Beitragvon Thomas Rosanski » 25. März 2005, 07:58
Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
> > war ja alles ganz schön - aber die Frage "Brauchen wir ein
> > San Juan, wenn es doch schon ein Puerto Rico gibt" wurde ja
> > nichtmal am Rande angeschnitten...
>
> Stimmt schon, aber im Abspann wurde passend dazu doch
> erwähnt, daß es zur Schillerstraße eine Erweiterung geben
> wird.
Ganz nach dem Motto muss man sich aber fragen: "Brauchen wir die Schillerstraße, wenn es doch schon die Lindenstraße gibt"? ;-)
Und wo wir schonmal in der OT/Spaß-Ecke angekommen sind, sei mir noch folgender nicht ganz ernst gemeinter Hinweis auf einen TV-Beitrag von "Akte 05 - Reporter spielen auf" erlaubt. Aus geheimer Quelle habe ich bereits heute den Pressetext für den Beitrag, der erst am [b]1. April[/b] 2005 ausgestrahlt werden wird, zugespielt bekommen:
"Der Spieleverlag Amileamos, ist in den Verdacht geraten, die Verkaufszahlen seiner Autoren durch den gezielten Aufkauf von Hunderten von Spielen manipuliert zu haben.
Der Redaktion von AKTE 05 liegen Kassenquittungen vor, die darauf schließen lassen, dass für das Brettspiel "Die Entdecker von Katan" des Autoren Frank Treubär gezielt Aufkaufaktionen vorgenommen wurden. Ein Aufkäufer der Spiele versicherte gegenüber AKTE 05, dass er regelmäßig Spiele im Auftrag von Amileamos, dem Spieleverlag von Frank Treubär, erworben habe. "Ich habe pro Woche 100 bis 200 Spiele gekauft", sagte der Mann.
Aron Sun, Vorsitzender der SpieleAutorenZunft, erklärte nach einem Studium der vorgelegten Kassenquittungen, dass sie den Verdacht einer versuchten Verkaufszahlen-Manipulation nahe legen würden.
Auf Bitten von AKTE 05 untersuchte auch eine große Spielwaren-Kette den Verkauf des Brettspiels "Der Herr der Kreise". Dort kam man zu dem Ergebnis, dass "ein ungewöhnliches Kaufverhalten" vorliege. Über mehrere Tage hinweg verkauften sich die betreffende Spiele in bestimmten Filialen bündelweise "innerhalb weniger Minuten". Ansonsten veräußerte man an diesem Tag kein weiteres Exemplar des Spiels. Die Schlussfolgerung des Verantwortlichen der Spielwaren-Kette: "Wenn ich mir das alles so ansehe, hatten wir in manchen Märkten an gewissen Tagen gar keinen echten Verkauf."
Die Verkausgzahlen von Knikers Brettspiel "Der Herr der Kreise" spielte vor dem deutschen Vorentscheid zum Spiel des Jahres die entscheidende Rolle. Knikers war erst durch eine Wild Card zu dem Wettbewerb zugelassen worden. Unmittelbar nach der Verleihung des Sonderpreis "Literatur im Spiel" war das Spiel gar nicht mehr in den Top 40 vertreten.
Die Jury Spiel des Jahres bestätigte gegenüber AKTE 05, dass Knikers nur aufgrund seiner Verkaufszahlen nominiert wurde. Der Jury möchte aber in jedem Fall an Knikers Sonderpreis festhalten. „Nachdem die Experten in dem Spielbox-Forum ein klares Votum für Knikers "Der Herr der Kreise" abgegeben haben, könnten etwaige Einwände nicht mehr berücksichtigt werden“, heißt es in einem Schreiben der Jury Spiel des Jahres an die AKTE-Redaktion. Amileamos war gegenüber AKTE 05 zu keiner Stellungnahme bereit. Der Verlag ist beim Spiel des Jahres gleich mehrfach vertreten."
[b]Hinweis:[/b] Alle Vorkommnisse und Personen dieser Geschichte sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Handlungen sind rein zufällig.