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Battle Cry - Erster Eindruck

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Wolfram Püchert

Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Wolfram Püchert » 24. Februar 2005, 23:38

Vollständiger Beitrag unter: http://www.brigadiers.de/Brettspiele/Rezensionen/Battle_Cry_Der_erste_Eindruck.html

Mein erster Eindruck fällt eher ernüchternd aus.

Ganze 2 Stunden war ich beschäftigt, das Spiel spielbar zu machen. Für jede der Figuren waren mindestens 4 Handgriffe notwendig (es sind immerhin 58 Figuren), um diese Figuren aus dem Gussrahmen zu entfernen. Die Figuren selbst sind schön gestaltet und das Plastik ist fest genug, um nicht sofort zu verbiegen und weich genug, um kleine Verbieger wieder gerade zu biegen.

Das Bekleben der Anführerfiguren mit den Fähnchen habe ich nicht mehr ausgeführt, da mir dazu nach 2 Stunden einfach die Lust dazu fehlte. Außerdem sind die Anführerfiguren auch so zu erkennen.

Des Weiteren mussten die 8 Würfel mit 48 Symbolen beklebt werden. Das war mehr als mühsam, da es schwarze Würfel sind, welche mit weißen Symbolen beklebt werden müssen, die wiederum auf schwarzen Grund gedruckt sind. Ein Fehler darf man sich dabei nicht erlauben, da keine Ersatzklebesymbole beigelegt sind.

Die Kommandokarten sind bescheiden: bescheidene Farbgebung, bescheidene Grafik, ein bescheidenes Format und ein eher bescheidenes haptisches Erlebnis.

Die Landschaftsteile dagegen sind schön gestaltet und lassen keine Wünsche offen.

Was gibt es noch zu sagen? Das Inlay ist nicht wirklich passend und der Karton ist, nachdem das Spiel nun ausgepackt, aufgebuat und spielbereit ist, viel zu groß.

Der erste Eindruck war nicht gerade positiv. Hoffentlich hält der Spielablauf zumindest das, was ich mir von dem Spiel erhoffe bzw. erwarte.

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Michael Blumoehr

Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Michael Blumoehr » 25. Februar 2005, 08:42

Hallo,

Wolfram Püchert schrieb:
> Ganze 2 Stunden war ich beschäftigt, das Spiel spielbar zu
> machen.

Nun, das Spiel stammt aus Zeiten, in denen eben nicht billige chinesische Arbeiterinnen für diese Arbeit herangezogen wurden.
>
> Das Bekleben der Anführerfiguren mit den Fähnchen habe ich
> nicht mehr ausgeführt, da mir dazu nach 2 Stunden einfach die
> Lust dazu fehlte. Außerdem sind die Anführerfiguren auch so
> zu erkennen.

Sind sie, aber es sieht wirklich schöner aus, wenn die Fahnen über das Schlachtfeld wehen.
>
> wiederum auf schwarzen Grund gedruckt sind. Ein Fehler darf
> man sich dabei nicht erlauben, da keine Ersatzklebesymbole
> beigelegt sind.

Passiert eigentlicht nicht, außerdem benötigt man im Spiel selten mehr als vier Würfel auf einmal.
>
> Die Kommandokarten sind bescheiden: bescheidene Farbgebung,
> bescheidene Grafik, ein bescheidenes Format und ein eher
> bescheidenes haptisches Erlebnis.

Klar, es sind keine Magic-Karten ;-) Sie sind gut lesbar, die Bilder halten sich zurück. Das Format entspricht dem Spielkartenstandard und sie sind stark genug, viele Partien auszuhalten. Du solltest Dir mal die Karten der AH-Spiele aus den 80er Jahren anschauen...

> Was gibt es noch zu sagen? Das Inlay ist nicht wirklich
> passend und der Karton ist, nachdem das Spiel nun ausgepackt,
> aufgebuat und spielbereit ist, viel zu groß.

Stimmt, der Karton ist viel zu groß.
>
> Der erste Eindruck war nicht gerade positiv. Hoffentlich hält
> der Spielablauf zumindest das, was ich mir von dem Spiel
> erhoffe bzw. erwarte.

Nun, dann hoffe ich mal, dass Dich der große Glücksanteil und die Unausgewogenheit der meisten Szenarien nicht stört.
Dasselbe Spielsystem mit einigen Verbesserungen (aber genauso unausgewogenen Szenarien ;-) ) hättest Du übrigens ohne eigene Vorarbeit mit MEMOIR 44 gehabt. (Es sei denn da stört Dich das Thema 2. Weltkrieg).

Und jetzt viel Spaß!
Michael


www.spielekreis-darmstadt.de

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Attila
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Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Attila » 25. Februar 2005, 11:10

Wolfram Püchert schrieb:

> Ganze 2 Stunden war ich beschäftigt, das Spiel spielbar zu
> machen. Für jede der Figuren waren mindestens 4 Handgriffe
> notwendig (es sind immerhin 58 Figuren), um diese Figuren aus
> dem Gussrahmen zu entfernen. Die Figuren selbst sind schön
> gestaltet und das Plastik ist fest genug, um nicht sofort zu
> verbiegen und weich genug, um kleine Verbieger wieder gerade
> zu biegen.

Man sieht, du machst das nicht gerade öfters. Zum einen würdest du dich dann nicht beschweren und zum anderen wärst du schon nach einer Stunde fertig gewesen. Kauf dir *auf keinen Fall* eines der ersten Eagle Games (NiE, Civ, AcW, Attack) - da kommst du mit 2 Stunden nicht hin! - Und auf TI3 musst du wahrscheinlich auch verzichten ... *gg* ...

> Das Bekleben der Anführerfiguren mit den Fähnchen habe ich
> nicht mehr ausgeführt, da mir dazu nach 2 Stunden einfach die
> Lust dazu fehlte. Außerdem sind die Anführerfiguren auch so
> zu erkennen.

Hallo? - Also das gehört doch zum Spiel dazu (quasi das Solo-Einsteiger-Spiel) - BattleCry ohne Anführerfahnen? - Pah[tm] - welch ein frevel ... es gibt dinge die macht-man-einfach-nicht. :-)

> Des Weiteren mussten die 8 Würfel mit 48 Symbolen beklebt
> werden.

Ja, *das* fand ich auch etwas seltsam das die Würfel nicht dafür produziert wurden. Ich sehe aber nicht wo das grosse Problem sein soll die Aufkleber auf die Würfel zu kleben.

> Die Kommandokarten sind bescheiden: bescheidene Farbgebung,
> bescheidene Grafik, ein bescheidenes Format und ein eher
> bescheidenes haptisches Erlebnis.

???? - Die Karten sind okay, haben eine gute Qualtität und sind optisch an das Thema angepasst.

> Was gibt es noch zu sagen? Das Inlay ist nicht wirklich
> passend und der Karton ist, nachdem das Spiel nun ausgepackt,
> aufgebuat und spielbereit ist, viel zu groß.

Also ich weiss ja nicht ob es verschiedene Inlays gibt, aber mein Inlay sieht für das Spielmaterial exakte aussparungen vor (Würfel, Karten, Felder, Figuren, etc).

> Der erste Eindruck war nicht gerade positiv. Hoffentlich hält
> der Spielablauf zumindest das, was ich mir von dem Spiel
> erhoffe bzw. erwarte.

Ohne dich kritisieren zu wollen: Wenn du zum auspöppeln 2 Stunden brauchst, was hat das mit dem *Spiel* zu tun? Ich weiss nicht mehr ob ich mehr oder weniger Zeit gebraucht habe, aber mir mach sowas immer einen Heidenspass. Figuren auscutten, entgräten, bekleben ... das ist cool! - Big toys for big boys ... :-)
Und das Material von BattleCry ist sehr gelungen und passt absolut zum Thema!

Atti

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Attila
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Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Attila » 25. Februar 2005, 11:59

Hiho,

Noch eine Anmerkung zur Packungsgrösse.

Also MEIN BattleCry hat "normale" Abmessungen - so wie ca. 100 weitere Spiele in meiner Sammlung - ich kann da nicht ganz erkennen was da so ungewöhnlich dran sein soll. Okay, sie hätte ca. 2-3 cm flacher sein können für den Inhalt, aber ansonsten ist es eine Wald-Und-Wiesen-Packung wie viele Hersteller sie verwenden (Goldsieber, Ravensburger, Phalanx, etc).

Atti

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Benjamin Spicher

Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Benjamin Spicher » 25. Februar 2005, 14:25

Also ich hatte mit Battle Cry auch keine Probleme - im Gegenteil. BC und Memoir'44 sind beide von den Mechanismen her nicht das Nonplusultra der Spielewelt, machen aber trotzdem richtig Spass.
Und bemalt (sogar von einem Anfänger) sehen die Figuren gleich noch mal viel toller aus :o)

Noch mal mein Tip: Wenns ETWAS komplexer (aber für Cosims immer noch seeehr einfach) sein soll, dann schau Dir mal "Bonaparte at Marengo" an....

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 25. Februar 2005, 14:37

Attila schrieb:
>
> Wolfram Püchert schrieb:
>
> > Ganze 2 Stunden war ich beschäftigt, das Spiel spielbar zu
> > machen. Für jede der Figuren waren mindestens 4 Handgriffe
> > notwendig (es sind immerhin 58 Figuren), um diese Figuren aus
> > dem Gussrahmen zu entfernen. Die Figuren selbst sind schön
> > gestaltet und das Plastik ist fest genug, um nicht sofort zu
> > verbiegen und weich genug, um kleine Verbieger wieder gerade
> > zu biegen.
>
> Man sieht, du machst das nicht gerade öfters. Zum einen
> würdest du dich dann nicht beschweren und zum anderen wärst
> du schon nach einer Stunde fertig gewesen. Kauf dir *auf
> keinen Fall* eines der ersten Eagle Games (NiE, Civ, AcW,
> Attack) - da kommst du mit 2 Stunden nicht hin! - Und auf TI3
> musst du wahrscheinlich auch verzichten ... *gg* ...

Ich habe zig Packungen von 2.Weltkrieg - Figuren (1:72) von Revell und Matchbox und co. genau so aus ihrem Gussrahmen gefriemelt, angemalt und damit gespielt. Das hat damals aber nur 2 Mark 50 gekostet und nicht 40 Euro - so wie heute.

Außerdem war ich da 9++ Jahre alt und nicht 41 - so wie heute.

Es gibt einfach Dinge, die muss man nicht (mehr) tun. Dafür hat man seine .... Chinesen *g

Gruß Wolfram

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 25. Februar 2005, 14:41

Michael Blumoehr schrieb:
>
> Hallo,
>
> Wolfram Püchert schrieb:
> > wiederum auf schwarzen Grund gedruckt sind. Ein Fehler darf
> > man sich dabei nicht erlauben, da keine Ersatzklebesymbole
> > beigelegt sind.
>
> Passiert eigentlicht nicht, außerdem benötigt man im Spiel
> selten mehr als vier Würfel auf einmal.

Wieso sollte das nicht passieren? Menschen machen nun einmal Fehler .... und ohne Ersatz sieht es dann schwarz aus .... im wahrsten Sinne des Würfels ... ähm Wortes.

> > Die Kommandokarten sind bescheiden: bescheidene Farbgebung,
> > bescheidene Grafik, ein bescheidenes Format und ein eher
> > bescheidenes haptisches Erlebnis.
>
> Klar, es sind keine Magic-Karten ;-) Sie sind gut lesbar,
> die Bilder halten sich zurück. Das Format entspricht dem
> Spielkartenstandard und sie sind stark genug, viele Partien
> auszuhalten. Du solltest Dir mal die Karten der AH-Spiele aus
> den 80er Jahren anschauen...

Spiele der 80er Jahre sind für mich kein Vergleich. Eher "Der Herr der Ringe - Der Ringkrieg", das bei gleichem Preis das wesentlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis hat.

> > Der erste Eindruck war nicht gerade positiv. Hoffentlich hält
> > der Spielablauf zumindest das, was ich mir von dem Spiel
> > erhoffe bzw. erwarte.
>
> Nun, dann hoffe ich mal, dass Dich der große Glücksanteil und
> die Unausgewogenheit der meisten Szenarien nicht stört.

Oha. Welche Szenarien sind denn die - Deiner Meinung nach - ausgewogeneren?

> Dasselbe Spielsystem mit einigen Verbesserungen (aber genauso
> unausgewogenen Szenarien ;-) ) hättest Du übrigens ohne
> eigene Vorarbeit mit MEMOIR 44 gehabt. (Es sei denn da stört
> Dich das Thema 2. Weltkrieg).

Danke für den Tipp.

> Und jetzt viel Spaß!
> Michael

Danke!
Gruß Wolfram

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Michael Blumoehr

Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Michael Blumoehr » 25. Februar 2005, 15:03

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:

> Spiele der 80er Jahre sind für mich kein Vergleich. Eher "Der
> Herr der Ringe - Der Ringkrieg", das bei gleichem Preis das
> wesentlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis hat.

Das war so nicht gemeint, es bezog sich auf die Spiele, die vor BC bei AH erschienen. Aber schon in den 80er Jahren waren die Karten hierzulande in allen Spielen mit Karten von der eben hier üblichen Kartenspielqualität, zwar nicht mit Leinen wie gute Skatkarten, aber eben dick und griffig.
Vor BC ist mir nur ein AH-Spiel bekannt, das ordentliche Spielkarten besitzt: UpFront.

> Oha. Welche Szenarien sind denn die - Deiner Meinung nach -
> ausgewogeneren?

Gute Frage, so genau kenne ich die dann doch nicht. Ich habe bis jetzt 3 Turnier veranstaltet und da ist der Turniermodus schon extra so, dass die i.d.R. unausgewogenen Szenarien berücksichtigt wird. Man vergleicht nur Spieler, die alle immer diesselbe Seite spielen bzw. macht zwei Partien und wechselt die Seiten.
Recht ausgewogen (aber nicht im Spiel) ist Glorieta
http://www.angelfire.com/games2/battlecry/Glorieta.html

Falls Du sonst noch Szenarien suchst:
http://www.thewargamer.com/battlecry/

Michael (der es immer noch nicht geschafft hat, mal eines der Doppelbrettszenarien zu spielen)

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Mike

Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Mike » 25. Februar 2005, 15:11

Hallo Wolfram
Ich dachte bislang, dass du das Spiel bisher noch nicht gespielt hast, weil deine Rezi nur über Auspacken, Material und Einpacken handelte. Das Wichtigste an einem Spiel ist aber doch, wie es sich spielt. Nun, wo du meinst, das Spiel und alle Szenarien gut zu kennen, frage ich mich: Warum erwähnt die Rezi mit keinem Wort das Spiel selbst?
Mike

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Olav Müller
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Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Olav Müller » 25. Februar 2005, 15:21

Mike schrieb:
> Nun, wo du meinst, das Spiel
> und alle Szenarien gut zu kennen, frage ich mich: ...

Hm ... sorry, wenn ich mich da einmische, aber wo sagt er das?

CU,
Olav

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 25. Februar 2005, 15:50

Mike schrieb:
>
> Hallo Wolfram
> Ich dachte bislang, dass du das Spiel bisher noch nicht
> gespielt hast, weil deine Rezi nur über Auspacken, Material
> und Einpacken handelte.

Da hast Du richtig gedacht. *g

> Das Wichtigste an einem Spiel ist
> aber doch, wie es sich spielt. Nun, wo du meinst, das Spiel
> und alle Szenarien gut zu kennen, frage ich mich: Warum
> erwähnt die Rezi mit keinem Wort das Spiel selbst?

Sorry, das Spiel habe ich noch nicht gespielt, also kann ich es auch noch nicht kennen. Ich glaube Du verwechselst mich mit Michael.

Gruß Wolfram

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Frank

Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Frank » 25. Februar 2005, 16:55

Wolfram Püchert schrieb:


> Der erste Eindruck war nicht gerade positiv. Hoffentlich hält
> der Spielablauf zumindest das, was ich mir von dem Spiel
> erhoffe bzw. erwarte.

ach du meine güte, jetzt werden also schon "auspack-peep´s" zu spielen geschrieben ? das braucht ja bei nicht mehr ganz neuen spielen nun wirklich niemand, also spiele es doch einfach, statt hier öffentlich rumzunöhlen :razz: :wink: und warum bist du eigentlich jetzt schon am nörgeln, obwohl du die figuren noch nicht mal bemalt hast ? :grin:

frank

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 25. Februar 2005, 17:12

Ach Du meine Güte, jetzt gibt hier schon jemand seinen Senf zu einem Auspack-PEEP, obwohl er ihn eigentlich gar nicht lesen will. *g

Es steht Dir frei, diesen Thread zu ignorieren.

Frank schrieb:
> also spiele es doch
> einfach, statt hier öffentlich rumzunöhlen

DU nöhlst! *g

> warum bist du eigentlich jetzt schon am nörgeln, obwohl du
> die figuren noch nicht mal bemalt hast ? :grin:

Ach, jetzt verstehe ich: man kann das Spiel nur mit bemalten Figuren spielen! *g

DAS hat mir aber bisher noch keiner erzählt! Ist das jetzt ein Produktmangel? *g

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Niccolo
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Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Niccolo » 25. Februar 2005, 17:55

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
>
> Ach Du meine Güte, jetzt gibt hier schon jemand seinen Senf
> zu einem Auspack-PEEP, obwohl er ihn eigentlich gar nicht
> lesen will. *g
Na hör mal - ein Auspack-Peep zu einem Spiel was schon fast wieder ein Klassiker ist -- sowas macht neugierig!

Freu mich schon auf dein Schach-Peep ;)

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OT:...

Beitragvon Niccolo » 25. Februar 2005, 17:56

Benjamin Spicher schrieb:

> Noch mal mein Tip: Wenns ETWAS komplexer (aber für Cosims
> immer noch seeehr einfach) sein soll, dann schau Dir mal
> "Bonaparte at Marengo" an....

*heuuuullll* - noch immer nicht da!!!! 8o(((((

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Niccolo
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Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Niccolo » 25. Februar 2005, 18:00

Michael Blumoehr schrieb:

> Vor BC ist mir nur ein AH-Spiel bekannt, das ordentliche
> Spielkarten besitzt: UpFront.

Hm - wo fängt bei dir "ordentlich" an?

Blackbeard, Geronimo, Republic of Rome fallen mir auf die schnelle ein, wo zumindest schon mal keine dieser schrecklichen Ausstanzbögenkarten drinnen waren.
Oder Civi, oder, oder, oder... Finger weg von "meinem" Avalon Hill!!! ;)

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Attila
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Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Attila » 25. Februar 2005, 19:30

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:

> Es gibt einfach Dinge, die muss man nicht (mehr) tun. Dafür
> hat man seine .... Chinesen *g

Auch eine Einstellung!

Atti

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Re: OT:...

Beitragvon Benjamin Spicher » 25. Februar 2005, 19:36

Du hast es bestellt? Wann? Meins war ziemlich schnell da.

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Attila
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Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Attila » 26. Februar 2005, 09:50

Hiho,

Zu den Unausgewogenen Szenarien: Das *soll* so sein - das *muss* so sein! In Memoir '44 z.B. *muss* Omaha Beach so sein, wie es ist. Wenn es *ausgewogen* wäre, dann wäre das ziemlich Banane!
Gleiches gilt für die BattleCry-Szenarien (allerdings kenne ich mich im Thema des am. Bürgerkrieg nicht so gut aus :-) ).

Atti

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Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Niccolo » 26. Februar 2005, 11:22

Attila schrieb:

> Zu den Unausgewogenen Szenarien: Das *soll* so sein - das
> *muss* so sein!

Darf ich nachfragen: "wieso?"

Akzeptabel als Begründung: Die Spieldauer erlaubt ein unmittelbares 'Retourspiel' mit vertauschten Rollen.
Aber dass eine unausgewogene Situation ein unausgewogenes Szenario bedingt ist ungültig.

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peer

[OT] Spiel und Geschmack

Beitragvon peer » 26. Februar 2005, 14:40

Hi,

angesichts diesen Postings:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=106033&t=106028
ists interessant dass du ein Spiel wie Battle Cry überhaupt spielst. Immerhin zielt man dabei nicht nur auf Menschen, sondern man metzelt sie gleich im Dutzend nieder. :-)

Ich finde dass ein schönes Beispiel dafür, dass sowas wie "schlechter Geschmack" irgendwie keinenfalls rational ist (ich will dich auch nicht angreifen und hab dein Posting damals auch nciht krumm genommen, aber ich musste schon schmunzeln ;-) ) und was der eine harmlos oder cool findet (Kinder ziehlen ständig mit Plastikpistolen aufeinander) findet der andere unerträglich...

ciao
peer (hat auch nix gegen Kriegsbrettspiele)

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Wolfram Püchert

Re: [OT] Spiel und Geschmack

Beitragvon Wolfram Püchert » 26. Februar 2005, 19:26

Ich spiele auch die Computerspiele Battlefield1942 (ein 2. Weltkrieg-Taktik-Shooter , World of Warcraft (ein MMOG, in dem man Monster und die Horde/Allianz jagd), Warcraft 3 (Strategie-Spiel), oder die Brettspiele Risiko, Ringkrieg, Stratego, etc.

Alle diese Spiele haben eins gemeinsam: NIEMAND zielt mit einer Nachbildung einer Waffe auf MICH.

Es werden nur Figuren hin- und hergeschoben oder Avatare im Computer bewegt.

Das Thema als solches stört mich nicht. Das Thema von Killdog hat mich auch nicht gestört. Mich hat gestört, dass Menschen mit Waffen(nachbildungen) auf andere Menschen aktiv zielen müssen.

Dass Kinder - insbesondere zur Karnevalszeit - mit Spielzeugpistolen oder auch im Sommer mit Wasserpistolen gerne auf sich zielen, ist aus meiner Sicht auf ihr "kindliches" Gemüt zurückzuführen. Sie haben einfach noch keine Ahnung oder keine Vorstellung, was man mit den (richtigen) Waffen alles so anfangen kann. Schließlich haben wir das in unserer Kindheit auch gemacht. Inzwischen ist man ein wenig älter und kann die Konsequenzen eines Waffeneinsatzes abschätzen. Des Weiteren erlaube ich es halt niemandem, mit einer Waffe (und sei es nur mit einer Nachbildung innerhalb eines "Spieles") auf mich zu zielen; zumindest wenn ich es mitbekomme.

Deswegen kann ich auch mit dem Sport "Gotcha" nichts anfangen.

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Attila
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Re: Battle Cry - Erster Eindruck

Beitragvon Attila » 27. Februar 2005, 12:36

Hiho,

Ganz einfach: Weil die gegenbenheiten so waren und der Autor hat das spiel so designt. Wo steht geschrieben das Spiele ausgeglichen sein müssen? Warum sollten sie das sein?

Atti

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Günter Cornett

Re: [OT] Spiel und Geschmack

Beitragvon Günter Cornett » 27. Februar 2005, 22:21

Wolfram Püchert schrieb:
>
> Ich spiele auch die Computerspiele Battlefield1942 (ein 2.
> Weltkrieg-Taktik-Shooter , World of Warcraft (ein MMOG, in
> dem man Monster und die Horde/Allianz jagd), Warcraft 3
> (Strategie-Spiel), oder die Brettspiele Risiko, Ringkrieg,
> Stratego, etc.
>
> Alle diese Spiele haben eins gemeinsam: NIEMAND zielt mit
> einer Nachbildung einer Waffe auf MICH.

Aber auf andere, dann ist es ok?
Und Truppen darf man gegen dich schicken?

Ist nicht sehr konsequent.

> Es werden nur Figuren hin- und hergeschoben oder Avatare im
> Computer bewegt.

Das ist die Haltung eines Generals, der kein Blut sehen kann... ;-)

> Das Thema als solches stört mich nicht. Das Thema von Killdog
> hat mich auch nicht gestört. Mich hat gestört, dass Menschen
> mit Waffen(nachbildungen) auf andere Menschen aktiv zielen
> müssen.

Ich denke, es kommt bei solchen Spielen sehr darauf an, WIE sie gespielt werden, mit welcher Einstellung.

> Dass Kinder - insbesondere zur Karnevalszeit - mit
> Spielzeugpistolen oder auch im Sommer mit Wasserpistolen
> gerne auf sich zielen, ist aus meiner Sicht auf ihr
> "kindliches" Gemüt zurückzuführen. Sie haben einfach noch
> keine Ahnung oder keine Vorstellung, was man mit den
> (richtigen) Waffen alles so anfangen kann. Schließlich haben

Eine Ahnung davon bekommen sie IMHO auch dadurch, dass sie mit Spielzeugpistolen aufeinander schießen. Die Frage ist auch hier, wie sie das erleben. Es geht dabei ja nicht nur ums Schiessen sondern auch ums Getroffenwerden.

> wir das in unserer Kindheit auch gemacht. Inzwischen ist man
> ein wenig älter und kann die Konsequenzen eines
> Waffeneinsatzes abschätzen. Des Weiteren erlaube ich es halt

Und wie ist es mit den Konsequenzen eines Kriegsspieles, bei der man Truppen in eine Schlacht schickt. Es ist das Gleiche wie mit dem Kinderspiel nur auf einer anderen Ebene. Schätze, du hast dir dein "kindliches Gemüt" bewahrt.

> niemandem, mit einer Waffe (und sei es nur mit einer
> Nachbildung innerhalb eines "Spieles") auf mich zu zielen;
> zumindest wenn ich es mitbekomme.

Du musst nicht mitspielen.

> Deswegen kann ich auch mit dem Sport "Gotcha" nichts
> anfangen.

Gotcha ist IMHO sehr viel näher am militärischen Training als Cowboy- und Indianerspiel. Zum Beispiel wird objektiv festgestellt, ob jemand tatsächlich getroffen wurde. Beim Kinderspiel ist das gar nicht mal so wichtig.

Gruß, Günter

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peer

Re: [OT] Spiel und Geschmack

Beitragvon peer » 28. Februar 2005, 10:27

Hi,
Wolfram Püchert schrieb:

> Alle diese Spiele haben eins gemeinsam: NIEMAND zielt mit
> einer Nachbildung einer Waffe auf MICH.
>
(...)
> Das Thema als solches stört mich nicht. Das Thema von Killdog
> hat mich auch nicht gestört. Mich hat gestört, dass Menschen
> mit Waffen(nachbildungen) auf andere Menschen aktiv zielen
> müssen.

Siehst du, da unterscheiden wir uns: Ich finde ein Thema viel abschreckender als eine durch ein Spiel induzierte Handlung. Sicherlich, Battle Cry stört mich nicht, aber mit dem einen oder anderen 2.-Weltkriegsspiel hab ich schon meine Probleme, auch mit dem Indianermetzeln bei Geronimo oder dem Spiel AIDS.
Wenn jemand mit einem Ball nach mir wirft oder eine Wasserpistole auf mich richtet, weil DAS SPIEL DAS VERLANGT ist das für mich genauso ok, wie wenn mich jemand bei Intrige hintergeht oder bei Risiko mein Heimatland wegbombt.
Richtet jemand eine Pistole ausserhalb des Spieles auf mich, ist das natürlich eine andere Liga.

> Dass Kinder - insbesondere zur Karnevalszeit - mit
> Spielzeugpistolen oder auch im Sommer mit Wasserpistolen
> gerne auf sich zielen, ist aus meiner Sicht auf ihr
> "kindliches" Gemüt zurückzuführen. Sie haben einfach noch
> keine Ahnung oder keine Vorstellung, was man mit den
> (richtigen) Waffen alles so anfangen kann.

Keine Ahnung? Kann ich mir ehrlicherweise nicht vorstellen - warum schiessen sie denn mit Waffen aufeinander und nicht mit Bananen?
Kindlich? Sicherlich. Aber der Grund warm Erwachsene nicht mit Kinderspeilpistolen schiessen ist kaum darin zu suchen, dass sie wissen,w as man damit machen kann (bzw. die gehen dann in Schützenvereine, aber das ist ein anderes Thema ;-) )

> Deswegen kann ich auch mit dem Sport "Gotcha" nichts
> anfangen.

Ist sicherlich noch ne andere Liga als Killdog...
Aber immerhin schreibst du jetzt "Ich" und deine Sicht. In dem Ursprungsposting hast du ja doch behauptet, Killdog wäre generell geschmacklos und niemand sollte das Spielen. Und Geschmacksgrenzen sind nunmal individuell. Nichts anderes wollte ich hier ausdrücken.

ciao
peer


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