Hi,
gestern bei unserer vierten Partie DZvZ (die erste zu viert, alle anderen waren zu dritt, was ich, vor allem nach der Erfahrung der Vier-Personen-Partie, nicht als Idealbesetzung empfinde - hat aber trotzdem Spass gemacht!) kamen folgende Fragen auf:
[b]Artefakte: Zusatzkosten für die beiden führenden Spieler:[/b]
Wer 10 oder mehr Siegpunkte hat und in der Spielerreihenfolge vorn sitzt, muss 10 bzw. 5 Energie mehr für Artefakte bezahlen (die Wächter sind auch betroffen, das betrifft aber meine folgende Frage nicht, da man i.a. wenn es zur Wächter-Versteigerung kommt schon 10 Siegpunkte aus Artefakten und Wissen haben wird).
1. Was passiert, wenn der Startspieler einen Spiegel ersteigert und der Zweitplatzierte daher einen Opal abgeben muss und damit von 10 auf 9 Siegpunkte fällt? Darf der Zweitplatzierte dann in seinem Zug Artefakte zum Normalpreis (bzw. dem um sein Wissen über Artefakte evt. verbilligten Preis) versteigern? Oder muss er 5 Energie mehr bezahlen, weil er in Phase 1 auf der Grenze von 10 Siegpunkten lag?
2. Daraus fortgeführt ergibt sich die Frage: Wenn ich an der Reihe bin - als Startspieler oder Zweiter mit 10 oder mehr Siegpunkten: Darf ich vor der Versteigerung einfach so viele Edelsteine deaktivieren, dass ich unter 10 Siegpunkte falle, um die Extrakosten durch meine Position zu vermeiden? In der Spielregel steht schliesslich, dass Edelsteine beliebig aktiviert und deaktiviert werden dürfen...
[b]Spiegel/Tarnmantel:[/b]
Da ich doch Edelsteine beliebig aktivieren/deaktivieren darf, müsste doch folgendes möglich sein: Ich bin an der Reihe. Ich biete einen Spiegel oder Tarnmantel zur Versteigerung an. Da diese Artefakte dazu führen, dass sofort nach dem Ersteigern alle Mitspieler einen aktiven Edelstein in den Vorrat legen müssen, deaktiviere ich vor der Versteigerung einfach [i]alle Edelsteine[/i]. Wenn jemand anderes die Versteigerung gewinnt, bin ich auf der sicheren Seite, verliere keinen aktiven Edelstein und aktiviere vor dem Ende meines Zuges wieder alle Edelsteine.
Alles Gute wünscht
Kathrin.