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[RF] Mesopotamien

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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Bernd Schlüter

[RF] Mesopotamien

Beitragvon Bernd Schlüter » 21. Oktober 2005, 09:30

Bei unserer ersten Partie Mesopotamien stellte sich gestern abend die Frage, ob mit Rohstoffen oder Opfermarkern beladene Eingeborene Aktionen durchführen dürfen, die nichts mit dem Rohstoff zu tun haben.

Auf einem Feld stehen z.B. eine Hütte mit Opfermarker und 2 Eingeborene. Nun nimmt einer der Eingeborenen den Opfermarker auf. Dürfen die beiden nun Nachwuchs zeugen? Oder dürfen zwei Eingeborene, von denen mindestens einer einen Rohstoff trägt Nachwuchs zeugen, oder muss der Rohstoff vorher abgelegt werden?

Schöne Grüße,
Bernd

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Uli Blennemann
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Re: [RF] Mesopotamien

Beitragvon Uli Blennemann » 21. Oktober 2005, 10:11

Bernd,

Tragen oder Beladen findet in der Bewegung statt; das Bauen einer Hütte ist ja eine Aktion (findet später statt).

Die Aktion darf also ausgeführt werden.

Uli

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Bernd Schlüter

Re: [RF] Mesopotamien

Beitragvon Bernd Schlüter » 21. Oktober 2005, 10:17

Hallo Uli,

danke für die schnelle Antwort.

Der Unterschied zwischen Bewegung und Aktion ist schon klar. Die Frage war halt, ob sich beladene Eingeborene vermehren dürfen oder ob sie Ihre Last dafür ablegen müssen.

Schöne Grüße,
Bernd

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Uli Blennemann
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Re: [RF] Mesopotamien

Beitragvon Uli Blennemann » 21. Oktober 2005, 11:04

"...danke für die schnelle Antwort."

Sehr gerne - viel Spaß mit dem Spiel!

Uli

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Chris F.

Re: [RF] Mesopotamien

Beitragvon Chris F. » 21. Oktober 2005, 11:20

Hallo Bernd,
uns wurde es auf der Messe so erklärt, dass die Eingeborenen zwar etwas tragen dürfen, aber sich kein Opfermarker (eigener oder fremder) in dem Feld befinden darf. Falls das der Fall ist, darf man sich wohl nicht vermehren.
Gruss,
Chris.

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Bernd Schlüter

Re: [RF] Mesopotamien

Beitragvon Bernd Schlüter » 21. Oktober 2005, 11:54

Hallo Chris,

laut Regel darf sich kein Opfermarker auf dem Feld befinden, ein von einem Eingeborenen getragener Opfermarker verhindert das Vermehren aber nicht. Uns stellte sich dann die Frage, ob der Träger der Opfermarke sich am Vermehren beteiligen darf oder nicht. Z.B. auf einem Feld mit Hütte und Opfermarker stehen die beiden künftigen Eltern schon bereit. Während der Bewegungsphase nimmt einer von ihnen den Opfermarker auf, in der Aktionsphase zeugen sie dann Nachwuchs.

Oder bedeutet der Regelpassus, dass unbeteiligte Eingeborene mit Opfermarker die "zufällig" auf dem Feld stehen die beiden Eltern nicht stören?

Bernd
(vielleicht mit Brett vor dem Kopf?)

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Andi-spielbox

..taugt es denn was?

Beitragvon Andi-spielbox » 21. Oktober 2005, 12:00

...Mal abgesehen von den Regelfragen...ist das Spiel zu empfehlen?
Schließlich ist es ja ein Phalanx und daher ist meine Skepsis wiedermal groß...

Gruß
Andreas

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Chris F.

Re: [RF] Mesopotamien

Beitragvon Chris F. » 21. Oktober 2005, 12:01

Dann haben wir das wohl falsch gespielt. Wir haben die Vermehrung erst gestattet, wenn der Opfermarker (auch getragen), den Ort der Vermehrung verlassen hatte. Damit konnte man z.B. eine Vermehrung eines anderen Spielers verhindern, wenn man seinen Eingeborenen mit Opfermarke in das potentielle Vermehrungsfeld gezogen hat.
Zu Deiner Frage: ich gehe davon aus, dass Eltern auch etwas auf dem Kopf haben dürfen. ;o)

Gruss,
Chris.

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Uli Blennemann
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Re: [RF] Mesopotamien

Beitragvon Uli Blennemann » 21. Oktober 2005, 12:25

Bernd schrieb,

laut Regel darf sich kein Opfermarker auf dem Feld befinden, ein von einem Eingeborenen getragener Opfermarker verhindert das Vermehren aber nicht. Uns stellte sich dann die Frage, ob der Träger der Opfermarke sich am Vermehren beteiligen darf oder nicht.

Ja, darf er - habe ich oben bereits versucht, auszuführen.

Uli

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Uli Blennemann
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Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Uli Blennemann » 21. Oktober 2005, 12:29

Andi,

ob es was taugt, musst Du wohl für Dich selbst beantworten.

Die Fairplay-Scout-Noten waren so schlecht nicht, zudem - WERBUNG AN - hier ein Auszug von Rick Thornquist von Gamewire:

Mesopotamia

After doing a bit of game shopping, a group of us headed to the Phalanx booth to play Mesopotamia, their new big box game. The tables were full but one game was close to finishing, so we played a quick game of Hey! That's My Fish!. Perfect filler.

We finally got a table and sat down to learn the game. The board is a set of hex tiles - sort of like Settlers, but these tiles interlock. Each tile is one of a number of different types of terrain - plains (where you can build houses), woods that produce wood, quarries which produce stone, and volcanoes which cannot be moved into.

The idea of the game is that players control people who gather the wood and stone resources and use them to build houses (to get more people) and temples (to get magic points). Every time you build a house you get a marker - each player has four of these markers. The first player to have his people pick up and deliver all of his markers to a central temple space is the winner.

On a player's turn he has five movement points to move his people and pick up resources. He can then do one additional action - build a house, build a temple, get a special card, etc. Though this is sort of an action point game, I didn't find much analysis paralysis - you can plan your move while others are playing and execute your move fairly quickly.

Thought the game has a decent amount of rules, I was very impressed by how clean the game system was. The designer obviously went to great lengths to make things consistent and the game is much the better for it.

So what's the verdict? I thought the game was very, very good. There's lots of strategy here, the game moves fairly quickly, it looks great, and is fun to play. Here's a testament to how good the game - both of my opponents instantly got up and bought copies of the game. I will be getting a copy of this one for sure.


Uli

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Bernd Schlüter

Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Bernd Schlüter » 21. Oktober 2005, 13:02

Es taugt auf jeden Fall etwas!!!

Es kam in unserer 4er Runde sehr gut an! Es ist kein schwerer Brocken, aber auch keine ganz leichte Kost. Meiner Meinung nach sowohl für Vielspieler als auch für Einsteiger geeignet.

Bernd
(kann Skepsis bzgl. Phalanx nicht nachvollziehen)

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Michael Andersch

RE: ..taugt es denn was?

Beitragvon Michael Andersch » 21. Oktober 2005, 13:16

"andi" hat am 21.10.2005 geschrieben:
> ...Mal abgesehen von den Regelfragen...ist das Spiel zu
> empfehlen?

Mir hat's super gefallen, da es in allen folgenden Punkten meiner Definition eines guten Spieles entspricht:

- Spieldauer < 1,5h (hier: sogar nur 30 Minuten zu dritt - fast schon zu kurz!!!)
- Kurze Züge pro Spieler (Zug größtenteils vorausplanbar, angenehme Zahl von Aktionsmöglichkeiten), d.h. man ist oft dran und hat wenig "Downtime"
- Geringer Glücksfaktor, nahezu (nicht komplett) beschränkt darauf, was wohl die Mitspieler machen werden
- Spannender Spielverlauf, keine langatmigen Aufbauphasen
- Schönes Material

Viele Grüße,
Micha

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Eric

Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Eric » 21. Oktober 2005, 13:25

Ich fand es bei meiner Probepartie auf der Messe sehr gut.

Einziger Kritikpunkt: Es gibt Anzeichen dafür, dass wenn die Spieler keine Fehler machen alle oder zumindest mehrere in derselben Runde fertig werden. Da ist der Startspieler dann natürlich auch der Gewinner des Spiels (ausser ein anderer Spieler spielt mit dem Manaraub Kingmaker), was natürlich weniger schön ist.

Eine Partie ist da zu wenig, um darüber Aussagen zu machen, aber ich habe schon von vielen etwas über einen sehr knappen Spielausgang gelesen, was diese These untermauern könnte. Aber wie gesagt: das kann man ohne weitere Tests nicht sagen und ansonsten ist es ein sehr gutes Spiel.

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Uli Blennemann
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Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Uli Blennemann » 21. Oktober 2005, 13:42

Eric schrieb,

"Einziger Kritikpunkt: Es gibt Anzeichen dafür, dass wenn die Spieler keine Fehler machen alle oder zumindest mehrere in derselben Runde fertig werden. Da ist der Startspieler dann natürlich auch der Gewinner des Spiels (ausser ein anderer Spieler spielt mit dem Manaraub Kingmaker), was natürlich weniger schön ist."

Hmm, kann ich nur schwer nachvollziehen...in der 1.Runde beginnt der Startspieler ja mit weniger Bewegungspunkten (im Vierpersonenspiel mit nur 2), damit ist es ihm, wenn die anderen Spieler nicht eingeschlafen sind, unmöglich einen - zumal entscheidenden - Vorteil zu erlangen.

Ich stelle aber auch grundsätzlich in Zweifel, dass alle Spieler in einer Runde fertig werden/würden. Gerade im "Mittel-Spiel" bietet es sich ja an, knappe Ressourcen abzunehmen.

Schließlich halte ich aber sehr knappe Spielausgänge für wünschenswert...

Uli

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Eric

Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Eric » 21. Oktober 2005, 17:10

Uli Blennemann schrieb:
>
> Eric schrieb,
>
> "Einziger Kritikpunkt: Es gibt Anzeichen dafür, dass wenn die
> Spieler keine Fehler machen alle oder zumindest mehrere in
> derselben Runde fertig werden. Da ist der Startspieler dann
> natürlich auch der Gewinner des Spiels (ausser ein anderer
> Spieler spielt mit dem Manaraub Kingmaker), was natürlich
> weniger schön ist."
>
> Hmm, kann ich nur schwer nachvollziehen...in der 1.Runde
> beginnt der Startspieler ja mit weniger Bewegungspunkten (im
> Vierpersonenspiel mit nur 2), damit ist es ihm, wenn die
> anderen Spieler nicht eingeschlafen sind, unmöglich einen -
> zumal entscheidenden - Vorteil zu erlangen.

Der Startspieler kann sich auch keinerlei Vorteil erspielen. Der einzige Vorteil für ihn ist, dass er in der letzten Spielrunde als erstes fertig werden kann. Die Bewegungspunkte sind auch nicht der Engpass der das Spielende bestimmt, sondern die Aktionen nach der Bewegung bzw der Manafüllstand.

> Ich stelle aber auch grundsätzlich in Zweifel, dass alle
> Spieler in einer Runde fertig werden/würden. Gerade im
> "Mittel-Spiel" bietet es sich ja an, knappe Ressourcen
> abzunehmen.

Das ist der Extremfall. In meinem Dreierspiel waren Spieler 1 (ich) und Spieler 2 in derselben Runde fertig, Spieler 3 eine Runde später. Die letzten 3 Runden waren auch etwas komisch, da jeder schon mit der Opfergabe am Tempel stand und nur noch warten musste, bis sein Mana aufgefüllt war. Also war 3 Runden lang Kartenziehen als Aktion angesagt... ...und die Möglichkeit durch die Manaraub-Aktionskarte Kingmaker zu spielen...

> Schließlich halte ich aber sehr knappe Spielausgänge für
> wünschenswert...
>
> Uli

Dito

Allerdings, wenn sich herausstellt dass der Startspieler immer oder fast immer gewinnt, reicht ja die Startspielerauslosung um den Sieger festzulegen und dann kann man was anderes spielen... was dieses schöne Spiel sicherlich nicht verdient hätte...

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Uli Blennemann
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Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Uli Blennemann » 21. Oktober 2005, 17:56

Eric schrieb,

"Allerdings, wenn sich herausstellt dass der Startspieler immer oder fast immer gewinnt, reicht ja die Startspielerauslosung um den Sieger festzulegen und dann kann man was anderes spielen... was dieses schöne Spiel sicherlich nicht verdient hätte..."

Ja, wenn es so wäre, wäre es in der Tat ärgerlich.
Wie Du in Deinem anderen posting schon erwähnt hast, bezieht sich Deine Spielerfahrung auf 1 Partie.

Glaube mir, durch das unterschiedliche Entdecken (wann und vor allem was entdeckt wird, aber auch wo es angelegt wird), durch die Möglichkeit, Ressourcen zu entwenden, durch Einflussnahmen durch die Spielkarten und nicht zuletzt durch die besondere Dynamik in jeder Spielgruppe hat der Startspieler keinen Vorteil. Darüber hat sich Klaus-Jürgen intensive Gedanken gemacht. Aus diesem Grunde gibt es die völlig ausreichende Bewegungs-Beschränkung in der ersten Runde.

Uli

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Chris

Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Chris » 21. Oktober 2005, 23:14

.......was soll das heißen ? Schließlich ist es ein Phalanx.

Von diesem Verlag kenne ich "Waterloo", Raja", "Age of Napoleon", Révolution" und "HdR Der Ringkrieg", wahre Spieleperlen allesamt. In wenigen 5 Superspiele ! Nenne mir einen anderen Verlag, der das in den letzten Jahren auch geschafft hat.

Gruß, Christian (hält "Mesopotamien", ein typischer Wrede, allerdings für deutlich schlechter als die oben erwähnten Spiele)

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Eric

Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Eric » 22. Oktober 2005, 01:31

Uli Blennemann schrieb:
>
> Ja, wenn es so wäre, wäre es in der Tat ärgerlich.
> Wie Du in Deinem anderen posting schon erwähnt hast, bezieht
> sich Deine Spielerfahrung auf 1 Partie.
>

Genau deshalb brauchen wir auch nicht gross weiter darüber zu diskutieren, bis sich Leute melden, die mal 5-10 Spiele gemacht haben und ihren Senf dazugeben.
Eine Partie kann nur einen groben Eindruck geben und irgendwelche Spielerfahrungen können Zufall sein. Das "knappe Ende" ist allerdings nicht nur mir aufgefallen, deshalb warte ich mal ab, was andere Spieler demnächst zu berichten haben, da das Spiel weiterhin auf meiner Kaufliste steht.

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Heike

Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Heike » 22. Oktober 2005, 19:13

Hallo,

wir haben es mittlerweile erst 2 x gespielt und der Ausgang war völlig unterschiedlich und die Abstände von uns bzgl. Spielstand weit auseinander.
Kann also nicht zustimmen, dass der Spielstand immer sehr eng ist.
Morgen werden wir es vermutl. zu 4 spielen, dann weiß ich auch mehr.

Für Spieler, die nicht std. lang Regeln lesen wollen und schnell starten wollen kann ich das Spiel nur empfehlen. Neben Raja finde ich es total gut.

Gruß
Heike

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Heinrich Tegethoff

Re: ..taugt es denn was?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 23. Oktober 2005, 22:02

Hallo Andi et al,

nun die Frage "taugt es etwas" stellte ich mir in Essen sehr ernsthaft und
spielte das Spiel ein zweites Mal (tags drauf). Ich wollte das Spiel mögen,
da allein die Aufmachung mir gut gefiel. Nur werde ich bei allen Spielen,
die ich locker im ersten Anlauf gewinne - und nicht so recht weis warum -
unruhig. Kein Sofortkauf.

In beiden Spielen setzte sich, auch nach Postanalyse mit den Mitspielern,
derjenige durch (hüstl: ich), der sich eine eigene Ecke sicherte, die vielfältig
genug war. Beim zweiten Spiel war ein Mitspieler eigentlich besser dran,
da er eine Runde eher sich freikämpfte, fand aber nur Ebenen und trocknete
später an Resourcen (bzw Entfernung dazu) aus. Gegen Ende gab es ein
Duell der Aktionskarten, und die bessere Kombination lies die Führung
umkippen. Eine andere hielt mich eine weitere Runde auf, aber dann hätten
drei von vier innerhalb einer Runde Schluß machen können.

Man Fazit war, dass dies in meinen Spielrunden zu heftigen Diskussionen
"zuviel Zufall oder nicht zum Sieg" führt, und warte auf Meinungen anderer,
die meine Einschätzung bestättigen oder als ungünstige Konstellation
einnorden. Knapper Ausgang ist gern gesehen, aber die *passende* Karte
für die Führung gibt dann richtig Ärger. Allemal schön zu spielen - "ich
will es mögen!"

Servus,
Heinz


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