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"Inselerfahrung

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Silvia

"Inselerfahrung

Beitragvon Silvia » 22. August 2005, 22:43

Hallo, wir haben am Wochenende zu viert das 1.Mal "Die Insel" gespíelt. Nach anfänglicher Skepsis muß ich sagen, daß ich selten so ein tolles Spiel gespielt habe! Nachdem wir das erste Spiel "natürlich" gegen die Ungeheuer verloren hatten, trotz Einsteigerspiellevel, haben wir es noch 3 x gespielt und immer verloren. Wir haben das Spiel dann eingepackt und nach einer kurzen anderen Partie nochmals 4x gespielt. Zwar gingen auch diese Partien an die Ungeheuer, aber das lag wohl daran, daß jeder anfänglich für sich Punkte sammelt und zu spät gemeinsam versucht wird, das Getier vom Spielfeld zu vertreiben. Irgendwie macht dieses Spiel süchtig, weil man`s immer wieder versuchen will. Es würde mich interessieren, wie das Spiel bei anderen Spielern so angekommen ist.
Gruß Silvia

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: "Inselerfahrung

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 22. August 2005, 23:02

Silvia schrieb:

> Es würde mich interessieren,
> wie das Spiel bei anderen Spielern so angekommen ist.

Mich hingegen würde es interessieren, wann es in den Geschäften des Rhein-Neckar-Dreieckes ankommt.
Weder beim VEDES im Famila-Center noch im Spielwarenladen in Wiesloch war es bisher erhältlich ... :-(

Gruß
Roland

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Steffen S.

Re: "Inselerfahrung

Beitragvon Steffen S. » 23. August 2005, 02:51

Hi Silvia,

gleich vorweg: Wenn die Spieler auf ihre Punkte achten, wird die Rettung der Insel nicht gelingen. Um die Insel wirklich zu retten, erst recht auf den höheren Stufen, muss man den Punktesalat komplett hintan stellen, und ganz und gar miteinander kooperieren.
Wie erfolgreich man dann ist, hängt davon ab, wie weit man die versteckten Gesetzmäßigkeiten des Mechanismus erkannt und verinnerlicht hat. Es gibt bestimmte Züge, die bestimmte Reaktionen des Spiels zur Folge haben. Die "Superstärke" nach Vertreiben des Greifen ist z.B. nur gegen bestimmte Monster sinnvoll, während andere besser "Normal" vertrieben werden.
Die Gesätzmäßigkeiten des Spiels herauszufinden ist die attraktivste Aufgabe bei "Die Insel". SItzen dabei sehr unterschiedlich erfahrene Spieler am Tisch, kann das fatal sein: Der Erfahrene leitet die anderen an, klärt sie über die versteckte Logik des Spiels auf, und beraubt sie damit (vielleicht unbewusst und ungewollt) des Hauptspaßes. Sind hingegen alle Mitspieler gleichermaßen unerfahren, macht "Die Insel" wirklich Freude - ja, für gewisse Zeit sogar süchtig. Allerdings haben wir festgestellt, dass die Motivation mit der Rettung der Insel auf der höchsten Schwierigkeitsstufe schlagartig abfällt, vergleichbar einem Computer(rollen)spiel, nachdem man das Spiel durchgespielt und die Schlusssequenz gesehen hat. Man hat die Insel gerettet, die Kniffe erkannt, das Spiel "gelöst". Der Antrieb für weitere Partien war damit bei uns eher gering - allerdings hat es ca. 10 Partien gedauert, ehe wir alle drei Schwierigkeitsstufen erfolgreich absolviert hatten. Diese 10 Partien waren Spass pur, jetzt allerdings sammelt sich der erste Staub auf der Packung.

Gruß,
Steffen

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Michael Weber

Re: "Inselerfahrung

Beitragvon Michael Weber » 23. August 2005, 09:22


Ich kann Steffens Meinung nur unterstützen. Es ist ein faszinierendes und im Vergleich zu King Arthur geradezu großartiges Spiel, aber der Reiz geht nach einigen Partien doch etwas dahin.

Michael
( http://www.reich-der-spiele.de/kritiken/DieInsel.php )

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Markus N.

Re: "Inselerfahrung

Beitragvon Markus N. » 23. August 2005, 12:03

Dem kann ich auch voll zustimmen,
im Vergleich zu King Arthur grandios,
aber der Reiz lässt sehr schnell nach!
Und die Egoisten wollen alle nicht mehr mit mir spielen!
Ich war schließlich der einzige, der die Kreaturen vertrieben hat und alleine konnte ich sie nicht alle bezwingen!
Was zwangsläufig auf einen ziemlich eindeutigen Sieg für mich hinaus lief!
Jetzt spielt keiner mehr mit mir die Insel, was aber nicht sehr traurig ist, denn der Reiz ließ bei den letzten Partien schon nach - man hat halt, wie eben schon beschrieben, die Logik durchschaut!
Vielleicht spielen wir es in 2006 nochmal und finden wieder mehr Spaß daran!
Gruß
MArkus

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: "Inselerfahrung

Beitragvon Niccolo » 23. August 2005, 13:50

Nun, wobei ich auch sagen möcht... bis wir den Punkt erreichten, wo wir endlich einmal alle 4 Statuen erweckt hatten, waren schon einige partien ins Land gegangen und wir hatten so viel Spass am Spiel, wie schon länger an keinem anderen zuvor.

Das die Motivation anschließend nachlies - find ich nicht so überraschend. Es ist zwar ein ausgeklügeltes System, aber doch zu wenig abwechslungsreich, alsdass das "Abenteuer" als Neuauflage ausreichend Neues bietet.

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Walter Schranz

Re: "Inselerfahrung

Beitragvon Walter Schranz » 25. August 2005, 11:07

Einmal vorweg von der rein technischen Umsetzung ist "DIE INSEL" wesentlich besser, da die Elektronik viel, viel ausgereifter als bei KING ARTHUR ist.

Aber die Ankündigung "DIE INSEL" sei ein Spiel für Vielspieler oder Strategen kann ich nicht nachvollziehen, da wenn man die Insel mal in der schwierigsten Stufe gerettet hat, der Wiederspielreiz nicht mehr sehr hoch ist.

Aber der Unterschied für mich liegt einfach im Witz der beiden Spiele.

Wenn man KING ARTHUR total unkonventionell spielt wird man immer wieder überrascht sein, welche witzigen Kommentare da noch versteckt sind. Außerdem ist die Stimme zwar wesentlich leiser ( uind vom technisch-elektronischen Wert her viel schlechter) aber davon abgesehen emotional viel besser als die monoton klingende Insel.

Daher kann ich nicht nachvollziehen das die Insel besser sein soll. Ich finde der elektronische Vorteil den "DIE INSEL" hat,wird durch den Spielwitz in KING ARTHUR aufgehoben. Daher im Endergebnis eher gleich.

Übrigens - um gleich Fragen vorwegzunehmen habe DIE INSEL so um die mind. um die 50x gespielt und lasse es jetzt eher verstauben.

Statt dessen nehme ich KING ARTHUR immer wieder mal vor, wenn ich statt einem einfachen Brettspiel wie TA mal Nichtspielern oder Unbedarften die mit Spielen wenig am Hut haben ein Spiel zeigen will.

Gerade diese Nichtspieler oder Unbedarften (die fast immer nur Klassiker wie Mensch Ärgere dich nicht, Halma, Dame u.s.w. spielen) sind dann meist schwer begeistert, vor allem von den witzigen Kommentaren.

mfg.
Walter

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hexe

Re: "Inselerfahrung

Beitragvon hexe » 25. August 2005, 22:59

So ging es uns auch meine Eltern haben gleich zweimal King arthur gekauft nachdem sie es Weihnachten bei uns gespielt haben ;-)

Ansonsten finde ich die Insel auch sehr spannend zumal wir es noch nicht geschafft haben die Ungeheuer zu besiegen. Nichts desto trotz hab ich immer gwonnen *gg*

Also die Insel besser als King Arthur ja aber der Spielreiz lässt auch schwer nach..

Herzliche Grüße

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Niccolo
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Re: "Inselerfahrung

Beitragvon Niccolo » 26. August 2005, 15:10

Walter Schranz schrieb:

> Wenn man KING ARTHUR total unkonventionell spielt wird man
> immer wieder überrascht sein, welche witzigen Kommentare da
> noch versteckt sind.

Mag sein - wobei das "versteckt" mich wieder weniger begeistert. Da wär es für Leutchen wie mich besser, wenn diese weniger versteckt, dafür weniger "Schwarze Ritter" auf jeden 2. Feld gelauert hätten.
Nun, "hätten" ist unfair - auch Artus kommt bei mir sicher mal wieder am Tisch. Gefiel mir ja auch schon recht gut.


> Daher kann ich nicht nachvollziehen das die Insel besser sein
> soll.

Ist ja auch nicht zwangsläufig - Geschmäcker sind ja gottlob verschieden.


> Übrigens - um gleich Fragen vorwegzunehmen habe DIE INSEL so
> um die mind. um die 50x gespielt und lasse es jetzt eher
> verstauben.

Hui - "mind. 50x gespielt" kann bei mir kaum ein Spiel von sich behaupten.


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