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Oltre Mare - klein aber ganz groß

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Dieter Niehoff

Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Dieter Niehoff » 26. Oktober 2004, 10:59

Die geplante alea-Neuhiet kam bei der Scout-Aktion der Fairplay auf der SPIEL am besten weg. Danach ging OLTRE MARE über die Ziellinie.

Das kleine - und sehr preiswerte - italienische Spiel habe ich gestern erstmals spielen können. Und wenn LOUIS ... von alea wirklich noch besser ist, dann kann ich mich auf Großes freuen.

Denn OLTRE MARE ist nach dem ersten Spieleindruck ein ganz, ganz großer Wurf! Ich ziehe meinen Hut vor dem Autor (oder der Autorin?), einer eventuellen redaktionellen Betreuung und dem Verlag. Oder liegt vielleicht alles in einer Hand?.

In einer kleinen Schachtel stecken ein Spielplan, über 100 große, stabile und klar strukturierte Spielkarten, einige Counter und Holzklötzchen.

Es war übrigens der Spielplan, der mich das Spiel eher "blind" kaufen ließ (für nur 12 €) eines der eher wenigen preiswerten Spiele der Messe): Als wäre ein SERENISSIMA-Plan ins Mini-Format geschrumpft. Und aus den Plastik-Schiffchen wurden kleine runde Pappcounter.

Das Studium der Regel versprach bereits Interessantes: Handeln in Siedler-Manier mit zusätzlichen Kniffen oder ein Ablegen von "Rohstoffen" in MAMMA MIA - Manier (!!!) und ein stetiger Mangel an Geld, der zur vorsichtigen Spielweise mahnt - wie in vielen wirklich guten Wirtschaftsspielen. Hinzu kommen viele weitere Mechanismen, die auf eine durchdachte Entwicklungszeit des Spiels - oder auf eine gute redaktionelle Arbeit hinweisen.

Kurzum: Es war ein wirkliches Spielvergnügen - und mein erstes Essen-Highlight.

Frage an andere OLTRE MARE Spieler zum Schluß: Wie schafft man es nur, bereeits in der ersten Spielhälfte über mehr als 11 GELD (dem Startvermögen) zu verfügen. Bei uns waren alle vier Spieler stets rund um den Nullpunkt angeseidelt. Erst die Schlußwertung brachte den warmen Geldsegen.
Was haben wird falsch gemacht?

Dieter Niehoff

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Michael Weber|Reich der Spiele

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Michael Weber|Reich der Spiele » 26. Oktober 2004, 11:08

Dieter Niehoff schrieb:
> Denn OLTRE MARE ist nach dem ersten Spieleindruck ein ganz,
> ganz großer Wurf! Ich ziehe meinen Hut vor dem Autor (oder
> der Autorin?), einer eventuellen redaktionellen Betreuung und
> dem Verlag. Oder liegt vielleicht alles in einer Hand?.

Emanuele ist DER Autor, Barbara Pivetta (die kleine, nette Frau am Stand) ist seine Frau und beide sind der Verlag.

Viele Grüße

Michael

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Frederik

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Frederik » 26. Oktober 2004, 11:59

Ich hatte mir letztes Jahr dort schon Fantasy Pub gekauft. Ein gutes Spiel nebenbei. Aber Oltre Mare war eindeutig die Überraschung auf der Messe 2004.
Hoffentlich zahlt es sich für die beiden aus. Verdient haben sie es !

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Heike

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Heike » 26. Oktober 2004, 12:13

Hallo,
habe ein Spiel online ergattern können. Freue mich schon auf die erste Spielrunde. Auf der Messe bin ich da völlig dran vorbeigelaufen. Gefile das Spiel allen deinen Mitspielern? Mit wieviel Leuten habt ihr gespielt?
Heike

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Kay-Viktor Stegemann

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Kay-Viktor Stegemann » 26. Oktober 2004, 12:31

Soo begeistert war ich von Oltre Mare nicht.

Eigentlich ist das ein reines Kartenspiel. Der Spielplan ist für den Spielverlauf doch praktisch irrelevant. Wenn da schon eine schöne Mittelmeerkarte drauf ist, dann hätte ich mir auch irgendeinen geographischen Bezug gewünscht.

Cheers
NBK

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Heinrich Tegethoff

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 26. Oktober 2004, 12:38

Dieter Niehoff schrieb:
> Frage an andere OLTRE MARE Spieler zum Schluß: Wie schafft
> man es nur, bereeits in der ersten Spielhälfte über mehr als
> 11 GELD (dem Startvermögen) zu verfügen. Bei uns waren alle
> vier Spieler stets rund um den Nullpunkt angeseidelt. Erst
> die Schlußwertung brachte den warmen Geldsegen.
> Was haben wird falsch gemacht?

Hallo Dieter,

ich kann zwar bisher leider nur auf mein Spiel am Stand zurückgreifen,
aber wir hatten spürbar mehr Geld, alle mehr als 11.
Ich glaube, wir fünf sahen Geld eher als Siegpunkte (beides ist wahr),
und niemand wollte so recht seine Siegpunkte billig hergeben.
Der Kauf von Karten war selten, meist wurde erfolgreich gehandelt,
nur Karten vom Piratenstapel wurden bei Notwendigkeit (nicht Bedarf)
gekauft. Vielleicht muß man mehr investieren, um am Ende zu siegen,
aber wenn alle eine ähnliche Strategie fahren, dann hast Du bei diesem
Spiel entweder ständig kein Geld oder meist viele Siegpunkte.

Interessant wird es also, wenn verschiedene Strategien am Tisch
sitzen, aber ob dann jeder beim Handel mitzieht? Verspricht viele
interessante Spiele.

Leider wollten meine Mitspieler gestern Die Dunklen Lande probieren
(eher Vertrautes halt), so daß mein PEEP ausfällt.

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 26. Oktober 2004, 12:50

Kay-Viktor Stegemann schrieb:
> Eigentlich ist das ein reines Kartenspiel.

Sollte man wahrlich nicht bestreiten - es sagt wohl auch niemand, daß es
ein Brettspiel ist.

> Der Spielplan ist für den Spielverlauf doch praktisch irrelevant.

Wohl wahr - es ist im wesentlichen eine Punkt-/Geldzählleiste, nur die
Schifffahrerei ist halt nicht abstrakt (ginge auch irgendwie mit Karten)
sondern anschaulich.

Meist liegt doch den Spielen dann ein großer Plan bei, bei dem man mehr
aus den Schiffen machen möchte - das braucht das Spiel aber nicht, sondern
der Motor sind die Spielkarten. Ein großer Plan verführt dann nur zum
"großen" Preis, und der Verlag hatte den Mut (oder die Notwendigkeit)
zum guten Preis-/Packungs-/Spielreizverhältnis. Ist mir so, wie es ist, lieber.

> Wenn da schon eine schöne Mittelmeerkarte drauf ist, dann hätte ich mir
> auch irgendeinen geographischen Bezug gewünscht.

Da die Schiffe konkrete Häfen anlaufen, erkenne ich nicht, wo der
geographische Bezug fehlt. Bei ähnlichen Spielen (Seekarte) wie "Hanse"
wird aber mehr auf dem Brett gespielt, die Karte ist bei OM nur Beiwerk
für Sondereigenschaften und ein paar Sondersiegpunkte. Es sei denn, daß
Dein Eindruck vom Spiel stärker in der Seefahrt liegt; meiner leigt klar im
Warenhandel.

Servus,
Heinz

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Steffen S.

Wo bekomm ich´s her?

Beitragvon Steffen S. » 26. Oktober 2004, 13:19

Hallo zusammen,

da ich nicht auf der Messe sein konnte, und auch die Vorberichterstattung kaum verfolgen konnte, die Frage: Sind Oltre Mare, Ys und dieses Zavadingsbums für größere Auflagen geplant, oder habe ich mit meinem Fehlen auf der Messe auch die Chance verpasst, sie käuflich zu erwerben? Kommen sie in den Online-Versnadhandel, oder gibt es konkrete Adressen zur Bestellung?

Gruß,
Steffen (im Moment leider nicht mit Freizeit gesegnet)

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Wo bekomm ich´s her?

Beitragvon Braz » 26. Oktober 2004, 13:42

Laut HP wird Ys ab November im Handel erhältlich sein

Zavadingsbums (=Das Zepter von Zavandir) gibt es bereits Online zu ordern -> siehe online-versender

Oltremare -> bisher nichts weieters bekannt -> Auflage von 500 Stück ist bereits vergriffen

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Bern

Re: Wo bekomm ich´s her?

Beitragvon Bern » 26. Oktober 2004, 14:14


> Oltremare -> bisher nichts weieters bekannt -> Auflage von
> 500 Stück ist bereits vergriffen

Soweit ich weiß, war die Auflage 700 Stück.
Weitere sind wohl geplant (aber über Termine oder Versandmöglichkeiten
weiß ich leider nichts genaues)

Gruß

Bernd

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Dieter Niehoff

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Dieter Niehoff » 26. Oktober 2004, 14:21

Heinrich Tegethoff schrieb:
>.
> Der Kauf von Karten war selten, meist wurde erfolgreich
> gehandelt,
> nur Karten vom Piratenstapel wurden bei Notwendigkeit (nicht
> Bedarf)

Selten? Aber bei "Marktaktion" auf der gespielten Karte MUSS man doch eine oder mehrere Karten kaufen. Und das geht sehr ins Geld. Denn die Sondereigenschaft "Günstige Beziehungen", die den Kartenkauf bekanntlich preiswerter macht, zählt ja erst wieder in der Handelsphase - und die ist bereits vorbei.
Wohlgemerkt halte ich dieses Dilemma keinesfalls für einen spielerischen Schwachpunkt - ganz im Gegenteil.

> gekauft. Vielleicht muß man mehr investieren, um am Ende zu
> siegen,
> aber wenn alle eine ähnliche Strategie fahren, dann hast Du
> bei diesem
> Spiel entweder ständig kein Geld oder meist viele Siegpunkte.

Das verstehe ich nicht. Siegpunkte und Geld sind doch nix Unterschiedliches.


> Interessant wird es also, wenn verschiedene Strategien am Tisch
> sitzen, aber ob dann jeder beim Handel mitzieht? Verspricht
> viele
> interessante Spiele.

Bei uns wurde von zwei Spielern kräftig gehandelt - Sie wurden am Ende zweiter und Dritter. Der Sieger hatte sich zwischendurch kräftig verschuldet - ging am Ende aber mit über 40 Siegpunkten durchs Ziel - und wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, waren das vor allem Siegpunkte durch den "Frachtstapel". Die Vierte im Bunde wurde kanpp letzte, wohl weil ihr Frachtstapel eher ungünstig sortiert war.

Dieter Niehoff

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Dieter Niehoff

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Dieter Niehoff » 26. Oktober 2004, 14:25

Heike schrieb:
>
> Hallo,
> habe ein Spiel online ergattern können. Freue mich schon auf
> die erste Spielrunde. Auf der Messe bin ich da völlig dran
> vorbeigelaufen. Gefile das Spiel allen deinen Mitspielern?
> Mit wieviel Leuten habt ihr gespielt?
> Heike

Es gefiel allen vier (erfahrenen) Spielern. Wir packen es alsbald wieder an.

Und der kleine Plan erfüllt m. E. sehr wohl einen Sinn. Er steht nun mal nicht im Mittelpunkt und jeder Mitspieler benötigt einigen "Kartenplatz".Bei manchen "Kartenspielen mit Plan" ist der Plan ja bekanntlich durch seine Größe ein reines Ärgernis. Ich erinnere mich da an CANYON Partien wo diese Ding ständig im Weg war ...

Dieter Niehoff

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Henning Kröpke

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Henning Kröpke » 26. Oktober 2004, 14:32

> > Der Kauf von Karten war selten, meist wurde erfolgreich
> > gehandelt,
> > nur Karten vom Piratenstapel wurden bei Notwendigkeit (nicht
> > Bedarf)
>
> Selten? Aber bei "Marktaktion" auf der gespielten Karte MUSS
> man doch eine oder mehrere Karten kaufen. Und das geht sehr
> ins Geld. Denn die Sondereigenschaft "Günstige Beziehungen",
> die den Kartenkauf bekanntlich preiswerter macht, zählt ja
> erst wieder in der Handelsphase - und die ist bereits vorbei.
> Wohlgemerkt halte ich dieses Dilemma keinesfalls für einen
> spielerischen Schwachpunkt - ganz im Gegenteil.

Die in der Hauptphase zu ziehenden Karten, die man durch Ausspielen der Pflichtkarten bekommt, muss man NICHT bezahlen! Ausserdem kann man da ja bis zu sechs bekommen, was viel zu teuer wäre...

Nur die in der Handelsphase gekauften Karten sind zu bezahlen, da dann wie in der Regel aufgeführt maximal vier.

Henning

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Markus N.

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Markus N. » 26. Oktober 2004, 15:11

Und er hat es mir sogar unterschrieben!
Genau wie letztes Jahr Fantasy Pub, was ich schon sehr gut fand!
Ich freue mich auf die Neuheit zur Spiel 2005!
Markus

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Heinrich Tegethoff

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 26. Oktober 2004, 17:13

Dieter Niehoff schrieb:
> > gekauft. Vielleicht muß man mehr investieren, um am Ende zu
> > siegen,
> > aber wenn alle eine ähnliche Strategie fahren, dann hast Du
> > bei diesem
> > Spiel entweder ständig kein Geld oder meist viele Siegpunkte.
>
> Das verstehe ich nicht. Siegpunkte und Geld sind doch nix
> Unterschiedliches.

Völlig korrekt. Ich sehe einen psychologischen Unterschied zwischen
"Geld" und "Siegpunkten", obwohl identisch bei OltreMare. Ich stellte bei
einigen Spielen bisher fest, daß Spieler zurückhaltender mit Siegpunkten
umgehen als mit der Investition von Geld, je nachdem, wie der Erklärer
den Schwerpunkt feststellt. Dies legt sich nach ein paar Partien, aber
in den ersten hat dies m.E. Einfluß.

Und wie Henning schon anmerkte: wir haben die Marktstand-Karten
auch kostenlos gezogen, in Anwesenheit des Autors, wohl auch auf
seine Erklärung hin. Ohne "Freikarte" wird's wohl echt teuer...

Servus,
Heinz

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Dieter Niehoff

Marktaktion ist positiv?

Beitragvon Dieter Niehoff » 26. Oktober 2004, 18:33

Heinrich Tegethoff schrieb:
>> Und wie Henning schon anmerkte: wir haben die
> Marktstand-Karten
> auch kostenlos gezogen, in Anwesenheit des Autors, wohl auch
> auf
> seine Erklärung hin. Ohne "Freikarte" wird's wohl echt teuer...

Interessant. Wir waren der Meinung, die "Markt-Aktion" in der Hauptphase sei eben negativ, denn man MUSS (in der Regel fettgedruckt) 1, 3 oder 6 Karten kaufen. In der Regel steht genau "Der aktive Spieler MUSS Karten vom Warenstapel ziehen und auf die Hand nehmen".

Jetzt wo ihr es schreibt und ich die Regel so vor mir sehe, klingt es für mich auch logisch, dass dieses Nachziehen kostenfrei sein muss. Demnach wäre nur die "Piraten-Aktion" eine negative Aktion in der Hauptphase. (Und die vielen Karten mit den BEIDEN Symbolen "Pirat" und "Markt" hatten bei uns immer einen mittelschweren Zusammenbruch ausgelöst....)

Jedenfalls ist mir jetzt auch klar, warum wir vier Spieler in unser Partie alle stets pleite waren.

Dieter Niehoff

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Henning Kröpke

Re: Marktaktion ist positiv...

Beitragvon Henning Kröpke » 26. Oktober 2004, 19:53

Natürlich kann die Marktaktion dann negativ werden, wenn du 6 Karten nachziehen musst, aber am Anfang des kommenden Zugs nur wenige auf der Hand halten darfst. Die überzähligen Karten landen dann ja auch auf dem Piratenstapel.

Henning

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Heinrich Tegethoff

Re: Marktaktion ist positiv?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 27. Oktober 2004, 09:20

Dieter Niehoff schrieb:
> Interessant. Wir waren der Meinung, die "Markt-Aktion" in der
> Hauptphase sei eben negativ, denn man MUSS (in der Regel
> fettgedruckt) 1, 3 oder 6 Karten kaufen. In der Regel steht
> genau "Der aktive Spieler MUSS Karten vom Warenstapel ziehen
> und auf die Hand nehmen".

Nun, Spielregeln versuchen kurz und knapp "kann" und "muss"
auseinander zu halten, egal ob positiv oder negativ. Hier sind
1 oder 3 Waren gut oder super; 6 dagegen sind gierig und locken
die Piraten an.

Ein anderes Beispiel: Auch Puerto Rico kennt meist "kann", und dann
beim Kapitän "muss". Siegpunkte einheimsen ist doch positiv, oder?
Aber willst Du dort immer (und alles) verschiffen? Must Du aber, und
verfluchst den lächerlichen Siegpunkt für Deinen teuren Kaffee.

Servus,
Heinz

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torben

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon torben » 27. Oktober 2004, 09:50

Wo hast du es denn ergattern können? Meine Suche blieb bislang erfolglos:-(

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Robert Vötter

Re: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Robert Vötter » 27. Oktober 2004, 14:35

Persönlich war mir das Spiel zu klein,sonst hätte ich es gekauft ;)
Ich hoffe,das ein größerer Spielplan etc rauskommt.

Ansonsten sind ein paar nette Sachen dabei.

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Jost Schwider

RE: Oltre Mare - klein aber ganz groß

Beitragvon Jost Schwider » 1. November 2004, 11:17

"Dieter Niehoff" hat am 26.10.2004 geschrieben:

> Das kleine - und sehr preiswerte - italienische Spiel habe
> ich gestern erstmals spielen können. Und wenn LOUIS ... von
> alea wirklich noch besser ist, dann kann ich mich auf
> Großes freuen.

Obwohl m.E. "Louis" deutlich abhängiger vom persönlichen Geschmack sein wird als "Oltremare". Warten wir es ab...

> Es war übrigens der Spielplan, der mich das Spiel eher
> "blind" kaufen ließ (für nur 12 €) eines der eher wenigen
> preiswerten Spiele der Messe): Als wäre ein
> SERENISSIMA-Plan ins Mini-Format geschrumpft. Und aus den
> Plastik-Schiffchen wurden kleine runde Pappcounter.

Und der Spielplan hat sogar eine wichtige Funktion und ist nicht nur - wie manche vielleicht zuerst meinen - nur "schmückendes" Beiwerk. (s.u.)

> Das Studium der Regel versprach bereits Interessantes:
> Handeln in Siedler-Manier mit zusätzlichen Kniffen oder ein
> Ablegen von "Rohstoffen" in MAMMA MIA - Manier (!!!) und

Manche nennen ja "Bohnanza" als Vergleich. Gottseidank ist dem nicht so! ;-)

> Frage an andere OLTRE MARE Spieler zum Schluß: Wie schafft
> man es nur, bereeits in der ersten Spielhälfte über mehr
> als 11 GELD (dem Startvermögen) zu verfügen. Bei uns waren
> alle vier Spieler stets rund um den Nullpunkt angeseidelt.
> Erst die Schlußwertung brachte den warmen Geldsegen.
> Was haben wird falsch gemacht?

Neben dem bereits geklärten offensichtlichen Fehler kann es auch entscheidend sein, sein Häfenplättchen richtig zu nutzen: Mit "Mercato favorevole" (ich habe gerade nur die italienische Regeln parat: "günstiger Markt/Handel"?) etwa kann man seine Handkarten billig aufstocken.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/sp2004.htm - [i]33+6 Eindrücke von der Spiel'04[/i]


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