Beitragvon Eric » 27. Oktober 2005, 11:09
Uli Blennemann schrieb:
>
> "Dann zieht man meistens eine Karte und mit dieser Karte ist
> es oft möglich, genau diese verlorene Aktion wieder
> aufzuholen."
>
> Dies ist mir ganz und gar unverständlich, mea culpa. Wie
> kannst Du mit dem Ziehen einer Karte eine "Aktion aufholen"?
> Zunächst vergibst Du doch das Bauen eines Kultplatzes, das
> Zeugen von Nachkommen oder das Errichten einer Hütte. Aufholen?
Du hast recht, das ist nicht richtig ausgedrückt gewesen. Gemeint war folgendes: Manchmal kann man in einer Runde zum Beispiel nicht die Aktion "Vermehren" nehmen, weil man nicht genug Bewegungspunkte hat, um zwei Spielfiguren zu einer Hütte zu ziehen. Da würde man eine Runde "verlieren", weil man diese Aktion erst nächste Runde machen kann. Ausser man hat die Aktionskarte mit den 3 zusätzlichen Bewegungspunkten, die diese Aktion dann doch noch ermöglicht. Oder man müsste eine Runde auf Mana warten, um eine Opfergabe abzugeben. Mit dem Manaraub wäre das in derselben Runde möglich, etc.
> "Nun hat man offensichtlich wenig Möglichkeiten sich von der
> Anzahl der Aktionen von den anderen Spielern abzusetzen."
>
> Dies wäre ja uch fatal...wenn ein Spieler deutlich mehr
> Möglichkeiten als die anderen hätte. Es kommt eben darauf an,
> zu welchem Zeitpunkt (daran gekoppelt die Variable wo) was zu
> unternehmen.
Die Frage ist, ob man sich mit einer guten Strategie von den anderen Spielern absetzen kann, oder ob es doch ziemlich beliebig ist, was man tut. Oder ob man mit 100 Spielen Erfahrung bessere Gewinnchancen hat als mit 3 Spielen Erfahrung.
>
> "Offensichtlich gelingen im Spiel den Spielern gleich viele
> Doppelaktionenen und das Pech beim Erkunden ist auch gleich
> verteilt."
>
> Sorry, dies ist nun offensichtlich falsch.
Das ist nur eine Implikation aus der Beobachtung, dass es viele knappe Spielausgänge gibt. Da Du diese Beobachtung als falsch ansiehst, ist natürlich auch die Schlussfolgerung, dass sich diese Sachen im Spielverlauf irgendwie ausgleichen müssen nicht valide.
> Ansonsten bitte oben nochmals nachlesen...ich klinke mich an
> dieser Stelle aus der "Diskussion" aus.
>
> Uli
Ich habe nun viele Argumente gelesen, warum eine Häufung knapper Spielausgänge mit den damit verbundenen Vorteilen für den Startspieler nicht sein kann. Trotzdem gibt es einige Leute wie mich, die eine Häufung knapper Spielausgänge beobachten (und sich nicht erklären können). Genauso gibt es Gegenstimmen von einigen Leuten, die gerade das nicht beobachten können. Woran mag das liegen? Statistik, Taktik, unterschiedliche Spielstärken der Spieler? Eigentlich ein interessantes Diskussionsthema, aber ich klinke mich an der Stelle auch einmal aus und warte auf weitere Rückmeldungen von anderen Spielern.
Eric