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Colossal Arena hat das schon jemand getestet

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Andreas Schröder

Colossal Arena hat das schon jemand getestet

Beitragvon Andreas Schröder » 9. Dezember 2004, 21:08

Hallo

Hat schon jemand Spielerfahrung mit Colossal Arena von Knizia gemacht.

Grüsse von Andreas

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Dieter Niehoff

"Zehn-kleine-Negerlein"

Beitragvon Dieter Niehoff » 9. Dezember 2004, 21:27

Es scheint dem älteren Avalon-Hill Titel TITAN:THE ARENA in Gänze zu gleichen.

Ich habe das erwähnte TITAN ... gern gespielt und fühlt mich auch mit COLOSSAL ARENA angenehm unterhalten. Zu zweit - und nur so habe ich die beiden Titel gespielt - ist es sehr empfehlenswert.

Interessant bei COLOSSAL fand ich, das die auf der Schachtelrückseite erkennbare Kartentexte englisch sind, während das Spiel selbst ausschließlich "deutsche" Karten beinhaltet.

Es ist ein Biet- und Mehrheitenspiel. Wobei der jeweilige Mehrheitenspieler die "Extrafähigkeiten" dieser Kartenreihe nutzen darf. Der Gegener hat wahrscheinlich andere Mehrheiten und kann diese Fähigkeiten einsetzen. Besonders elegant ist das "10-kleine-Negerlein-Prinzip", so das nach jeder Runde eine von acht Kartenreihen "ausscheidet". Natürlich die momentan schwächste Reihe. Wohlgemerkt: Die Kartenreihe scheidet aus - nicht ein Mitspieler.
Bis nur noch drei übrigbleiben. Dann wird abgerechnet.

Ist dieses Prinzip eigentlich auch in anderen Spielen mal verwendet werden - ohne das dabei Mitspieler ausscheiden müssen?

Dieter Niehoff

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Bruddel-Klaus

Re: "Zehn-kleine-Negerlein"

Beitragvon Bruddel-Klaus » 9. Dezember 2004, 23:56

Hallole,
in etwa vergleichbar mit Grand National Derby von Piatnik war das doch gleich, nur dass hier noch Sondereigenschaften hinzukommen die nicht zu verachten sind!.
Sehr unterhaltsam, ich spiel sie alle drei recht gerne, wobei titan nun leidet mit den englischen texten.

Gruß
Bruddel-Klaus

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Christian Koppmeyer

Re: Colossal Arena hat das schon jemand getestet

Beitragvon Christian Koppmeyer » 10. Dezember 2004, 09:06

Ich finde das Spiel ziemlich Klasse. Wir haben es jetzt mehrmals zu viert gespielt und dabei wird es noch spannennder als in der Zweierversion. Das Spiel ist auch ziemlich schnell gespielt, sodas man - wenn einem der Glücksanteil zu hoch ist - einfach noch ne Partie hinterher schiebt.

CK

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Micha Heißing

Re: "Zehn-kleine-Negerlein"

Beitragvon Micha Heißing » 10. Dezember 2004, 10:01

Spiel mit dem "10-kleine-Negerlein" Prinzip, ohne dass gleich der Mitspieler ausscheidet?
Da fällt mir spontan Kreml (Fata Morgana), bzw. Kremlin (Avalon Hill) ein.
Oder das wunderbare, leider nie veröffentlichte "Habemus Papam"/"Conclave" von Michael O'Shea.
Auch in "Viva Il Re" (daVinci) kommt der Mechanismus ansatzweise zum Einsatz.
Ich denke, wenn man sich umschaut, können da schon ein paar Spiele zusammen kommen. So direkt verbraucht ist dieses originelle Spielprinzip garantiert noch nicht!

Vom Prinzip her ähnlich, aber doch nicht ganz zutreffend:
Formel Fun (franjos). Da scheiden die Mitspieler nicht unmittelbar aus, wenn sie einen ihrer Wagen verlieren. Dennoch - irgendwann dezimiert sich die Mitspieleanzahl, gilt also nicht (im Sinne deiner Frage).

Gruß

Micha

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Dirk T.

Re: Colossal Arena hat das schon jemand getestet

Beitragvon Dirk T. » 10. Dezember 2004, 12:27

Christian Koppmeyer schrieb:
>
> , sodas man - wenn einem der Glücksanteil zu hoch ist
> - einfach noch ne Partie hinterher schiebt.


Wird der Glücksanteil dann geringer ausfallen???

Dirk

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Andreas Epplée

Re: "Zehn-kleine-Negerlein"

Beitragvon Andreas Epplée » 11. Dezember 2004, 12:17

Und für die ganz Begeisterten gibt's dann die nochmal aufgebohrte Variante: "Galaxy: The dark ages" von GMT Games.
Alle drei Spiele (CA ist, wie schon gesagt, nur die Wiederauflage von TtA - mit 4 neuen Charakteren zur Auswahl - da sind allerdings eher fragwürdige Sachen dabei) leben hauptsächlich von der Spannung, das Glückselement bleibt auch in den komplexeren Varianten - nach Abzug der fälligen Grübeleien - beträchtlich. Das ist keinesweg eine Kontra-Indikation: die Spiele sind auf ihre Art alle "class acts" (abgesehen vielleicht von der zwanghaften Fantasy-Thematik der US-Versionen). Man hat ein bisschen den Eindruck, als wollte Knizia nicht recht glauben, dass das wunderbar konzentrierte "Grand National Derby" schon alles gewesen sein soll. Man kann's verstehen - aber oft (siehe auch "Attacke"/"Ivanhoe", "Flinke Pinke"/"Thor" etc.) bleibt eine leise Ahnung, dass die erste Version doch eigentlich schon alles Wesentliche gesagt hatte. Trotzdem hätte ich überhaupt nichts dagegen, wenn diese ganzen Knizia-Forschungsergebnisse von deutschen Verlagen aus den USA zurück-importiert würden - die Monster von CA sind teilweise einfach nur widerlich, und Brett- und Kartenspiele wie dieses, die auch noch versuchen, eine Art Computerspiel-Optik zu entwickeln, wirken fast immer überfrachtet (bin mal gespannt, wem ich das nächste Mal "Galaxy" vorsetzen kann - huhh, was für eine Auslage!).

VG + VS

Andreas


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