Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 13. April 2005, 15:50
Christof Tisch schrieb:
> Da fällt mir eine anderes Abacusspiel ein, dass einen sehr
> internationalen Titel trägt:
> »M« von Martin Schlegen.
>
> Ist das noch zu »toppen«?
Eine interessante Frage.
Als Kennzeichen für hohe "Internationalität" eines Spieltitels wollen wir festlegen, dass der Titel in einer möglichst hohen Zahl von Ländern gleich verständlich ist.
Der Idealfall ist dann: Der Titel ist in allen Ländern gleich verständlich.
Dabei gilt es, das Hindernis der unterschiedlichen Schriftarten zu überwinden. So kurz ein Titel aus einem Buchstaben auch sein mag, er ist für einen Leser, der eine andere Schrift gewohnt ist, im selben Maße unlesbar, wie ein Titel aus mehreren Buchstaben.
Vielleicht ließe sich ein Titel wie "M" an Internationalität noch durch einen Titel toppen, der aus einem international verständlichen Symbol besteht.
Aber welches? "Notausgang"? "Feuergefährliche Stoffe"? "Vorsicht, bissiger Komodowaran"? Da fehlt mir die Sachkenntnis, welche Symbole z.B. in China mit unseren übereinstimmen.
Doch halt! Vielleicht liegt die Lösung wesentlich näher.
Ein Titel ist ja auch dann in allen Ländern gleich verständlich, wenn der in JEDEM Land völlig unverständlich ist. Ich empfehle daher die Verwendung eines Symbols, das in keinem Land der Erde irgend eine Bedeutung hat.
Der Musikus Roger Nelson hat dabei schon einen interessanten Weg gewiesen: Erst nannte er sich "Prince", später, als das immer noch zu viele Menschen aussprechen konnten, änderte er seinen Namen in ein unaussprechliches Symbol.
Und was wurde daraus? Man nannte ihn "Tafkap" = "The artist formerly known as Prince".
Wie müsste "China" also folgerichtig heißen, wenn es wirklich international unaussprechlich sein soll? Natürlich "Tbfkakuk".
Mit einem lieben Gruß
Gustav