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Spieleläden in München?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Frank

Spieleläden in München?

Beitragvon Frank » 20. September 2004, 12:19

Hallo liebe Spieler/-innen,

da ich diese Woche mir beruflich noch die Zeit in Bayerns Metropole vertreibe und es außer der Wiesn ja noch etwas anderes hier geben könnte, was einen Besuch privater Natur anbetrifft, möchte ich mal anfragen, welche gut sortierten Spieleläden es in München so gibt (d.h. nicht unbedingt Karstadt, Kaufhof, Vedes o.ä.) und einen Besuch wert sind?

Bin für jeden Vorschlag bzw. jede Adresse dankbar!

Verspielte Grüße

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Christian Hildenbrand

Re: GUTE Spieleläden in München???

Beitragvon Christian Hildenbrand » 20. September 2004, 12:25

Frank schrieb:
>
> welche gut sortierten Spieleläden es in München so gibt (d.h. nicht unbedingt
> Karstadt, Kaufhof, Vedes o.ä.) und einen Besuch wert sind?

*looooooooooooool*

Die such ich hier nun schon seit 8 Jahren ... ;-)

Im ernst: München hatte einen guten Spieleladen - etwas außerhalb in Grafing. Den gibt es nun schon seit etwa 2 Jahren nicht mehr. Und das wars dann leider auch schon.

Karstadt, Kaufhof, Müller ... das sind die Möglichkeiten, Spiele zu kaufen. Das einzige, was sich davon noch etwas abhebt, ist der [b]Obletter[/b] am Stachus. Da ist wenigstens ein Hauch von Kompetenz zu finden.

Erwähnenswert wären in diesem Rahmen allenfalls noch [b]Kunst und Spiel[/b] in der Leopoldstraße (Höhe U-Bahn Giselastraße) sowie der ein oder andere Games-Workshop-Laden in der Innenstadt (im Bereich Stachus / Hauptbahnhof und Reichenbachplatz).

Ansonsten: leider Fehlanzeige. Und das in einer Stadt voller Spieler ...

Traurige Grüße,

Christian

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Christoph

Re: Spieleläden in München?

Beitragvon Christoph » 20. September 2004, 12:51

Hallo Frank,
ausser dem Obletter am Stachus, der für ein Spielwarengeschäft ungewöhnlich gut sortiert ist, gib's noch das "Games In" der der Karlstrasse 45 (Hinterhof, nähe HBF). Die haben auch noch einen Ableger in der Dachauer Strasse (auch Nähe HBF), allerdings nur LARP/Rollenspiel/GamesWorkshop- und Anime/Comic-Fans auf ihre Kosten kommen.
Das Games-In lohnt sich allerdings auch nur, wenn man sich für Wargames/Cosims/Rollenspiele/TCGs und/oder Bücher interessiert. Spiele-"Mainstream" gib's dort wenig.

Gruß, Christoph (der in keiner Weise mit dem Games-in oder artverwandten Geschäften verbandelt ist)

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Dirk T.

Spieleladen in München

Beitragvon Dirk T. » 20. September 2004, 19:49

Moin!

Das Games-In in der Karlstrasse kann man ruhig mal aufsuchen. Da gibt's schon das ein oder andere nette Spiel. Man macht jedenfalls nix verkehrt, dort mal vorbeizuschauen.

Obletter ist zwar ganz ordentlich sortiert, aber auch nicht gerade das, was man als günstig bezeichnen könnte. Soll heissen vergleichsweise teuer.

Gegen die Games-Workshop-Läden habe ich irgendwie eine leichte Abneigung entwickelt. Yes, Seargant... urks

Ansonsten kenne ich da auch nix, aber ich wohne ja auch ein paar hundert Kilometer entfernt.

Grüsse aus Hessen,

Dirk

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Heinrich Tegethoff

Re: Spieleläden in München?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 20. September 2004, 20:32

Hallo Frank,

ich schließe mich Christian's trauriger Botschaft an - keine nennenswerten
Läden, und das in einer Stadt
- mit einer ganzen Reihe von Spieleverlagen
- der Spielwies'n (nach Essen und Wien das größte Ereignis dieser Art)
- vielen Tausend Spielern.

Ich habe mir im Juni die Mühe gemacht, aus dem Branchenbuch, Google und
einschlägigen Links *alle* Läden herauszuholen und bin etlichen Adressen
nachgelaufen. Sieht man von den bekannten Adressen Obletter (am Karlsplatz/
Stachus u.a.), dem firmenverwandten Müller (im Tal) und Fischer (auch Stachus)
einmal ab -- völlige Fehlanzeige bei 1,3 Millionen Einwohnern *) !

Damit wurde ich, der woimmer es geht, etwas in der Hand halten möchte, wenn's
Geld weggeht, zum Versandhandelkäufer.

Für Schnäppchen sind die ganzen Geschäfte immer gut (Fischer haut einmal
seine Altbestände raus...), aber versuch doch einmal, Tanz der Hornochsen
in München zu finden - habe ich Samstag versucht :-(

Sorry,
Heinz

*) Ja natürlich, es gibt ToysRus, Karstadt, und es gibt dort Glücksgriffe

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Frank

Re: Spieleläden in München?

Beitragvon Frank » 21. September 2004, 11:59

Hallo Heinz, Christian, Christoph und Dirk,

vielen Dank für Eure Tipps und Anregungen!

Die von Euch genannten Spieleläden sind mir z.T. bekannt; andere habe ich daraufhin aufgesucht.

Es ist in der Tat faszinierend (-), dass es in einer Millionenstadt wie München mit vielen Spielefreaks und "Normalspielern" aktuelle Spiele wie z.B. Tanz der Hornochsen (welches ich ebenfalls ohne Erfolg gesucht habe) nur bedingt gibt. So konnte ich im Obletter - um mal zwei positive Beispiele zu nennen - bereits GOLDBRÄU von ZOCH und IN 80 TAGEN UM DIE WELT entdecken. AMIGO-Neuheiten aus dem Hessenlande gab es dort allerdings bislang noch nicht.

Nochmals an Alle vielen Dank für Eure Informationen!

Gibt einem doch ein "gutes" Gefühl, dass es München ein ähnliches Ödland gibt wie in der Mainmetropole Frankfurt.

Früher war halt doch vieles besser ... dafür gibt es heutzutage gottlob Onlinespieleversender, die die Spielenation auch über die Landesgrenzen hinaus mehr als würdig bestücken und eindecken können. Weiter so!

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Heinrich Tegethoff

Re: Spieleläden in München?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 21. September 2004, 12:43

Frank schrieb:
> So konnte ich im Obletter - um mal zwei positive
> Beispiele zu nennen - bereits GOLDBRÄU von ZOCH und IN 80
> TAGEN UM DIE WELT entdecken.

Ja, fand ich dort auch, werde sie aber erst einmal testen.

Wenn es denn einen Vorteil von München gibt: wir haben hier viele
Spieletreffs, und um "meine" beiden herauszuheben: jeweils von einem
SdJ-Jurymitglied veranstaltet, regelmässig (abwechselnd jeden Dienstag),
Unmengen von Spielen auf Lager, viele nagelneue Spiele und gelgentlich
Spieleinführungen vom Meister persönlich - nur um einmal Dich Frankfurter
neidisch zu machen :-)

Zum Beispiel heute abend, 19:30 (Du bist ja in M, also hier Dein Gegen-
programm zur Wies'n *hüstl*): Aschheimer Spieletreff, Andreas "Leo"
Seyfarth stellt "San Juan" vor (jau, gibt's schon länger), und viele Essen-
Neuheiten wohl auch. Nächsten Dienstag, 19:00, Haarer Spieleabend:
F-B Delonge stellt obiges Goldbräu vor.

Servus,
Heinz

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: Spieleläden in Irgendwo?

Beitragvon Niccolo » 21. September 2004, 14:01

Heinrich Tegethoff schrieb:

> Damit wurde ich, der woimmer es geht, etwas in der Hand
> halten möchte, wenn's
> Geld weggeht, zum Versandhandelkäufer.

Ist das nun bedauerlich?
Frag ich mich manchmal - also zumindest in USA klagen schon manche Stimmen, dass durch den Versandhandelkauf die schönsten/freakigsten Nahversorger 'erledigt' wurden.
Z.B. hier in Wien - war mal bestens versorgt - heute? EuroGames - ja... und dann halt Miniaturenzeugs. Aber die übrigen Importspiele muß ich mir nunmehr aus Deutschland oder gleich von der Quelle kommen lassen.

Wo geh'n sie hin, die Zeiten, wo ich mir von einem begeisterten Verkäufer die lahmsten Spiele reinquatschen ließ? Schon bald durch den nüchternen Warenkorb ersetzt?....

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Heinrich Tegethoff

Re: Spieleläden in Irgendwo?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 21. September 2004, 14:32

Hallo Niccolo,

Niccolo schrieb:
> Ist das nun bedauerlich?

Für mich gesprochen: JA!
Aber ich möchte die Diskussion um Versandhandel etc nicht noch einmal
aufwärmen. Es ging mir nur um die vergleichsweise dünne Versorgung in
der viertgrößten deutschsprachigen Stadt (Du bist Wiener...).

> Wo geh'n sie hin, die Zeiten, wo ich mir von einem
> begeisterten Verkäufer die lahmsten Spiele reinquatschen
> ließ?

Habe mir nie ein Spiel aufquatschen lassen, und auch in München habe
ich noch nie einem begeisterten Verkäufer zugehört, der einem Dritten
etwas "erzählte". Verkäufer gibt es eh kaum, und die meisten machen ihren
Job so gut sie können (ab gut oder nicht, halt): entweder sie wissen es nicht,
oder sie gehen auf den Kunden ein.

> Schon bald durch den nüchternen Warenkorb ersetzt?....

Nicht, so lange der Mainstream im Spiel_zeug_laden verkauft wird, und
ja nach Laden etwas Randgruppe mitzieht.

Servus,
Heinz

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Ougadougou

Re: Spieleläden in München?

Beitragvon Ougadougou » 22. September 2004, 14:26

>
> Damit wurde ich, der woimmer es geht, etwas in der Hand
> halten möchte, wenn's
> Geld weggeht, zum Versandhandelkäufer.

Das ist wie mit dem Huhn und dem Ei :
Entweder man wird zum Versandkunden, weil es keine Spieleläden gibt, oder aber es gibt keine Spieleläden mehr, weil die meisten lieber im Versandhandel kaufen.

Martin


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