Beitragvon Droegi » 22. August 2005, 15:12
Wie soll so etwas gehen ? Verfolgen wieder 4 Leute diesen Weg, gewinnen sie dann alle 4 ??
Also: Wichtig bei Fürsten ist, daß man sich stets bewußt ist,
-wieviel verbleibende Züge man noch hat,
-wieviel Werke man noch aufführen will
-wieviel Werkpunkte ich für diese Werke noch brauche
-wie man seine Werkpunktzahlen prestigpunktmäßig perfektionieren kann
-was die anderen noch vorhaben
Erfahrene Spieler in der BSW (ab 200 Spiele) haben meist 3er- und 4er-Partien gespielt und durchschnittlich 68-70 Punkte erreicht.
Zu der 8-Werke-Strategie (die auch ohne weiteres 2 oder 3 Spieler parallel spielen können) gibt es noch eine Baumeisterstrategie (3 Baumeister, 4 Prestigekarten; ca.6 Gebäude, ca.4 Bonuskarten, 1 Freiheit, 3 Werke)
Als 3. Strategie (erfolgreich nur von wirklich erfahrenen Spielern gespielt) gibt es noch die destruktive Variante, die die Preise bei den anderen beiden Strategien in die Höhe treibt (der von Gauklern liegt eigentlich immer oben), so daß Baumeister manchmal sparen müssen und 8-Werkler Probleme mit ihren Werkpunkten bekommen können.
Um auf Deine Frage zurückzukommen - Ja, es gibt eine eindeutige Siegstrategie: sie heißt:Erfahrung.
Ich kenne kein anderes nicht-abstraktes Brettspiel, bei dem die Erfahrung so wichtig für den Sieg einer Partie ist.
Schöne Grüße
Droegi