Beitragvon Rainer Fieseler » 2. Februar 2005, 13:42
Hi Michael, Hi Wolfram,
Michael Weber schrieb:
>
> Ich halte davon nicht sooo viel. Und strukturiert? Ich denke
> mal, die Ergebnisse werden ziemlich unstrukturiert sein. Wer
> will denn bestimmen, was die Essenz aus den verschiedenen
> Antworten ist?
Stört mich nicht, ist Wolframs Problem.
> Für wen werden Regeln geschrieben?
Spielt das eine Rolle? Spiele können Ziegruppen bezogen sein, Regeln in meinen Augen nicht. Das führte doch zu: "Das Spiel ist für Vielspieler, da brauchen die Regeln nicht so toll zu sein."
> Können wir eigentlich Anleitungen so bewerten, dass auch der so genannte
> und häufig zitierte Gelegenheitsspieler damit einverstanden wäre?
Klar! Wie gesagt, ich sehe keinen Unterschied in der Berwertung!
> Immer diese Mathematiker ...
Stimmt, bin ich.
> Aber grundsätzlich denke ich, sollten Regeln so ausführlich
> wie nötig und so kurz wie nötig sein, dabei so verständlich,
> dass auch selten spielende Menschen damit problemlos klar
> kommen. Und vor alle: Von jemand geschrieben werden, der
> nicht bei der Spieleentwicklung beteiligt war, um die
> möglicherweise dabei entstandenen "Selbstverständlichkeiten"
> nicht beim Schreiben zu vergessen.
Da stimme ich dir zu.
> Michael
> (kein Mathematiker, sondern Geisteswissenschaftler)
rainer
(kein Geisteswissenschaftler, sondern Mathematiker)
Aber um auch zu Wolframs Fragen noch was zu sagen:
1) So auf Anhieb würde ich immer die Regel von PUERTO RICO nennen, weil sie bei, ersten Lesen verständlich ist, keine Lücken aufweist und beim Nachschlagen alles auf Anhieb finden lässt. Viel Vergeleichbars gibt es da nicht, höchstens di anderen Regeln von Alea...
2) abgesehen von Einzelfällen, die ich hier nicht in aller breite auflisten will, nenne ich lieber zwei allgemeine Fälle:
a) Einmal diese Form, die man bei SIEDLER versucht hat ein zu führen (zum Glück ist man wohl davon wieder weg); ich kenne keinen, der danch wirklich losspielen konnte; und selbst wenn, ist man währed der ersten Patie(n) ständig am Blättern, was ich wesentlich störender finde als ein Lesen der Regel "am Stück". Außerdem kann diese Regelform leicht zu Katastrophen wie die Regel von MORGENLAND oder Lächerlichkeiten wie die Regel von CARABANDE führen.
b) Regeln die aus einer anderen Sprache übersetzt werden und der Übersetzer aus welchen Gründen auch immer Dinge wegläst oder - schlimmer noch - weglässt. Es gibt Übersetzungen, unter die ich - wäre ich der Urheber - meinen Namen nicht setzen würde.
3) Zu einer guten Regel gehört in erste Linie ein übersichtliche Strukturierung, außerdem sollte sie keine Lücken ernthalten - beides lässt sich leichter erreichen, wenn ein Unbeteiligter die Regel testliest.
4) Gegenteil von 3)
gruß rainer