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Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jeff Widderich

Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Jeff Widderich » 9. November 2004, 11:12

Halo 2 hat Gestern Abend (in einigen Stunden) 110 Millonen an Umsatz erreicht.

Jeff

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Werner Bär
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Beiträge: 450

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Werner Bär » 9. November 2004, 11:15

Äh... und wer oder was ist halo2?

Werner.

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Holger Fassbender

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Holger Fassbender » 9. November 2004, 11:24

Hallo,
'Halo 2' Ist der Nachfolger des äußerst erfolgreich gelaufenen elektronischen 3D-Sicht Schieß-Spiels - also ein Computer- und Daddelboxenspiel. Also nichts, was hier primär diskutiert wird.

Aber um die eigentliche Frage zu beantworten: Ich glaube nein! Sicher ist die Computerspiele Industrie nicht zu vernachlässigen, aber sie bedient entweder ein anderes Publikum (dann hätten diese eh kein Geld über für Brettspiele), oder die Leute betätigen sich in beiden Genres (dann wird das Geld eben überall ausgegeben) - ich kenne beide Fälle. Das tut aber der Brettspielwelt keinen Abbruch - in meinen Augen...
Gruß
Holger

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Peter Gustav Bartschat

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 9. November 2004, 11:32

Das wäre ja so, als wollte man den Stapellauf eines neuen Kreuzfahrtschiffes als Niederlage für die Autoindustrie werten. :-)

Das sind halt zwei ganz verschiedene Dinge, die - völlig unabhängig davon, wo grade ein Erfolg erzielt wird und wo nicht - ohne weiteres nebeneinander existieren können.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Droegi
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Beiträge: 515

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Droegi » 9. November 2004, 11:34

Ballerspiele auf der Konsole. Ich brauche dieses Spiel auf jeden Fall nicht.

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RedPiranha

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon RedPiranha » 9. November 2004, 11:38

Na solange noch immer Geld für sowas vorhanden ist kann es den Menschen ja garnicht so schlecht gehen.

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Andreas Keirat

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Andreas Keirat » 9. November 2004, 12:02

Jeff Widderich schrieb:
>
> Halo 2 hat Gestern Abend (in einigen Stunden) 110 Millonen
> an Umsatz erreicht.
>
> Jeff

Die Brettspielwelt hat ca. 67000 Nutzer (registriert), die XBox alleine hat sich mehrere Millionen mal verkauft. Die Relation ist also nicht gegeben.

Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

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Günter Cornett

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Günter Cornett » 9. November 2004, 12:09

Holger Fassbender schrieb:
>
> Hallo,
> 'Halo 2' Ist der Nachfolger des äußerst erfolgreich
> gelaufenen elektronischen 3D-Sicht Schieß-Spiels - also ein
> Computer- und Daddelboxenspiel. Also nichts, was hier primär
> diskutiert wird.
>
> Aber um die eigentliche Frage zu beantworten: Ich glaube
> nein! Sicher ist die Computerspiele Industrie nicht zu
> vernachlässigen, aber sie bedient entweder ein anderes
> Publikum (dann hätten diese eh kein Geld über für
> Brettspiele), oder die Leute betätigen sich in beiden Genres
> (dann wird das Geld eben überall ausgegeben) - ich kenne
> beide Fälle. Das tut aber der Brettspielwelt keinen Abbruch -
> in meinen Augen...

Die Frage, ob mehr Brett- und Kartenspiele verkauft würden, wenn es Videospiele nicht gäbe, halte ich für berechtigt. Nur 2% von deren Umsatz für Gesellschaftspiele wären wohl deutlich zu spüren...

Was mich daran stört, ist. dass solch ein primitiver Kriegssch*s so gut ankommt.

"Master Chief – ein genetisch modifizierter Supersoldat – ist die einzige Hoffnung vor der Vernichtung der gesamten Menschheit durch die ruchlosen Covenant....# schier endlose Umgebungen und eine penible Detailgenauigkeit sorgen für ein wahrhaft spektakuläres Spielerlebnis.
Mächtige neue Waffen: Das Arsenal des Master Chief weist einige Respekt einflößende Neuzugänge auf, die zum Teil den zuckenden Klauen der besiegten Feinde entrissen wurden..."

Das ist kein harmloses Brettspiel, bei dem vielleicht ein paar Einheiten auf dem Brett verschoben werden, sondern Militarismus pur. Wenn soetwas gut ankommt, sehe ich das irgendwie schon als Niederlage - wenn auch nicht speziell für die Brettspielwelt.

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Günter Cornett » 9. November 2004, 12:11

Andreas Keirat schrieb:
>
> Jeff Widderich schrieb:
> >
> > Halo 2 hat Gestern Abend (in einigen Stunden) 110 Millonen
> > an Umsatz erreicht.
> >
> > Jeff
>
> Die Brettspielwelt hat ca. 67000 Nutzer (registriert), die
> XBox alleine hat sich mehrere Millionen mal verkauft. Die
> Relation ist also nicht gegeben.

Hallo Andreas,

ich glaube, Jeff meint nicht die Webseite Brettspielwelt sondern ganz allgemein die Welt der Brettspiele. Er kritisiert gerade dieses Mißverhältnis.

Gruß, Günter

WeePee
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Beiträge: 143

Häää?

Beitragvon WeePee » 9. November 2004, 12:53

Wieviele Menschen haben zu Hause ein Schachspiel, ein Kartenspiel, ein Mühlespiel, ein Damespiel, Mensch ärgere Dich nicht, etc.

Na?

So gut wie jeder Haushalt dürfte das haben ...... wenn Du die Umsätze dieser Spiele mitrechnest, dürften die Brettspiele gar nicht so schlecht dastehen.

WeePee
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Beiträge: 143

Primitiver Kriegssch*

Beitragvon WeePee » 9. November 2004, 13:01

Tja, so ist das

**Ironie an**
Axis und Allies ist natürlich ein historisches Spiel, CoSims sind ja Simulationen und somit didaktisch sinnvoll, Risiko ist ja nur ein Glücksspiel und Monopoly erzieht zu sozialem Verhalten.
**Ironie aus**

Diese unkritische Art und Weise andere Spielearten herunter zu machen ist "leider" weit verbreitet und führt nur dazu, dass die Brettspielegemeinde sich weiter ins Abseits begibt.

Computerspiele haben ihre Berechtigung,

angefangen damit, dass man auch alleine sehr gut unterhalten wird bis zur Tatsache, dass man mit nahezu unendlich vielen Spielern gleichzeitig ein Spiel spielen kann (MMOG).

Ich selbst spiele Battelfield1942 sehr gerne. Ein in Deinen Augen wahrscheinlich kriegsverherrlichendes, brutales, militaristisches Kriegsspiel.

In meinen Augen macht es einfach nur Spaß, mit anderen Spielern zu spielen und sich vom Spielgeschen unterhalten zu lassen.

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Olivier Boss

Re: Primitiver Kriegssch*

Beitragvon Olivier Boss » 9. November 2004, 13:14

Hallo WeePee

Ich glaube, man muss das Verhältnis Kreigsspiele,/keine Kriegsspiele in den beiden Bereichen (Brettspiel, Compispiel) anschauen.

Bei den Computerspielen dominiert das Thema Kampf in allen möglichen Varianten. Sei es Egoshooter, Echtzeitstrategie oder RPGs. Friedliche Spiele sind eher die Ausnahme.

Bei den Brettspielen ist es m.E. genau umgekehrt. In diesem Bereich dominieren Spiele, in denen kein kriegerischer Wettbewerb stattfindet. Ein paar sind gemeiner, andere nicht.

Ich persönlich finde sowohl Brettspiele- und wie auch Compispiele machen Spass. Einmal primitiv virtuell die Köpfe einschlagen, ein andermal mit ein bisschen mehr Denken an einem Tisch auf einem realen Brett spielen.

Spielerische Grüsse
Olivier

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Claudius

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Claudius » 9. November 2004, 13:17

Ich schon, und habe trotzdem eine ganze Wand voller Brettspiele.

Toleranz bitte.

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Jeff Widderich

Re: Primitiver Kriegssch*

Beitragvon Jeff Widderich » 9. November 2004, 13:23

Es geht wirklich hier um eine ganz andere Sache. Die Jugendliche oder Spieler die sich in ihrem Keller oder wo auch immer einsperren und Stunden lang Leute und Gegner umbringen leben nicht mehr in der richtigen Welt. Es geht nur noch darum gegen das Spiel besser zu werden um auf die nächste Ebene zu kommen.
Das soll die Zukunft der Welt sein? Wenn jetzt jemand antwortet das es wirklich nicht so schlimm ist, dann höre ich nicht zu. Es ist schauderhaft und es wird noch schlimmer.

Jeff

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Holger Fassbender

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Holger Fassbender » 9. November 2004, 13:25

Hallo,

> Die Frage, ob mehr Brett- und Kartenspiele verkauft würden,
> wenn es Videospiele nicht gäbe, halte ich für berechtigt. Nur
> 2% von deren Umsatz für Gesellschaftspiele wären wohl
> deutlich zu spüren...
Sicher würde der Brettpieleindustrie ein solcher Gewinnzusatz gut tun - bei welcher Industrie wäre das nciht der Fall? Ich glaube aber, dass das Problem nciht mangelnder Umsatz oder mangeldes Interesse sein kann, wenn man sich die Zahlen der Spiel in Essen ansieht. Die Generation, die in Kindestagen gelernt hat, mit Brettern und Karten zu spielen, wird und wurde erwachsen und hat jetzt Geld, um es in eine eigene Spielesammlung zu stecken. Die heutige Jugend lernt in erster Linie mit Computern umzugehen, was nicht nur schlecht ist, bei der Entwicklung der Wichtigkeit von Computern in der Arbeitswelt, aber ich denke auch, dass diese Leute nicht unbedingt gar keine Brettspiele spielen oder spielen werden.
Außerdem sollten wir das ganze mal wieder auf den Teppich der Tatsachen holen: 1-2 Millionen Spiele bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 300 Millionen - denn das ganze gilt nur für die USA. Ich glaube J.K. Rowling hat mehr von ihren Harry Potter Merchandising Artikeln verkauft, und da hat auch noch niemand den Untergang der Brettspiele prognostiziert ;-)

> Das ist kein harmloses Brettspiel, bei dem vielleicht ein
> paar Einheiten auf dem Brett verschoben werden, sondern
> Militarismus pur. Wenn soetwas gut ankommt, sehe ich das
> irgendwie schon als Niederlage - wenn auch nicht speziell für
> die Brettspielwelt.
Über Sinin und Unsinn von solchen Egoshootern kann man in der Tat vortrefflich streiten, und auch dass sie in irgendeiner Weise eine Niederlage sind, aber auf eine solche Diskussion habe ich, ehrlich gesagt, gerade keine Lust.
Gruß
Holger

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Jeff Widderich

Re: Häää?

Beitragvon Jeff Widderich » 9. November 2004, 13:29

Wir reden hier von Verkaufsnumbern in sechs Stunden, nicht Jahrzehnte.

Jochen

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Günter Cornett

Re: Primitiver Kriegssch*

Beitragvon Günter Cornett » 9. November 2004, 13:32

WeePee schrieb:
>
> Tja, so ist das
>
> **Ironie an**
> Axis und Allies ist natürlich ein historisches Spiel, CoSims
> sind ja Simulationen und somit didaktisch sinnvoll, Risiko
> ist ja nur ein Glücksspiel und Monopoly erzieht zu sozialem
> Verhalten.
> **Ironie aus**

hallo WeePee,

Meine ganz persönliche Empfehlung an dich: Lies mal wieder!

Insbesondere den Beitrag, auf den du antwortest.

Vielleicht auch meine Antworten auf
Frage 15 und 16 http://spotlightongames.com/interview/cornett2.html
Frage 32 http://spotlightongames.com/interview/cornett3.html

> Diese unkritische Art und Weise andere Spielearten herunter
> zu machen

Wieso mache ich andere Spielarten herunter? Ich schrieb was zum Spiel Halo2 nicht zu Computer- oder Videospielen ganz allgemein. Ich kritisiere in dem Beitrag nicht einmal die Verwendung militärischer Themen sondern dieses eine Spiel afgrund des Werbetextes '...ein genetisch modifizierter Supersoldat Supersoldat .. ist die einzige Hoffnung ... penible Detailgenauigkeit ... Mächtige neue Waffen..., die zum Teil den zuckenden Klauen der besiegten Feinde entrissen wurden..."



Ach was zitiere ich hier, du bist doch eh unfähig oder unwillens zu lesen ;-)
Ballerst lieber los, auch hier im Forum, als dich mit Inhalten zu beschäftigen. ;-)
Aber auch dann solltest du dir zumindest Zeit zum Zielen nehmen, sonst geht der Schuß vorbei ;-)


Junge, Halo2 ist primitiver Kriegssch*s.

> ist "leider" weit verbreitet und führt nur dazu,
> dass die Brettspielegemeinde sich weiter ins Abseits begibt.
>
> Computerspiele haben ihre Berechtigung,

Ja natürlich. Ich habe mich nicht auf Computerspiele generell bezogen, sondern konkret auf Halo2. Ich kann auch Axis&Allies und Cosims nichts abgewinnen, habe aber durchaus nichts gegen militärische Themen in Spielen. In dieser Weise habe ich mir hier schon öfters geäußert.

Also zieh mal deine Rambo-Klamotten wieder aus...
(Huch, der Ausschalter is defekt)

> angefangen damit, dass man auch alleine sehr gut unterhalten
> wird bis zur Tatsache, dass man mit nahezu unendlich vielen
> Spielern gleichzeitig ein Spiel spielen kann (MMOG).
>
> Ich selbst spiele Battelfield1942 sehr gerne. Ein in Deinen
> Augen wahrscheinlich kriegsverherrlichendes, brutales,
> militaristisches Kriegsspiel.

Ist gut möglich, ich kenne das Spiel nicht.

> In meinen Augen macht es einfach nur Spaß, mit anderen
> Spielern zu spielen und sich vom Spielgeschen unterhalten zu
> lassen.

Manchmal fehlt eben der Blick für gewisse Realitäten, wenn man erst schiesst und dann denkt (sofern es noch dazu kommt).
(Verdammter Ironiedetektor-Ausschalter - na ich schmeiss mal ne Handgranate - boooooooom - na jetzt ist alles wieder im Lot)

Lies doch bitte nochmal den Beitrag durch, auf den du geantwortet hast. :)

Gruß, Günter

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Droegi
Kennerspieler
Beiträge: 515

Re: Häää?

Beitragvon Droegi » 9. November 2004, 13:47

Matrix II hatte ja auch Rekordsummen am 1. Tag eingespielt. Und trotzdem war der Film Müll.

Ich will jetzt keine Parallelen ziehen, da ich das Spiel nicht kenne / nie kennen lernen werde / nie kennen lernen will.

Ich will damit nur sagen, daß diese Zahlen nur ein Indikator für den Hype auf solchen kurzlebigen Müll (mist, jetzt ist mir doch noch eine subjektive Wertung rausgerutscht *g*) sind.

Schöne Grüße
Droegi

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Michael Heißing

Nein - aber eine klare Niederlage für den Boule-Verband.Spiegelielwelt?

Beitragvon Michael Heißing » 9. November 2004, 13:48

Und für den Spiegel.
Und für meinen Bäcker.
Und für Küppers Kölsch.
Und für den Frisiersalon "chez Louis".
Und für Lego.
Eigentlich für fast alle.

Halo2 ist der Sieger aller Klassen, Äpfelklassen und Birnenklassen.

Aber es kann nicht mit den Ohren wackeln!

;)

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Jeff Widderich

Re: Häää?

Beitragvon Jeff Widderich » 9. November 2004, 13:59

Droegi wird sind auf der gleichen Seite.
Jeff

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Günter Cornett

[OT] Re: Primitiver Kriegssch*

Beitragvon Günter Cornett » 9. November 2004, 14:33

Günter Cornett schrieb:

> (Verdammter Ironiedetektor-Ausschalter - na ich schmeiss mal
> ne Handgranate - boooooooom - na jetzt ist alles wieder im Lot)

Upps, da hab ich dadoch glatt den Generator mit dem Detektor verwechselt. Der Ironie-Generator kann natürlich nicht ausgehen, wenn ich auf den Detektorschalter einhämmere.

Einen Ironie-Generator-Ausschalter gibt es bei mir übrigens nicht, bauartbedingt. Da hilft eigentlich nur Saft abdrehen ... und dabei das Risiko eingehen, einen gewischt zu kriegen... ;-)

Gruß, Günter

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Thomas O.

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Thomas O. » 9. November 2004, 14:48

Peter Gustav Bartschat schrieb:
>
> Das wäre ja so, als wollte man den Stapellauf eines neuen
> Kreuzfahrtschiffes als Niederlage für die Autoindustrie
> werten. :-)
>
> Das sind halt zwei ganz verschiedene Dinge, die - völlig
> unabhängig davon, wo grade ein Erfolg erzielt wird und wo
> nicht - ohne weiteres nebeneinander existieren können.

Hallo Peter Gustav,

das ist aber ein sehr gewagter Vergleich, und ich halte ihn hier für nicht angebracht. Wenn ich eine Strecke von A nach B zurück legen will, habe ich in 99% der Fälle eben nicht die Wahl zwischen Schiff und Auto, sondern bin aufs Auto angewiesen (es sei denn, ich möchte meinen täglichen Arbeitsweg von Köln nach Bonn mit der MS Rheinperle zurück legen, aber deren Fahrplan verträgt sich nicht mit meinen Arbeitszeiten). Von daher muss mein geliebter Kölner Automobilbauer auch nicht fürchten, einen Kunden an die Schifffahrtsindustrie zu verlieren. Wenn ich aber in meiner Freizeit die Lust auf Unterhaltung verspüre, kann ich ein schönes Goa nehmen oder auf der XBox ballern. Und ich weiß von vielen, vielen Leuten, die soviel Geld und Zeit in das Zweitgenannte investieren, dass dann fürs Erstgenannte nichts mehr übrig ist.
Auch die Videoindustrie und die Kinos können nebeneinander existieren, aber frag mal bei den Kinobetreibern nach, wie sie den Boom der Videorecorder in den 80er Jahren erlebt haben (falls sie ihn überlebt haben ;-))
Ganz so zusammenhanglos wie du es darstellst sind Computer- und Brettspiele jedenfalls nicht.

Gruß, Thomas

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Markus F.

Re: Häää?

Beitragvon Markus F. » 9. November 2004, 14:49

Hi,

ich spiele ja sehr gerne sowohl Computerspiele als auch Brettspiele. Bei den PC-Games ist da auch ab und zu mal ein Shooter dabei, auch wenn es beileibe nicht meine Lieblingsspiele sind. Aber bei HALO2 muss ich euch wohl zustimmen.

Der Hype macht hier die Musik. Denn wer wirklich Interesse an Shootern hat, der findet definitiv auf einen Schlag 10 bessere Titel.

Gruß
Markus

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Volker L.

Re: Eine Niederlage für die Brettspielwelt?

Beitragvon Volker L. » 9. November 2004, 15:22

Günter Cornett schrieb:
>
> Holger Fassbender schrieb:
> >
> > Aber um die eigentliche Frage zu beantworten: Ich glaube
> > nein! Sicher ist die Computerspiele Industrie nicht zu
> > vernachlässigen, aber sie bedient entweder ein anderes
> > Publikum (dann hätten diese eh kein Geld über für
> > Brettspiele), oder die Leute betätigen sich in beiden Genres
> > (dann wird das Geld eben überall ausgegeben) - ich kenne
> > beide Fälle. Das tut aber der Brettspielwelt keinen Abbruch -
> > in meinen Augen...
>
> Die Frage, ob mehr Brett- und Kartenspiele verkauft würden,
> wenn es Videospiele nicht gäbe, halte ich für berechtigt. Nur
> 2% von deren Umsatz für Gesellschaftspiele wären wohl
> deutlich zu spüren...

Günter, Du vermischst hier 2 Dinge:
Wenn es gar keine Video- bzw. Computerspiele gäbe, würden
sicherlich mehr Brettspiele verkauft werden (auch wenn nur
ein kleiner Teil des Compi-Umsatzes auf die Brettspiele
übergehen würde). Aber wenn es dieses eine Ballerspiel
nicht gäbe, würde der Brettspiel-Umsatz um genau 0 cent
steigen.

Gruß, Volker (dem ein 5minütiges Über-die-Schulter-gucken
reichte um zu erkennen, dass er Ego-Shootern absolut nichts
abgewinnen kann, und am Computer lieber Aufbaustrategiespiele
a la Civilization oder Master of Orion (auch mit Kampfelementen)
spielt)

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peer

Re: Primitiver Kriegssch* und Ursachenforschung

Beitragvon peer » 9. November 2004, 15:34

Hi,
WeePee schrieb:
>
> Diese unkritische Art und Weise andere Spielearten herunter
> zu machen ist "leider" weit verbreitet und führt nur dazu,
> dass die Brettspielegemeinde sich weiter ins Abseits begibt.
>
> Computerspiele haben ihre Berechtigung,

Wurde von Günter ja auch nicht bezweigfelt, oder?

> angefangen damit, dass man auch alleine sehr gut unterhalten
> wird bis zur Tatsache, dass man mit nahezu unendlich vielen
> Spielern gleichzeitig ein Spiel spielen kann (MMOG).
> Ich selbst spiele Battelfield1942 sehr gerne. Ein in Deinen
> Augen wahrscheinlich kriegsverherrlichendes, brutales,
> militaristisches Kriegsspiel.
> In meinen Augen macht es einfach nur Spaß, mit anderen
> Spielern zu spielen und sich vom Spielgeschen unterhalten zu
> lassen.

Ich selbst spiele Counter-Strike, auch nicht gerade eine Insel des Friedens (wenn auch nicht so schlimm, wie es vor ein paar Jahren dargestellt wurde). Aber dennoch KANN man durchaus kritisch anmerken, dass die Computerspielindustrie sehr auf die Gewaltschiene setzt. Irgendwie sind 90% aller Spiele entweder Ego-SHOOTER (also Ballern) oder Echtzeit-Strategie ala Command & Conquer (also Armeen, die für einen Ballern). (Die übrigen 10% sind übrigens zum Großteil Sportspiele :-) )
Irgendwie war die Themenvielfalt Ende der 80er / Anfang der 90er grösser. Und da gabs auch schon Mehrpersonenspiele - z.B. Midi-Maze (mit Smileys durch den Irrgarten) oder Populus (kennt das einer nicht?). Es ist also nicht so, dass Mehrpersonenspiele zwangsläufig Kriegsmist sein muss.
Leider gehts den meisten Ego-Shooter-Spielern so wie (vermute ich mal) den Wargamern: Aufgrund von vielen, vielen unfairen Berichten wird auf die kleinste Kritik sofort unverhältnismässig stark zurückgeschossen und so jeder Versuch einer kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung über das Thema im Keim erstickt.

Andererseits gleitet es doch etwas ins OT ab..

Also OT: Die Frage ist doch: Wieso spielen so viele Halo 2 und so wenig Brettspiele?
Vielleicht weil die meisten Leute mit Solo-Computerspielen anfangen. Und das tun sie dann doch wohl, weil es (leider) viel schwieriger ist, Leute zum Brettspielen zu finden. wenn die Familie nicht spielt, muss man wohl alleine ran...

ciao
peer


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