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Spielbericht "Schatten über Camelot" (Etwas länger)

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Robert Vötter

Spielbericht "Schatten über Camelot" (Etwas länger)

Beitragvon Robert Vötter » 29. Juli 2005, 22:58

Hier ein kleiner Spielbericht über das Spiel „Schatten über Camelot“
Gespielt wurde das Spiel von 3 Personen (1 Erwachsener und 2 Kinder 8 & 10 Jahre alt)
Das Spiel wurde zum dritten Mal gespielt, wobei meine Kinder wollten, dass der Verräter mitspielen sollte. Wir spielten nach der Zusatzregel von Days of Wonder (Verräter kommt erst ins Spiel, wenn 6 Schwerter im Spiel sind).
Es wurden folgende Figuren hergenommen:
Sir Gawain = wurde von mir gespielt
Sir Palomides = wurde von meiner 10jährigen Tochter gespielt
Sir Bedivere = wurde von meiner 8jährigen Tochter gespielt

Infos:
1) Es wurde weitergespielt, auch als mehr als 7 schwarze Schwerter in Camelot waren.
2) Die grünen Karten habe ich erst ab dem 6. Schwert ausgeteilt. Damit keiner davor nachschauen konnte
3) An einigen Stellen werden viele vielleicht sagen, das man anders spielen hätte können, um effizienter zu sein. Wie gesagt, es war unsere 3. Partie und wir sind noch nicht so erfahren wie vielleicht andere Spieler ;)
4) Man möge mir Rechtschreib- und Grammatikfehler verzeihen.
5) JA, ich bin BÖSE

Spielablauf:
Ich sammelte so viele weiße Karten, bis ich so viele auf der Hand hatte, damit ich die Lanzelot Quest schaffen konnte.
Meine Töchter konzentrierten sich inzwischen auf die Gralsquest und zum Teil beseitigten sie die Belagerungsmaschinen.

Wir verloren am Anfang gleich einmal die Excalibur Quest. Es wurden meistens die schwarzen Karten als böse Aktion gewählt und dort waren meistens Karten dabei, die das Schwert zur bösen Seite zogen.
Somit waren schon 2 schwarze Schwerter in Camelot.

Ich gewann die Lanzelot Quest und dadurch bekamen wir 2 weiße Schwerter nach Camelot (Durch die Zusatzkarte: Heldentum)

Die Sachsen überfielen unser Land und somit hatten wir 1 schwarzes Schwert in Camelot

Ich selbst habe inzwischen wieder weiße Karten gesammelt, damit ich gegen den schwarzen Ritter angehen kann. Meine Kinder kämpften zwischen Gralsquest und Belagerungsmaschinen

Ich gewann das Turnier gegen den schwarzen Ritter und somit kam 1 weißes Schwert nach Camelot.
(Man möge mir bitte diesen kurzen Berichtsteil verzeihen, aber hier gibt es noch nicht so viel zu erzählen)

Jetzt teilte ich die grünen Karten aus und was passierte? Ich selbst spürte das Böse in mir und wurde zum Verräter (Ich selbst hätte es mir nicht gedacht dass überhaupt jemand der Verräter werden würde, aber manchmal kommt es anders, als man denkt)

Normalerweise würde ich mich vielleicht gleich als Verräter enttarnen, damit ich gleich die Belagerungsmaschinen nach Camelot stellen kann.
Aber natürlich bin ich VIEL GEMEINER :D

Zuerst sähte ich das misstrauen zwischen meinen Töchtern, damit sie nicht auf den Gedanken kommen, das ich der BÖSE bin.

Wir verloren inzwischen die Drachenquest.
Aktueller Stand war:
6 schwarze Schwerter
2 weiße Schwerter

Inzwischen ging ich zum Gral, um zu zeigen, das ich ein Anhänger von Camelot bin (HAHAHAHA)
Es kam dann eine ideale Karte für mich (Finsterer Wald: Man darf keine Gralskarte mehr ausspielen. Erst wenn man eine andere Quest gewonnen hat, darf man wieder eine spielen).
Natürlich schwärzte ich meine Tochter an, das sie die Verräterin sein muß,weil sie so eine böse Karte spielt (Als ob sie etwas dafür kann ^^ Wir Verräter können wahrlich gemein sein).
Meine jüngere Tochter beschuldigte sie daraufhin natürlich als Verräterin. Somit wurde ein weißes Schwert umgedreht ;)
Aktueller Stand:
7 schwarze Schwerter
1 weißes Schwert
Meiner älteren Tochter passte das natürlich nicht so und so konnte ich das mistrauen noch weiter verstärken.

Wir verloren die Gralsquest, weil wir ja keine Karten ausspielen konnten (Ach, war ich traurig. Ich musste mich beherrschen, das ich nicht laut loslachen musste. )
Neuer Stand:
10 schwarze Schwerter
1 weißes Schwert.

In der nächsten Runde klagte meine ältere Tochter meine jüngere an. (Auch hier musste ich mir ein grinsen verkneifen)
Somit wurde das weiße Schwert umgedreht und es waren dann 11 schwarze Schwerter in Camelot).

Meine ältere Tochter bekam langsam Zweifel und wollte mich fast anklagen. Ich heulte und sagte:
ICH soll ein Verräter sein?
ICH der die meisten Quests geschaffen hat ?
Ich der schaut, das die Gemeinschaft am Leben bleibt (Weil ich sonst keinen zum Ärgern hatte, aber das brauchte sie ja nicht zu wissen ^^)
Tja, aufgrund meiner gut dahergebrachten Schauspielkunst verzichtete meine Tochter auf eine Anklage und spielte so weiter.
Durch Lanzelots Rüstung konnte ich die Partie länger am Leben erhalten, damit ich noch viel Spaß haben kann.

Durch die Auswahl von den schwarzen Karten konnte ich noch länger Belagerungsmaschinen nach Camelot bringen, bis Morgana erschien und mit ihren 2 letzten Belagerungsmaschinen alles vernichtete.

Meine Kinder waren überrascht, dass ich doch der Verräter war und stürzten sich auf mich.
Ich großen und ganzen hat uns das Spiel umso mehr Spaß gemacht und ich möchte den Verräter nicht mehr missen.
Ich bemitleide hier andere Spieler, die stupide als Verräter nur Belagerungsmaschinen ins Spiel bringen.

Gruß
Robert (Der natürlich oft viel gemeiner spielt, als hier angegeben wurde. Aber bei meinen Töchtern hatte ich noch bisschen Mitleid ;))

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Attila
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Re: Spielbericht "Schatten über Camelot" (Etwas länger)

Beitragvon Attila » 30. Juli 2005, 09:28

Hiho,

Ne watt fies ....

Aber genau SO geht das Spiel! :-)

Nur als Hinweise: Jeder ritter darf nur *eine* Anklage pro Spiel machen! Du haettest dich also gar nicht rausreden müssen! :-)

Atti

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Ilka

Re: Spielbericht "Schatten über Camelot" (Etwas länger)

Beitragvon Ilka » 30. Juli 2005, 11:35

Attila schrieb:

> Aber genau SO geht das Spiel! :-)

und genauso gewinnt das Böse, trotz spätem Einmarsch der Charaktäre, noch mehr Spaß würde es machen, gebe es nicht den "Holzweg" der Wurfmaschinen und hätte das "Gute" bessere Chancen in einem ausgewogenem Spiel!
Ilka

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Robert Vötter

Re: Spielbericht "Schatten über Camelot" (Etwas länger)

Beitragvon Robert Vötter » 30. Juli 2005, 11:44

Attila schrieb:
>
> Hiho,
>
> Ne watt fies ....
>
> Aber genau SO geht das Spiel! :-)
>
> Nur als Hinweise: Jeder ritter darf nur *eine* Anklage pro
> Spiel machen! Du haettest dich also gar nicht rausreden
> müssen! :-)
>
> Atti

Oh,das habe ich ganz übersehen in der Spielregel.
Ich bin aber froh,das ich das übersehen habe. Ich glaube,ich habe ca. 5 Minuten lang gejammert etc. Den Oscar hätte ich leicht gewonnen :D

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TRH
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Re: Spielbericht "Schatten über Camelot" (Etwas länger)

Beitragvon TRH » 30. Juli 2005, 12:05

Moin!

Ilka schrieb:
>
> Attila schrieb:
>
> > Aber genau SO geht das Spiel! :-)
>
> und genauso gewinnt das Böse, trotz spätem Einmarsch der
> Charaktäre,
-> In diesem Spielbericht wohlgemerkt (!), der nicht repräsentativ, dafür aber sehr nett zu lesen ist (besten Dank dafür!).

> noch mehr Spaß würde es machen, gebe es nicht den
> "Holzweg" der Wurfmaschinen
-> Mit den Katapulten sind Verräter in der passenden Spielrunde ganz gewiss auf dem Holzweg ;-)

> und hätte das "Gute" bessere
> Chancen in einem ausgewogenem Spiel!
-> Das Gute hat gute Chancen wenn die Getreuen gut spielen!!! Und so solls ja auch sein! Mit drei (aktualisierte Regel) ist es natürlich nicht so einfach, aber dann halt ohne Verräter spielen oder sich nen weiteren Mitspieler suchen.

Noch viel Spaß beim Kampf um Camelot
wünscht Tom

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Attila
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Re: Spielbericht "Schatten über Camelot" (Etwas länger)

Beitragvon Attila » 30. Juli 2005, 13:44

Ilka schrieb:

> und genauso gewinnt das Böse, trotz spätem Einmarsch der
> Charaktäre, noch mehr Spaß würde es machen, gebe es nicht den
> "Holzweg" der Wurfmaschinen und hätte das "Gute" bessere
> Chancen in einem ausgewogenem Spiel!

Als bei uns gewinnt sehr oft das Gute (weitaus öfter als das böse) - und der "Holzweg" der Wurfmaschienen hat sich bisher ausschliesslich als morscher Holzweg für das böse herrausgestellt.

Ich sach' immer "lasst ihn Katapulte bauen, wir gewinnen dafür das Spiel" ...

Atti

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Attila
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Re: Spielbericht "Schatten über Camelot" (Etwas länger)

Beitragvon Attila » 30. Juli 2005, 13:46

Robert Vötter schrieb:

> Ich bin aber froh,das ich das übersehen habe. Ich glaube,ich
> habe ca. 5 Minuten lang gejammert etc. Den Oscar hätte ich
> leicht gewonnen :D

:lol: ... aber ich glaube nochmal kommst du damit nicht bei deinen Töchtern durch, oder? :-)

Atti

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Robert Vötter

Re: Spielbericht "Schatten über Camelot" (Etwas länger)

Beitragvon Robert Vötter » 30. Juli 2005, 16:22

Attila schrieb:
>
> Robert Vötter schrieb:
>
> > Ich bin aber froh,das ich das übersehen habe. Ich glaube,ich
> > habe ca. 5 Minuten lang gejammert etc. Den Oscar hätte ich
> > leicht gewonnen :D
>
> :lol: ... aber ich glaube nochmal kommst du damit nicht bei
> deinen Töchtern durch, oder? :-)
>
> Atti

Zurzeit sagen sie nur noch VERRÄTER zu mir ;)
Bei der nächsten Partie werde ich wahrscheinlich der erste sein,den sie anklagen werden,egal,wer es wirklich ist.
:D

Eigentlich war ja die Partie schon längst verloren,weil ja das meiste schon bei den schwarzen Schwertern war,trotzdem hat es viel Spaß gemacht. Selten ein Spiel,wo man weiterspielt,obwohl eigentlich das Ende schon da ist ^^

Gruß
Robert (Dessen Lieblingsspiel übrigens "Der Verräter" ist)


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