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Wass mich interessieren würde...

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Andrea Meyer

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Andrea Meyer » 4. November 2004, 16:34

Joachim Zischke schrieb:
>
> Hallo Richard,
>
> als Aussteller in Halle 9.1 - 18 kann ich nur sagen: Die
> Messe war für mich ein Flop. Von den verkauften Spielen hätte
> ich nicht einmal die Frühstücksbrötchen bezahlen können,
> schon gar nicht die Standmiete.
>

Hi,

ich denke, dass die Verkaufszahlen auf der Messe eine Kombi aus Standort, "Güte" des Spiels, Größe der Zielgruppe, Qualität und Schnelligkeit der Erklärung und vorher erzeugter Aufmerksamkeit sind. Letztlich ist ein Messeauftritt eine Investition in die Öffentlichkeitsarbeit, die sich in Essen lohnt, weil KleinverlegerInnen dort auch verkaufen dürfen.

Das heißt, dass frau bei guten Timing hinsichtlich der Produktion und optimaler Kombi der obigen und weiterer, nicht beeinflussbarer Kriterien (wo staut es sich, wie viele andere Anbieter gibt es, wie viele Spiele in der gleichen "Klasse" wie meine Neuheit gibt es) die Chance hat, das Risiko einer Spieleproduktion zur Essener Messe zu reduzieren / minimieren.

Das ist zumindest meine Erfahrung der letzten sieben Jahre am Stand 11-24.

Gruß
Andrea

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Joachim Zischke
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Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Joachim Zischke » 4. November 2004, 16:48

Hallo Torben,

einmal "Alte Salzstrasse" alias "Landwehr 1438", ein paar Neuentwicklungen auf Grundlage des Spielbretts "Teatro" und so ein unbedeutendes "vielleicht das teuerste Spiel der Messe" (Zitat) "Basatiin al Djabriin".

Falls du tatsächlich nichts von mir gesehen hast, gibt es ja immer noch die Webseite.

Schöne Grüsse

Joachim

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Joachim Zischke
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Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Joachim Zischke » 4. November 2004, 16:50


> Ich war überrascht,das bei Halle 9.1 auch Verlage waren,die
> Spiele angeboten habe. Ich dachte mir,das ist nur reine
> Flohmarktecke.

... das ist genau das, was ich dem Veranstalter vorwerfe. Meine Meinungsumfrage mit einigen anderen Ausstellern ergab ein ähnliches Bild. Ich bin mal gespannt, was der Veranstalter dazu sagen wird.

Joachim

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Joachim Zischke
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Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Joachim Zischke » 4. November 2004, 16:53

Andrea Meyer schrieb:

> ich denke, dass die Verkaufszahlen auf der Messe eine Kombi
> aus Standort, "Güte" des Spiels, Größe der Zielgruppe,
> Qualität und Schnelligkeit der Erklärung und vorher erzeugter
> Aufmerksamkeit sind. Letztlich ist ein Messeauftritt eine
> Investition in die Öffentlichkeitsarbeit, die sich in Essen
> lohnt, weil KleinverlegerInnen dort auch verkaufen dürfen.

Ich konnte mich ja heute schon mit einem Kunden trösten, der in Essen kein Geld mehr in der Tasche hatte, dafür aber heute ein Spiel bestellte. Ist es das, was du mit dem "Kombi" meinst? Dann kann ich beruhigt in die Zukunft sehen. :-)

Gruss Joachim

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Braz
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Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Braz » 4. November 2004, 16:55

Robert Vötter schrieb:
> Ich brauchte z.b. sehr lange,den HIVE Stand zu finden.

...das würde ich auch, wenn ich wüßte, daß auf mich dort ein "nach-Revanche-dürstender" Freund warten würde :))



SCNR

Besten Gruß
Braz

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Andrea Meyer

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Andrea Meyer » 4. November 2004, 17:09

Joachim Zischke schrieb:
.
>
> Ich konnte mich ja heute schon mit einem Kunden trösten, der
> in Essen kein Geld mehr in der Tasche hatte, dafür aber heute
> ein Spiel bestellte. Ist es das, was du mit dem "Kombi"
> meinst? Dann kann ich beruhigt in die Zukunft sehen. :-)

Jupp, das ist mir nicht unbekannt :-)
Gruß

Andrea

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Philipp Hofmann
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Beiträge: 82

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Philipp Hofmann » 4. November 2004, 17:53

Joachim Zischke schrieb:

> Joachim (der sich auf die Schweizer Spielmesse in ein paar
> Tagen freut)

Sähr gut! Bin auch dort; denn ich will auch mal das "teuerste Spiel der Welt" vom Tisch schubsen. *gg*

Jedoch werde ich deine Hungesnot nicht lindern können: 100.- Franken (66 Euro) habe ich mir als Messeausgabelimit gesetzt.

Gruss; PH

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Finlaggan
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Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Finlaggan » 4. November 2004, 18:13

> Ich frage mir dies, weil jemand in einen Thread sagte, das
> 'Reef Encounter' nicht ausverkauft war. Das würde heißen, das
> es keinen Markt gäbe (weniger als 1%) für ein wirklich tolles
> Spiel das jeder Vielspieler unbedingt haben sollte. Sind wir
> denn wirklich nur mit sowenigen?

Als langjähriger Besucher der Spieletage denke ich, dass es diesmal mehr interessante (im Nachhinein nicht unbedingt gute) Neuheiten, vor allem von den kleineren Verlagen, gab. Richard Breese war am Donnerstag um 10.00 Uhr mein erstes Ziel; ich habe dann der Erklärung zugehört und ein bisschen beim Spielen zugesehen, aber der Funke ist nicht so ganz übergesprungen. Und 40 Euro sind eben doch eine ziemliche Summe - ich erinnere mich, Keydom damals (vor ca. sechs Jahren) für 50 DM (also ca. 25 Euro) gekauft zu haben, Keytown dann zwei Jahre später für 30 Euro, Keythedral für 35 Euro. Das ist ein ziemlich linearer, aber auch ziemlich steiler Preisanstieg. (Dabei ist natürlich die sicherlich wesentlich hochwertigere Ausstattung von Reef Encounter im Vergleich zu z.B. Keydom zu berücksichtigen.) Für einen Preis von 25 oder 30 Euro hätte ich wohl sicher gleich zugegriffen - so habe ich erst mal abgewartet und dann einfach doch zu viele andere Spiele gefunden, die ich gekauft oder zur Bestellung vorgemerkt habe.
(Übrigens: Dass Keydom & Co. mittlerweile bei Ebay ein Vielfaches wert sind als die Einkaufspreise, ist mir ziemlich egal, weil ich ein Spieler bin und kein Sammler oder gar Händler - bei mir kommt Keydom immer wieder mal auf den Spieltisch.)

Zu den Preisen allgemein:
Ich hatte mir vor der Messe nicht nur die Hallenpläne ausgedruckt und mir auf der Zugfahrt Gedanken gemacht, was ich mir alles angucken will, sondern auch die einschlägigen Online-Versandhändler abgeklappert und mir eine Preisliste mitgenommen, um wenigstens einen groben Eindruck über das Preisniveau zu haben. Und ich habe immer mehr das Gefühl, dass auf der Messe kaum mehr Schnäppchen zu bekommen sind. Da wurden doch sehr oft so genannte "Messepreise" geboten, die der Versandhändler meines Vertrauens durchaus noch eine Spur billiger hat. Und die Versandkosten spielen ab einer gewissen Anzahl von Spielen auch keine Rolle mehr.

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Joachim Zischke
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Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Joachim Zischke » 4. November 2004, 18:44

Philipp Hofmann schrieb:

> Sähr gut! Bin auch dort; denn ich will auch mal das "teuerste
> Spiel der Welt" vom Tisch schubsen. *gg*

Was für eine Übertreibung... Das steht noch nicht fest! ;-)
>
> Jedoch werde ich deine Hungesnot nicht lindern können: 100.-
> Franken (66 Euro) habe ich mir als Messeausgabelimit gesetzt.

... dann vielleicht ein halbes Teatro, zu 33 Euro ?

Gruss Joachim (der sich auf alle Besucher freut)

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Attila
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Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Attila » 4. November 2004, 18:49

Hiho,

Ein "Messepreise" ist nicht unbedingt was gutes ... :-)
"Jetzt hier nur für 50 Euro" - was nur nicht dabeisteht, das es später im Versand 10 Euro billiger ist! :-) ... Das ist nicht ungewöhnlich.

Ich spezialisiere meine Einkäufe eigentlich immer auf die Kleinverlage und Importartikel - also alles was man später nicht mehr so einfach bekommt. Des öfteren trifft man aber auch auf Preise, wo ich dann schwach werde (z.B. Bootlegers für 28 Euro) - allerdings muss ich das Spiel dann auch wirklich gut finden.
Die entscheidende Frage ist nicht "Kaufe ich es", sondern "Kaufe ich es HIER" :-) Ich muss den ganzen Kram ja schliesslich rumschleppen. Der Deutschen "Mainstream" (Kosmos, HiG, Amigo etc) lasse ich eigentlich links liegen - das bekommt man später sowieso im Versand - und das sogar billiger - und kann es sowieso überall probespielen. Klar das ein oder andere spiele ich auf der Messe, wenn sich gerade die Gelegenheit ergibt, aber das ist dann eher Zufall.

Natürlich gab es viel Müll (jaja, ich weiss, das ist Geschmacksache), aber es gab auch viele *richtig* gute Neuheiten - vorallem von den kleinen und unbekannten Verlagen!

Atti

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Günter Cornett

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Günter Cornett » 4. November 2004, 18:59

Finlaggan schrieb:
>
> Preisniveau zu haben. Und ich habe immer mehr das Gefühl,
> dass auf der Messe kaum mehr Schnäppchen zu bekommen sind. Da
> wurden doch sehr oft so genannte "Messepreise" geboten, die
> der Versandhändler meines Vertrauens durchaus noch eine Spur
> billiger hat. Und die Versandkosten spielen ab einer gewissen
> Anzahl von Spielen auch keine Rolle mehr.

Als Verlag kann seine Preise nicht am preiswertesten Online-Händler ausrichten.
Der Online-Händler hat verglichen mit Spieleläden und Verlagen ein sehr geringes Risiko. Er braucht weder eine Auflage vorzufinanzieren noch einen Laden zu unterhalten, der 10 Monate im Jahr schlecht läuft. Dadurch kann er preiswerter verkaufen.

Es ist auch nicht so, dass man durch den Direktverkauf auf der Messe wesentlich mehr verdient als durch den Verkauf über den Handel, da man erstmal die Messekosten wieder reinkriegen muss: Standgebühr, Fahrtkosten/Transport (insbesondere für die ausl. Verlage), Unterkunft (teilweise auch für Standhelfer). Das sind im günstigen Fall 1000-1500 Euro. Mancher insbesondere ausländische Verlag zahlt da locker das doppelte. Wenn Reef Encounter gut ist, ist es sicherlich nicht zu teuer.

Und dann die Arbeitszeit, die kaum ein Kleinverlag angemessen kalkulieren kann. Rechne mal nur zwei Personen für einen Stand, mit Anfahrt, Auf- und Abbau und Verkaufstätigkeit: 6 Tage mal 9 Stunden (ob das reicht?). Wären auch wieder locker 1000 Euro an Lohn fällig, wenn man das denn bezahlt bekäme. Und wenn man mit zwei Leuten am Stand auskommt, hat man entweder Spiele, die man kaum erklären muss, oder man hat schlecht verkauft. Dann hat man aber auch noch Zeit rein gesteckt, um das Spiel zu gestalten, zu testen, zu produzieren.

Egal wie man es macht, Kleinverlagen kalkulieren immer extrem knapp. Es funktioniert zumeist nur, weil viele mithelfen, ohne dabei auf den Cent zu schauen. :)

Wenn man diesen Hintergrund kennt, sieht es zunächst einmal ziemlich kleinlich aus, über Preisdifferenzen von vielleicht zwei Euro zu meckern. Aber die meisten wissen eben nicht, welcher Aufwand an Zeit und Geld in einem guten Spiel steckt. Von daher ist das Unbehagen, das beim Preisvergleich entsteht, nur allzu verständlich, ebenso wenn ein Rezensent über den geringen Presserabatt die Stirn runzelt. Wir hätten alle, für das das wir tun, irgendwie mehr verdient. :)

Gruß, Günter

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Attila » 4. November 2004, 19:10

Günter Cornett schrieb:

> doppelte. Wenn Reef Encounter gut ist, ist es sicherlich
> nicht zu teuer.

Verglichen mit "Reef Encounter" hat Richard bisher nur Kinderspiele produziert! - Das ist ein richtig gutes "Game for Gamers"!!! - Echt saugut!

Atti

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richard stubenvoll

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon richard stubenvoll » 4. November 2004, 20:27

Günter Cornett schrieb:

> Als Verlag kann seine Preise nicht am preiswertesten
> Online-Händler ausrichten.
> Der Online-Händler hat verglichen mit Spieleläden und
> Verlagen ein sehr geringes Risiko. Er braucht weder eine
> Auflage vorzufinanzieren noch einen Laden zu unterhalten, der
Ich kann Günter hier nur recht geben, auch in seinen ausführungen punkto stundenlohn. Nicht nur der stundenlohn für die reine messe-arbeit, anfahrt, abbau und aufbau. Auch die endlosen stunden für design, preisrecherchen etc. sind immens! Würde ich all das umlegen, ich könnte den preis für FRIEDRICH locker mit 10 multiplizieren -- vielleicht käme ich gar in die Nähe des "teuersten Spiels der Welt" (liebe grüße an Joachim, dem ich fest die Daumen für die Schweiz drücke!) --- Aber wer kauft das dann noch, wenn ein Großverlag qie Queens oder Kosmos ein Spiel mit ähnlicher Material-Fülle für unter 30 EUR anbietet??

Kleinverlage sind Trieb- und Überzeugungstäter. Anders funktioniert das nicht. --- Schade ist nur, wenn einige Kunden uns mit den Großen in einen Topf werfen...

Obwohl auch ich von der Halle 9.1 betroffen war und vom WE (an dem ich eigentlich steigende Umsätze erwartet hatte) enttäuscht war (als die Massen, wenn sie denn oben ankamen, oben ankamen, war ihr Geldbeutel leer, denke ich), bin ich sehr zufrieden mit meinem ersten Messeauftritt. Ich habe viel Begeisterung und Resonanz erfahren. Das freut die fast einjährige Layout- und Produktions- und Verlagsgründungsarbeit!

Dennoch: Gerade jetzt, im Nachspiel der Messe stelle ich fest, daß die Halle 9.1 ein großes Wahrnehmungsproblem hatte. Folgt man den Diskussionen und Meinungsbildern, so fallen Namen von Verlagen der Halle im ersten Stock doch eher selten. Und das liegt keinesfalls an der Qualität des Angebots oder des Messeauftritts.

Schade, aber dies ist Vergangenheit.

viele grüße an die Spielergemeinde!

Richard Stubenvoll
histogame

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Andreas Keirat

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Andreas Keirat » 4. November 2004, 20:44

Joachim Zischke schrieb:
>
> Hallo Richard,
>
> als Aussteller in Halle 9.1 - 18 kann ich nur sagen: Die
> Messe war für mich ein Flop. Von den verkauften Spielen hätte
> ich nicht einmal die Frühstücksbrötchen bezahlen können,
> schon gar nicht die Standmiete.
>

Hallo!

Dein Stand dürfte da aber auch die Ausnahme sein, oder? Schließlich war er sehr sehr klein und die Vorankündigung mit dem "teuersten" Spiel der Messe ist auch nicht gerade verkaufsfördend, denn viele meiner Bekannten trauten sich nicht mal an den Stand, um sich deine anderen Spiele näher anzuschauen. Sie dachten eben auch, daß die anderen Spiele in einem zu hohen Preisrahmen sind. Werbetechnisch war das vielleicht nicht unbedingt empfehlenswert...

Bei anderen Ständen der Halle 9.1 (Red Omega Studio, Gigantoskop, Prinz Spiele) habe ich da eher die Erfahrung gemacht, daß sie gut besucht und erfolgreich verkauft haben. Sicherlich ist im Vergleich zu Halle 10-12 weniger los, aber als "Flop-Halle" würde ich das nicht bezeichnen.

Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de



> Warum?
> - Weil die Halle 9.1 neu hinzugekommen war und dem
> Stammpublikum wohl gar nicht auffiel. Ein Besucher kam am
> letzten Tag an meinen Stand und sagte mir, er hätte die Halle
> 9.1 erst nach vier Tagen "entdeckt".
> - Weil in Halle 9.1 fast nur Schäppchenjäger unterwegs waren.
>
> Joachim (der sich auf die Schweizer Spielmesse in ein paar
> Tagen freut)

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Robert Vötter

[OT] HIVE

Beitragvon Robert Vötter » 4. November 2004, 20:57

Irgendwie waren die großen Steine schon witzig. Meine Frau hat natürlich sofort eine Partie nach der anderen gewonnen,da ich nicht so gut zurechtkam.
Wahrscheinlich hättest du da auch gewonnen ;)

Naja,irgendwann wirst du schon nach Kufstein kommen

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Rüdiger

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Rüdiger » 4. November 2004, 22:54

Na ja, war ja schon lange nicht mehr in dieser Runde (hier gibt es zu viel "Platzhirsche", die sich irgendwie besser vorkommen, halt die dollen Insider)

Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich das "reef hastenich" nicht mal bemerkt habe.
Bin ich deswegen vielleich kein Insider oder ein Ignorant? Kann ja sein.
Aber selbst wenn ich es bemerkt haben solte, 40€ als Preis halte ich schon für happig. Bei 1000 Exemplaren sind das 40.000 Taler, eine Menge Holz. Wenn ein Spiel wirklich gut ist, sollte es sich über die Menge und nicht den Preis rechnen. Kann zwar nicht jeder ein Teuber sein aber dennoch sind gerade Spieler nicht unbedingt Großverdiener. Und es gab ja noch so viele andere interessante Spiele, da waren in Summe schnell mal 150 Taler weg.. (und hätte gern noch mehr gekauft, habe manche Stände nicht mal wieder gefunden, war ja rappelvoll. Wird Zeit, dass die Messe mal an einen anderen standort kommt, Essen ist mir zu "mickrig"
Rüdiger

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Wolfram Püchert

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Wolfram Püchert » 4. November 2004, 23:07

Wir waren zu dritt,

gespielt haben wir Karibik von Winning Moves und so ein Luftkampfspiel zum ersten Weltkrieg - Name habe ich gerade vergessen. Allerdings - das gebe ich zu - waren wir mehr in der Rollenspiel-Sektion.

Gekauft haben wir uns

1) 2 Das Kartenspiel zu Elfenland
2) 2 Queen Games "Middle Earth - The Lidless Eye" - Sammelkartenspielboxen
3) 2 Blue Moon Grundspiel + 4 Völker
4) 2 Figurensets a 5 Figuren für Rollenspieler

und das war's dann auch.

Die Preise in Essen waren nicht gerade niedrig. Mit ein wenig Suchen findet man mindestens einen Versender, der das Spiel billiger anbietet und hat dann hinterher auch einen konkreten Ansprechpartner, wenn etwas fehlt. Des Weiteren muss man sich nicht mit den großen Spielen auf der Messe rumschleppen.

Gruß WeePee

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Peter Gustav Bartschat

Godzilla, Piraten und die Kupplung des Bäromobils

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 4. November 2004, 23:08

Markus schrieb:
> Ist heute noch ein Spiel dazu gekommen?

Nein, aber dafür hat sich mein Besitztum um einen weiteren Stoffbären, das Buch "Kolumbus brachte nicht nur die Tomaten", einen Rollkragen-Pulli sowie die DVD "Godzilla kehrt zurück" vermehrt.

Aber ein Spiel aus meinem "Exit Poll" konnte ich immerhin erstmals mit meiner Frau spielen, nämlich "Pirates of the Spanish Main". Falls jemand auf der Suche nach einem Spiel ist, bei dem man erst eine Viertelstunde lang unter Zuhilfenahme von Flüchen und Tesafilm kleine Plastikschiffe zusammensetzt, und das anschließend in drei Minuten komplett gespielt ist: Dies ist das richtige!

> Vielleicht sehen wir uns ja in Bilstein wieder!

Wenn das Bäromobil will und dieses komische Zwitschern beim Treten der Kupplung nichts weiter zu bedeuten hat, dann Donnerstag am frühen Nachmittag.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 4. November 2004, 23:16

Hallo Richard,

ich war nur an einem Tag (Freitag) da. Habe nichts gespielt, mir das mir Wichtigste angesehen und einiges gekauft:

Piratengold
Black Elephant
Zauberzeit
Jenseits von Theben
Kogge
Reef Encounter
tacara
Antiquity
Graf von CC
Clocktowers
Age of Steam Erweiterg 2+3
Struggle of Empires

Spielerische Grüße

Ernst-Jürgen

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Günter Cornett

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Günter Cornett » 4. November 2004, 23:29

Rüdiger schrieb:
>
> Na ja, war ja schon lange nicht mehr in dieser Runde (hier
> gibt es zu viel "Platzhirsche", die sich irgendwie besser
> vorkommen, halt die dollen Insider)

Oh, da fühlt sich unsereiner gleich angesprochen, was abzusondern...

> Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich das "reef hastenich"
> nicht mal bemerkt habe.
> Bin ich deswegen vielleich kein Insider oder ein Ignorant?

Deswegen nicht.

Aber deswegen wohl eher: ;-)

> Aber selbst wenn ich es bemerkt haben solte, 40€ als Preis
> halte ich schon für happig. Bei 1000 Exemplaren sind das
> 40.000 Taler, eine Menge Holz. Wenn ein Spiel wirklich gut

Das ist auf jeden Fall ne Milchbubi-Rechnung.

Ich habe keine Ahnung, was die Produktion von Reef Encounter gekostet hat. Aber eine 1000er Auflage ist schwer gewinnbringend zu kalkulieren. Wenn ein vernünftiger Preis dabei herauskommen soll, müssen es eigentlich 2000 Spiele sein - was es allerdings nicht wirklich bringt, wenn man davon nur 1000 oder weniger absetzen kann.

Mal eine fiktive Schätzung:
Es kann durchaus sein, dass man bei einer 1000er Auflage und einem VK von 40 Euro inkl. Messekosten und weiter Anreise mal so eben 15.000 Euro vorschiessen muss.

1000 Spiele zu 40 Euro setzt man nicht so ohne weiteres auf der Messe ab. Der größte Teil dürfte über den Handel gehen, wo Spiele zum Preis von 40 Euro jedoch auch nicht die großen Renner sind. Der Handel zahlt sehr grob geschätzt etwa die Hälfte vom VK. Was bleibt dann übrig? Wenn 200 auf der Messe weggehen (was bei dem VK schon ganz gut ist) und 400 über den Handel (dito), wurde erstmal nur Geld gewechselt. Kreativität, Arbeitszeit und finanzielles Risiko ist bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht honoriert. Verkauft sich der Rest ganz gut, macht man ein kleines Sümmchen, hat dafür aber auch ne Menge getan und einiges riskiert. Verkauft man weniger, macht man Verlust - und hat dafür auch ne Menge getan.

> ist, sollte es sich über die Menge und nicht den Preis
> rechnen. Kann zwar nicht jeder ein Teuber sein aber dennoch

Dann muss er mehr verkaufen.

> sind gerade Spieler nicht unbedingt Großverdiener. Und es gab

Ich glaube, man kann die Spieler nicht über einen Kamm scheren. Beim Spielen lernt man doch sehr viele unterschiedliche und unterschiedlich begüterte Menschen kennen

> ja noch so viele andere interessante Spiele, da waren in
> Summe schnell mal 150 Taler weg.. (und hätte gern noch mehr

Wenn die Verlage den Umsatz über die Menge machen müssen, musst du statt bspw. 4 Spiele zu 40 Euro mind. 12 Spiele zu 20 Euro kaufen. Sonst geht die Rechnung nicht auf. Denn eine größere Auflage wird zwar pro Stück billiger, aber in der Gesamtsumme kosten 2000 Spiele logischerweise mehr als 1000 Spiele.
Bei 5000 mag das einzelne Spiel so richtig billig sein, aber du musst immernoch die dreifache Geldmenge ausgeben, damit alle Spiele auch abgesetzt werden.

> gekauft, habe manche Stände nicht mal wieder gefunden, war ja
> rappelvoll. Wird Zeit, dass die Messe mal an einen anderen
> standort kommt, Essen ist mir zu "mickrig"

Genau! Wir sehen uns dann in Abu Dhabi oder Dubai oder wo immer gerade die Schachhotels gebaut werden ;-)

> Rüdiger

Der aus dieser Büro-Serie, nehme ich mal an ;-)

Gruß, Günter

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Oliver Kühlwein

Re: Wass mich interessieren würde...

Beitragvon Oliver Kühlwein » 4. November 2004, 23:30

Das es die Kleinverlage auf der Messe an sich immer schwerer haben, ist doch klar. Nicht zuletzt die Megastände der großen Verlage ziehen natürlich eine enorme Aufmerksamkeit auf sich. Dafür subventionieren sie mit den höheren Standgebühren die Kleinverlage. Außerdem interessiert sich der Durchschnittsmessebesucher leider überhaupt nicht für Kleinverlagsspiele. Schaut euch doch mal um, viele bleiben nicht mal stehen, wenn sie angesprochen werden. Die sind von den Eindrücken einfach überwältigt.
Um da ein bißchen Hilfestellung zu leisten, gibt es schon seit einigen Jahren die Kleinverlagsrallye und die teilnehmenden Kleinverlage waren eigentlich immer sehr angetan. Selbst ein Stand wie der der Gebrüder Topf in der "Fantasy-Halle" wurde so gefunden.

Tschüß, Oliver

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: Was mich interessieren würde...

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 4. November 2004, 23:51

Hallo Joachim,

ich war nur freitags auf der Messe, hatte wenig Zeit und konnte mir nur das mir Wichtigste ansehen und nur sehr wenig frei "schlendern". In Halle 9.1 war ich auch, nur wegen eines anderen Verlages und -als Landwehr-Besitzer- auch wegen terra authentica. Dein Stand war ja nun sehr klein und die Präsentation doch offen gesagt eher bescheiden. Da noch zwei andere Leute da waren, mit denen du gerade sprachst, konnte man Basatiin... kaum sehen, das im Hintergrund aufgebaut war. Vorne gab's nicht viel zu sehen. Von Mosaic lag gerade mal ein Stein auf dem Brett, links (Caraci?) gab's vier Klötzchen und schmächtige Brückchen auf einem Teatro-Brett zu sehen, das wirkte doch eher verloren. Wärest du nicht gerade in ein Gespräch vertieft gewesen, hätte ich ja vielleicht etwas mehr erfahren und Nutzen ziehen können. So war der von der Anschauung ausgelöste Reiz doch eher schwach und rechtfertigte kein Warten.

Vielleicht lag ja der Flop an einer gewissen Diskrepanz zwischen selbst erhobenem Anspruch und Präsentation. Der gute Mann, mit dem du gerade sprachst, mochte gar nicht glauben, dass da ein Spiel verkauft werden sollte, das so viel kosten soll, wie er im Monat verdient.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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Frank

nach BERLIN und schluß mit den spieletagen in Essen !

Beitragvon Frank » 5. November 2004, 00:14

Rüdiger schrieb:
>
> Wird Zeit, dass die Messe mal an einen anderen
> standort kommt, Essen ist mir zu "mickrig"

ganz genau meine rede, ab nach BERLIN mit den spielertagen, denn hier ist alles größer und wenn denn mal doch nicht, dann reden wir berliner es eben größer, denn diss könn wa gut :-))

da haben wir deutschen neben bier, autos und äh...und äh...mmh...*gummibärchen* (gute güte, es fällt einem heutzutage kaum noch ein deutsches spitzenprodukt ein, bei dem wir nicht von anderen längst abgehängt wurden...) wenigstens noch eine sache/veranstaltung von welt-niveau zu bieten (brettspiele im allgemeinen und die spielertage im besonderen) und dann findet die in sonnem blöden dorfkaff statt. welt-niveau sollte schließlich in passender umgebung geboten werden, also bitte ich höflichst um geografische verlagerung in eine richtige stadt, in der nicht um 0:00 die bürgersteige hochgeklappt werden, denn der geneigte internationale besucher will ja schließlich auch danach noch was erleben 8-)

frank

p.s. scherz beiseite, ich wurde letzte woche von einer netten japanerin, die ich die ehre hatte, hier in berlin zu treffen und die direkt aus essen kam, gefragt, warum die spielertage denn immer in der provinz stattfinden würden. eine überzeugende antwort mußte ich in der tat schuldig bleiben...

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Volker L.

Volkers Exit Poll

Beitragvon Volker L. » 5. November 2004, 00:35

Tja, also hier mein Messe-Fazit:

1.) gekauft:
Trans Amerika (kannte ich schon aus der BSW, wollte es auch mal zum RL-Spieleabend mitnehmen)
OFuA - die dunklen Lande (unbesehen gekauft)
Die Weinhändler (unbesehen gekauft, da meine Begleiter keine Zeit aufwenden wollten, so ein eher billiges Spiel zu testen)
Wings of War (nach Probespiel)
Munchkin 2- Abartige Axt und Munchkin beisst (unbesehen gekauft)
7 Ages (am Stand ca. 10 min erklären lassen)
Antiquity (letztes Jahr den Prototypen probegespielt)
Age of Mythology (letztes Jahr probegespielt, bisher auf deutsche Version gewartet)
Struggle of Empires (am Stand ca. 10 min erklären lassen)
Age of Steam Erweiterungen 2 und 3 (unbesehen gekauft)
Attribut2 (unbesehen gekauft)
Telebohn (2 Exemplare, unbesehen gekauft)
Razzia (von Ravensburger) auf dem Flohmarkt erstanden
Medici einer Forumsteilnehmerin abgekauft
Der Graf von Carcassonne (2 Exemplare, unbesehen gekauft)
Bohnaparte (kannte die Lookout-Version schon)

2.) interessantes, (noch) nicht gekauft
Das Zepter von Zavandor - testgespielt, nein danke
Piraten der spanischen Meere - bei Erklärung zugeguckt, nein danke
Carcassonne - die Stadt - erklären lassen, nein danke
Im Schatten des Kaisers - testgespielt und auf Wunschliste gesetzt
Friedrich - kurzzeitig am Testspiel teilgenommen, nein danke
Candamir - mangels Zeit nicht gespielt, aber im Internet Prof.Easy durchklicken war ausreichend, um es auf die Wunschliste zu setzen
Im Schatten des Drachens - war schon vorher definitv auf der Wunschliste, daher nur mal kurzen Blick aufs Material geworfen (Neugier befriedigen)
der erste Weltkrieg - erklären lassen, noch unentschlossen
Revolution - erklären lassen, nein danke
Ins Innere Afrikas - erklären lassen, nein danke
Seeschlacht - testgespielt und auf Wunschliste gesetzt
Große Geschäfte - testgespielt, noch unentschlossen (aber tendenziell ja)
Bootleggers - testgespielt und auf Wunschliste gesetzt (werde aber definitiv die deutsche Ausgabe abwarten)
Flandern1302 - testgespielt, nein danke
Tanz der Hornochsen - testgespielt, noch unentschlossen
Skaal - testgespielt, nein danke
Karibik - testgespielt, nein danke
Submarine - testgespielt, nein danke
Der Untergang von Pompeji - testgespielt, nein danke
Goldbräu - testgespielt und auf Wunschliste gesetzt
Boomtown - testgespielt, nein danke

3.) Aus Zeitmangel (z.T. erneut) nicht geschafft
3.1. sehr interessant, will ich auf jeden Fall nachholen:
Louis XIV, Lost Valley, A Game of Thrones
3.2. weniger interessant, wird nachgeholt, falls sich zufällig Gelegenheit ergibt:
City and Guilds, Kogge, Im Auftrag des Königs, Sea Sim, UWO, Senator, De Ontembare Stad, Himalaya

Gruß, Volker (der sich nicht 100%ig sicher ist, kein Spiel vergessen zu haben)

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Volker L.

Sehr dafür!

Beitragvon Volker L. » 5. November 2004, 00:50

Frank schrieb:
>
> Rüdiger schrieb:
> >
> > Wird Zeit, dass die Messe mal an einen anderen
> > standort kommt, Essen ist mir zu "mickrig"
>
> ganz genau meine rede, ab nach BERLIN mit den spielertagen,
> denn hier ist alles größer und wenn denn mal doch nicht, dann
> reden wir berliner es eben größer, denn diss könn wa gut :-))

Also, das berliner Messegelände [b]ist[/b] definitiv größer, da brauchste nix großzureden :-)

> wenigstens noch eine sache/veranstaltung von welt-niveau zu
> bieten (brettspiele im allgemeinen und die spielertage im
> besonderen) und dann findet die in sonnem blöden dorfkaff
> statt. welt-niveau sollte schließlich in passender umgebung
> geboten werden, also bitte ich höflichst um geografische
> verlagerung in eine richtige stadt, in der nicht um 0:00 die
> bürgersteige hochgeklappt werden, denn der geneigte
> internationale besucher will ja schließlich auch danach noch
> was erleben 8-)

Vor allem könnte ich mir das Bahnticket und die sauteure Hotelübernachtung
sparen, könnte abends nach der Messe (bzw. dem gemeinsamen Essen der
Forumsteilnehmer) mit ÖPNV nach Hause fahren und in meinem eigenen Bett
schlafen, an den Messetagen morgens oder abends ins Forum schauen, hätte
weniger Transportprobleme mit den "Beutestücken" ... und könnte endlich
den einen oder anderen Freund auch mal zu einem Messebesuch überreden.
Mit anderen Worten: Dein Vorschlag findet meine 99%ige Zustimmung
(1% muss ich abziehen, weil ich dann wahrscheinlich mit Anfragen von
Forumsteilnehmern überhäuft würde, die eine Übernachtungsmöglichkeit
suchen ;-) )

> frank
>
> p.s. scherz beiseite, ich wurde letzte woche von einer netten
> japanerin, die ich die ehre hatte, hier in berlin zu treffen
> und die direkt aus essen kam, gefragt, warum die spielertage
> denn immer in der provinz stattfinden würden. eine
> überzeugende antwort mußte ich in der tat schuldig bleiben...

Die überzeugende Antwort lautet: Tradition :-(

hauptstädtische Grüße, Volker


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