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Amazonas - Ungleiches angleichen

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Dieter Niehoff

Amazonas - Ungleiches angleichen

Beitragvon Dieter Niehoff » 18. April 2005, 18:00

Nach ersten Amazonas-Erfahrungen habe auch ich den Eindruck:
Das Spiel kann durch die Sätze der "Einnahmekarten" und vor allem durch die Auftragskarten spiel(vor-)entscheidend "schief" werden.

Wir haben die Sache wie folgt ein wenig "begradigt":

1. Nach sieben und dann nach 14 Runden wird der gesamte Satz Einnahmekarten an den linken Nachbarn weiter gereicht. So spielt bei drei Spielern jeder einmal mit jedem Satz Karten.

2. Bei drei Spielern wird nur mit den Auftragskarten gespielt, die jeweils zusammen 10 Bauplätze in den vier vorgegebenen Dörfern haben. Das wären vier Karten. (Zwei weitere Karten haben Dörfer mit je nur neun Bauplätzen, eine Karte hat 11 Plätze und eine sogar 12 Bauplätze zur Wahl).

Wir glauben, dass die Ausgangslage so "gerechter" wird.

In unserer ersten Partie (zu dritt) waren zufällig die beiden "Neuner-Karten" und die "Zwölfer-Karte" im Spiel. Der "Zwölfer-Spieler" lehnte sich genüßlich zurück. Er hatte zumindest keinen Stress bezüglich der Frage, ob er seinen Auftrag überhaupt wird erfüllen können. Daher schnappte er sich so schnell als möglich alle "Zweier-Bauplätze" in der Nähe seines Startortes - und dann machte er sich auf den Weg zur Erfüllung seines Auftrages. Platz für ihn gab es in den Dörfern ja immer!
Er gewann dann auch mit Vorsprung.

Mein Frage nun: Ist es auch möglich, eine Siegstrategie zu fahren, in der man auch ohne Erfüllung seines Auftrages gewinnen kann? Falls ja - so fände ich das mehr als korrekt.

Dieter Niehoff

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