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Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Martin Beiwerk

Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Martin Beiwerk » 15. November 2005, 08:33

Hi Leute!

Normalerweise ist es kein Problem, mich zwischen zwei Spielen zu entscheiden. Da gibt es jede Menge Hilfe im Internet. Diesmal ist es jedoch etwas anders. Beide Spiele haben deutliche Pluspunkte. Spielerisch tendiere ich eher zu AoS, auch wenn sich Fehlentscheidungen (zu) gravierend auswirken sollen. Vom Design her ist Railroad Tycoon um Längen ansprechender. AoS ist da ziemlich lahm. Auch scheint RT den Durchschnittsspieler eher anzusprechen. Der Zugang scheint einfacher zu sein.

Wer von Euch hat beides/eines schon gespielt? Wo liegen für Euch die jeweiligen Vor- und Nachteile? Zu was würdet Ihr mir raten? Gebietskontrollspiele wie Funkenschlag und Wallenstein, bei denen die richtige Entscheidung das A und O sind, mag ich sehr. Hilft Euch das weiter?

Danke mal im voraus... und immer Dampf auf dem Kessel wünscht Euch
Martin Beiwerk

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Olav Müller
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Beiträge: 638

RE: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Olav Müller » 15. November 2005, 08:47

"Martin Beiwerk" hat am 15.11.2005 geschrieben:
> Wer von Euch hat beides/eines schon gespielt? Wo liegen für
> Euch die jeweiligen Vor- und Nachteile? Zu was würdet Ihr
> mir raten? Gebietskontrollspiele wie Funkenschlag und
> Wallenstein, bei denen die richtige Entscheidung das A und
> O sind, mag ich sehr. Hilft Euch das weiter?

Ich halte beide Spiele für ganz außergewöhnlich gut. Bislang habe ich RRT noch nicht gekauft, weil mein Tisch dafür einfach zu klein ist. Ja, klingt banal, aber bei den Dimensionen muss man mal drüber nachdenken.

Vom Spielgefühl her sind die beiden für mich zumindest ähnlich, wenn man aber, wie Du schon sagtest, schnell bemerkt, dass RRT sehr viel verzeihender ist. Weiterer Vorteil von AoS: Es gibt mittlerweile einige "Erweiterungen" in Form von neuen Karten mit einzelnen Sonderregeln.

CU,
Olav

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Martin M.

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Martin M. » 15. November 2005, 10:01

Mein Urteil ist eindeutig: Nachdem ich RRT in Essen probegespielt habe, habe ich es sofort gekauft und mein AoS auf Ebay gesetzt.
Ich hatte schon mal eine Diskussion zum selben Thema gestartet (selber Titel wie dieser Thread), vielleicht schaust Du da auch noch mal nach, was andere Leute dazu zu sagen hatten.
Die entscheidenden Punkte für RRT sind für mich die folgenden:
- Tolles Design
- Riesenkarte mit viel mehr Möglichkeiten, sich auszubreiten
- Die Zusatzkarten, die etwas vom Flair des Computerspiels einbringen und darüber hinaus zusätzliche Möglichkeiten bieten, Geld und Punkte zu verdienen
- Die entschlackten Regeln. Die Anfangsphase von AoS mit dem Versteigern und Auswählen der Rollen wurde bei RRT stark vereinfacht, und ich vermisse dieses Element nicht. RRT ist dadurch leichter zugänglich, ohne daß das Spiel dadurch entscheidend uninteressanter wäre

Im übrigen gibt es bei Eagle zur Zeit auch Überlegungen, eine Europa- oder Deutschlandkarte rauszubringen - die Erweiterungen sind also nur eine Frage der Zeit!
Weiterer Pluspunkt übrigens: Man kann RRT auch ganz gut zu zweit spielen - hab ich schon ausprobiert.

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Wolf

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Wolf » 15. November 2005, 10:07

Kann mich da nur anschließen.
Nimm mal die Suchfunktion und schau unter [PEEP]Railroad Tycoon. Da findest Du eine ganze Reihe von Antworten.

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
Kennerspieler
Beiträge: 557

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 15. November 2005, 10:13

Hallo Martin,

Wie du schon erwähnt hast, ist RRT einfacher. Ich habe vor Essen den Regeln heruntergeladen und gelesen, und dachte, es wäre vielleicht etwas für Spieler in meiner Spielegruppe, die keine allzu komplexen Spielen mögen; RRT ist eben ein AOS 'Light'. Das Spiel sah auch ganz gut aus. Aber in Essen hat mich doch das großem Spielbrett erstaunt! Weshalb macht man dass? Da gibt es doch keine Möglichkeit, um dieses Spiel auf einem 'normalen' Tisch zu setzen? Was haben die Erfinder dabei gedacht? Ein Tennistisch wäre vielleicht noch etwas, und wer hat dieses denn schon in seinen (Wohn)Zimmer stehen? Ich habe mich doch einige Gedanken gemacht: Amerika, groß, Hamburger, obesitas; aber auch: mit einer Kanone auf einer Mücke schießen. Die Spieler werden Schwierigkeiten haben, die Klötchen die sich überall auf dem Brett befinden, von ihren Stühlen heraus zu transportieren; sie müssen aufstehen und ein Teil dieses Transport selber nachmachen; in dieser Hinsicht hilft das aber wohl gegen den oben genannten Dickleibigkeit. Nein, aber wirklich, da hat Eagle Games glaube ich eine Chance verpasst, einen Nachfolger von Zug um Zug zu präsentieren die das große Publikum anspricht. Nur dieses Brett; ja es sind manchmal die kleine Sachen die einen von einem Kauf abhalten...!

Mit freundlichen Grüßen,
Richard van Vugt

www.gamepack.nl

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Martin M.

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Martin M. » 15. November 2005, 12:24

Die Größe des Spielbretts wurde ja auch schon in dem anderen Thread ausgiebig diskutiert, und ich gehörte auch da schon der Seite an, die das nicht als Problem sah. Ich habe einen ganz normalen ausziehbaren Ikea-Tisch, der mit RRT aber auch überhaupt kein Problem hat. Es ist an allen Seiten noch genug Platz für den Rest des Spielmaterials.
Die Karten von Eagle sind immer so groß - gibt es die gleiche Diskussion auch bei Conquest of the Empire, Civilization oder Attack?

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Andi-spielbox

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Andi-spielbox » 15. November 2005, 12:39

...das sehe ich auch so. Bei Age of Steam ist man zu sehr eingeschränkt...das macht nicht wirklich Spaß...

Andi

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Martin Beiwerk

Ja, ich weiß... trotzdem...

Beitragvon Martin Beiwerk » 15. November 2005, 12:40

Ähem... ich weiß, dass das Thema schon mal diskutiert wurde, trotzdem:

Die Meinungen zu einem Spiel ändern sich schnell, vor allem am Anfang. Neue Meinungen kommen hinzu, je länger das Spiel auf dem Markt ist. Obwohl das Thema vielleicht schon mal diskutiert wurde, kann es durchaus andere/neue Meinungen dazu geben. Und die würde ich auch gerne hören. Nach Erscheinen der deutschen Ausgabe, könnte eine neue Empfehlungsanfrage zu RRT durchaus erneut Sinn machen.

Gruß
Martin Beiwerk

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
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Beiträge: 557

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 15. November 2005, 12:40

...Die gleiche Diskussion: vielleicht, aber für mich war nur RRT eventuell interessant, und ist wegen der Große des Bretts ab- (oder auch durch-)gefallen. Civilization habe ich vor einige Jahren gespielt, und fand hier irgenwo im Forum die Umschreibung 'the Boredgame' sehr treffend. Elf Uhr gespielt, und dann nur noch halbwegs. Aber Zivilization, das ist ein langer Weg - das Eagle Games es so wortwörtlich nimmt!

Mit freundlichen Grüßen,
Richard van Vugt
der es nimmer so Ernst meint

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attila@attila-products.de

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon attila@attila-products.de » 15. November 2005, 13:22

Hiho,

RRT und AoS sind von der Spielmechanik her sehr dicht beieinander. AoS ist allerdings "Gnadenloser" gegenüber Spielfehlern.

Das Material von RRT ist natürlich viel schöner, aber wie es bei Eaglegames immer ist ist das SPielmaterial zwar schön aber "Spieldesigntechnisch" ziemlich suboptimal, teilweise ziemlich fummeling und wackelig !
z.B. hätten es einfache Holzscheiben auf der Siegpunktleiste weitaus besser getan als Locks dafür zu benutzen! - Aber das ist ziemlich typische für Eaglegames, aber man kommt darüber hinweg! :-)

Also ich werde mein AoS mit sicherheit nicht verkaufen, weil ich RRT bekomme!

Atti

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Alex

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Alex » 15. November 2005, 15:54

Also das Spielbrett ist schon mal total panne. Ich weiß nicht, wie die es bei Eagle Games immer wieder schaffen in der heutigen Zeit so billige Pappe auf den Markt zu werfen. Ich weiß auch wirklich nicht, wer unbedingt eine knallbunte topografische Landkarte als Spielbrett braucht.

Über die Spielsteine gibt es ja schon genügend Diskussion. Gerade bei Siedler z.B. habe ich die Umstellung von Holz auf Plastik als Verschlimmbesserung empfunden. Und auch sagen mir die AoS Holzplättchen mehr zu, als die Eagle Games Plastik Püppchen. Vielleicht benötige ich einfach das abstrahierende Element.

Die Operation-Cards bringen ein zusätzliches Glückselement ins Spiel, das ich dort bestimmt nicht haben will. AoS zeichnet sich gerade durch seine strategischen Elemente aus und die werden an dieser Stelle ausgehebelt.

Die Gefahr Pleite gehen zu können wurde weitgehend entschärft - ein Element, das mir bei AoS sehr gefallen hat. Es war von der ersten Runde an spannend. Das kann man von RRT nicht behaupten.

Zudem hat AoS jede Menge neue Karten zu bieten - alle mit Regelvarianten. Da gibt es viel zu spielen und viel zu entdecken.

Und RRT hat mal wieder das Problem des "Runaway-Leader".

AoS ist eindeutig das viel, viel, viel, viel bessere Spiel (zumindest für mich).

Gruß
Alex

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Martin M.

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Martin M. » 15. November 2005, 16:05

Stimmt, Civilization: The Boardgmae ist ein ziemlicher Langweiler, ich habe es nur einmal gespielt und dann verkauft.
Die Größe des Spielplans ist sicher Geschmackssache, für mich persönlich ist es eher ein Pluspunkt, weil man sich so prima ausbreiten kann auf dem Plan. Und haben echte Spieler nicht auch große Tische ;)?

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Martin M.

Re: Ja, ich weiß... trotzdem...

Beitragvon Martin M. » 15. November 2005, 16:09

Mein Verweis auf den alten Thread sollte Dich auch nicht davon abhalten, einen neuen zu starten, eher als Hinweis auf eine weitere Informationsquelle, von der Du evtl. noch nicht wußtest :)
Meine persönliche Meinung von RRT hat sich nicht geändert, im Gegenteil, auf mein AoS hat auf ebay schon jemand geboten, von daher gibt es keinen Weg zurück :)

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Martin M.

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Martin M. » 15. November 2005, 16:14

Inwiefern gibt es ein Runaway-Leader Problem, welches es bei AoS nicht gibt? Der Mechanismus, daß man mit steigendem Einkommen auch steigende Steuern zahlen muß, ist doch der gleiche. Bei RRT sinkt das Einkommen ab einer bestimmten Stufe sogar mit jedem zusätzlichen Siegpunkt.

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
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Re: Ja, ich weiß... trotzdem...

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 15. November 2005, 16:46

Doch: überbieten! ;-))

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
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Beiträge: 557

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 15. November 2005, 16:48

Du meinst, ich habe einen zu kleinen....? Daß brauch ich mir als Mann doch nicht zu sagen! ;-)

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derWikinger
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Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon derWikinger » 15. November 2005, 18:11

Alex schrieb:


> Ich weiß auch wirklich nicht, wer unbedingt eine knallbunte
> topografische Landkarte als Spielbrett braucht.


Ich, Ich, Ich und nochmal Ich
das sind schon vier :)

> Die Operation-Cards bringen ein zusätzliches Glückselement
> ins Spiel, das ich dort bestimmt nicht haben will. AoS
> zeichnet sich gerade durch seine strategischen Elemente aus
> und die werden an dieser Stelle ausgehebelt.

das mit dem Glückselement finde ich spannend, außerdem kann man es weglassen


> Die Gefahr Pleite gehen zu können wurde weitgehend entschärft
> - ein Element, das mir bei AoS sehr gefallen hat.


hehe, frag mal mein Bruder *fg*

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Attila » 15. November 2005, 19:32

Alex schrieb:

> Also das Spielbrett ist schon mal total panne.

Naja, die grösse macht wohl einigen zu schaffen :-) - wobei ich ja der Meinung bin das ein "Spieletisch" wo RRT nicht draufpasst sich nicht "Spieletisch" schimpfen darf! :-)

> Ich weiß auch wirklich nicht, wer unbedingt eine knallbunte
> topografische Landkarte als Spielbrett braucht.

Knallbunt ist wohl kaum zutreffend:
http://www.boardgamegeek.com/image/88465

Aber zugegeben - im ersten Spiel ist er unübersichtlich - aber nur wegen der Grösse! :-)

> Plastik als Verschlimmbesserung empfunden. Und auch sagen mir
> die AoS Holzplättchen mehr zu, als die Eagle Games Plastik
> Püppchen. Vielleicht benötige ich einfach das abstrahierende
> Element.

Och, die Spielfiguren sind schon Stimmungsvoll, aber die Loks zum anzeigen der Siegpunkte ist murks! :-)

> Die Operation-Cards bringen ein zusätzliches Glückselement
> ins Spiel, das ich dort bestimmt nicht haben will.

Das ist nur bedingt der Fall! - Die Op-Karten bringen auch neue strategische Elemente ins Spiel! - Da muss man ganz genau schauen auf was man spiel, was realistisch ist und was weniger, etc ...
Die Karten sind nicht ohne - ganz und gar nicht!
Natürlich kann man hier mal was glück haben - aber deswegen ist RRT auch näher an einem Familienspiel dran als AoS!

> Zudem hat AoS jede Menge neue Karten zu bieten - alle mit
> Regelvarianten. Da gibt es viel zu spielen und viel zu entdecken.

Da hast du unbestritten recht! - AoS ist mit seinen ganzen Erweiterungen sehr flexibel und jede hat ihren eigenen Charm!

> Und RRT hat mal wieder das Problem des "Runaway-Leader".

Absolut nicht! - Eher sogar weniger als bei AoS! - Dazu tragen

> AoS ist eindeutig das viel, viel, viel, viel bessere Spiel
> (zumindest für mich).

Für mich ist es auch das bessere Spiel - wobei RRT kein schlechtes ist!

Atti

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Joshua

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Joshua » 15. November 2005, 20:50

Nun er wird wahrscheinlich nicht zu kurz sein, er ist wohl nur nicht breit genug ;)
Ansonsten finde ich persönlich große Spielbretter auch sehr schön und angenehm (Attack wurde ja bereits genannt, das finde ich nun aber zusammen mit der Erweiterung doch auch wirklich ziemlich groß)


Gruß Joshua

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Martin Beiwerk

Spielbrettgröße...

Beitragvon Martin Beiwerk » 16. November 2005, 08:03

Hi Martin & Co.!

Meine Frage zur Größe des Spielbretts: Ist durch die enorme Größe nicht die Spannung durch den Kampf um die besten Gebiete heruntergesetzt? Bei Funkenschlag macht genau dieser Kampf einen Teil der enormen Spannung aus. Ist das Spielbrett nun so groß, dass (z.B. bei zwei Spielern) ein Kampf um Gebiete gar nicht mehr entsteht, da ja genug Platz ist? Dieses Problem gibt es z.B. auch bei Tikal mit zwei Spielern. Da ist dann zu viel Platz auf dem Brett.

Gruß
Martin Beiwerk

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Martin M.

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Martin M. » 16. November 2005, 11:02

Du weißt doch, es kommt nicht auf die Größe an, sondern darauf, was Du damit machst ;)

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Martin M.

Re: Spielbrettgröße...

Beitragvon Martin M. » 16. November 2005, 11:05

Nein, eindeutig nicht! Ich habe es wie gesagt einmal zu zweit gespielt, und wir haben uns die ganze Zeit um die Ostküste gebalgt, die am dichtesten besiedelt und daher am Lukrativsten ist. Gleich im ersten Spielzug haben wir parallele Gleise zwischen denselben Städten gelegt.
Bei mehr Spielern werden sich zwei bis drei Spieler um dieses Filetstück balgen, während sich der Rest was anderes sucht. Da man jederzeit überall Gleise bauen kann, besteht m.E. nicht die Gefahr, daß man sich ein sicheres Plätzchen sucht, ohne Konkurrenz zu bekommen.

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Martin M.

Re: Ja, ich weiß... trotzdem...

Beitragvon Martin M. » 16. November 2005, 11:06

Zu spät - ging gestern inklusive Erweiterung 1 und 2 für 35 Euro weg...

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Martin M.

Re: Age of Steam vs. Railroad Tycoon

Beitragvon Martin M. » 16. November 2005, 11:10

Zu den Karten wollte ich noch hinzufügen, daß das Glückselement nicht allzu hoch ist, da jede Runde nur eine neue gezogen wird und der Startspieler jede Runde versteigert wird. Von daher bekommt man eine gute Karte nicht einfach geschenkt, sondern muß dafür bezahlen - von daher finde ich das Glückselement auf ähnliche Weise ausgeglichen wie bei der Profiversion von Tikal.


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