Beitragvon Ulrich Roth » 28. Mai 2005, 01:57
Heinrich Glumpler schrieb:
> da sammelt jemand sogenannte "meta gaming strategies", d.h.,
> Strategien, die bei Brettspielen generell angewendet werden -
> unabhängig von den konkreten Regeln.
>
> Ich würde das zwar teilweise anders benennen, ist aber
> trotzdem interessant zu lesen
In der Tat, sehr amüsante Lektüre, danke für den Hinweis!
Auf Anhieb fällt mir noch eine Strategie ein, die evtl. in diese Liste passen würde:
Als "Lernprozessbremser" könnte man einen Experten (für ein bestimmtes Spiel) bezeichnen, der mit bzw. gegen besonders begabte - und ihm daher mittelfristig gefährliche - Anfänger nicht gleich sein bestes Spiel auffährt, sondern grundsätzlich immer nur so gut spielt, dass er knapp (oder gerade oft genug) gewinnt.
Diese Strategie ist besonders sinnvoll bei Spielen, wo optimale Eröffnungszüge wichtig sind, die sich aber erst mit der Zeit erschließen, wie z.B. in "Hive".
Der "Lernprozessbremser" kann diese kleine Gemeinheit vor sich selbst rechtfertigen, indem er sich einredet, dass er dem Neuling nicht den Spaß daran verderben will, die besten Strategien selbst herauszufinden... :lol:
Grüße,
Ulrich