Beitragvon RedPiranha » 17. Oktober 2005, 20:03
Niccolo schrieb:
>
> RedPiranha schrieb:
> >
> > Niccolo schrieb:
> > >
> > > Schlag ich mal wieder aus der Reihe - mir gefiel Candamir
> > > besser.
> > >
> > > Für mich ist *das da* wieder so ein "typisches EURO" Spiel.
> > > Thema wär eigentlich egal. Man tüfelt lieber.
> > >
> > Was ist ein EURO-Spiel?
>
>
> Die Definition ist "offen" - generell sind EURO Spiele
> qualitativ (Material & Spielmsetzung) hochwertige - 'jedoch'
> - meist abstrakte Spiele.
> Sprich: Themen sind Beiwerk; sprich: wie ich schon anmerkte.
>
> Und auch hier macht es keinen Unterschied, ob ich Häuser
> baue/verdränge... oder als Thema - was weiß ich! -
> Virenstämme züchte.
>
Das Thema oder der Name ist aber doch bei den meisten Spielen aufgesetzt, El Grande könnte ich auch mit Erbsen und Rosinen spielen, San Juan könnte auch Havanna heißen und Werwölfe von Düsterwald hieß mal Mafia.
Wichtig ist der Name doch in erster Linie um sich von anderen Spielen zu unterscheiden - das Kind muss schließlich einen haben, wenn man dann das ganze in eine Reihe einordnen und damit quasi eine Geschichte erzählen will, bietet es sich auch an einen aus einem Buch zu nehmen in dem ein Teil der Geschichte erzählt wird.
>
> > > Und dann kommt ein 'lauwarmes' Legespiel!
> >
> >
> > Ich finde es ganz und garnicht lauwarm, es ist auch kein
> > einfaches "Legespiel" dazu hat es ganz andere Mechanismen als
> > z.B. Carcassonne.
> >
> > Aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden.
>
> Letzten Satz unterschreib ich ohne Zögern;
>
> Ich hab die Schachtel jetzt nicht vor mir - vielleicht war
> die Aussage 'lauwarm' unfair ... zumindest, wenn die
> Spielschachtel nicht eine nette Dorfentwicklung verspricht:
> denn das ist es NICHT.
>
> "Wirtshaus"! Komplett egal, ob das ein Wirtshaus ist, oder
> nicht. Hat nichts wirtshausspezifisches. Könnte auch gern ein
> Saustall sein, es würde nichts ändern.
>
> Nicht mich falsch verstehen - das Spiel -> besser die
> Spielmechanik - mag sich nett spielen... aber das Thema ist
> *verschwendet*.
> Rebecca Gablé schrieb da diesen Roman - gut/schlecht , jeder
> wie er will - der diese Spielewelt zusätzlich mit 'Leben'
> bereichert.
>
> >> Mit "Elasund" legt Klaus Teuber nun das zweite Spiel der
> im vergangenen Jahr mit "Candamir" gestarteten Reihe
> "Abenteuer Catan" vor. <<
>
> Ja, DAS hätte ich mir, rein aus 'Spieler'sicht, erhofft ->
> ein Abenteuer anstelle eines ziemlich trockenem Taktikspiels.
Ziemlich trocken finde ich es garnicht, ich habe es jetzt mehrmals gespielt und es läuft immer anders, man muss zum einen auf die Mitspieler reagieren aber auch sie zum handeln zwingen. Es ist dann schon ein Abenteuer wer sich durchsetzt und sprcihwörtlich die besten Karten auf der Hand hat. Die taktischen Feinheiten bekommt man auch erst raus wenn man es mehrmals spielt.