld » 10. August 2004, 20:46

Hmm,

nun ich gebe zu, ein Beispiel ist eigentlich zuwenig. Aber Risiko ist das einzige mehr als 10 Jahre alte Spiel, an dessen Preis ich mich erinnere und das es heute noch gibt. Ansonsten erinnere ich mich nur an Playboss (damals 50 DM).

Als Obergrenze sehe ich auch für mich 35 Euro, irgendwie kann man sich der Geiz-ist-geil-Welle doch nicht so ganz entziehen...

Grüße
Dietrich (der Spiele immer noch billig findet)

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Spiele sind nicht mehr billig !

Beitragvon Attila » 11. August 2004, 08:39

Heinrich Tegethoff schrieb:

> Meinem Empfinden nach kosteten grosse Spiele lange Zeit bis
> zu 40 DM.

Ja, Spiele wie Risiko, El Grande, Starquest ... alles billige 40 DM Spiele, 'gell? ....

Nene, an diese Spiele kann ich mich noch ganz genau erinnern ... Risiko war so teuer (über 100 DM), das meine Geschwister zusammen gelegt haben um es zu kaufen. Für Starquest habe ich lange, lange sparen müssen, hat 75 oder 79 DM gekostet und für El Grande musste man auch locker 80 DM auf den Tisch legen.

Also das zum Thema "früher waren die Spiele billiger" ....
Und "grosse Spiele" für 40 DM? - Das muss ein paralell-Universum gewesen sein.

Atti

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Spiele sind billig !

Beitragvon Attila » 11. August 2004, 08:42

Vötter Robert schrieb:

> Bei den Brettspielen zahlt man meistens um die 30 Euro,welche
> früher ca. 40 DM gekostet haben.

Welche denn bitte? - Schau mal nach, was früher ein "Spiel des Lebens", ein "El Grande", "Starquest" oder ein "Risiko" gekostet haben!

Atti

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Arne Hoffmann

Re: Spiele sind billig !

Beitragvon Arne Hoffmann » 11. August 2004, 10:17

Genau,

ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich länger mit meinem Gewissen gerungen hatte, ob ich mir damals blind Ursuppe für ca. 80,- DM bestellen sollte, oder nicht.... (habs natürlich getan und nicht bereut ;-) ).

Auch, wenn mir heutzutage der eine oder andere Preis recht hoch vorkommt, sind die Preise bei mir nicht schmerzhafter als früher. Generell bin ich immer noch bereit, für ein gutes Spiel bis zu 40 Euro auszugeben - für ein gutes Essen bin ich auch bereit, etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen, und letzteres hält viel kürzer vor. Somit ist ein Preis von 25,- bis 30 Euro für ein großes Brettspiel in meinen Augen wirklich nicht teuer - auch, wenn ich mir leider nicht jedes Spiel leisten kann, das ich mir gerne leisten würde....

Schöne Grüße

- Arne -

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Christian Hildenbrand

Re: Spiele sind billig !

Beitragvon Christian Hildenbrand » 11. August 2004, 10:57

Da mag ich mich mal anschließen. Wenn das Spiel es von der Aufmachung und der Qualität her "wert" ist, gebe ich den entsprechenden Betrag auch ohne groß zu murren aus.

Arne Hoffmann schrieb:

> für ein gutes Essen bin ich auch bereit, etwas tiefer in den Geldbeutel zu
> greifen, und letzteres hält viel kürzer vor.

Hm ... wenn ich da an Deinen so langsam "bayrisch" angehauchten Bauch denke ... da steckt inzwischen viel Essen drin ... *scnr* :lol:

Christian (hat heute noch kein Spiel gekauft ...)

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Arne Hoffmann

[OT] Re: Spiele sind billig !

Beitragvon Arne Hoffmann » 11. August 2004, 11:32

Christian Hildenbrand schrieb:
>
> Hm ... wenn ich da an Deinen so langsam "bayrisch"
> angehauchten Bauch denke ... da steckt inzwischen viel Essen
> drin ... *scnr* :lol:

Ja, ja, läster Du nur. Wer von uns hat sich denn für die WW interessiert? ;-) :-D

> Christian (hat heute noch kein Spiel gekauft ...)

- Arne - (auch nicht, aber schon gegessen heute. :-P )

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Arne Hoffmann

Re: Ausstattung und Preis

Beitragvon Arne Hoffmann » 11. August 2004, 15:07

Hallo Frank, hallo Jeff!


Jeff Widderich schrieb:
>
> Hallo Frank,
>
> Verkaufszahlen sind direkt abhängig von der Ausstattung und
> die Produktionsnumbern. Ein bessere Ausstattung sollte mehr
> Spiele verkaufen? Oder ist der Preis im Moment wichtiger als
> die Ausstattung ? Ich hoffe nicht. Diese Entscheidundungen
> müssen irgendwie gemessen und geplannt werden?

Es wäre m.E. schön, wenn eine bessere Ausstattung auch mehr Spiele verkauft - ist es aber wohl leider nicht, und wir sollten auch differenzieren, was wir hier vergleichen: Ein und dasselbe Spiel sollte sich mit besserer Ausstattung häufiger verkaufen können als mit schlechterer Ausstattung. Dies ist aber auch nur bis zu einem gewissen Grad richtig, da eine bessere Ausstattung auch nur bis zu einem gewissen Preis im Auge des Käufers gerechtfertigt ist.


> Die Herrstellung eines Spieles sollte eine Artform sein. Man
> muss unbedingt sein Herz benutzen um es darzustellen, aber
> wenn es produziert wird dann muss man wirklich den Buchhalter
> bei der Production dabei haben. Schade!

Ich denke, dass, wenn ein paar Leute (oder auch nur einer) von dem Verkauf der Spiele leben will/muss, ein Buchhalter bei der Produktion vorhanden sein sollte, damit die Sache nicht aus dem Ufer läuft - denn der Hang zum künstlerischen ist bei der Spieleherstellung bestimmt sehr vorhanden (was auch gut ist, da ich Spiele auch eher als Kunstform denn als "Big Business" ansehe).

> Die Zukunft meiner Meinung nach ist wirklich in wunderschöne
> Spiele die Intelligent produziert werden, um das Publikum
> etwas ausgezeichnetes für einen guten Preis anzubieten. Ist
> es Möglich? Ja wenn das Publikum die Verlage belohnen die
> sich bemühen etwas schönes herrzustellen. es ist der
> Endkäufer der die Qualität bestimmt. Nicht die Verlage.

Nur sollten die Spiele nicht allein wunderschön sein, sondern auch vom spielerischen Aspekt her überzeugen. Der Großteil der Leute kauft sich ein Spiel doch, um es zu spielen, oder spielen zu lassen.
Klar, ein gutes Äußeres zu einem vernünftigen Preis, ist bestimmt ein besserer Eye-catcher im Laden, als ein gutes Spiel in grauer Verpackung, das dem Normalkäufer nie auffallen wird. Nur darf dieser gute Äußere Eindruck nicht direkt beim Anspielen schwinden. Dann verkaufe ich als Verlag dieses eine Spiel vielleicht angemessen gut, werde aber bei weiteren Spielen Absatzschwierigkeiten bekommen.

> Geiz ist nicht nur Geil sondern auch sehr gefährlich. Geiz
> hilft nur die Länder die Arbeiter haben die ein Dollar die
> Stunde verdienen.

Das stimmt, aber prassen ist momentan auch nicht mehr drin. Wenn generell der Euro nicht mehr so locker sitzt wie irgendwann einmal die Mark, dann kommt beim Konsumenten automatisch Geiz-Verhalten auf. Und gerade bei "Luxus-Gütern", wozu ich Spiele jetzt einmal zählen möchte, schaut man als Konsument dann zweimal hin, ob man die Euro dafür ausgibt oder doch lieber eine weitere Woche davon Lebensmittel kauft.

Tschö,

- Arne - (hat mitlerweile heute sein erstes Spiel gekauft - na ja, nicht ganz: bezahlt war es schon und ist vorhin geliefert worden... ;-) )

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Heinrich Glumpler

OT: Darmstadt spielt

Beitragvon Heinrich Glumpler » 11. August 2004, 19:50

Hi,

tja - ich sitze ja inzwischen in Köln und so von Herzen zusagen kann ich noch nicht - mein Herbst wird dieses Jahr etwas hektisch.
Aber kommen würde ich schon gerne und vielleicht kombiniere ich es mit einem Besuch bei Amigo :-)

Grüße
Heinrich

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Heinrich Tegethoff

Re: Spiele sind nicht mehr billig !

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 11. August 2004, 20:34

Attila schrieb:
> Heinrich Tegethoff schrieb:
> > Meinem Empfinden nach kosteten grosse Spiele lange Zeit bis
> > zu 40 DM.
>
> Ja, Spiele wie Risiko, El Grande, Starquest ... alles billige
> 40 DM Spiele, 'gell? ....

Hrm, Risiko spielte ich aber besitze ich nicht, Starquest kenne ich nicht.

Bei El Grande erinnere ich mich aber an einige Berichte, daß das Spiel
für ein SdJ als zu teuer kritisiert wurde. Es wurde erst durch die Auflagen-
höhe in die Standardregion geschoben -- ich habe mir aber El Grande diese
Jahr für 36 € zugelegt, was bereits 6 € über dem Standard des Ladens lag.

Vielleicht ist "grosses Spiel" auch verschieden: "groß" meine ich die meisten
Spiele, die in grossen Schachteln kommen, nicht die teuersten Normalladen-
spiele des Jahrgangs.

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: Preise und Schönheit

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 11. August 2004, 20:54

Hallo Michael,

danke für den Link -- der beschriebene Nachholbedarf der Verlage deckt
sich mit meiner subjektiven "kosteten immer 40 DM" über viele Jahre und
dem Auflagenrückgang.

> Grundsätzlich sind optisch schönere Spiele natürlich ein
> Grund, auch mal fünf Euro mehr zu bezahlen.

Deswegen bestellte ich auch "Rückkehr der Helden" mit Zinnfiguren.
Waren nur 7 € mehr, aber das Spielgefühl ist einmal ganz anders als
mit Pappkameraden :-))

> Das empfundene Preislimit ist
> derzeit aber ganz sicher 35 Euro für eine große Schachtel.

Mit Ausnahmen: King Arthur hatte eine grosse Werbekampagne, und das
Spiel ist für 40 bis 60 € "massenhaft" verkauft worden, zumindest bis zur
Ausverkaufsgrenze. Aber die Werbemittel waren notwendig, um die
Mindeststückzahlen der Chipherstellung zu garantieren (mein Berufsleben
bestand aus Chipentwicklung). Wie groß die Rendite dann war, kann nur
Ravensburger sagen, aber immerhin soll es Lieferengpässe statt Lagerbestand
gegeben haben.

> Egal, wie die Ausstattung ist, denn die sieht der unbedarfte
> Käufer ja nicht mal.

Tja, das gilt für alle Kulturgüter. Im Grunde genommen kosten sie alle
das gleiche bei ähnlicher Form (Hardcoverbuch, Paperback, Bluckbusterfilm,
B-Movie, ...), aber obwohl man der Ausstattung den Spielspaß nicht ansieht,
kaufen doch erschreckend viele Käufer nach der aufgedruckten Materialliste
nach dem "mehr klingt mehr" Prinzip, oder? Woher soll man es denn sonst
auch ohne Empfehlung wissen? Aber Buch- und Filmkritiken sind für
jedermann verfügbar...

Servus,
Heinz

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Bernd Schlüter

Re: Spiele sind nicht mehr billig !

Beitragvon Bernd Schlüter » 11. August 2004, 22:14

Hallo Heinrich!

Sorry, aber ich verstehe es nicht so ganz:

> ... da mir die Entwicklung der letzten 5 Jahre eher aufgefallen ist.

> Zwischen 1997 und 2002 interessierte ich mich kaum für Spiele

Ist da nicht irgendwie ein Widerspruch?

Und die lange Zeit, in der Spiele 40 DM gekostet haben, wann war die? Und vor allem: Wo war sie?

Ich erhalte jetzt seit ca. 8 Jahren den Adam Spielt Katalog und habe von 1997 bis 1999 in der Spieleabteilung eines Spielwarenladens gearbeitet. Als Faustregel galt, dass "große Spiele" von Kosmos oder Goldsieber (z.B. Löwenherz, Mississippi Queen, Beim Zeus etc) einen empfohlenen Verkaufspreis von ca 60 DM hatten, die "großen" von HiG (z.B. E&T, El Grande, Die Macher) lagen bei ca. 80 DM. Jedenfalls im normalen Fachhandel, und selbst bei Adam Spielt kosteten z.B. Pfeffersäcke oder Big City damals 43 DM.

Die 30 Euro, die Du heute für ein "großes Spiel" rechnest, gelten also schon seit etlichen Jahren.

Will der Days of Wonder Verlag denn eine Preisveränderung durchsetzen?

Soweit ich dass sehe, sind Spiele seit vielen Jahren nicht wesentlich teurer geworden, jedenfalls nicht die "großen". Dass es uns trotzdem so vorkommt, liegt vielleicht daran, dass z.B. ein Kartenspiel wie Sankt Petersburg in einen großen Karton gepackt wird und entsprechend kostet. Ein "Dos Rios" aber hätte auch vor einigen Jahren schon ca. 30 Euro gekostet.

> Servus,
> Heinz
Ähm, heißt Du nicht Heinrich?

Bernd

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Mike

Re: 24.99 / 29.99 / 39.99

Beitragvon Mike » 11. August 2004, 23:33

Hallo Armin

> Auf Achse kostete vor 18 Jahren 30 DM = 15 €..
> Inhalt: 1 großer Spielplan, 6 Plastik-Autos, Spielgeld, 48
> Warensteine, 81 Karten, 2 Aufstellschilder, 1 Würfel.
> Ich denke mit der Ausstattung ist es auch heute noch guter
> Durchschnitt.

Auf Achse war aber damals sicher von der Ausstattung her weit über dem Durchschnitt, heute wäre es Durchschnitt.

Mike

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Spiele sind nicht mehr billig !

Beitragvon Attila » 12. August 2004, 09:28

Hiho,

Wenn du damit meinst, das pro Jahr einfach viel mehr Spiele (auch in grossen Packungen) rauskommen, dann hast du recht!
Währen man "früher" die Auswahl aus 10 "kleinen", 8 "mittleren" und 4 "grossen" hatte, sind es jetzt 50 "kleine", 50 "mittlere" und 50 "grosse" - so gesehen sind Spiele also teurer geworden (die Zahlen habe ich erfunden, da müsste mal jemand was genaues Recherchieren), weil es einfach viel mehr (grosse) Spiele gibt.

Wenn ich überlege, was mein A&A "damals" (muss so 1990/91 gewesen sein), gekostet hat - über 130 DM - okay, ist ein Importspiel und das war "damals" aussergewöhnlicher Luxus (im vergleich zu heute).

Also alle Fakten die mir bekannt sind, weisen nicht darauf hin das Spiele merklich teurer geworden sind. Vieleicht macht sich jemand mal die Mühe die Neuerscheinungen mit ihrem Verkaufspreis pro Jahr aufzulisten - dann hätte man was konkretes in der Hand.

Atti

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Burkhardt

Spielepreise Nürnberg 2000 Neuheiten

Beitragvon Burkhardt » 12. August 2004, 10:56

Hallo Forum,

Ich habe mal aus alten Unterlagen die unverbindlichen Preisempfehlungen einiger Spieleneuheiten aus dem Jahr 2000 herausgesucht. Es handelt sich um die auf der Spielwarenmesse damals herausgegebenen Preise. Viel Spaß beim Untersuchen, ob es damals nun billiger, teurer oder gleiches Niveau wie heute war:

Hase und Igel (Abacus) DM 34,95
Adel Verpflichtet (Alea) DM 49,95
Die Fürsten von Florenz (Alea) DM 59,95
Tadsch Mahal (Alea) DM 59,95
San Francisco (Amigo) DM 49,95
Der Alchemist (Clementoni) DM 39,95
Frischfleisch (Friedemann Friese) DM 59,95
Kardinal und König (Goldsieber) DM 39,95
Wongar (Goldsieber) DM 59,95
Fädeline (Haba) DM 59,90
Morgenland (Hans im Glück) DM 59,95
Ohne Furcht und Adel (Hans im Glück) DM 19,95
Diplomacy (Hasbro) DM 69,99
Big Brother (Jumbo) DM 59,95
Die Kaufleute von Amsterdam (Jumbo) DM 69,95
Planet der Wunder (Kosmos) DM 59,95
Der weiße Lotus (Kosmos) DM 49,95
La Citta (Kosmos) DM 59,95
Der Herr der Ringe (Kosmos) DM 69,95
Die Weinhändler (Piatnik) DM 49,95
Laguna (Queen Games) DM 55,00
Sky Runner (Ravensburger) DM 49,95
Eschnapur (Schmidt Spiele) DM 59,95
Zertz (Schmitz Spiele) DM 34,95
Carolus Magnus (Winning Moves) DM 59,95
Monopoly Städteeditionen (Winning Moves) DM 79,00

Viele Grüße aus Marburg

Burkhardt (der beim Erstellen der Liste über einige Preise selber erstaunt war, da er sie nicht mehr in Erinnerung hatte)

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Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: Spielepreise Nürnberg 2000 Neuheiten

Beitragvon Attila » 12. August 2004, 14:40

Hiho,

Also die "grossen" Kosmos kosten meistens 25,- bzw. 30,- (im Internetversand tweilse deutlich billiger) und die "grossen" Alea kosten ebenfalls 30,- (im Inet billiger) - das sieht mir nach ziemlich den gleichen Preisen aus wie "damals" (als alles besser und billiger war)...

Atti

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Roman Pelek

Re: Ausstattung und Preis

Beitragvon Roman Pelek » 13. August 2004, 21:47

Hi Jeff,

Jeff Widderich schrieb:
>
> Hallo Frank,
>
> Verkaufszahlen sind direkt abhängig von der Ausstattung und
> die Produktionsnumbern. Ein bessere Ausstattung sollte mehr
> Spiele verkaufen? Oder ist der Preis im Moment wichtiger als
> die Ausstattung ? Ich hoffe nicht. Diese Entscheidundungen
> müssen irgendwie gemessen und geplannt werden ?

Sicher werden diese Entscheidung sorgfältig geplant, und man kann hier (Preis) oder dort (Ausstattung) etwas mehr den Schwerpunkt setzen. Ich denke aber, dass es momentan beim Käufer eine (vielleicht derzeit etwas niedrigere) Schmerzgrenze gibt, was er bereit ist, zu zahlen, egal wie schön ein Spiel ausgestattet ist. Bei einem Brettspiel sehe ich diese Grenze momentan (persönlich geschätzt) bei etwa <=25 Euro, was den Massenmarkt angeht - außer es hat wirklich außergewöhnliche Anreize, die es von der Masse abheben und auf den ersten Blick für den Käufer einen höheren Preis rechtfertigen. Nur muss man solche Vorzüge dann sehr offensiv nach außen tragen, d. h. man muss einen Blickfang im Geschäft haben.

> Es geht wirklich darum Spiele darzustellen damit sich das
> Thema reizvoll entwickelt. Deine Anmerkungen das man sich
> überlegen muss wo man die Produktions kosten investieren
> soll, sind 100 % richtig. Dieser "Balance" ist aber so
> gefährlich wenn man zu viel sparrt. Wunderschöne Spiele
> sollten nicht viel mehr kosten wenn mann die Vorbereitung
> richtig anstellt.

Zuviel sparen wird in meinen Augen dann problematisch, wenn man die Spielbarkeit eines Spieles ruiniert oder die äußere Erscheinung im Laden in Mitleidenschaft zieht. Sicher leidet auch der Spielspaß unter einer einfacheren Ausstattung, ich halte aber die ersten beiden Kritierien für den Verkauf für wichtiger. Und derzeit geht es vielerorten (in Deutschland) um Absatz bei der Masse, und nicht darum, in Schönheit zu sterben. Ich privat als Spieler hoffe auch, dass wir uns wieder mehr Luxus leisten können und kann Deine Worte mit ganzem Herzen nachvollziehen, möchte aber beileibe keine unrealistischen Zielsetzungen propagieren, die uns als Spieleszene unter dem Strich mehr Nach- als Vorteile bringen.

> Die Herrstellung eines Spieles sollte eine Artform sein. Man
> muss unbedingt sein Herz benutzen um es darzustellen, aber
> wenn es produziert wird dann muss man wirklich den Buchhalter
> bei der Production dabei haben. Schade!

Natürlich ist das schade, und man weint innerlich manchem eine Träne nach. Und es mag auch sein, dass jemand im Einzelfall das Glück hat, mit einem (teureren) Kunstwerk den Durchbruch zu erlangen und den Trend zu durchbrechen. Nur dafür scheitern 99 andere daran, die ihren Dachboden mit unverkauften Spielen vollstehen haben und sich überlegen, wie sie ihren privaten Finanzhaushalt wieder in Ordnung bekommen. Und das wünscht man auch keinem, der zu unserem Hobby etwas beitragen möchte.

> Die Zukunft meiner Meinung nach ist wirklich in wunderschöne
> Spiele die Intelligent produziert werden, um das Publikum
> etwas ausgezeichnetes für einen guten Preis anzubieten. Ist
> es Möglich? Ja wenn das Publikum die Verlage belohnen die
> sich bemühen etwas schönes herrzustellen. es ist der
> Endkäufer der die Qualität bestimmt. Nicht die Verlage.

Ja, der Markt bestimmt das Verhalten der Verlage, manchmal sicher auch zu sehr, weil ein gewisses langfristiges Denken gerne durch aktuelle Verkaufszahlen überlagert wird. Aber ich sehe in Deutschland derzeit nicht den Spielraum für Verlage, sonderlich extravagant bzgl. Ausstattung und Preis zu werden, weil es ein zu großes Risiko ist.

Andersherum gesagt: ich freue mich über jedes extravagante und gut ausgestattete Spiel (oder auch spielfördernde Prestigeaktionen anderer Art), das sich Verlage leisten können, weil sie sich andernorts ein finanzielles Polster für solcherlei Dinge geschaffen haben. Aber wie viele kaufen sich so etwas? Ich wäge da auch immer ab, auch wenn ich sicherlich viel davon erwerbe, weil es meine Leidenschaft ist.

> Geiz ist nicht nur Geil sondern auch sehr gefährlich. Geiz
> hilft nur die Länder die Arbeiter haben die ein Dollar die
> Stunde verdienen.

Das ist in der Tat richtig und die Kehrseite der Medaille. Irgendwo muss das Geld ja eingespart werden, und letzten Endes fließt es in Billiglohnländer oder es wird eben an der Qualität der Ausstattung gespart (bzw. an der redaktionellen Bearbeitung, am Grafiker oder den Konditionen für den Autor). Bzw. an allem wird ein bißchen gespart. Ich wüsste jedoch niemanden, der einen Königsweg parat hätte, um diesem unangenehmen Dilemma zu entkommen.

Ich hoffe jedoch, dass sich Dein Engagement für Dich lohnt und würde mich über ein persönliches Gespräch (gerne auch in Englisch) mit Dir über diese Themen und Deine Spiele sehr freuen. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit in Essen, Du kannst mich gerne persönlich per E-Mail kontaktieren.

Ciao,
Roman

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Heinrich Tegethoff

Re: Spiele sind nicht mehr billig !

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 14. August 2004, 17:18

Bernd Schlüter schrieb:
> Sorry, aber ich verstehe es nicht so ganz:
>
> > ... da mir die Entwicklung der letzten 5 Jahre eher
> aufgefallen ist.
>
> > Zwischen 1997 und 2002 interessierte ich mich kaum für Spiele
>
> Ist da nicht irgendwie ein Widerspruch?

Hallo Bernd,

ja, der ist da: ich meinet mit den 5 Jahren nicht "während" sondern
"über die 5 Jahre hinweg". Mein Satz ist da sprachlich falsch.
Vor allen Dingen meinte ich damit: Da ich nicht kontinuierlich mit
Spielen hantierte fiel mir der Preissprung ins Auge.

> Und die lange Zeit, in der Spiele 40 DM gekostet haben, wann
> war die? Und vor allem: Wo war sie?

Ich nenne mich erst jetzt Vielspieler. Vor 8 Jahren kaufte ich ganz
regulär 2 bis 3 Spiele pro Jahr im Spielwarenladen, aber schaute nach
der SZ-Rezension auch erst einmal auf den dort angebenen Preis.

> Ich erhalte jetzt seit ca. 8 Jahren den Adam Spielt Katalog
> und habe von 1997 bis 1999 in der Spieleabteilung eines
> Spielwarenladens gearbeitet.

Tja, kann ich nicht mitreden -- Online-Versender kenne ich erst
seit diesem Jahr.

> Will der Days of Wonder Verlag denn eine Preisveränderung
> durchsetzen?

Gemäß Aussage nach der SdJ-Preisverleihung, vom SdJ-Jurymitglied
zitiert: Die jetzigen Preise will DoW gerade beim SdJ und gegenüber
Ketten wie Karstadt halten. Da sie jetzt 5 € höher liegen, muß sich
jeder seinen eigenen Reim darauf machen. Ich mache mir den Reim
darauf so, daß es jetzt auf die 35 € zugeht.

> Soweit ich dass sehe, sind Spiele seit vielen Jahren nicht
> wesentlich teurer geworden, jedenfalls nicht die "großen".
> Dass es uns trotzdem so vorkommt, liegt vielleicht daran,
> dass z.B. ein Kartenspiel wie Sankt Petersburg in einen
> großen Karton gepackt wird und entsprechend kostet. Ein "Dos
> Rios" aber hätte auch vor einigen Jahren schon ca. 30 Euro
> gekostet.

Persönlich regt es mich eh nicht auf, aber ich sehe mit mehr
Sorge die zunehmende Kritik aus meinem Bekannten- und
Nachbarnkreis, daß "Spiele mittlerweile zu viel kosten". Kann
die Rezession sein, kann auch die beim Normalo empfundene
Überschreitung des "Preisgrenzwertes" sein. Werden Spiele
deswegen nicht gekauft, dann habe ich früher oder später
ein Problem.

Das mit den Schachteln ist wahrscheinlich ein altes Problem:
St Petersburg spendiert ein Spielbrett, um in eine größere
Schachtel und damit in eine bessere Preisklasse zu dürfen.
Man merkt's nicht so schnell.
"Kai Piranha" kommt einfach mit der nächstgrösseren Schachtel
daher und verlangt 30% mehr. Das Spiel ist klasse, ich hab's
meinem Sechsjährigen geschenkt, aber Stiftung Warentest wird
in der 12/04-Ausgabe wohl heftig kritisieren...

> > Servus,
> > Heinz
> Ähm, heißt Du nicht Heinrich?

:-) :-) Der erste im Forum, der es erkennt! Ja, ich bin auf Heinrich getauft.
Aber das war wohl eine Familiennotwendigkeit, die sich in meinem
vollen Namen dann widerspiegelt. Aber schon meine Eltern riefen mich
nur Heinz.

Servus,
Heinz (der sich im Spielerforum viel lieber Django nennen würde, weil
dies seit 15 Jahren mein Spielerpseudonym ist, aber es klingt hier
viel zu martialisch)


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