Hi Klaus,
Klaus Herder schrieb:
> Ich habe wohl noch kein Spiel
> innerhalb eines Monats 10mal gespielt. Nach dem fünften oder
> sechsten Mal werden die meisten langweilig. Dann kennt man
> doch den Ablauf, da kommt nichts überraschendes mehr
Interessant - mir geht's nämlich häufig genauso. Und dann frage ich mich: was finden die Leute eigentlich an dem betreffenden Spiel?
> Und manche werden noch schneller langweilig. Deshab kann ich auch
> mit dem "Wiederspielreiz" wenig anfangen, von dem manchmal
> die Rede ist.
Lange Zeit habe ich mal gedacht, es hätte einen Sinn, ebendiesen zu ergründen, um als Rezensent einen Mehrwert zu bieten. Nur: wenn niemand diesen Inhalt nutzt, kann ich meine Energien auch darauf verwenden, stattdessen unterhaltsame Banalitäten einzustreuen. Dann werden meine Rezensionen in der spielbox in Zukunft halt farbiger, da bin ich adaptionsfähig, schließlich ist der Kunde König :-)) Ich kann meinen Schreibstil auch "verKnopferisieren", so es denn gewünscht ist. Herrlich subjektive Kommentare jucken mich eh schon länger in den Fingern...
Nein, mal im Ernst: ich habe mich schon sehr oft gefragt, wieviel Nutzen aus einer Spieleanalyse erwächst - die Autoren können sicher was damit anfangen, aber tut das auch der normale Leser? Für einen Rezensenten isses allemal befriedigender, wenn er nicht nüchterne Analysen, sondern persönliche "Spinnereien" liefern kann, weil jeder Rezensent in seinen Texten auch gerne mal sein Ego ausleben möchte (so ehrlich sollten wir dann doch sein, das zuzugeben)...
Ciao,
Roman