Beitragvon JörnG » 26. September 2005, 17:49
hmmm, hab ich ein etwas anderes Warrior Knights?
Meine Beschreibung des Spiels lautet wie folgt:
Man sollte am besten ca. >12 h einplanen (in Vollbesetzung). Allein die Regeln zu erklären dauert länger als viele andere Spiele.
Auf einer Karte, welche eine erfundene mittelalterliche Landschaft mit Bergen, Straßen und Städten darstellt versucht man seine Armeen so geschickt einzusetzen um im Verlauf des Spiels eine Mehrheit an Städten sein eigen zu nennen. Bei voller Spieleranzahl ein umso schwierigeres Unterfangen.
Rundenbasiert kann man sein Geld für Södnerheere ausgeben, seine Armeen bewegen, angreifen oder Belagerungen durchführen. Ein sehr wichtiges (auch durch die Zeitdauer bestimmt) Element sind die Parlamentsphasen, an denen jeder mit einer gewissen Anzahl Stimmen teilnimmt, je nachdem, wie mächtig er im Land vertreten ist. In diesen Parlamentphasen wird heiß diskutiert, man sollte sich gut einbringen können, um im Spiel zu bestehen. Vielfältig sind die zur Abstimmung anstehenden Sachverhalte. Monopole (Geld) werden verteilt, Ämter, verbunden mit Truppen werden vergeben und vieles mehr. Und auch wenn sich bestimmte Abstimmungskoalitionen gebidet haben, verläuft einen Abstimmung nicht immer gradlinig.
Ein weiteres Element sind die recht häufig ins Spiel kommenden Schicksalsschläge, mit ähnlich drastischen Auswirkungen wie in Civilization die Calamities.
Während die Parlamentsphasen recht lebhaft und alles andere als langweilig verlaufen, so können die Armeezüge der Mitspieler durchaus dauern.
Alles in allem würde ichs gern mal wieder spielen.
spielerische Grüße
Jörn