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Antike ????

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Stefan B.

Antike ????

Beitragvon Stefan B. » 20. November 2005, 17:15

Hallo

ich hab da mal eine Frage zu Antike, in meiner stadt sind zwei Galeeren und ein mitspieler möchte mit Truppen durchziehen, darf er das so einfach oder muss er meine Erlaubnis dafür haben da ja galeeren und Truppen nicht miteinander Kämpfen wenn die stadt nicht erobert wird
( muss er meine stadt zuerst zerstören um da durch zu kommen da, ich ihn nicht durchlassen möchte.)

Gruss Stefan

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Alex Schönbohm

Re: Antike ????

Beitragvon Alex Schönbohm » 20. November 2005, 17:32

Hallo,

er kann einfach durchziehen, da du keine Einheiten zum Angreifen hast und er die Stadt selber nicht angreifen will. Deine Leute hocken also in ihrer Stadt fest und schauen zu wie der Gegner durchmarschiert und ihr Land verwüsten ;-))
Gruß
Alex

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Stefan B.

Re: Antike ????

Beitragvon Stefan B. » 20. November 2005, 18:52

Danke für die schnelle Antwort

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Heinrich Tegethoff

Re: [RF] Antike

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 20. November 2005, 21:09

Hallo Stefan,

faktisch sind Deine zwei Galeeren ja nicht in der Stadt, sondern im
Umland, und zwar auf der Meeresseite. Armeen ziehen auf der
Landseite durch. Solange diese Armeen nicht in die Stadt wollen,
die auch von Deinen Galeeren verteidigt wird, so kann es Mangels
Kontakt gar nicht zum Abtausch kommen. Ist nur ein Wortspiel,
aber diese Vorstellung von Umland um die benamte Stadt ist hilfreich.

Servus,
Heinz

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Stefan B.

Re: [RF] Antike

Beitragvon Stefan B. » 21. November 2005, 13:36

Danke so hat es meine Frau auch gesagt ich wollte nur genau wissen ob es möglich ist.

Gruss

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ferdinand köther

Re: Antike ????

Beitragvon ferdinand köther » 21. November 2005, 23:24

Die Antwort auf diese Frage war mir zwar klar - vor unserer gestrigen ersten Partie Antike habe ich allerdings auch erst mal u. a. dieses Forum durchsucht, um Antwort auf manche Fragen bzw. Unklarheiten zu finden.
Das gelang zwar eher nicht, erstaunt war ich allerdings über manche Beiträge, die aussagten, die Regel sei "klar" und alles sei darin zu finden.Wenn ich dem gegenüber halte, welche Regelfragen (zu anderen Spielen) hier manchmal gestellt werden ... verstehe ich nicht!
Seltsamerweise stimmt es trotzdem irgendwie, daß eigentlich alles in der Regel zu finden ist, trotzdem ist die Regel äußerst besch ...eiden. Schlecht strukturiert, teilweise schlechte Erklärungen, die nur mit Hilfe der Beispiele und viel Spielverstand und Interpretationsvermögen zu verstehen und in Zusammenhang zu bringen sind. Dabei ist sie doch so einfach und simpel.

Und unvollständig, die (zweite, verbesserte) englische Regel (bei BGG) sagt z. B. klar, daß es nicht erlaubt ist, die letzte Stadt eines Spielers weg zu pusten, das fehlt in der deutschen Regel völlig.

Egal (naja, fast), lieber 'n gutes Spiel - das ist Antike meiner Meinung nach auf jeden Fall - mit schlechter Regel, wir wissen uns schon zu helfen, als umgekehrt.

Neuzeitliche Grüße
Ferdi

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Unverständnis !

Re: Antike ????

Beitragvon Unverständnis ! » 22. November 2005, 09:28

Also ich für meinen Teil finde die Regel sehr gelungen! Sie ist klar und übersichtlich, sogar relativ kurz und läßt keine Fragen offen. Lediglich die Unterscheidung zwischen "Kämpfen" und (Eroberungs-)"Manöver" ist m.E. etwas gewöhnungsbedürftig. Vielleicht liegt es manchmal einfach am Spieler selbst und nicht an der Regel !
viele wirklich schlechte Regeln kennend
Frank

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: Antike ????

Beitragvon Marten Holst » 22. November 2005, 15:26

Moin,

ich denke, es gibt "didaktische" Unterschiede, und genau so, wie für einige Gruppen bestimmte Herangehensweisen zum Erklären besser sind, es zwar einige allgemeine Tipps gibt, was man tun kann und was nicht, so vielleicht auch Regeln, die der eine besser versteht, oder solche, die der andere besser versteht. Ich muss gestehen, dass ich die Antikeregeln auf der Messe einmal diagonal gelesen habe, und dann beim Testspiel feststellte, dass ich sie bis auf einen Aspekt (der aber problemlos geklärt ist, den ich nur überlesen habe) komplett verstanden hatte. Da ich nun traditionell nicht so genial bin, denke ich, hat die Regel an dem Erfolg Anteil :-)

Tschüß
Marten

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Ralf Rechmann

RE: Antike ????

Beitragvon Ralf Rechmann » 22. November 2005, 19:50

Marten Holst schrieb:

> Ich muss gestehen, dass ich die Antikeregeln
> auf der Messe einmal diagonal gelesen habe, und dann beim
> Testspiel feststellte, dass ich sie bis auf einen Aspekt (der
> aber problemlos geklärt ist, den ich nur überlesen habe)
> komplett verstanden hatte. Da ich nun traditionell nicht so
> genial bin, denke ich, hat die Regel an dem Erfolg Anteil :-)

Antike verzichtet ja auch sehr konsequent auf den typischen "Chrom" an Regeln, die manch andere Games des Genres mit sich rumschleppen. Also gibt es also auch nicht viel misszuverstehen, weil es relativ wenige Regeln hat. Genau deshalb finde ich es auch absolut spielenswert, da ich keine Modifikationstabellen, Nachschlagewerke und selbstgebastelte Übersichten brauche. Stattdessen kann ich mich voll und ganz auf das Spiel an sich konzentrieren! :)

Cu/Ralf, dem Antike auch zu Viert Spass macht, genauso wie in 2er-Besetzung!

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ferdinand köther

Re: Antike ????

Beitragvon ferdinand köther » 22. November 2005, 21:41

Unverständnis über anonyme postings in diesem Forum.

Ich habe gesagt, daß tatsächlich alles in der Regel drin steht, sie ist ohne Zweifel kurz und übersichtlich, trotzdem schlecht strukturiert und und nicht auf Anhieb klar.
Regeln dürfen/müssen nicht über Beispiele erklärt werden.

Gegenteilige Meinungen sind selbstverständlich erlaubt, mir in diesem Fall aber im allgemeinen Vergleich mit vielen hier gestellten Regelfragen unverständlich. Wir haben das Spiel auch richtig gespielt, aber solch einfache Regeln könnten auch einfach und klar vermittelt werden

Mit hunderten verfaßten Regeln (von Kurzregeln ganz zu schweigen) erlaube ich mir ein fundiertes Urteil über die Qualität von Regel, und die von Antike sind schlichtweg stark verbesserungsbedürftig, um es gelinde auszudrücken - auch wenn sie erfahrenen Spielern, und das sind die meisten Leser und Schreiber hier im Forum, letztendlich keine großen Probleme bereiten.

Ganz unanonyme Grüße
Ferdi

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Peter Gustav Bartschat

[OT] Eine Welt ohne Beispiele

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 23. November 2005, 06:02

ferdinand köther schrieb:
> Regeln dürfen/müssen nicht über Beispiele erklärt werden.

Diese Regel für Spielanleitungen erscheint mir persönlich sehr willkürlich, und ich verstehe ihren Sinn auch nicht.

Meiner Meinung nach sind die Aufgaben einer Spielanleitung:
- Spielern, die ein Spiel noch nicht kennen, die Information zu vermitteln, wie sie es spielen
- Spielern, die etwas zu einer konkreten Detailfrage nachschlagen wollen, diese zu beantworten.

Dazu sollte eine Spielanleitung - soweit meine persönliche Sichtweise - genau die Mittel nutzen, die dazu führen, dass sie ihre Aufgaben erfüllt.

Wenn ein Beispiel in einer bestimmten Situation klarer und leichter verständlich ist als ein theoretischer Text, sehe ich nicht ein, warum man dem Verfasser der Anleitung untersagen sollte, dieses Beispiel zu benutzen.

Ein Beispiel ist eine exemplarische Fallbeschreibung, aus der man Rückschlüsse auf ein Prinzip ziehen kann. Somit ist auch jede Abbildung ein Beispiel, weil sie immer nur einen konkreten Einzelfall zeigen kann: Prinzipien sind abstrakt und nicht auf Fotos abbildbar. Eine Spielanleitung ohne Beispiele wäre somit auch zwangsläufig eine Spielanleitung ohne Abbildungen.

Würden Spielanleitungen ohne Abbildungen besser? Würden sie ohne jede Form von Beispielen besser? Oder würden sie eher den Stil von juristischen Fachpublikationen annehmen, die für Laien unverständlich bleiben müssen, da sie alles und jedes nur in seinem Prinzip schildern, das dafür aber mit geradezu abschreckender Detailgenauigkeit?

> Mit hunderten verfaßten Regeln (von Kurzregeln
> ganz zu schweigen) erlaube ich mir ein fundiertes
> Urteil über die Qualität von Regel, [...]

Ich persönlich kann keine hunderte von verfassten Regeln vorweisen und kann mir aus deiner Sicht, lieber Ferdi, deshalb vermutlich kein fundiertes Urteil erlauben, darum werde ich nur in aller Bescheidenheit meine rein subjektive Erfahrung widergeben: Ich lerne Neues unter Zuhilfenahme von Bildern und Beispielen leichter, als anhand trockener theroretischer Texte mit rein abstrakten Inhalten.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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ferdinand köther

Re: [OT] Eine Welt ohne Beispiele

Beitragvon ferdinand köther » 23. November 2005, 13:02

Lieber Gustav,
offensichtlich habe ich mich mißverständlich ausgedrückt - gute Beispiele sind das Tüpfelchen auf dem "i" einer guten Spielregel!

Was ich meine ist, daß jede Regel bzw. jedes Regeldetail im Regeltext "expressis verbis" stehen muß, und nicht NUR in einem Beispiel auftauchen darf/sollte. Verdeutlichungen von (besonders etwas komplizierteren) Regeldetails mit Beispielen sind immer gut und in jeder Regel stets willkommen, genau wie natürlich Abbildungen.

In diesem Sinne, liebe Grüße
Ferdi

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DiSta

Re: [RF] Antike

Beitragvon DiSta » 23. November 2005, 16:38

Stefan B. schrieb:
>
> Danke so hat es meine Frau auch gesagt ich wollte nur genau
> wissen ob es möglich ist.
>
> Gruss



Man(n) sollte eben öfters auf seine Frau hören - und das sage ich als Mann - dann klappt es auch mit so manchen Spielen....

nice dice
DiSta

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Peter Gustav Bartschat

Re: [OT] Eine Welt ohne Beispiele

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 23. November 2005, 17:40

Danke für die Klarstellung, lieber Ferdi.

Dann gehen sehen wir diesen Punkt genau gleich.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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ferdinand köther

Re: [OT] Eine Welt ohne Beispiele

Beitragvon ferdinand köther » 23. November 2005, 17:56

Aber klar doch, lieber Gustav, wenn ich schon rummosere, will ich wenigstens klar verstanden werden ;-)

Lese übrigens zur Zeit mit viel Vergnügen "Im Zeichen des Sechsecks", klasse Arbeit und meine Hochachtung für deine Mühen und dein Engagement!

Ganz vieleckige Grüße
:-) Ferdi


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