Am letzten Wochendende kam bei uns (zu viert) erstmals FEUDO auf den Tisch und es machte uns in einigen Regelfragen ratlos.
Wer kann mir helfen?
Startaufstellung:
1. Darf ich irgendwo (also überall) auf einem Randfeld mein "Startschloss" aufstellen? - oder muss ich mir eine der vier Randseiten des Spielplans aussuchen?
2. Was bedeutet der Satz "hinter dem Schloss werden (zu Anfang) alle zehn Spielsteine aufgestellt"?
Diplomatie:
3. Bei Gleichstand mehrere Spieler wird ein Wappen gezogen und dieser Gezogene darf dann die Reihenfolge bestimmen. Bedeutet das bei einem Gleichstand von z. B. zwei Spielern, dass der "Gewinner" des Gleichstandes den "Verlierer" des Gleichstandes auch die (scheinbar) schlechteste Position aller Spieler geben kann?
Ablauf der Spielzüge:
4. Muss ich die exakte Reihenfolge des Ausspielens meiner drei Heereskarten bereits anfangs festlegen oder hat man jedes Mal die "freie Wahl" aus seinen Karten (um so z. B. auf "Bedrohungen" etwas flexibler zu reagieren)?
5. Darf ein gespielter Söldner ohne anschließend gespielte 2er oder 4er Handelskarte überhaupt nix machen, darf er sich lediglich nicht bewegen (also: durchaus angreifen)? Und:
Was passiert, wenn ich einen Söldner als Heereskarte gespielt und gezogen habe - aber anschließend (aus reiner Trotteligkeit) keine 2er oder 4er Handelskarte gespielt habe? Zug zurücknehmen? Öffentliche Mißhandlung des Spielers? Wird der Söldner zum Schloss zurück gesetzt?
Baron:
6. Was bedeutet eigentlich "Jedes Mal, wenn ein Baron elemeniert wird, bedeutet das, dass nicht er selbst, sondern die Männer seines Gefolges entfernt werden. Er selbts wird nur verletzt und flüchtet." Was ist denn das "Gefolge"? Der Stein, der mit dem Baron auf einem Feld liegen mag? Alle Steine des Spielers? Alle Steine bis ein Wert von 4 erreicht wird?
7. Gibt es irgendwo eine Spielhilfe zu FEUDO?
Was wir etwas seltsam fanden, war das deutliche "Königsmacher Syndrom" in unserer ersten Partie. Da "schläft" einer der Spieler (in diesem Falle war ich es ........ zweimal ...) und der von mir eigentlich Angegriffene freut sich, dass ihm durch meine Dösigkeit massenhaft Siegpunkte praktisch geschenkt werden. Die beiden anderen am Spiel Beteiligten wünschten mir "die Pest" kräftig an den Hals - aber der Lachende Vierte am Tisch preschte uneinholbar vorwärts. Seltsam.
Dieter Niehoff