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... und es zieht sich... (Elasund)

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Gabi Goldschmidt
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... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 19. Oktober 2005, 11:33

Hallo zusammen,

nach den euphorischen Kommentaren schon vor der Messe, habe ich Elasund natürlich auf der Messe angetestet. Es kam in unserer 4-er Runde nicht so gut an, aber ich dachte, das zähe Anlaufen läge an dem fehlenden Taktik-Verständnis, was man ja häufiger beim ersten Spielen hat.
Nun habe ich es in einer 2-er Runde ausprobiert, wo ich eher defensiv gespielt habe.Ein schwerer Fehler.Das einzig erfreuliche war die relativ "kurze" Spielzeit von ca. 70 Minuten, verloren habe ich aber mit 2:10.
Gestern nun habe ich es wieder in einer 4-er Runde gespielt und wir saßen nach 2 1/2 Stunden mit langen Zähnen immer noch über dem Spielbrett. Eine führte mit 8 Punkten (wovon sie aber im Laufe der nächste Runde wieder 2 verlieren würde), die anderen hatten 7 und 6 Siegpunkte. Das Spiel wogte immer hin und her. Mal führte der eine Spieler, durch Abriss der Gebäude (vor allen Dingen die, die auf den Handelspunkten erbaut waren) fiel man aber schnell wieder zurück. Mit einem Satz:
es spielte sich noch zäher, als auf der Messe.
Für wen ist das Spiel eigentlich gemacht? Für den Familienspieler ist es viel zu lang (und frustrierend) und als Vielspieler bietet es mir zu wenig Strategie für die Spieldauer. (Da spiel ich doch lieber eine Runde Antiquity oder 2 Partien Funkenschlag).
Vielleicht kann mich ja die enthusiastische Spielergemeinde hier im Forum noch umstimmen, dass "Elasund" doch Spaß machen kann...

Ciao Gabi

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Peter Steinert

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Peter Steinert » 19. Oktober 2005, 11:45

Hallo Gabi,

Gabi Goldschmidt schrieb:

> Vielleicht kann mich ja die enthusiastische Spielergemeinde
> hier im Forum noch umstimmen, dass "Elasund" doch Spaß machen
> kann...

In solchen Fällen antworte ich eigentlich immer ganz kurz: Es kann Spaß machen, wenn es der Runde gefällt ;-) Bei uns ist Elasund ein ziemlicher Kracher, und auch in der Onlinewelt entwickelt es sich dezent zum Kult.
Bei Euch kommt das Spiel eben nicht so gut an. Aber warum umstimmen?

Viele Grüße
Peter

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Gabi Goldschmidt
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Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 19. Oktober 2005, 11:54

Peter Steinert schrieb:
>
> Bei Euch kommt das Spiel eben nicht so gut an. Aber warum
> umstimmen?
>
Hallo Peter,

... ganz einfach: weil ich 19 Euro dafür bezahlt habe und den Umstand des Verhökerns bei ebay scheue.
Meine Mutter hat es außerdem geschenkt bekommen und es wäre doch nett, wenn sie an ihrem Geschenk ein bißchen länger Freude hätte...

Ciao Gabi

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Daniel-spielbox

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Daniel-spielbox » 19. Oktober 2005, 11:54

Hallo Gabi,
du hast recht, die auf de Packung angegebenen 60 Minuten haben wir in unserer 4er Runde auch überschritten. Jedoch blieb das Spiel spannend bis zum Schluss.

Mein Tipp: Wenn gerade am Ende nurnoch 1-2 Siegpunkte fehlen ist es durchaus sinnvoll, sich an der Stadtmauer (falls noch möglich) und an der Kirche zu beteiligen. Die dort gewonnenen Siegpunkte sind sicher. Das geht natürlich nur wenn man vorausschauend seine Gebäude so baut, dass einem die Kirche nichts allzu wichtiges zerstört. Natürlich sollte man auch darauf achten seine bereits stehenden Gebäude mit dem geschickten Einsatz von Baubriefen zu verteidigen. So kann man schon bevor eine Gefahr entsteht wichtige Baupunkte "blockieren".

Das Spiel zieht sich meiner Meinung nach extrem in die Länge, wenn man gegen Ende weiterhin nur auf Gebäude setzt. Dieses endlose Vertreiben und vertrieben werden...... Wenn man geschickt seine Bauplätze gewählt hat kann man die eigenen Gebäude auch gut verteidigen und die restlichen Siegpunkte auf anderem Wege bekommen.

Vielleicht hilft dir meine Idee ein bischen weiter. Ich hatte bisher jedenfalls immer großen Spaß an Elasund.

Gruß, Daniel.

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TRH
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Beiträge: 647

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon TRH » 19. Oktober 2005, 12:15

Moin!

Am Ende des Spiels kann der/ die Führende vor allem durch Kirchbau die notwendigen 10 Siegpunkte erreichen. Da bringen Baubriefe und Vertreiben (meistens) nicht sooo viel. Das finde ich übrigens auch sehr nett an dem Spiel: am Ende "muss" man eigentlich Kirche bauen, um an die 10 Punkte zu kommen; allerdings steht man hier häufig vor dem Dilemma, dass man dabei auch eigene Gebäude "wegbomben" könnte.
Grundsätzlich stimme ich zu, dass die angegebene Spieldauer so nicht hinkommt; 60-120 Minuten hätten eher gepasst.
Ein Spiel, dass eigentlich sowohl etwas für Vielspieler wie auch für Einsteiger ist. Wenn man denn Spaß dran hat. Wenn nicht, greift man halt zu was anderem (gibt ja genug gute Neuheiten).

Gruß Tom

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Gabi Goldschmidt
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Beiträge: 290

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 19. Oktober 2005, 12:15

Hallo Daniel,

Daniel schrieb:
>
>
> Mein Tipp: Wenn gerade am Ende nurnoch 1-2 Siegpunkte fehlen
> ist es durchaus sinnvoll, sich an der Stadtmauer (falls noch
> möglich) und an der Kirche zu beteiligen. Die dort gewonnenen
> Siegpunkte sind sicher. Das geht natürlich nur wenn man
> vorausschauend seine Gebäude so baut, dass einem die Kirche
> nichts allzu wichtiges zerstört.


Die Stadtmauer (zumindest die günstigen Teile für 2 Gold) war schnell gebaut. Zum Zeitpunkt, wo jeder 6-8 Siegpunkte hatte, war die Stadtmauer fertig.
Ein Mitspieler hat mehrere Kirchenteile gebaut, sich damit aber auch den Nachteil eingefangen, mehrere Siegpunktwürfel auf den 6-er und 8-er Reihen zu haben und damit beim Wurf der 7 immer Karten abgeben zu dürfen...was eben zur Spielzeitverlängerung führt

Natürlich sollte man auch
> darauf achten seine bereits stehenden Gebäude mit dem
> geschickten Einsatz von Baubriefen zu verteidigen. So kann
> man schon bevor eine Gefahr entsteht wichtige Baupunkte
> "blockieren".

Genau das haben wir auch gemacht. Aber das führt natürlich auch dazu, die Spielzeit zu verlängern und das Gefühl zu bekommen, es geht nicht richtig weiter.

>
> Das Spiel zieht sich meiner Meinung nach extrem in die Länge,
> wenn man gegen Ende weiterhin nur auf Gebäude setzt. Dieses
> endlose Vertreiben und vertrieben werden...... Wenn man
> geschickt seine Bauplätze gewählt hat kann man die eigenen
> Gebäude auch gut verteidigen und die restlichen Siegpunkte
> auf anderem Wege bekommen.
>
> Vielleicht hilft dir meine Idee ein bischen weiter. Ich hatte
> bisher jedenfalls immer großen Spaß an Elasund.
>
> Gruß, Daniel.


Vielen Dank für Deine Hinweise. Ich werde es auf jeden Fall noch einmal spielen!

Ciao Gabi

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peer

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon peer » 19. Oktober 2005, 12:33

Hi,
mmh, länger als 90 Minuten halte ich für ungewöhnlich... Nur zur Sicherstellung:
1:) man darf nur größere Gebäude überbauen. Daher sind gegen Ende doch eine ganze Reihe sicher. Gerade auch wenn man die kleinen geschickt zwischen zwei großen hat, die dann auch...
2.) Siegpunkte kosten nur in der aktuellen Reihe etwas. Wurde die 7 echt oft gewürfelt?

Wir hatten eigentlich immer gegen Ende mehrere potentielle Kandidaten für einen Sieg, so dass ich mir eine lange Spieldauer kaum vorstellen kann... Aber wenn alle dstruktiv spielen ists vielleicht tatsaächlich möglich... Wie sahs bei euch aus?

Ach ja, dass Überbauen eines Anfangsgebäudes durch die Kirche empfinde ich nicht unbedingt als Nachteil, da man es so gut dort bauen kann, wos besser passt (z.B. dort wo man auch Handelspunkte bekommt...) [War jetzt nichtr auf dein Posting bezogen, aber ich musste das noch loswerden :-)]

ciao
peer

Sebastian Rapp / Kosmos
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Beiträge: 119

Elasund: Startgebäude

Beitragvon Sebastian Rapp / Kosmos » 19. Oktober 2005, 12:43

peer schrieb:

> Ach ja, dass Überbauen eines Anfangsgebäudes durch die Kirche
> empfinde ich nicht unbedingt als Nachteil, da man es so gut
> dort bauen kann, wos besser passt (z.B. dort wo man auch
> Handelspunkte bekommt...)

Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn mir eines meiner Startgebäude überbaut wird - kann auch vorkommen, dass ich das selbst tue - aber auf Felder mit Handelspunkten kann man ein überbautes Gebäude leider nicht setzen.

Sebastian Rapp / Kosmos

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Michael Blumöhr
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Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Michael Blumöhr » 19. Oktober 2005, 12:43

peer schrieb:

> Ach ja, dass Überbauen eines Anfangsgebäudes durch die Kirche
> empfinde ich nicht unbedingt als Nachteil, da man es so gut
> dort bauen kann, wos besser passt (z.B. dort wo man auch
> Handelspunkte bekommt...)

Achtung: Für die Hütten, die sofort wieder gebaut werden können, bekommt man keine Handelspunkte. Den Fehler haben wir anfangs auch gemacht (allerdings hatte ich da noch keine schriftliche Regel und musste mich an die Erklärung erinnern ;-)

Grüße,
Michael (der seine Aussage aus der SAT1-Sendung wahr gemacht hat, es kam und kommt noch öfter auf den Tisch :-) )

http://www.darmstadt-spielt.de

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 19. Oktober 2005, 12:44

1. Gleich große Gebaüde dürfen aber doch überbaut werren, wenn drei gleichfarbiche Karten abgegeben werden.
2. Man darf sein Startgebaüde nicht auf Handelspunkte stellen.

Mit freundlichen Grüßen.
Richard van Vugt

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Axel Bungart

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Axel Bungart » 19. Oktober 2005, 12:49

Hallo Gabi,

unsere Partie "zog" sich auch über mehr als zwei Stunden (zu dritt). Aber ich fand's trotzdem spannend bis zum Schluss.

Ich finde, das unterscheidet es im Resultat von Candamir, was (zu mehr als zwei) einfach nur lange dauert.

Gruß
Axel

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Gabi Goldschmidt
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Beiträge: 290

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 19. Oktober 2005, 12:59

Hallo Peer,

peer schrieb:
>
> Hi,
> mmh, länger als 90 Minuten halte ich für ungewöhnlich... Nur
> zur Sicherstellung:
> 1:) man darf nur größere Gebäude überbauen. Daher sind gegen
> Ende doch eine ganze Reihe sicher. Gerade auch wenn man die
> kleinen geschickt zwischen zwei großen hat, die dann auch...

Bei Abgabe von 3 gleichfarbigen Machtkarten darf ich auch gleichgroße Gebäude überbauen. Ich kann also z.B. mit einem Wirtshaus gleichzeitig zwei Kaufmänner überbauen, wenn ich drei gleiche Machtkarten abgebe.

> 2.) Siegpunkte kosten nur in der aktuellen Reihe etwas. Wurde
> die 7 echt oft gewürfelt?

Ja, die kam häufiger. Vielleicht war das der Hauptgrund für die lange Spieldauer...
Aber es ist eben auch nicht möglich während die anderen Spieler ihren Zug durchführen, schon seinen eigenen Spielzug zu planen, da sich in der Zwischenzeit so viel ändern kann (Zahl der Handkarten hat zu- oder abgenommen, neu gelegte Baubriefe blockieren oder gefährden meine eigenen, letztes billiges Stadtmauerstück muss gebaut werden, die Handelspunkte müssen unbedingt mit Baubriefen belegt werden, da ich grad mit dem Schiff in der richtigen Reihe stehe usw.)


>
> Wir hatten eigentlich immer gegen Ende mehrere potentielle
> Kandidaten für einen Sieg, so dass ich mir eine lange
> Spieldauer kaum vorstellen kann... Aber wenn alle dstruktiv
> spielen ists vielleicht tatsaächlich möglich... Wie sahs bei
> euch aus?

Im Prinzip hätten alle 4 Mitspieler noch die Möglichkeit gehabt, zu gewinnen. Aber nach über 2 1/2 Stunden Spieldauer musste ich heimfahren und an meine Schwester über geben. Ich weiß noch gar nicht, wie das Spiel dann ausging und wie lang es noch gedauert hat.

>
> Ach ja, dass Überbauen eines Anfangsgebäudes durch die Kirche
> empfinde ich nicht unbedingt als Nachteil, da man es so gut
> dort bauen kann, wos besser passt (z.B. dort wo man auch
> Handelspunkte bekommt...) [War jetzt nichtr auf dein Posting
> bezogen, aber ich musste das noch loswerden :-)]

Damit hast Du zweifellos recht. Schön ist es auch, sein Gebäude dann in die Reihen 6 und 8 zu legen...

>
> ciao
> peer

Ciao Gabi

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Niccolo » 19. Oktober 2005, 13:39

Gabi Goldschmidt schrieb:

> Vielen Dank für Deine Hinweise. Ich werde es auf jeden Fall
> noch einmal spielen!

Das half tatsächlich um die Hoffnung auf Spielspass zurückzugewinnen? Toll!

Sollte sich der 'Tipp': "sich an der Stadtmauer (falls noch möglich) und an der Kirche zu beteiligen", als der volle Funbringer entpuppen -- bitte Rückmelden!!!

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Robert Vötter

[ot]Funbringer

Beitragvon Robert Vötter » 19. Oktober 2005, 14:07

Da ich selbst mehr die destruktiver Spielweise bevorzuge,
habe ich mehr Fun,
wenn ich ein Gebäude nach dem anderen von den Gegnern in Grund und Boden stampfe :D

Gruß
Robert

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RedPiranha
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Beiträge: 357

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon RedPiranha » 19. Oktober 2005, 22:27

Daniel schrieb:
>
> Hallo Gabi,
> du hast recht, die auf de Packung angegebenen 60 Minuten
> haben wir in unserer 4er Runde auch überschritten. Jedoch
> blieb das Spiel spannend bis zum Schluss.
>
> Mein Tipp: Wenn gerade am Ende nurnoch 1-2 Siegpunkte fehlen
> ist es durchaus sinnvoll, sich an der Stadtmauer (falls noch
> möglich) und an der Kirche zu beteiligen. Die dort gewonnenen
> Siegpunkte sind sicher. ....

Ich habe es noch nie erlebt, dass am Ende Stadtmauerteile gebaut werden, die sind dann alle belegt. Meistens läuft es anfangs so, dass jeder versucht so viele Stadtmauerteile für 2 Gold wie möglich zu legen. Dann werden erst mal weitere billige Gebäude gebaut die Erträge bringen und dann hat es sich als sinnvoll erwiesen weitere Stadtmauerteile für 4 Gold zu bauen um an Machtkarten zu kommen. Damit hat man dann in der Endphase bessere Chancen Baubriefe dort zu platzieren wo die anderen vorlegen.

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Roman Pelek

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Roman Pelek » 20. Oktober 2005, 01:28

Hi RedPiranha,

RedPiranha schrieb:

> Ich habe es noch nie erlebt, dass am Ende Stadtmauerteile
> gebaut werden, die sind dann alle belegt. Meistens läuft es
> anfangs so, dass jeder versucht so viele Stadtmauerteile für
> 2 Gold wie möglich zu legen. Dann werden erst mal weitere
> billige Gebäude gebaut die Erträge bringen und dann hat es
> sich als sinnvoll erwiesen weitere Stadtmauerteile für 4 Gold
> zu bauen um an Machtkarten zu kommen. Damit hat man dann in
> der Endphase bessere Chancen Baubriefe dort zu platzieren wo
> die anderen vorlegen.

Mit der Ergänzung, dass es sinnvoll ist, zwischendurch auch mal ein 4er-Gebäude mit Ertrag zentral zu platzieren und die letzten 1, 2 SP über die Kirche oder 1er-Gebäude vergeben wurden, lief es in meinen letzten Partien sowohl online als auch Spieltisch sehr ähnlich. Selbst zu viert überschritt auch eine ausgeglichene 4er-Partie dann nie die 90 Minuten, zu zweit waren's meisten 30-40. Und das sind Dauern, die m. E. dem Spiel gerecht werden.

Wobei ich eben deswegen mittlerweile denke, dass das Spiel strategisch nicht so überragend vielseitig ist (man kann eigentlich keine wirklich eingleisige Strategie fahren, eher läuft's über die Schiene "früh Nachschub sichern, und dann von jedem Element etwas an SP mitnehmen"), sondern der Reiz eher im Taktieren liegt.

Und gerade da es nicht üppig viele SP im Spiel zu verteilen gibt und man sich gegenseitig natürlich auch gerne mal was wegnimmt (kleine Gemeinheiten gehören ja elementar zum Spielreiz), kann das Spiel m. E. in die Länge gehen, wenn man sich zu viel überbaut - wobei dazu immer Leute gehören, die sich auch überbauen lassen - und zeitgleich zu wenig Kartennachschub sichert. Wer das durchbricht, wird zwar vermutlich gewinnen, aber das muss man halt auch als Vorwissen mitbringen bzw. riskieren (wenn sich dann drei andere mutwillig nur auf einen stürzen, ist man halt auch recht schlecht aufgestellt - aber bei welchem Mehrspielerspiel mit Landnahmeelement kann das nicht passieren?).

Wie auch immer dem sei - auch wenn wir nie auch nur annähernd in die Region von 120 Spielminuten oder mehr gekommen sind, sind die Meinungen bei uns zu Hause ähnlich kontrovers. Es gibt Leute die's mögen (mich inklusive) und andere, die deutlich weniger damit anfangen können.

Ciao,
Roman

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peer

Re: Elasund: Startgebäude

Beitragvon peer » 20. Oktober 2005, 13:50

Hi,
Sebastian Rapp / Kosmos schrieb:
>
> peer schrieb:
>
> > Ach ja, dass Überbauen eines Anfangsgebäudes durch die Kirche
> > empfinde ich nicht unbedingt als Nachteil, da man es so gut
> > dort bauen kann, wos besser passt (z.B. dort wo man auch
> > Handelspunkte bekommt...)
>
> Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn mir eines meiner
> Startgebäude überbaut wird - kann auch vorkommen, dass ich
> das selbst tue - aber auf Felder mit Handelspunkten kann man
> ein überbautes Gebäude leider nicht setzen.

Ach sieh mal an. Gut dass ich die Regeln nur erklärt bekommen habe :-)

ciao
peer

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Helmut Lehr

Re: ... und es zieht sich... (Elasund)

Beitragvon Helmut Lehr » 22. Oktober 2005, 08:24

Wir haben Ealsund bisher immer mit Spaß gespielt, selbst wenn es an die 2 Stunden dauerte.
Wenn man aber keinen Zugang zu einem Spiel findet, da kann es hundertmal im Forum gelobt werden, dann wird es wieder abgegeben.
Es gibt genügend Spiele, die einem Spaß machen. Da muss man kein Spiel so oft wieder spielen(="eine neue Chance geben"), bis es einem vielleicht doch Spaß machen würde!
SG
Helmut


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