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Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jürgi

Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Jürgi » 26. März 2005, 23:31

Hallo liebe Spielbox-Gemeinde!

Unsere Spielleidenschaft hat mal angefangen mit Siedler von Catan (also für viele sind wir quasi noch Kücken ;P ). Mittlerweile umfaßt unsere Sammlung um die 50 Spiele (grob geschätzt). Hier noch ein Klassiker aus `93, da noch das Brettspiel was schön aussieht, oder gerade noch eins aus`m Karstadt für 10 €.

Über die große Freude der tollen Sammlung (von der man natürlich die Hälfte noch gar nicht gespielt hat), denkt man evtl., man sei nun "fertig".

Doch man schmökert in der Datenbank von Luding und stößt plötzlich auf paar Spiele, die so gut aussehen oder sich so gut "lesen", dass man diese nun auch sein eigen nennen muss. Gesagt getan...die nächsten 80 € sind auch beim Internet-Händler des Vertrauens bezahlt (nachdem man hier und da Preise verglichen hat). Stößt man dann auch noch auf einen Klassiker den es nicht mehr gibt (RA v. Alea z. B.), und vergleicht man dann die Kritiken ist man zwiegespalten. Will man die Sammlung dieses Verlags vervollständigen und dieses eine Spiel haben? Will man es so unbedingt haben, das man bereit ist um die 50 € dafür auszugeben ? Liest man dann auch noch einige Kritiken, die dem Spiel gerade nicht ein so tolles Spielerlebnis bescheinigen fängt man an zu zweifeln, und läßt die pläne erst mal ruhen.....

Dann kommt evtl. noch die Spielbox ins Haus geflattert, es wird wieder über alte Spiele geschrieben, und gleich noch ein paar neue getestet. Wieder steht man da.....müssen wir "Australia" haben ? "Manila" sieht auch so verdammt gut aus...und dann habe ich noch was über "Goa" gelesen.....man kommt ins grübeln und fragt sich, wann man das alles spielen soll, wo man doch meist eh nur zu dritt ist.

Doch insgeheim sitzt man schon händereibend vorm PC, und stellt sich die nächste Bestellung im Kopf zusammen. Achja, "Eiszeit" müßte schon unterwegs sein, auch "Nautilus", "Durch die Wüste", "Kahuna", "Lost Valley" und "Louis XIV" müßten in 1-2 Wochen unser Heim erreichen (zur Vervollständigung der Sammlung natürlich).

Wie man so freudig vor seinem PC sitzt, steht "Zug um Zug Europa" bereits in den Startlöchern....und das neue große HiG Spiel ist ja auch bereits veröffentlicht....

Ach, und "Funkenschlag" war da auch noch.....


Na? Wem gehts noch so ? :)

Mit einem leidenschaftlichen Spiele-Gruß

Jürgi

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Peter Steinert

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Peter Steinert » 26. März 2005, 23:42

Tja, Jürgi,

herzlich willkommen im Club :-D

Wann man mit seiner Spielesammlung durch ist?

Granich.... ;-)

Peter

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Sven Wagner

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Sven Wagner » 27. März 2005, 10:17

Hallo Jürgi :)

bei mir fing das etwa 1997 an , im Jahre des Löwen(herz) *g
Inzwischen bin ich bei über 600 Spielen.(...hmm autsch das sind ja 80 Spiele pro Jahr o.O)
Flohmärkte machen es möglich ;)
Mein momentantes Ziel beinhaltet 800 - 900 Spiele.
Beschränke mich da auf prämierte Spiele, Verlage (wie zB HiG, Alea, Moskito, Frankch Kosmos und teilweise Goldsieber) und natürlich so manche Klassiker.
Aber haben möchte man natürlich ALLE *g
Leider ist es so, dass man bei der Menge nie alle Spiele spielen wird. Ich schätze mal, dass ich von meiner Sammlung bisher 60 % gespielt habe. Da jedes Jahr immer neue dazu kommen und man natürlich das ein oder andere Spiel gerne öfters spielt.

Grüsse

Sven

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Bruddelklaus

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Bruddelklaus » 27. März 2005, 11:05

Hallole,

ein kleiner Tipp am Rande: Hör auf von einem Ende zu träumen! Wer unser Wohnzimmer besucht, findet es besser als jedes Spieleregal von irgendeinem Kaufhaus!

Selbst wir finden unsere Sammlung spannender als Aladins Schatzhöhle! Da wir keine Listen haben (fangen aber mindestens einmal im Jahr eine an!) sind wir immer wieder überrascht, was wir so finden. Auch haben wir schon einige wenige Male ein Spiel doppelt gekauft, dieses aber erst beim Einräumen gemerkt (He schau mal was ich gefunden haben…..)! Ja, wir trennen uns häufig von Spielen, die wir meinen nicht mehr haben zu müssen, bekommen oft dann wieder Wehmut und kaufen das Spiel wieder!

Unsere Spiele sind relativ unsortiert in einem Ikea-Regalsystem mit Schrank- und Schubladensystemen und stehen meist zweireihig. Und wenn es darum geht was zum Spielen zu finden ist es eine pure Lust…. ! Kuck mal ! Schau mal! OHHHH! AHHH! Ich wusste gar nicht, dass wir das noch (schon) haben! Hatten wir das nicht kürzlich an XXXX verschenkt??

Also gib auf von einem Ende zu träumen ! Nimm hin dass du dem ewigen Sammeln und Hecheln und Habenwill verfallen bist! Du wirst nie alles und vor allem nie genug haben! Und Gedanken wie so was ähnliches hab ich schon, kann man getrost auf die Seite schieben, da du ja irgendwas finden wirst, das das Merkmal schöner neuer besser verdient!

Willkommen!!!!

Bruddelklaus
(letzte Zählung 700 viele kleine und große Nachkommen minus Abgänge und Zukäufe und was weiß ich nicht alles irgendwo bei 1000 Spielen) wovon schätzungsweise nur 15 – 20 noch nie gespielt wurden)

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peer

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon peer » 27. März 2005, 11:14

Hi,
also wenn man bei einem normalen "Krankheitsverlauf" ausgehen darf, hast du den Fieberberg noch vor dir ;-)
Meistens wird erst einmal alles gebunkert was interessant aussieht, interessant klingt oder von irgenjemand irgendwann einmal als interessant eingestuft wird. Hat man dann eine bestimmte Anzahl von Spielen (so 300-400 ist vielleicht ein grober Richtwert), tritt die nächste Phase ein - welche das ist, hängt von Platzbedarf, Persöhnlichkeit, Geldbeutel und der Ausgefülltheit des lebens ausserhalb der Spieleszene ab:
Entweder man macht so wieter wie bisher und bunkert alles
Oder
Man konzentriert sich auf das Besondere, Einzigartige, die "dunklen Flecken" und "Toten Winkel" der Spielesammlung. D.H. man verkauft wieder ein paar Spiele und kauft viel gezielter, forscht aber auch intensiver nach neuen Spielen. Ich bin z.B. ein Typ-2-Infizierter ;-)

ciao
peer (der dringend nach einem Sponsor für die Spielesammlung ist)

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Dieter Niehoff

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Dieter Niehoff » 27. März 2005, 11:44

Spieler-Biografien sind wohl alle ziemlich einzigartig - und meines Erachtens auch berichtenswert. So gab es vor vielen, vielen Jahren in der SPIELBOX mal eine Mini-Serie "Bei Spielern zuhause (oder so)". Abhängige wie Du und ich wurden mit Bild und längerem Text vor ihren Spielewänden gezeigt. Ich fand das recht unterhaltsam.

Ich war vor sieben Jahren "durch mit meiner Sammlung". Völlig schlechte Spiele stapelten sich in ihren Kisten (wg der passenden Kantenlängen ...) neben Highlights. Regal um Regal, Schrank um Schrank füllten sich.

Bis es schließlich meiner Frau und Mitbewohnerin im zu kleinen Häuschen zu viel wurde. Ich versprach ein Großreinemachen und im Zuge einer karitativen und "läuternden Radikalität" vermachte ich ungefähr die Hälfte meiner Sammlung der Bibliothek meines Arbeitgebers (Fachschule für soziale Berufe). Der widerum gab ca. 1000 DM mit dabei und eine feine Spiele-Ausleihe wurde geboren.

Also war ich durch mit meiner Sammlung ....

Ich hatte wieder Platz - und ganz überraschend: Mir fehlte nix! Die guten Sachen blieben und wurden durch noch mehr "Spielzeit" für eben diese Spiele interssanter.

Aber gänzlich "trocken" bin ich natürlich nicht geworden. Neuheiten werden weiterhin fleißig von mir gekauft - aber nicht alle behalten. Das bringt zwar ein Lochi m Geldbeutel - aber stellt mich dennoch zufriedener als zuvor. Meine nun eher langsam anwachsende Sammlung stellt mich sehr zufrieden - zufriedener als zuvor als unglaublich viele Schachteln den Blick auf die wesentlichen Spiele verstopften.

Mir geht es gut mit meiner Sammlung. Und sie wächst gemächlich.

spielerische Grüße
Dieter Niehoff
(der sich ghleich auf den auf dem Weg zu einer österlichen "Piratenbucht" mit
Sohn, Schwager und Neffe macht)


Dieter

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Braz » 27. März 2005, 12:10

peer schrieb:
>
> Hat man dann eine
> bestimmte Anzahl von Spielen (so 300-400 ist vielleicht ein
> grober Richtwert), tritt die nächste Phase ein - welche das
> ist, hängt von Platzbedarf, Persöhnlichkeit, Geldbeutel und
> der Ausgefülltheit des lebens ausserhalb der Spieleszene ab:

wobei der Platzbedarf das größte Problem oft darstellen dürfte.


Bei mir wäre das Ranking:

1. und gleichzeitig ungeschlagen -> [b] DER PLATZBEDARF [/b]
2. [b] Die Umwelt [/b] -> wie erklärt man seiner Freundin, Lebensgefährtin etc. (etc. = hierbei Variationen des einen [b] einzelnen[/b] Begriffs, um schonmal mißverstandenen Diskussionen vorzubeugen ;) *hehe) , daß man gerade wieder ein Spiel geordert hat....
3. [b] Geldbeutel [/b] -> leider noch nicht staatlich subvetioniert oder von den Krankenkassen übernommen (, da sich der Spielekauf ja i.d.T. um eine Linderung deiner Sucht handelt und durchaus mit einer Medizin vergleichbar wäre).


ansonsten fallen mir im Moment keine weiteren beeinflussenden Faktoren _;) mehr ein .....

Gruß
Braz

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Holger Kiesel

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Holger Kiesel » 27. März 2005, 13:50

Also ich bin jetzt nach 10 Jahren des kontinuierlichen Einkaufens und Ausbauens der Spielesammlung über den "Fieberberg" (Richtwert erreicht) drüber und der Platzbedarf hat zu ersten Spieleverkäufen geführt.

Allerdings bin ich immer dabei neuen "Lebensraum" für meine Spiele zu finden und zu erobern ;-)

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Christine

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Christine » 27. März 2005, 15:11

Hallo Jürgi,

zu einem Zeitpunkt, da meine Spielesammlung die deinige (noch) um nur wenige Exemplare übertrifft, wage auch ich mal die Prognose, dass nun ein Einhalten wohl nicht mehr möglich ist.
In einem Stadium, wo Freunde und Verwandte bei einem Besuch staunend vor den gefüllten Regalen stehen und freudigst erwartete Mitspielopfer endlich angesteckt gierig nachfragen: "Im Schlafzimmer habt ihr doch auch noch welche, oder?", wo weniger Spielbegeisterte einen fragen, ob ich mein Erspartes nicht sinniger ausgeben möchte, da ist es einem dann auch egal, für wie verrückt einen die Leute halten.
Glücklicherweise habe ich vor einigen Jahren meinen Freund mit meiner Leidenschaft anstecken können, was unserer nun gemeinsam wachsenden Sammlung aller Voraussicht nach eine goldene Zukunft bescheren wird - obwohl da natürlich die bereits genannten Hindernisse wie v.a. Platz- und Geldmangel noch zu berücksichtigen sind.
So solltest auch du schon mal über die Einrichtung eines Spielezimmers nachdenken (so es denn Geld und Platz erlauben). Wir freuen uns jedenfalls schon darauf, nach unserem Studiumsende hoffentlich mit etwas besserer finanzieller Ausstattung gesegnet eine Drei-Zimmer-Wohnung leisten zu können, um endlich das erträumte Spielzimmer einrichten zu können. Zur Not reicht da ja auch zunächst noch ein ganz kleines Zimmer mit Regalen bis unter die Decke (die Trittleiter machts möglich).

Verspielte Grüße,
Christine (deren Sammlung momentan wohl noch knapp die 100 Spiele verfehlt)

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marco27

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon marco27 » 27. März 2005, 15:47

hmmm ... also bei mir war es ganz anders*gg

als kinder haben wir immer jedes weihnachten ein spiel geschenkt bekomen, die allerdings bei den ganzen umzügen und frauengeschichten verwschütt gegangen sind.

und nun dank ebay habe ich sie mir alle wieder zurückgekauft und dabei ist das eine oder andere dazugekommen, wobei ich nun mittlerweile auch wieder bei 100 spielen angelangt bin.

und meine liste der must have spiele ist noch sehr lang.


mfg marco

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celina77

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon celina77 » 27. März 2005, 17:32

Hallo,

oja... die Spiele. Ich habe inzwischen über 100 Spiele (die von meinem Sohn noch nicht mitgezählt!!!!) und meine Wunschliste ist noch soooooooo lang! Da werden noch die einen oder anderen Spiele dazukommen. Soweit es mein Geldbeutel natürlich erlaubt, schneller oder langsamer.. ;o)

Ich habe für meine ganzen Spiele schon im neuen Haus mir ein Plätzchen überlegt, wo ich sie schön unterbringe ;o) Natürlich werden dann die meines Sohnes auch schön mit aufgeräumt und somit ist glaube ich ein Spielzimmer geboren. Eine Liste habe ich schon angefangen, aber aufgrund der ganzen Umzugsgeschichte ist sie noch lückenhaft, das werde ich aber noch ändern!

..... bei mir hört es sicherlich nicht auf, dieser Leidenschaft nachzugehen!! Bin 27 und somit gehe ich wirklich davon aus, dass es sicherlich noch ewig viele werden....

Zu meinem Glück habe ich meine Freunde und verwandte begeistert, so dass ich auch "Opfer" habe mit denen ich die Spiele ausprobieren und spielen kann!

lg celina77

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18xx

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon 18xx » 27. März 2005, 18:00

Ich kann solche Leute nicht verstehen :-)
Ernsthaft, das Spielefieber hat jeder von uns in gewissem Maße in uns drin. Und ich finde das auch gut, ansonsten gäbe es die Spielekultur und die German-like games nicht. Nur dadurch, dass wir viel kaufen, werden auch viele neuen Spiele herausgebracht.

Nun von der Allgemeinheit zum Einzelfall: Ich habe eine Taktikänderung vollzogen. Ich muss nicht jedes Spiel haben, da ich gemerkt habe, dass der Engpass nicht Geld, Platz oder Spiele sind, sondern die Zeit diese auch zu spielen. Und ein Mangel an Zeit bedeutet, dass man eben lieber gute Oldies spielt, als ein anderes Spiel einmal und es dann im Regal wieder verstaubt. Und interessanter Weise: Es kommen zwar viele Spiele raus pro Jahr, aber trotz der Fülle: Viele Hit-Spiele sind nicht dabei. Diese wenigen Hit-Spiele kaufe ich auf alle Fälle. Die anderen "Nett"-Spiele aus vergangener Zeit, baue ich momentan sogar ab.

LG,
18xx

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Andreas Keirat

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Andreas Keirat » 27. März 2005, 23:33

Jürgi schrieb:
>
> Hallo liebe Spielbox-Gemeinde!
>
> Unsere Spielleidenschaft hat mal angefangen mit Siedler von
> Catan (also für viele sind wir quasi noch Kücken ;P ).
> Mittlerweile umfaßt unsere Sammlung um die 50 Spiele (grob
> geschätzt). Hier noch ein Klassiker aus `93, da noch das
> Brettspiel was schön aussieht, oder gerade noch eins aus`m
> Karstadt für 10 €.
>
> Über die große Freude der tollen Sammlung (von der man
> natürlich die Hälfte noch gar nicht gespielt hat), denkt man
> evtl., man sei nun "fertig".
>
> Doch man schmökert in der Datenbank von Luding und stößt
> plötzlich auf paar Spiele, die so gut aussehen oder sich so
> gut "lesen", dass man diese nun auch sein eigen nennen muss.
> Gesagt getan...die nächsten 80 € sind auch beim
> Internet-Händler des Vertrauens bezahlt (nachdem man hier und
> da Preise verglichen hat). Stößt man dann auch noch auf einen
> Klassiker den es nicht mehr gibt (RA v. Alea z. B.), und
> vergleicht man dann die Kritiken ist man zwiegespalten. Will
> man die Sammlung dieses Verlags vervollständigen und dieses
> eine Spiel haben? Will man es so unbedingt haben, das man
> bereit ist um die 50 € dafür auszugeben ? Liest man dann auch
> noch einige Kritiken, die dem Spiel gerade nicht ein so
> tolles Spielerlebnis bescheinigen fängt man an zu zweifeln,
> und läßt die pläne erst mal ruhen.....
>
> Dann kommt evtl. noch die Spielbox ins Haus geflattert, es
> wird wieder über alte Spiele geschrieben, und gleich noch ein
> paar neue getestet. Wieder steht man da.....müssen wir
> "Australia" haben ? "Manila" sieht auch so verdammt gut
> aus...und dann habe ich noch was über "Goa" gelesen.....man
> kommt ins grübeln und fragt sich, wann man das alles spielen
> soll, wo man doch meist eh nur zu dritt ist.
>
> Doch insgeheim sitzt man schon händereibend vorm PC, und
> stellt sich die nächste Bestellung im Kopf zusammen. Achja,
> "Eiszeit" müßte schon unterwegs sein, auch "Nautilus", "Durch
> die Wüste", "Kahuna", "Lost Valley" und "Louis XIV" müßten in
> 1-2 Wochen unser Heim erreichen (zur Vervollständigung der
> Sammlung natürlich).
>
> Wie man so freudig vor seinem PC sitzt, steht "Zug um Zug
> Europa" bereits in den Startlöchern....und das neue große HiG
> Spiel ist ja auch bereits veröffentlicht....
>
> Ach, und "Funkenschlag" war da auch noch.....
>
>
> Na? Wem gehts noch so ? :)
>
> Mit einem leidenschaftlichen Spiele-Gruß
>
> Jürgi

Hallo Jürgi!

So hat es auch bei uns angefangen... Und weißt Du was... Über kurz oder lang bekommst Du sogar ein Spiel umsonst.

Es ist natürlich kein gewöhnliches Spiel, aber voll im Trend. Ein Mangelspiel, ganz aus dem Leben (und GOA, Im Auftrag des Königs... sind dagegen ein Klacks, was Mängel angeht...).

Der Mangel an Geld wird zunehmend größer...
Der Mangel an Zeit nimmt überproportional ab...
Der Mangel an Platz.... Reden wir nicht drüber
Der Mangel an spielunlustigen Freunden....

Aber es gibt auch eine Gegenleistung:

Das Erfolgserlebnis, wenn die Neuerwerbungen durch stundenlanges logisches und logistisches Denken doch noch in die Spielewand passen. Fast wie eine der beliebten Denksportaufgaben bei UBONGO, allerdings komplexer und ohne Zeitdruck, hehehe. Auf der anderen Seite... Es gibt da manchmal auch wirklich nur eine Lösung (Trennung von einem Objekt... schniff, fast wie ein GAME OVER).


Ciao,

Andreas Keirat & Claudia Schlee
www.spielphase.de

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Heinrich Tegethoff

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 28. März 2005, 08:41

Hallo Jürgi,

wie Du mir aus der Seele sprichst -- und doch, ich habe einen Zeitvorsprung
von gut zwei Jahren.

Seit meiner Kindheit habe ich immer Brettspiele gespielt, aber im kleinen
Kreis. Im November vor 2,5 Jahren ging ich dann zum ersten Mal zu einem
nahen Spieletreff: viele Mitspieler, tausend Spiele vor Ort (na ja, 1400).
Kurz drauf zählte ich meine "bescheidene" Spielesammlung: genau 50, plus
gut 25 kleinere Spiele bei meinen Kindern. Und gut 10 hatten da das Label
"kann man verkaufen".

Spieletreff, Luding.org, Spielbox -- viele Quellen von Ideen und Informationen,
und mittlerweile, also gerade einmal zwei Jahre später, ist es soweit:
- heute fahre ich das erste Mal nach Oberhof
- obige "verkaufen" Spiele hatten zwischendurch den Status "dringend verkaufen",
bis meine Frau ein neues Regal "genehmigte". Nun gibt es sie immer noch.
- Ich konnte auf der letzten Spielwies'n gut 25 Jahresneuheiten erklären.

Aber meine Spielesammlung wuchs doch recht moderat. Zwar sind unter
http://www.die-tegethoffs.de/Spiele/uebersicht.html
alle 137 Spiele und -erweiterungen aufgelistet, aber da sind auch viele
Spiele dabei, die aus der Jugenderinnerung stammten oder sonstwie nicht
mehr erhältlich sind und nun über (Essen-)Flohmärkte nachgetragen wurden.
Auch die Kinder haben mehr Spiele.
Der begrenzende Faktor ist immer: mit wem kann ich dieses neue Spiel denn
spielen? Es gibt mehr schöne Spiele, als ich Mitspieler ausserhalb des
Spieltreffs dafür habe. Und somit eine Liste "hätte ich gerne, aber manche
Spiele müssen (ewig) warten".

An dem Homepage-Link erkennst Du: sei ruhig stolz auf Deine Spielesammlung,
erfreue Dich daran, und kauf immer einmal ein Spiel zu viel (!).
Und wenn dann der letzte noch fehlende Klassiker im "edleren" Wohnzimmer-
regal steht http://www.die-tegethoffs.de/Spiele/index.html#alea dann kannst
Du "fertig" sagen -- für die nicht-mehr-erhältlichen Spiele, aber nie für die
kommenden!

Servus,
Heinz (muß schneller tippen, der Zug nach Oberhof fährt bald - eine Woche
kein Forum, aber Spiele, Spiele, Spiele)

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 29. März 2005, 14:18

Braz schrieb:
>
> Bei mir wäre das Ranking:
>
> 1. und gleichzeitig ungeschlagen -> [b] DER PLATZBEDARF [/b]

Naja, ein Keller hat doch jeder ...... oder?

> 2. [b] Die Umwelt [/b] -> wie erklärt man seiner Freundin,
> Lebensgefährtin etc. (etc. = hierbei Variationen des einen
> [b] einzelnen[/b] Begriffs, um schonmal mißverstandenen
> Diskussionen vorzubeugen ;) *hehe) , daß man gerade wieder
> ein Spiel geordert hat....

Solltest Du Nichtraucher sein, ist das kein Problem: 1 Schachtel pro Tag mal 30 Tage = 180 Euro / Monat .....

> ansonsten fallen mir im Moment keine weiteren beeinflussenden
> Faktoren _;) mehr ein .....

Doch: schlechte neue Spiele lindern die Sucht.

> Gruß
> Braz

Gruß Wolfram

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Timo Hochfeld

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Timo Hochfeld » 30. März 2005, 16:28

Bei mir ist erst Schluß wenn meine Frau keine Handtaschen, Schuhe oder ähnliches mehr kauft !
Nicht einen Tag eher. (Mal ehrlich, dann würde ich wahrscheinlich doch nicht aufhören).

Ich darf nur nicht vergessen den Bausparvertrag regelmäßig nach der Essener Messe zu erhöhen. (Oh, das Spielezimmer muss 3 m² größer werden)

Wo allerdings im Fall der Fälle ein Kinderzimmer einsortiert werden könnte weiß ich auch nicht. War das mit dem Bausparvertrag abgedeckt ? Könnte eng werden fragen.....

Viele Grüße
Timo, der immer noch bei seinen Eltern einen Karton Spiele auf dem
Dachboden bunkert (was war da noch drin ???)

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: Wann ist man durch mit seiner Sammlung??

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 30. März 2005, 19:29

Hallo Jürgi,

mit seiner Sammlung wird man nie wirklich fertig, wenn man Spielen als Hobby betreibt. Es gibt ja immer wieder interessante Neuheiten. Oft genug entdeckt man aber auch, dass man in der Vergangenheit ein beachtenswertes Spiel nicht richtig gewürdigt und aus welchem Grund auch immer nicht erworben hat; jetzt möchte man es aber haben. Dann gibt es da noch "richtige" Sammelaspekte, so kann man alle Spiele einer Serie, eines Verlages, eines Autors, eines Themas -oder was auch immer sie gemeinsam haben- haben wollen, auch wenn sie einem eigentlich gar nicht so gefallen. Nur gut, dass man nichts davon wirklich haben muss.

Spielerische Grüße

Ernst-Jürgen


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