Beitragvon Elke » 15. März 2005, 21:10
Hallo,
ich habe selber ein Sehvermögen von ca. 10% und kann sagen, dass es gar nicht unbedingt so kompliziert ist, wobei es natürlich darauf ankommt, wie oft man spielt, ist schon ein bißchen Übungssache. Die totale Katastrophe für jeden mit nicht 150 % Sehvermögen ist Herr der Ringe - Der Ringkrieg (zum riesigen Bedauern und Leidwesen meines Mannes), da die Karten superklein geschrieben sind und der Spielplan mit den Linien unübersichtlicher nicht sein könnte. Nicht so günstig sind auch Spiele wo es wirklich wesentlich ist, was die einzelnen Spieler so vor sich liegen haben ohne sich austauschen zu können. Außerdem sind Spiele rein auf Tempo wie Ligretto nicht geeignet.
Jetzt aber mal zu den positiven Punkten: Für mich persönlich sind Karten mit Text kein Problem (wenn er nicht extrem klein ist). Ich spiele z. B. gerne Puerto Rico und orientiere mich bei den Gebäuden an der Übersicht in der Spielregel (sehr hilfreich), da ich halt die Texte auf dem Spielfeld nicht erkennen kann, oder man nimmt die Karte halt mal zum Lesen in die Hand, ist ja auch kein Problem. Bei Kartenspielen (z.B. auch Mama Mia) hilft es vorher auszumachen, dass jeder ansagt, was er legt. Ansonsten ist zumindest für mich vieles möglich, sogar Spiele wie Vinci oder z.B. Herr der Ringe (das kooperative Spiel).
Das Wichtigste ist, einfach keine Scheu zu haben nachzufragen ob oder wo Probleme liegen können oder was einen sonst so interessiert. Hauptsache, es wird ein schöner Abend.
Viel Spaß!
Elke