Hi,
am Samstag gabs nach einer Partie Hazienda (hübsches Spiel übrigens) eine kleine Diskussion zum Thema Siegbedingungen.
Anlass war halt Hazienda, und die Beobachtrung dass Spiele mit Siegpunktleisten in den letzten Jahren inflationär zugenommen haben (das ist weder positiv noch negativ zu verstehen, lediglich eine Beobachtung). Gabs in den 80ern und selbst noch in die 90 hinein mehr Spiele mit anderen Bedingungen (Gegenstände sammeln oder loswerden, Gebäude bauen etc. ) so sind Deduktions- und Rennspiele jetzt fast noch die einzigen Spiele ohne Siegpunkte.
(Und da lass ich jetzt mal die spielphilosophischen Aspekte weg - von wegen man spielt auf den einen Siegpunkt und so).
Raja fiel uns als positives Gegenbeispiel ein, denn das "Feeling" ist das eines Siegpunktspieles, und doch gehts um Paläste, nicht Wertungen, bei denen man "hier noch ein Pünktchen und dort noch ein Pünktchen" macht, wie ein Spieler bemerkte.
Was meint ihr? Woran liegt es dass (überspitz gesagt) Kramerleisten heutzutage die Spielewelt dominieren? Ist das überhaupt so? Sollte es mehr andere Siegbedingungen geben? Was ist die originellste Siegbedingung, die ihr so kennt?
ciao
peer (hörte von KC von Sunriver Games die Aussage "Ja es ist ein bisschen wie Poker, aber es hat Siegpunkte! Jeder liebt doch Siegpunkte!")
P.S.: Könnte es nicht mal witzig sein, eine Spiel aufgrund einer originellen Siegbedingung heraus zu erfinden?