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[RF] Marquis

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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erik mohr
Brettspieler
Beiträge: 59

[RF] Marquis

Beitragvon erik mohr » 21. Oktober 2005, 12:31

Und noch eine Frage zu diesem tollen Spiel:
Gestern hatten wir folgende Situation: Ich wollte den Falschspieler ausspielen und unter anderem damit die Spielrichtung ändern. Meinem Mitspieler zur linken passte dies nicht und er spielte ein Veto.
Er argumentierte damit, dass der Richtungswechsel seinem gespielten Charakter schaden würde, da er sonst nicht als nächster tauschen dürfe.
Kann man mit einem Veto diese Aktion des Falschspielers verhindern?

Danke schon mal für die Antwort

P.S. liebe Kathrin entschuldige für Essen. Ich habe dir das letzte Exemplar am Samstag vor der Nase "weggeschnappt". Wenn ich geahnt hätte, dass du am Nebentisch sitzt hätte ich dich angesprochen. Wäre lustig gewesen, sich mit jemanden aus dem Forum "live" zu treffen.

Einen lieben Gruß an die Spielegemeinde.
erik

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Claude Théato

Re: [RF] Marquis

Beitragvon Claude Théato » 21. Oktober 2005, 13:11

Ciao Erik

Die Antort lautet nein. Es ist nur möglich, mit dem Veto direkt gegen eine Person gespielte Aktionen zu annulieren, nicht aber andere Aktionen, auch wenn diese ungünstige sekundäre Auswirkungen für einen Spieler haben. Wir hatten in Essen die Situation, dass ein Spieler gewonnen hätte, wenn nicht der vor ihm grad die Richtung gewechselt hätte, und laut Autor war hier kein Veto möglich.

Schöne Grüsse,
Claude

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Kathrin Nos
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RE: [RF] Marquis

Beitragvon Kathrin Nos » 21. Oktober 2005, 13:23

Hallo Erik,

wenn ich in Deinem Posting schon direkt angesprochen werde, muss ich doch auch wenigstens versuchen, Deine Regelfrage zu beantworten :-)

"erik mohr" hat am 21.10.2005 geschrieben:
> Und noch eine Frage zu diesem tollen Spiel:
> Gestern hatten wir folgende Situation: Ich wollte den
> Falschspieler ausspielen und unter anderem damit die
> Spielrichtung ändern. Meinem Mitspieler zur linken passte
> dies nicht und er spielte ein Veto.
> Er argumentierte damit, dass der Richtungswechsel seinem
> gespielten Charakter schaden würde, da er sonst nicht als
> nächster tauschen dürfe.
> Kann man mit einem Veto diese Aktion des Falschspielers
> verhindern?

Ich habe es so verstanden, dass das Veto auf Eigenschaften wie den Mord durch den Assassinen oder ähnliches wirkt. Zum Glück kann man sich die Spielregel von Marquis bei www.ludoart.de ansehen, daher hier der entsprechende Regelauszug:
[i]Das Veto kann einmalig zur eigenen Verteidigung gegen die Aktionen eines Mitspielers eingesetzt werden.[/i]

Da durch den Wechsel der Spielrichtung aber nicht gezielt einer, sondern ja auch alle anderen Spieler betroffen sind, sollte das Veto hier keine Anwendung finden (IMHO).

> P.S. liebe Kathrin entschuldige für Essen. Ich habe dir das
> letzte Exemplar am Samstag vor der Nase "weggeschnappt".

Was gibt es denn da zu entschuldigen? Kein Problem, denn so können wir uns auf Dezember freuen, wenn unser Spielebudget sich wieder etwas erholt hat :-))

> Wenn ich geahnt hätte, dass du am Nebentisch sitzt hätte
> ich dich angesprochen. Wäre lustig gewesen, sich mit
> jemanden aus dem Forum "live" zu treffen.

Spätestens nächstes Jahr dann, würde mich freuen! Es ist immer toll, wie viele Leute man in Essen trifft, und auch neu kennenlernt!

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Heinrich Tegethoff

Re: [RF] Marquis

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 23. Oktober 2005, 21:28

Hallo Erik,

eine andere Sicht, warum dies nicht geht: es ist klar, dass Einnahmen
aus der Staatskasse nicht zum Veto eines Mitspielers führen. Mache
ich die Staatskasse aber leer, dann muss dieser Mitspieler aber ggf
zu einem schlechten Tauschkurs tauschen - auch so hat meine Aktion
Einfluss, ist aber nur "allgemein" und nicht auf seinen Charakter gemünzt.

Tipp: Zudem mußte ich beim Spiel in Essen feststellen, dass der
anfängliche Ärger über die 2 Richtungswechsel vor meiner Nase sich
am Ende auszahlte. Ich konnte zwei Runden länger spielen als meine
Mitspieler und sackte *richtig* ein - es reichte dann knapp zum Sieg.
Im Gegensatz zu Uno etc werde ich ja nicht vom Spielziel (Uno: Karten
loswerden) fern gehalten. Kann ich am Ende aber "böse" spielen ohne
dass mir die Mitspieler in die Suppe spucken, so bin ich besser dran.
Basiert mein letzter Zug aber auf "viel klauen" wie beim Wegelagerer
oder beim Assassinen, so bin ich schlecht dran. Ergo: Einplanen!

Servus,
Heinz


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