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[RF] Antiquity: Erstes Saatgut, woher?

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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Ralf R

[RF] Antiquity: Erstes Saatgut, woher?

Beitragvon Ralf R » 25. Oktober 2004, 03:10

Hi,

meinen ersten Spieleindruck von Antiquity haben ich hier schon beschrieben...
viewtopic.php?f=6&t=146187&p=146187#p146187
... jetzt stellt sich mir eine entscheidende Frage:

Man startet mit 6 Einheiten Holz und muss jetzt sehen, dass man mindestens so viel Nahrung in der Phase "Hungersnot" im Vorrat hat, um von den negativen Auswirkungen verschont zu bleiben. Wie aber kommt man an das nötige "Saatgut" (Korn, Oliven, Schafe), um aus diesem ersten Counter an Nahrung einen Bauernhof zu bauen?

Folgende kostspielige oder zufallsabhängige Möglichkeiten sehe ich:

1. Baue direkt einen Markt und tausche 2:1 vorhandene Waren gegen das benötigte Saatgut. => 1 Holz für den Markt und 2 Holz als Tauschgut lassen mir noch den 6 Holz nur noch 3 Holz übrig. Davon will aber ein Holzfäller und davor ein Wagenbauer gebaut werden, damit man in den kommenden Runden wieder Holz bekommt und das letzte Holz muss ich in einen weiteren Wagenbauer für meinen Bauerhof stecken.

2. Setze die Startstadt mit dem Einflussbereich in Reichweite eines oder sogar zwei Entdeckungsmarker und hoffe, dass der Marker statt Wein ein Saatgut zeigt. => 1 Holz für den Entdecker und mit 75% Wahrscheinlichkeit bekommt man ein Saatgut. Für die erste Spielrunde muss man dann aber auf den Fischer setzen, was 2 Holz von dem Startvorrat für Wagenbauer und Fischer zusammen kostet, da man ansonsten ohne Nahrung in die Phase "Hungersnot" kommt. Dumm nur, wenn man dann Wein staat Saatgut entdeckt und der Mitspieler ebenfalls auf Entdecker setzt aber Saatgut erwischt und damit den Hungersnot-Marker nach vorne ziehen lässt.

Oder habe ich etwas in der Spielregel überlesen, um irgendwie an Saatgut zu kommen?

Thx/Bye
Ralf R

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René P.

Re: [RF] Antiquity: Erstes Saatgut, woher?

Beitragvon René P. » 25. Oktober 2004, 08:56

Hallo Ralf,

ich habe bisher zwar auch erst die Regel gelesen, aber ich denke, dass die Hungersnot in der ersten Runde noch nicht soooo schlimm ist.

Immerhin geht der Hungersnotmarker pro Runde um eine Stufe nach oben (abgesehen vom Sonderereignis Explorer). Somit sollte in der ersten Runde noch keine Not herrschen und Du kannst ja schon Fischer zum fischen schicken, die dann ab der ersten Runde schon produzieren.

Weiterhin bekommt man Saatgut von der Biologie-Fakultät für "umme". Wobei ich jetzt nicht mehr weiss, wie teuer die Biologie ist.

Aber eine andere Frage: Bekommt JEDER einen Hungersnotanzeiger oder gilt der für alle Spieler gleichzeitig. Im Spiel liegen ja mehrere, am Stand haben Sie aber immer nur einen benutzt... zum erklären..... ich bin verwirrt.

nice dice

René

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olli

Re: [RF] Antiquity: Erstes Saatgut, woher?

Beitragvon olli » 25. Oktober 2004, 10:46

René P. schrieb:

> Aber eine andere Frage: Bekommt JEDER einen
> Hungersnotanzeiger oder gilt der für alle Spieler
> gleichzeitig. Im Spiel liegen ja mehrere....


Auf dem Schachteldeckel sind noch 4 Hungersnotanzeiger aufgeführt, in der Materialliste nur noch einer. Zudem gibt es nur einen farblosen Holzstein als Marker. Ergo tendiere ich zum Gebrauch von einem Hungersnotanzeiger für alle Mitspieler (was aber nur meine persönliche Meinung darstellt).

Gruß
Olli

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Klaus Zündorf
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Re: [RF] Antiquity: Erstes Saatgut, woher?

Beitragvon Klaus Zündorf » 25. Oktober 2004, 13:24

Da der Stand der Hungersnot für alle Parteien gilt, wird auch nur eine Tafel benötigt.
Die überflüssigen Tafeln sind wohl produktionstechnisch bedingt.

In unserer ersten Vierer-Spielrunde gingen aber alsbald die Grabsteine aus und mussten durch Verschmutzungsmarker ersetzt werden. Auch wir haben den Fehler gemacht, sofort mit Hungersnot und zusätzlicher Verschmutzung durch die Städte zu spielen. Da kippte das Spiel dann doch recht schnell!
Zwei spielten die Entdecker-Strategie, um schnell an Saatgut zu kommen (und hatten auch Erfolg). Dies bewirkte aber jeweils eine zusätzliche Erhöhung der Hungersnot und bescherte den Fischern einige Grabsteine. Bis dann die ersten Luxusgüter für den Bau von 2 Brunnen pro Runde verwendet wurden, um die Hungersnot - die dann schon bei 11 stand - wieder reduzieren zu können und bis zur Erkenntnis der Wichtigkeit des Hospitals waren schon über 2 Stunden gespielt. Nach gut 5 Stunden hatten wir die Produktionsketten dann soweit im Griff und konnten das Spiel nach fast 7 Stunden auch beenden (übrigens eine äußerst knappe Entscheidung zwischen zwei Spielern).
Nun sind wir sicherlich keine Schnellspieler, verfügen aber über viele Jahre Erfahrung in komplexen Spielen (das Durchschnittsalter der Runde lag bei über 50). Wie das Spiel in unter 3 Stunden zu schaffen sein soll, ist mir ein Rätsel.

Aber es hat großen Spaß gemacht und ich habe den Kauf nicht bereut!

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Thomas Conrad
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Beiträge: 130

[OT] Antiquity: Erstes Saatgut, woher?

Beitragvon Thomas Conrad » 25. Oktober 2004, 21:10


> Nun sind wir sicherlich keine Schnellspieler, verfügen aber
> über viele Jahre Erfahrung in komplexen Spielen (das
> Durchschnittsalter der Runde lag bei über 50). Wie das Spiel
> in unter 3 Stunden zu schaffen sein soll, ist mir ein Rätsel.

Ähm... hat Carsten mitgespielt :-)).

Gruß Thomas

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Jeroen Doumen

Re: [RF] Antiquity: Erstes Saatgut, woher?

Beitragvon Jeroen Doumen » 26. Oktober 2004, 04:30

Hallo Ralf,

> Man startet mit 6 Einheiten Holz und muss jetzt sehen, dass
> man mindestens so viel Nahrung in der Phase "Hungersnot" im
> Vorrat hat, um von den negativen Auswirkungen verschont zu
> bleiben. Wie aber kommt man an das nötige "Saatgut" (Korn,
> Oliven, Schafe), um aus diesem ersten Counter an Nahrung
> einen Bauernhof zu bauen?

Wann's nur um die Hungersnot geht, gibt es nog zwei weitere Moeglichkeiten:

3. Granary bauen ;-)

4. Fischer bauen.

Die beiden kann ja im ersten Zug billiger machen...

Jeroen

PS. Mit das Einsteigerspeil entfallen praktisch auch viele Gebaeude, weil die ja kein praktischer Nutz mehr haben (wie z.B. das Hospital, oder die Granary). Auch das macht der Einstieg (etwas) leichter.

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Klaus Zündorf
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Beiträge: 193

[OT]Schnellspieler

Beitragvon Klaus Zündorf » 26. Oktober 2004, 09:45

Thomas Conrad schrieb:
>
>
> > Nun sind wir sicherlich keine Schnellspieler, verfügen aber
> > über viele Jahre Erfahrung in komplexen Spielen (das
> > Durchschnittsalter der Runde lag bei über 50). Wie das Spiel
> > in unter 3 Stunden zu schaffen sein soll, ist mir ein Rätsel.
>
> Ähm... hat Carsten mitgespielt :-)).
>

Na ja, Carsten hätte zwar den Altersdurchschnitt in Richtung 30 verschoben, aber wir wären alle über dem Spiel um einen Tag gealtert :-))

Gruß Klaus (der leider an dem Haloween-Spielen nicht teilnehmen kann)


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