Heinrich Tegethoff schrieb:
>
> Vielleicht wäre es anders, würden Spiele nicht in
> Spielzeugläden und
> -abteilungen verkauft, sondern in Buchläden, so wie die DVDs
> dort. Dies
> würde die Sicht und den Wert des Spiels ändern. Aber wer will
> das und
> hat die Macht dazu?
Hallo Heinz,
das gab es schon, natürlich nicht ausschließlich. Die 3M-Spiele wurden seinerzeit etwa im Bonner Raum nach meiner Erinnerung fast ausschließlich in Buchhandlungen verkauft; sie hoben sich ja auch im Preisniveau recht deutlich vom damaligen durchschnittlichen Spielepreis ab.
Es gab auch eine Zeit, da verkaufte zumindest eine Buchhandlung in Bonn allgemein Spiele. Auf Dauer gehalten hat sich das nicht. Heute beschränkt sich das zumeist auf Spiele mit literarischer Vorlage und SvC.
Ich denke, dass in Buchhandlungen nur Spiele zu verkaufen sein werden, die Leute ansprechen, die Bücher kaufen. Und dann müssen sie noch schon nach bloßer Aufmachung und dem, was auf der Schachtel zu sehen und zu lesen ist, diesen Personenkreis ansprechen. Dann darf auch noch, möglichst wie bei den 3M-Spielen, möglichst kein Flop dabei sein. 3M-Spiele konnte man -fast- unbesehen kaufen, einen wirklichen Grund zur Enttäuschung gab es eigentlich nicht.
Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen