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schatten über camelot - macht es denn spaß?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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andreas

schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon andreas » 18. Mai 2005, 08:50

Moin,

mich würde doch noch einmal interessieren, ob das Spiel, wenn es denn funktioniert, in seiner Art Spaß macht zu spielen. Die Beiträge weiter unten lassen ja eher erahnen, dass es sich um einen großen Flopp handelt (wenn der Verräter keinen wirklichen Grund hat unerkannt zu bleiben). Anbgesehen von den möglichen Unausgewogenheiten...hat man das Gefühl, strategische Entscheidungen treffen zu können (sowohl als Verräter, als auch Ritter-Gemeinschaft). Wie spielt es sich?
Für Berichte wäre ich schon sehr dankbar, denn Kauf eines Flopps würde ich gern vermeiden...

Gruß
Andreas

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Attila » 18. Mai 2005, 09:26

Hiho,

Also ich finde das Spiel genial!

Atti

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Marcel Kaul

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Marcel Kaul » 18. Mai 2005, 09:29

ich kopiere mal meine Antwort auf Braz' Frage ob eine Anschaffung trotzdem lohnt hierhin:

Ich denke mal wenn du oft mit mehreren Leuten spielst (5+, evtl. sogar 4?) ist das Spiel sicherlich keine Fehlinvestition und bestimmt auch absolut spitze. Zu dritt aber nicht. Das DaysofWonder Team schwenkt ja jetzt auch schon um zur Spielphilosphie die man nicht einhält (da ist sogar von 'kind of cheating' die Rede)wenn man diese Strategie (Siege Engine Rush) verfolgt. Klingt für mich nach billiger Ausrede. Insofern ist wohl die 3 auf der Spieleschachtel auch irgendwie 'kind of cheating'. Wenn man allerdings wirklich das ganze als eine Art Rollenspiel ansieht gehts da bestimmt auch zu dritt. Nur kann ich mir persönlich eben nicht vorstellen, ein Spiel auf eine bestimmte Art und Weise zu spielen nur um ein offensichtliches Kippen des Konzepts zu verhindern.

Ansonsten sind Mechanismus, Spannung Idee absolut super, keine Frage. Und vielleicht gibt DoW ja noch ne Hausregel raus für das Spiel mit weniger Spielern, und zwar eine die auf langer Entwicklungszeit beruhtn und auch wirklich funktioniert.

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Michael Schlepphorst "Suko"

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Michael Schlepphorst "Suko" » 18. Mai 2005, 11:35

Hallo Andreas!
Also auch ich empfinde dieses Spiel als sehr spielenswert. Dies habe ich ja auch schon in einem anderen Thread weiter unten beschrieben:

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=111239&t=111232

Meiner Meinung nach lebt dieses Spiel aber vor allem von der Spannung und Ungewissheit ob ein Verräter mit am Tisch sitzt. Und die hier schon hinlänglich geschilderte Problematik bei 3 oder 4 Spielern trübt dieses Gefühl sicherlich ein wenig. Aber ich denke mit ein paar einfachen Hausregeln (Ritter haben zu Beginn mehr Lebenspunkte, Verräter darf wenn er entdeckt ist keine Katapulte mehr setzen etc.) wird es auch mit dieser Spielanzahl wieder richtig spannend.
Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert von diesem Spiel weil es einfach herrlich ist zu spekulieren wer denn ein Verräter sein könnte. Und sich die Frage zu stellen, ist überhaupt ein Verräter dabei oder spielen einige nur ungünstig weil sie es nicht besser wissen ... Dazu kommt dann noch die kooperative Komponente die dafür sorgt, dass man immer ins Geschehen eingebunden ist.
Also von mir eine klare Kaufempfehlung, auch schon wegen des tollen Materials!

Gruß

Michael, der kein Problem damit hat ein tolles Spiel das eine Lücke aufweist mal mit einer Hausregel zu reparieren (auch wenn das eigentlich nicht passieren sollte)

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Ralf de Wiese

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Ralf de Wiese » 18. Mai 2005, 11:49

Hallo,..

das Spiel ist suuuper, egal mit oder ohne Hausregel. Allerdings haben wir das Spiel immer nur zu 4 gespielt. Natürlich ist der Verräter leicht im Vorteil.. Vielleicht kann man auch sagen dass eventuell der Verräter entweder eine Karte klaut, oder eine Belagerungsmaschine aufstellt. und als zweite Aktion eine schwarze Karte spielt..

Auf jdenfall ist es das Spiel absolut wert...

Gruß

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Jo Wagner

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Jo Wagner » 18. Mai 2005, 11:51

Hallo zusammen,

nach nunmehr 16 Partien unter anderem auch zu 3 muss ich sagen, dass uns dieses Spiel richtig Spass macht. Herrliche Ausstattung und ein Spiel mit vielen offenen Variablen.. Es ist ein absoluter Gewinn !!!!

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Attila
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Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Attila » 18. Mai 2005, 12:03

Ralf de Wiese schrieb:

> kann man auch sagen dass eventuell der Verräter entweder eine
> Karte klaut, oder eine Belagerungsmaschine aufstellt. und als
> zweite Aktion eine schwarze Karte spielt..

Äh - den Verräter stärker machen? :-)

Normalerweise darf er

a) Eine Karte klauen (die Ritter verhönen)
UND
b) Eine schwarze Karte spielen ODER ein Katapult aufstellen

Eine schwarze Karte Spiele UND eine Katapult aufbauen ist dann wohl ein wenig zuviel des guten. Dann enttarnt keiner den Verräter freiwillig! :-)

> Auf jdenfall ist es das Spiel absolut wert...

Hat ja niemand (naja bis auf Michael, aber das war was ziemlich spezielles) was anderes behauptet! - Das Spiel ist *geil*!

Atti

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Michael Schlepphorst "Suko"

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Michael Schlepphorst "Suko" » 18. Mai 2005, 12:30

Attila schrieb:
>
> Hat ja niemand (naja bis auf Michael, aber das war was
> ziemlich spezielles) was anderes behauptet! - Das Spiel ist
> *geil*!

Hoffe Du meintest nicht mich! ich finds nämlich auch klasse!

Grüße

Michael

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Attila
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Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Attila » 18. Mai 2005, 14:46

Hiho,

Nein, du hast ja nichts von "Müll" geschrieben - was man durchaus als negative bekundung sehen kann (auch wenn diese natürlich in einem ganz speziellen zusammenhang steht).

Atti

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Michael Reitz
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Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Michael Reitz » 18. Mai 2005, 15:17

Ich habe auch nichts von "Müll" geschrieben, sondern finde das Spiel grundsätzlich klasse. Allerdings geht es auch mir darum eine (möglichst offizielle) Regelung zu finden, die es insbesondere bei 3-4 Spielern spielenswert macht (d.h. dem Verräter genug Anreize bietet möglichst lange unerkannt zu bleiben bzw. den getreuen Rittern einen Vorteil bringt den Verräter möglichst früh zu entlarven).

Das im DoW-Forum von Bruno vorgeschlagene verzögerte Verteilen der Treue-Karten könnte funktionieren (übrigens hat er vorgeschlagen nachdem 4-6 Schwerter in Camelot liegen die Treue-Karte auszuteilen, nicht schon nach 4-6 Spielrunden).
Ich würde momentan allerdings favorisieren, dass ein entarnter Verräter nur solange Belagerungsmaschinen nach Camelot setzen kann, solange nicht mehr als 6 (oder 2x Spieleranzahl) dort stehen.

Michael

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Attila
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Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Attila » 18. Mai 2005, 16:45

Hiho,

Dann könnte der Verräter aber nicht "schluss" machen, wenn 11 Katapulte vor Camelot stehen. (ausser im 6/7-Spieler-Spiel).

Ich finde der Verräter sollte weniger mächtig sein, dafür aber einen gewissen handlungsrahmen haben - quasi genau so wie die Ritter, nur weisse/schwarze Karten vertauscht.

Atti

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Markus Degen

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Markus Degen » 20. Mai 2005, 13:57

Ich habe das Spiel jetzt einmal gespielt, also ist dieser Vorschlag vielleicht ein wenig verfrüht, aber wie wäre es mit folgender Variante:

Der Verräter darf nur weisse Karten klauen (also Aktion 1) wenn er enttarnt wird bevor mindestens 6 Schwerter und 6 Katapulte liegen.

Gruss

Markus

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Michael Reitz
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Beiträge: 107

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Michael Reitz » 20. Mai 2005, 15:02

Markus Degen schrieb:
>
> Ich habe das Spiel jetzt einmal gespielt, also ist dieser
> Vorschlag vielleicht ein wenig verfrüht, aber wie wäre es mit
> folgender Variante:
>
> Der Verräter darf nur weisse Karten klauen (also Aktion 1)
> wenn er enttarnt wird bevor mindestens 6 Schwerter und 6
> Katapulte liegen.
>
Eigentlich ist das Klauen von weißen Karten nicht das Schlimmste an einem enttarnten Verräter, sondern das gezielte Setzen von Belagerungsmaschinen.
Bei wenigen Spielern (d.h. 3-4, vielleicht auch noch bei 5) sollte ein enttarnter Verräter also keine oder zumindest nicht beliebig viele Belagerungsmaschinen setzen können; dadurch wäre er darauf angewiesen die richtigen weißen Karten zu klauen bzw. die richtigen schwarzen Karten zu ziehen, um das Spiel für die schwarze Seite zu entscheiden (und das könnte er ja nicht mehr 100% gezielt machen). Dadurch sollte es genug Anreiz für den Verräter geben, möglichst lange unentdeckt zu bleiben (denn dann kann er weiterhin im richtigen Moment eine Belagerungsmaschine setzen).

Michael

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Maggo

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Maggo » 21. Mai 2005, 16:35

hallo Camelot - Spieler,

auch ich glaube, man muss für den enttarnten Verräter ( bei 3/4 Spielern )

1) Die Möglichkeit des Katapultbauens einschränken ( denn die Enttarnung muss für den verräter ein Nachteil sein ) und
2) dem Verräter ein paar taktische Mittel geben, ausser nur Kartenziehen

Hier mein Vorschlag:

Sobald der Verräter enttarnt ist, muss er alle Handkarten abgeben und darf sich 2 neue schwarze Karten nehmen.

Wenn er an der Reihe ist, darf er

A) von einem Ritter eine weisse Karte ziehen ODER
B) eine seiner beiden schwarzen Handkarten ausspielen und seine Kartenhand wieder auf 2 auffüllen ODER
C) einen Katapult bauen - hierfür muss er jedoch 3 weisse Karten ( die er in vorherigen Aktionen von den guten Rittern gestohlen und gesammelt hat ) ablegen

Damit wird ein Katapultbauen max. nur in jeder 4. Runde möglich, und der Verräter kann sich zwischen eine " weisse Karten sammeln und Katapultstrategie " oder einer " schwarze Karten - Strategie " entscheiden.
Als Ausgleich für die abgeschwächte Katapultstärke hat er jetzt die Möglichkeit, mit 2 schwarzen Handkarten gezielter gegen die Guten vorzugehen.
Diese Variante gefällt mir, weil Sie die Originalregeln nicht zu sehr abändern würde und meiner Meinung nach die besprochenen Nachteile bei 3/4 Spielern verbessern würde.

Was sagt Ihr zu dieser Idee ??
Bin sehr gespannt auf eure Kommentare !

maggo

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Dieter Sesa

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Dieter Sesa » 21. Mai 2005, 23:09

Vielleicht wäre eine Lösung, wenn man die Anzahl der Katapulte je nach Spielerzahl erhöhen würde, z.B. bei 3 Spielern 18 Katapulte. Auch das Material wäre kein Problem. Man würde sich einfach einen 10-Katapult-Marker selber machen oder definieren. Mit dieser Änderung wären alle Originalregeln in Kraft außer einer Endebedingung.
Wenn jemand den Vorschlag gut findet, wäre es nett, wenn ein Vorschlag erfolgen würde, wieviel Katapulte je nach Spieleranzahl zum Spielsieg nötig wären.
Dies traue ich mir nämlich noch nicht zu (fehlende Spielpraxis).

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Attila
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Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Attila » 22. Mai 2005, 11:42

Dieter Sesa schrieb:

Ich finde den Vorschlag ganz gut, allerdings weiss ich nicht ob sowas wirklich funktinoeren kann, denn man muss ja auch bedenken das eine *normale* Spielweise des Verräters ihm auch Chancen lassen sollte. Dadruch das man das Katapult-Limit so erhöht wird es imo weniger interessant für den Verräter "normal" zu spielen, denn es ist schon ein wichtiges Element das die Ritter durch die Katapulte unter Druck geraten.

Atti

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Markus Degen

Re: schatten über camelot - macht es denn spaß?

Beitragvon Markus Degen » 22. Mai 2005, 21:31

Hi Michael,

war ein Fehler meinserseits.
Sollte "nur noch weisse Karten" heissen

Markus


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