Beitragvon Volker L. » 12. September 2005, 01:17
Punkt Eins der Messevorbereitung ist natürlich das alljährliche Jammern darüber,
dass die Messe nur 35 (und nicht ca. 50) Stunden umfasst. :'-( ;-)
Der Messebesuch erfüllt für mich den Zweck, die Neuerscheinungen
probezuspielen (auch die von den großen Verlagen, denn ich verlasse
mich bei Kauf- bzw. Schenkenlass-Entscheidungen ungern blind auf
die Meinung anderer Leute), bei Gefallen Spiele von Kleinverlagen oder
Importspiele zu kaufen (eben solche, die die Geschenkebezahler
später nicht so einfach im Fachgeschäft oder bei Adam besorgen
können ;-) ) und - in von Jahr zu Jahr zunehmendem Ausmaß - die
Leute wiederzutreffen, die ich aus dem Forum, aus der BSW oder
von früheren Messebesuchen kenne. Letzteres ist der Grund, warum
ich mir eine deutlich längere Messe wünsche :-))
Auch ich halte mich an KMW's Messevorschau - wobei ich allerdings das
regelmäßige Reinschauen in den Wochen vor der Messe eher unter dem
Gesichtspunkt "Neugierbefriedigung" vornehme. Die Namen irgendwelcher
interessanten Spiele merke ich mir in dem Stadium noch nicht (um auf
den anderen Thread "was interessiert Euch in Essen" antworten zu
können, müsste ich also extra nochmal alle 50 Teile der Messevorschau
mit Stift und Notizzettel durchgehen...)
Sobald die Vorschau abgeschlossen ist (und dann auch in einem einzigen
großen File vorliegt) drucke ich sie mir aus. Auf der Bahnfahrt am Mittwoch
(ICE Berlin - Essen dauert 3 1/2 Stunden) arbeite ich dann den Ausdruck
mit Textmarkern durch (wobei es natürlich hilft, dass ich dann die Texte
vom vorherigen Neugier-Lesen wiedererkenne).
Das Ergebnis dieses Durcharbeitens ist dann eine 3-geteilte Liste:
1. Spiele, die ich unbedingt testen will (sowie kleinere Dinge, die ich
mir auf jeden Fall besorge (z.B. kleine Giveaway))
2. Spiele, die ich möglichst testen möchte.
3. Spiele, die ich bei günstiger Gelegenheit teste, wenn am Ende noch
Zeit ist, wenn meine Freunde diese Spiele testen wollen oder wenn sie
vom selben Verlag sind wie andere Spiele mit höherer Priorität.
Die Listen schreibe ich dann auf einen von diesen quadratischen
Notizzetteln, der kommt am ersten Messetag in die Hosentasche.
Mein Kumpel, der in Brühl wohnt, erstellt sich auch eine Liste, was er
testen will, und wenn wir uns am Donnerstag zu Messebeginn treffen,
vergleichen wir die Listen und sehen, was uns beide interessiert und
was wir lieber allein ansehen.
Jeden Abend übertrage ich die Liste minus das, was ich schon absolviert
habe, auf einen neuen Zettel. Und leider ist der virtuelle Zettel, den ich
am Sonntag abend schreiben würde, meist immer noch nicht leer... :-/
Gruß, Volker (der seine Antwort nicht vorsätzlich als Kontrastprogramm zu
der von Gustav verfasst hat - ehrlich! :-) )