Beitragvon Steffen Brückner » 1. Dezember 2004, 09:13
Hallo Dieter,
eigentlich hatte ich zunächst mehr an körperliche Behinderungen gedacht, aber das war wohl echt zu eng gedacht. Tja, wenn man nicht irgendwie selbst betroffen ist, übersieht man leider oft zuviel in der Welt.
Nun aber zum Inhalt deiner Mail:
´Dieter Niehoff schrieb:
>
> In meiner Tätigkeit als Heilpädagoge in einer großen
> Einrichtung für Erwachsene mit geistiger Behinderung (lang,
> lang ist es schon her), habe ich mit handelsüblichen Spielen
> therapeutisch oder im Bereich der Freizeitgestaltung
> gearbeitet.
...
> Ich habe vor ca. zehn Jahren mal eine recht umfangreiche
> Veröffentlichung zum Thema "Gesellschaftsspiel für Menschen
> mit geistiger Behinderung" in einer Fachzeitschrift der
> Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. (GEISTIGE BEHINDERUNG,
> Ausgabe 4 /91) untergebracht.
>
> Dann betreute ich einige Zeit eine Spiele-Kolumne zum
> gleichen Thema in der Fachzeitschrift ZUSAMMEN.
Vielleicht kannst du mir die Texte mal zumailen oder hast die Links für mich?
> Mittlerweile bin ich Lehrer geworden und lasse immer mal
> wieder in Kursen angehende FachschülerInnen der
> Heilerziehungspflege handelsübliche Spiele (für Erwachsene)
> auf "Tauglichkeit" für Erwachsene mit geistiger Behinderung
> prüfen.
Ehrlich gesagt kam mein Interesse an dem Thema auch durch eine Schülerin der Heilerziehungspflege. Die Welt ist eben klein.
Und diesen Tauglicheitstest finde ich eine sehr interessante Aufgabe.
> Die nächsten Veranstaltungen dieser Art sind demnächst. Bin
> auf die Ergebnisse gespannt.
Ja, das bin ich auch. ;-)
> Ich habe übrigens von einer regelmäßigen "Siedelr-von-Catan"
> Runde in einem Wohnhiem für geistig Behinderte hier am Ort
> gehört.
Ich hatte neulich mit meinem lokalen Spielehändler ein Gespräch, wo er mir erzählt hat, wie toll er eine Runde "Die Werwölfe von Düsterwald" neulich in einem Wohnheim für (allerdings glaube körperlich) behinderte Menschen fand.
Dankenden Gruß
Als denn...
STB