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SdJ - ich würd' so gerne... :-)

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Sven

Re: SdJ - ich würd' so gerne... :-)

Beitragvon Sven » 10. April 2005, 16:43

Hier sei mein Versuch!:

- Jambo (Kosmos)
- Geschenkt (Amigo)
- Verflixxt (Ravensburger)
- Louis der XIV (alea)
- Ubongo (Kosmos)

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Heinrich Tegethoff

Re: SdJ - ich würd' so gerne... :-)

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 10. April 2005, 17:45

Ich hätte ja gerne eine 5er-Liste, aber ich finde nur 4:
* Niagara
- In 80 Tagen um die Welt
- Ubongo
- Tanz der Hornochsen

Spielearmes 2005? Ja, vieles gut gemacht, aber was ragt als Familienspiel
heraus? Auch obige haben so ihre Anti-SdJ-Problemchen:

- Niagara: kommt bei meinem Sohn und seinen Freunden blendend an, aber
bei Vielspielern weniger: man braucht ein paar Spiele, um die taktische Tiefe
zu erkennen. Sieht es die aber Jury genauso, so ist es mein Top-Tipp.

- I80TudW: Gute Mischung von allem, aber was hebt das Spiel über andere?
Kann aber gut unterm Weihnachtsbaum liegen und ist bis zum Ende des
2.W-Tages dreimal gespielt (meine SdJ-Formel). Niagara bringt's wegen der
Aufmachung aber auf fünfmal.

- Ubongo: Viel Spaß, vergleichsweise innovativ (in der Form von "auffallend
anders"), aber nach 20 Minuten zu Ende. Und da der Einzelablauf gleich ist,
so sind mehrere Partien hintereinander selten, um "nachmittagfüllend" zu sein.

- Tanz der H.: Viel Bandbreite, hoher Schadenfreudeanteil, spaßige
Aufmachung stehen "das DSP-Kartenspiel als Brettspiel gegenüber".
Aber "gab's schon" muß kein Nachteil sein.

Warum aber nicht diese: ?

- Louis XIV
Wenn das Pfefferkucherl ein Indikator war, dann aber klar und deutlich: DSP,
aber niemals SdJ. alea ist einfach die Vielspielermarke, und da kommt kein
roter Pöppel drauf. Das ist so eine Regel wie beim Knizia ;-)
Von mir alle 5 Punkte, vielleicht die diesjährige "Anspruchsnominierung", mehr
nicht.

- Amazonas, Australia, Pompeji
Gute Spiele, die haben, was durch das SdJ gefördert wurde. Aber mir
fehlt das, was sie haben, das andere Spiele nicht haben.
Australia ist zudem mE mit seinem Mindestalter von 10+ doch eher ein 12+
und damit außerhalb der familientauglichkeit.

- Manila
Zockerspiel. Gutes Spiel. SdJ? So sicher wie der Versicherungsagent nach
einer 3-3-3-Bootsaufstellung. Ich setze 4 Geld auf eine Nomierung, aber
Niagara kommt auch schon von Zoch. Könnte aber das erste(?) Jahr mit
zwei Spielen aus dem selben Verlag werden, nur muß dann I80TudW weichen.

- Diamant
Kommt gut an, ist aber eher ein Nachfolger des letztjährigen "Kai Piranha"
und damit Empfehlungsliste - dieser Mechanismus reicht bei allem Zocker-
spaß nicht zur Nomierung.

- König Salomons Schatzkammer
Wenn Verlage durch eine Nomierung gefördert werden sollen dann hat
Clementoni für immer wieder ansprechende und ungewöhnliche Aufmachung
einmal eine Nominierung verdient. Mit KSS die besten Chancen. Wer aber
einmal eine Grüblerrunde mitmachte, der möchte das Spiel nicht mehr
spielen. Welche Erfahrung haben die Jurymitglieder gemacht?

Servus,
Heinz

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Steffen S.

Re: SdJ - ich würd' so gerne... :-)

Beitragvon Steffen S. » 10. April 2005, 22:59

Ich sehe, ich sehe...

Manila
Ubongo
Himalaya
Verflixxt
Louis XIV

Und jetzt trübt sich meine Glaskugel langsam ein...

Hellseherische Grüße
Steffen

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Marco Aschwanden

RE: SdJ - ich würd' so gerne... :-)

Beitragvon Marco Aschwanden » 11. April 2005, 09:15


Und der Diamant dreht sich doch! (Frei nach Giordano Bruno)

Ich persönlich empfinde Diamant als ein äusserst geeignetes SDJ-Vehikel. All die negativen Kommentare sind mir bekannt und dennoch kann ich nichts Negatives an diesem Glücksspiel finden. Man muss akzeptieren, dass es ein Glücksspiel ist - schliesslich und endlich gewinnt man nicht, weil man "clever" gespielt hat und dennoch hat man das Gefühl, man könnte es beeinflussen.

Kennengelernt habe ich Diamant in der Brettspielwelt. Dort kommt es immer gut an und macht Laune.

Dann habe ich Diamant auch noch gekauft und habe es in verschiedenen Gruppierungen gespielt. Es kam immer gut an, was mich aber am meisten gefreut hat: Es kommt bei meinen kleinen Kindern (3.5, 5, 6) super an. Voll Angst betreten sie die Höhlen... und haben die gleichen Gewinnchancen wie die Erwachsenen - ein Glücksspiel halt, es gaukelt aber auch nicht vor mehr zu sein. Ein "Can't Stop"-Derivat in ein stimmungsvolles Thema eingebettet.

Kurzum: Ein echtes Familienspiel. Ein klassischer / schnörkelloser Mechanismus, der in dieser Form zum "Modernen Klassiker" werden könnte.

Zur Abgrenzung: Manila ist ein schönes Glücksspiel. Es gefällt mir auch besser als Diamant. Auch hier hat man das Gefühl, man könnte dem "Glück" ein Schnippchen schlagen. Das Spiel ist eigentlich sehr einfach, aber es zu erklären, braucht ein wenig Zeit. Mit Kindern über 8 Jahren mag das gehen.

Ich spiele oft mit "Wenig"-Spielern und da kämpft man halt mit den Regeln. Manila (wenn es auch das Bessere der beiden Glücksspiele ist) ist einfach weniger massentauglich als Diamant. Ihm fehlt die Schnörkellosigkeit an allen Ecken und Enden.

Lieber spiele ich mit "Wenig"-Spielern ein Diamant. Hauptsache, sie spielen und haben Freude daran. Anstatt dass ich ihnen eine 1/4h Manila erkläre. Wir dann Spass haben und sie am Schluss sagen: Ist wirklich lustig, hätte ich nach der Regelerklärung nicht gedacht.

Diesen Effekt hat man mit Diamant nicht. Man kann gleich losspielen und mir ist noch kein "Wenig"-Spieler untergekommen, der Diamant schlecht gefunden hat. Da heisst es am Schluss dann einfach bloss: Machen wir noch ne Runde.

So führt man Massen an Spiele heran und nicht mit komplexen Spielen [- leider 8o)].

Also, nicht weil es das bessere / beste Spiel ist, sondern, weil es das massentauglichere Spiel ist, sollte Diamant gewinnen.

Und jetzt stopfe ich mir 2 Pöppel in die Ohren und lass den Sturm über mich hereinbrechen.

Spiele Grüsse,
Marco

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Michael Schlepphorst "Suko"

RE: SdJ - ich würd' so gerne... :-)

Beitragvon Michael Schlepphorst "Suko" » 11. April 2005, 09:28

Marco Aschwanden schrieb:
>
> Und jetzt stopfe ich mir 2 Pöppel in die Ohren und lass den
> Sturm über mich hereinbrechen.
>
> Spiele Grüsse,
> Marco

Hmm, sie in die Augen zu stecken würde bei einem Lese-Forum wohl besser für Deine Zwecke geeignet sein, oder ;-) :LOL:

Grüße

Suko, der den Sturm nicht losbrechen wird ...

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Heinrich Tegethoff

Jury-Politik 2005?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 11. April 2005, 15:29

Hallo Marco,

Marco Aschwanden schrieb:
> So führt man Massen an Spiele heran und nicht mit komplexen
> Spielen [- leider 8o)].

nun, wir brauchen keine Massen an Spiele heranführen.
Die Massen kaufen bereits Spiele.
Diese Spiele heissen aber Monopoly, Memory, Risiko und Wer wird
Millionär (u.ä.).

Im Grunde genommen schaltest Du vor Deinen SdJ-Vorschlag die
spielpolitische Frage: wie interessiert man mehr Leute an modernen
und aufwändigen Spielen? Bzw: was sollte die Jury dieses Jahr
als Regelmenge-Niveau ansetzen?

Ist die Zeit vorbei, da das Regelniveau von "Die Siedler" echte neue
Spielermassen heranzog? Wie komplex ist Carcassonne, die SdJ-Nr.2
nach Massenverkaufszahlen?

Insofern kann man mit DIamant gut Hunderttausende von einem
guten Spiel überzeugen, aber die Leute vom Spielen selbst überzeugen?
Da fehlt dann bei Diamant doch die Tiefe.

Insofern stelt sich die alte Wahrsagerfrage:
- Welches Einstiegsalter hält die Jury heuer für besonders förderungswürdig?
Du gehst da von Deinen Kindern mit (unter) 6 Jahren recht tief. Die
Zeiten eines El Grande mit 12+ sind aber wohl vorbei.
Mein Tipp: Das SdJ ist ein 8+.

- Wird das Spiel unter Kindern, das Spiel zwischen K und Erw oder das
Spiel unter Erwachsenen gefördert? Ein Spiel sollte auch für mehrere
Partien unter Erwachsenen taugen, sonst wird "Spiel" weiterhin als Spielzeug
abgetan.

- Wieviel Regel braucht der Mensch? Je weniger desto besser ist wohl
die Regel der letzten Jahre. Interessanterweise werden Regelhefte durch
bessere redaktionelle Arbeit immer umfangreicher und damit "abschreckender".
Vergleicht man mit dem Vorjahr, dann ist Diamant sogar zu einfach im
Regelwerk - die Jury setzt schon höhere Ansprüche an die Spieler, und in
sofern magst Du vielleicht Diamant gerne dort sehen, die Chancen sind aber
wohl arg.

> Und jetzt stopfe ich mir 2 Pöppel in die Ohren und lass den
> Sturm über mich hereinbrechen.

Ich hoffe, Du hörst trotzdem zu - wäre sonst schade um die Diskussion.

Servus,
Heinz

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Marco Aschwanden

RE: Jury-Politik 2005?

Beitragvon Marco Aschwanden » 11. April 2005, 17:38

"Heinrich Tegethoff" hat am 11.04.2005 geschrieben:

> Im Grunde genommen schaltest Du vor Deinen SdJ-Vorschlag die
> spielpolitische Frage: wie interessiert man mehr Leute an
> modernen und aufwändigen Spielen? Bzw: was sollte die Jury dieses
> Jahr als Regelmenge-Niveau ansetzen?

Gut formuliert.

> Ist die Zeit vorbei, da das Regelniveau von "Die Siedler" echte neue
> Spielermassen heranzog? Wie komplex ist Carcassonne, die SdJ-Nr.2
> nach Massenverkaufszahlen?

Es fehlt die Tiefe, da geb ich dir recht und darum sähe ich persönlich auch ein Manila lieber an vorderster Front.

> Insofern kann man mit DIamant gut Hunderttausende von einem
> guten Spiel überzeugen, aber die Leute vom Spielen selbst überzeugen?
> Da fehlt dann bei Diamant doch die Tiefe.

Ich behaupte, man kann Leute nicht vom Spielen überzeugen. Weil du jemandem eine schöne Blume zeigst, wird er sich hinfort nicht dem Hobby Gärtnern hingeben. Der Hang/Neigung zum (Brettspiel)Spielen ist im Menschen angelegt. Ein Spiel kann durchaus der Katalysator sein, um die Spielleidenschaft zu wecken. Jedoch ist das unabhängig von der Regelmenge / Komplexität. Man hangelt sich als Spieler in der Komplexität hoch. Den Otto-Normal-Spieler interessieren "komplexe" Spiele nicht - er fühlt sich von langen Regeln / komplexen Spielen höchstens bedroht.

Nach jahrelangen und erfolglosen "Umerziehungsversuchen" habe ich gemerkt, dass die Leute aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis kein "Puerto Rico" spielen wollen. Sie spielen gerne Quiz-Spiele und einfach gestrickte Spiele. Ich kämpfe dagegen nicht mehr an - es bringt nix. Die neuen, anspruchsvollen Spiele spiel ich halt im Spieltreff oder an sonstigen Treffen.

Ich behaupte darum, dass man den 08-15-Spieler nicht mit komplexen Regeln zum Spielen bringt, sondern mit einfachen Spielen. Egal wie öde wir das empfinden. Ein Wenig-Spieler, der ein Spiel spielt und Freude daran hat, ist ein Erfolg. Sollte er sich zum Spieler entwickeln, dann wird sich seine Vorliebe für "komplexe" Spiele von selbst einstellen und er wird genügend Nahrung auf dem Spielemarkt finden.


> Insofern stelt sich die alte Wahrsagerfrage:
> - Welches Einstiegsalter hält die Jury heuer für besonders förderungswürdig?
> Du gehst da von Deinen Kindern mit (unter) 6 Jahren recht tief. Die
> Zeiten eines El Grande mit 12+ sind aber wohl vorbei. Mein Tipp: Das SdJ ist ein 8+.

Das kommt wohl hin mit den 8+. Schön, wenn es sich auch noch mit noch Jüngeren gut spielen lässt.

> - Wird das Spiel unter Kindern, das Spiel zwischen K und Erw oder das
> Spiel unter Erwachsenen gefördert? Ein Spiel sollte auch für mehrere
> Partien unter Erwachsenen taugen, sonst wird "Spiel" weiterhin als Spielzeug abgetan.

Diese Erfahrung habe ich eigentlich schon lange nicht mehr gemacht, dass man "Spielen" als Kinderkram abgetan hat. Wann war das bei dir das letzte mal der Fall?

> - Wieviel Regel braucht der Mensch? Je weniger desto besser ist wohl
> die Regel der letzten Jahre. Interessanterweise werden Regelhefte durch
> bessere redaktionelle Arbeit immer umfangreicher und damit "abschreckender".

Den Eindruck habe ich oft auch. Wenn man 4 Seiten Regeln für Diamant sieht, dann erschrickt man gleich mal. Rein psychologisch für den Otto-Normalspieler eine Abschreckung.

>> Und jetzt stopfe ich mir 2 Pöppel in die Ohren und lass den
>> Sturm über mich hereinbrechen.

> Ich hoffe, Du hörst trotzdem zu - wäre sonst schade um die
> Diskussion.

Natürlich lese ich mit. Geht auch ganz gut mit Pöppeln in den Ohren.

Spiele Grüsse,
Marco

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Heinrich Tegethoff

RE: Jury-Politik 2005?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 11. April 2005, 20:27

Hallo Marco,

Marco Aschwanden schrieb:
> > Insofern kann man mit DIamant gut Hunderttausende von einem
> > guten Spiel überzeugen, aber die Leute vom Spielen selbst
> überzeugen?
> > Da fehlt dann bei Diamant doch die Tiefe.
>
> Ich behaupte, man kann Leute nicht vom Spielen überzeugen.
> Weil du jemandem eine schöne Blume zeigst, wird er sich
> hinfort nicht dem Hobby Gärtnern hingeben.

um bei Deinem Vergleich zu bleiben: mir reicht es, wenn sie
Blumen schön finden und häufiger zum Floristen/Wochenmarkt
finden. Ob sie dann die Blume in die Vase stellen, wer weis?
Dein Gegenstück wäre bei Spielen aber ein Spieleautor (=Gärtner).

> Nach jahrelangen und erfolglosen "Umerziehungsversuchen" habe
> ich gemerkt, dass die Leute aus meinem Bekannten- und
> Verwandtenkreis kein "Puerto Rico" spielen wollen. Sie
> spielen gerne Quiz-Spiele und einfach gestrickte Spiele.

Nun, genau hier liegt der Pferdefuß: ich versuche im Nachbarschafts-
umfeld Leute zum Spielen zu bekommen, die (O-Ton) "Spielen ist
was für meine Kinder; notfalls mit ihnen" halten. Einige halten "Tabu"
für das höchste, andere wußten gar nicht, das Spielen als Erwachsener
Spaß machen kann. Ich bin selbst Erwachsener und suche Mitspieler.
Und mittlerweile gibt es in der Nachbarschaft einige Puerto Ricos (genau
diese) mehr...
Es spiegelt sich also jeweils stark die Erfahrung aus dem eigenen Umfeld
wieder und nicht die "Allgemeinheit". Leute zum PR-Spielen zu "erziehen"
ist uferlos, aber wohl ebenso neue Spieler finden mit Spielen, die im Vergleich
zur Referenzklasse "Siedler" simpel sind.

> Ich behaupte darum, dass man den 08-15-Spieler nicht mit
> komplexen Regeln zum Spielen bringt, sondern mit einfachen
> Spielen.

Ich bin meist der Erklärbär - die wenigsten wissen, wie kompliziert
oder zumindest aufwändig viele Regelhefte sind. Das ist klar ein
Vorteil für mein Umfeld. "From Scratch" waren andere Nachbarn
bereits mit der "King Lui"-Regel (7+ Jahre) überfordert.

> Egal wie öde wir das empfinden. Ein Wenig-Spieler,
> der ein Spiel spielt und Freude daran hat, ist ein Erfolg.
> Sollte er sich zum Spieler entwickeln, dann wird sich seine
> Vorliebe für "komplexe" Spiele von selbst einstellen und er
> wird genügend Nahrung auf dem Spielemarkt finden.

Hier widerspreche ich mit dem erneuten Hinweis auf den Erfolg
der Siedler: einige hier im Forum haben zu ihrer Ludographie
auf ihren Beginn "mit den Siedlern halt" hingewiesen. Der Erfolg
von komplexen Spielen stellt sich eben nicht von selbst ein, sondern
braucht den "Anfangsverdacht", daß Spiele einen anspruchsvollen
Ausgleich zum Alltag darstellen, also "Kultur".
Wenn das nächste Spiel nach dem aktuellen SdJ nur eine Monopoly-
Variante ist, dann hat deren Verlag zwar einen Kunden mehr aber die
Spielerwelt einen Interessierten weniger.
Ergo steht die Jury unter Druck, ein "anspruchvolles" aber nicht zu
komplexes Spiel zu küren.

> Diese Erfahrung habe ich eigentlich schon lange nicht mehr
> gemacht, dass man "Spielen" als Kinderkram abgetan hat. Wann
> war das bei dir das letzte mal der Fall?

Siehe oben; der O-Ton ist gut ein Jahr alt.

> Natürlich lese ich mit. Geht auch ganz gut mit Pöppeln in den
> Ohren.

Echt? Cool! Rote oder gelbe? Ich habe noch blinkende Pöppel ;-)

Servus,
Heinz (der gerade blinkende Pöppel mit seinen Augen verwechselte)

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Harald Schrapers

Re: SdJ - ich würd' so gerne... :-)

Beitragvon Harald Schrapers » 26. April 2005, 08:30

Manila
Diamant
Ubongo
Verflixxt
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