Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 21. November 2004, 14:44
Hallo,
ich habe hier auch mal so angefragt. Das hat ja die Diskussion ausgelöst, auf die schon hingewiesen wurde.
Das Spiel habe ich dann gekauft und kann bisher folgendes dazu sagen:
Die teilweise recht herbe Kritik, die an dem Spiel letztlich auf spielbox-online geübt worden ist, halte ich in der Sache nicht für gerechtfertigt (im Stil schon gar nicht). Klar gibt es Anklänge an andere Spiele, was aber nichts Schlimmes ist, die Komposition der verschiedenen Spielmechanismen macht Weidespaß zudem doch anders. Es ist eben nicht wie Carcassonne, weil man versuchen muss, die Plättchen so zu legen, dass man aus der Anordnung Vorteile für den zweiten Teil des Spieles ziehen kann. Der zweite Teil ist weder geistlos, noch ein einfaches "Mensch ärgere dich nicht". Man kann ja versuchen, sowohl Heuballen zu gewinnen, als auch Pferde anderer Spieler von den Weiden zu vertreiben. Man würfelt nicht nur und "wird gespielt", man kann durchaus auch einige spielstrategische Überlegungen anstellen. Trotzdem werden die "Hardcore-Vielspieler", die wohl den Kern derer ausmachen, die regelmäßig im spielbox-online-Forum sich äußern, das Spiel eher nicht als Strategiespiel ansehen und gelten lassen, weil es dafür zu einfach ist. Als Familienspiel, als das wir es gekauft haben, ist es eine schöne Unterhaltung. Uns jedenfalls hat es bisher viel Spaß gemacht.
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen