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Spiele sind viel zu teuer!!!

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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tailer

Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon tailer » 25. November 2005, 13:49

Guten Tag an alle,

ich bin 24 Jahre alt und spiele hin und wieder PC- Spiele und PS2- Spiele.
Meiner Meinung nach sind Neuspiele viel zu teuer. Da ich berufstätig bin, kann ich mir hin und wieder ein neues Spiel leisten. Doch denke ich an die eigentliche Zielgruppe, so weiß ich aus eigener Erfahrung, daß man als 12 bis 17 Jähriger nicht über das gleiche Einkommen wie ein Erwachsener verfügt.

Doch gerade in diesem Alter, will man die neuen Spiele spielen, und nicht das alte "Zeug" vom letzten Jahr.

Meistens kosten aber gerade die Neuen 59,99 €. Wer soll das noch zahlen?
Mir ist selbstverständlich bewusst, das oft eine mehrjährige Entwicklungsfase dahinter steckt. Rechtfertigt dies einen so hohen Preis?

Ich glaube nicht!!!

Die neueste "Abzocke" ist eine monatliche Gebühr für Onlinespiele. Das ist eine Unverschämtheit in meinen Augen, da andere wiederum updates und bugfixes umsonst anbieten. Sie kümmern sich auch UMSONST um Server und andere Dinge, da Sie das Spiel ja bereits verkauft haben.

In meinen Augen müßen sich Entwickler nicht wundern, wenn Ihr Produkt illegal gedowloaded oder gebrannt wird.

Mein Vorschlag wäre: Die Preise senken. Wenn das Spiel gut ist, wird es das Geld auch so einbringen, da mehr Spiele verkauft werden.

Schreibt was Ihr davon haltet

Gruß Tailer

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VolkerN.

Re: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon VolkerN. » 25. November 2005, 13:57

Hallo "Tailer" ( warum schreibst Du nicht, wie Du wirklich heisst ),

nur dass Du Dich nicht wunderst:

das ist hier ein Forum für Brett- und Kartenspiele und hat nur peripher mit
elektronischen Medien zu tun.

Grüße

VolkerN.

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 25. November 2005, 14:02

VolkerN. schrieb:
>
> das ist hier ein Forum für Brett- und Kartenspiele und hat
> nur peripher mit elektronischen Medien zu tun.

VolkerN. meint, daß wir uns hier gerne über den Preis von Brett- und Kartenspielen unterhalten können.

Gruß Carsten (der wenig bis gar kein Geld für [i]Computerspiele[/i] ausgibt)

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Axel Bungart

Re: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon Axel Bungart » 25. November 2005, 14:08

Mit Computern kann man auch spielen? :-)

Gruß
Axel

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Topfenstrudel

Re: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon Topfenstrudel » 25. November 2005, 14:20

Axel Bungart schrieb:
>
> Mit Computern kann man auch spielen? :-)
>
> Gruß
> Axel

ja, konvertierte Brettspiele :-)

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peer

Topfenstrudel ist viel zu teuer!!!

Beitragvon peer » 25. November 2005, 14:39

Hi,
Topfenstrudel schrieb:
>
> Axel Bungart schrieb:
> >
> > Mit Computern kann man auch spielen? :-)
> >
> > Gruß
> > Axel
>
> ja, konvertierte Brettspiele :-)

Stimmt, Focus und Carccassonne gefallen mir eigentlich recht gut - das würde sich bestimmt auch in einer nicht-digitalen Form vermarkten ;-)

ciao
peer

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Hartmut

RE: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon Hartmut » 25. November 2005, 14:44

> Schreibt was Ihr davon haltet

Naja, dass Du vermutlich im falschen Forum schreibst, hast Du ja schon gesehen. Was nicht heißt, dass wir hier nicht auch ein paar Computerspiele kennen ;-) In der Sache hast Du natürlich recht, da wird abgezockt, was das Zeug hält. Andererseits: wenn der Markt es hergibt...

Ich wunder mich schon lange, warum im Zeitschriftenregal meines Supermarktes reihenweise Magazine zu PC- und Konsolenspielen liegen, während ich die Spielbox - DAS Magazin zum Thema Gesellschaftsspiele, in dessen Forum Du hier schreibst - selbst im besten Bahnhofskiosk nur selten bis garnicht antreffe.

Inzwischen kann man das Wort "Spiel" im Alltag kaum noch gebrauchen, ohne sofort (und beinahe ausschließlich!) PC- und Konsolen-Spiele beim Durchschnittsbewohner dieses Landes zu assoziieren.

Man, was ist das alles öde. Haben die Menschen unserer Zeit denn verlernt, wieviel Spaß man mit anderen Menschen gemeinsam erleben kann? Jaja, Parties und Gruppensex tun es nach dieser Definition auch, aber hier meinen wir doch unsere geliebten (Brett- und Karten-)Spiele.

Tja, Tailer, Kohle haben wir alle nicht genug, und wenn Kosten und Spaß im Missverhältnis stehen, kann ich Dir nur zu Alternativen raten: gute Gesellschaftsspiele sind i.d.R. deutlich billiger als 60 Euro und versprechen ebensoviel Langzeitspaß wie ein gutes Computergame. Ein paar Freunde muss man aber noch haben, die das Interesse teilen.

Verspielte Grüße

Hartmut
- Spielekreis Hiespielchen - www.hiespielchen.de -

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Ilka

Re: Spiele sind viel zu teuer!!! ABZOCKE?

Beitragvon Ilka » 25. November 2005, 14:47

> Die neueste "Abzocke" ist eine monatliche Gebühr für
> Onlinespiele. Das ist eine Unverschämtheit in meinen Augen,
> da andere wiederum updates und bugfixes umsonst anbieten.

Updates und Bugfixes sind doch etwas anderes als Onlinespiele oder Downloadbare Musik !?

Gerade den Bericht von der Bundesregierung gelesen über die erschreckend hohe Verschuldung der heutigen Jugend bis 25 Jahre. Hauptursache: Handy (neudeutsch ausgesprochen wie die Hand!), Downloads (Musik), Onlinekosten!

Alles Kostenquellen wo man nicht gleich bemerkt, was vom Konto abläuft! An der Theke, ob im Laden oder in der Kneipe leert sich das Portemonee merklich! Wer mit Handy (wie gesagt gesprochen wie "die Hand") und Onlinekosten sorgsam umgeht kann über das Jahr viel einsparen und sich dann ab und zu mal "wirklichen Luxus" leisten!

Für mich ist von der Industrieseite her vieles um die IT-Branche herum so angelegt, dass es leicht fällt "Kunden" um ihr Bares locker zu erleichtern!, bzw. es fällt vielen Kunden schwer Handy und Onlinekosten in den Griff zu bekommen. Warum nicht von der Geräteseite her mehr Durchsicht mit den Onlinekosten und warum haben die Telefone nicht automatisch einen Gebührenzähler wie es Zapfsäulen haben müssen!

fragt sich
Ilka

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Guido

...viel zu teuer!!!

Beitragvon Guido » 25. November 2005, 15:20

oh, ja, da fällt mir ein, dass die auch Anno 1503 als Computerspiel herausgebracht haben. Gibt es für sowas wirklich einen Markt? :-)


aber mal im Ernst: Ich kann des Tailers Leid gut verstehen. Hin und wieder weiche ich auch mal auf ein elektronisches Spielchen aus (sozusagen als Blick über den Tellerrand...:-) ) . Bei Brettspielen denke ich oft, dass da wirklich viel Geld gefordet wird, Paradebeispiel "Die Insel" von Kosmos. Wenn ich mir aber dann die Preise der Compu-Spiele anschaue, so ist die Insel, bezüglich der Masse an Material, gegenüber der kleinen CD-rom eines PC-Spieles ein direkt tolles Angebot. Über weitere Werte, vorallem Spaßfaktor von Compuspielen und entsprechender Relativierung des Preises, will ich jetzt aber gar nicht weiter diskutieren. Fest steht aber, dass die Preise für Compuspiele wirklich extrem hoch sind. Neben weiteren Faktoren ist dies mit ein grosser Grund, warum sich bei mir die Brettspielleidenschaft so viel stärker entfalten konnte: Man bekommt für weniger Geld viel mehr Dinge, die man anschauen und anfassen kann, und welche man mit vielen Leuten gleichzeitig spielen kann, abgesehen davon, dass man keinen Strom und sonstige Periphrie braucht, um nötigen (Spiel-)Spaß zu bekommen.

Wie Preise an sich zu Stande kommen, weiss ich selbst zu genüge. Was ich aber um so erstaunlicher finde, ist, dass Computerspiele eine weitaus größere Anhängerschaft finden, als Brettspiele. Oder täuscht das? PC - Spiele brauchen weniger Lager-Platz, aber ist das ein Grund, warum sie "cooler" sind?
Dabei sind Computerspiele doch nicht bequemer zu "bedienen" als Brettspiele. Oder ist es doch die etwas größere Passivität, die man eingehen kann? Sicher, PC-Spiele können komplexere Sachverhalte meist etwas bequemer an die Hand geben. Bei Spielen muss man da häufiger etwas rechnen, was den Ablauf stört. Aber reicht das? Ist es doch eher die Atmosphäre? Vielleicht braucht man nicht soviel Phantasie, um eine schöne virtuelle thematisch perfekte Atmosphäre zu erleben? Liegt es an der Zielgruppe? Aber da fällt mir ein, dass laut einer Marktumfrage die um/über 40Jährigen eine sehr starke Käuferschaft darstellen (zumindest in den USA). Vielleicht besseres Marketing?
Mmh?
Was meint Ihr?

Gruß
Guido (dem auffällt, dass er wohl doch etwas über "innere " Werte PC - Spiel vs. "innere" Werte - Brettspiel diskutiert)

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Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: ...viel zu teuer!!!

Beitragvon Attila » 25. November 2005, 15:29

Hiho,

Naja, das ist ja nur der fall wenn man immer "Hipp" und "In" sein will und immer das neuste vom neusten haben muss ...wenn man ganz normal COmputer Spiele spielt und ab und an mal einen Titel kauft der einen interessiert (also nicht zwanghaft was brand neues), dann sieht das mit dem Preis ganz anders aus ...

Letztendlich: Wem es zu teuer ist, der soll doch einfach drauf verzichten und das Geld sparen! - Wo ist das Problem? ;-)

Atti

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Peter Steinert

Re: ...viel zu teuer!!!

Beitragvon Peter Steinert » 25. November 2005, 15:47

Attila schrieb:

> Letztendlich: Wem es zu teuer ist, der soll doch einfach
> drauf verzichten und das Geld sparen! - Wo ist das Problem? ;-)

Oder das neueste PC-Spiel ein paar Monate Später günstig auf dem Grabbeltisch kaufen ;-)

Peter

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Gerhard Ruckriegel
Brettspieler
Beiträge: 70

Re: ...viel zu teuer!!!

Beitragvon Gerhard Ruckriegel » 25. November 2005, 15:53

naja...
mittlerweile hat das ja auch im Brettspielbereich Einzug gehalten.
Wenn es nicht gerade Neuheit ist, wird es auch schnell zum Schnäppchen
(Wie man auch in den Einkauftipps sehen kann).

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Eric

Re: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon Eric » 25. November 2005, 16:04

tailer schrieb:
> Meiner Meinung nach sind Neuspiele viel zu teuer.

Das sehe ich auch so.

> Doch gerade in diesem Alter, will man die neuen Spiele
> spielen, und nicht das alte "Zeug" vom letzten Jahr.

Warum? Nur um "in" zu sein? Wenn finanziell die Wahl zwischen 2 guten 6 Monate alten Spielen (aktuelle "Halbwertszeit") und 1 guten neuen Spiel zu fällen ist, ist die Entscheidung ja wohl ziemlich klar...

> Meistens kosten aber gerade die Neuen 59,99 €.

Ich weiss ja nicht, wo Du Deine Spiele kaufst, meine kosten meistens 35-45 € (PC). Konsole ist eh Luxus... ;-)

> Mir ist selbstverständlich bewusst, das oft eine mehrjährige
> Entwicklungsfase dahinter steckt. Rechtfertigt dies einen so
> hohen Preis?

Sicher, die 10-30 Leute müssen ja für die 2-3 Jahre bezahlt werden. Und danach auch noch genug Geld übrig haben, um die Leute für das nächste Projekt 2-3 Jahre im voraus zu bezahlen.

> Die neueste "Abzocke" ist eine monatliche Gebühr für
> Onlinespiele. Das ist eine Unverschämtheit in meinen Augen,
> da andere wiederum updates und bugfixes umsonst anbieten. Sie
> kümmern sich auch UMSONST um Server und andere Dinge, da Sie
> das Spiel ja bereits verkauft haben.

Neu ist das nicht gerade, gibt es schon mindestens 5 Jahre. Erweiterung der Spielfunktionen wird für Offlinespiele eh nicht angeboten, außer es waren versprochene Features. Die ständige Entwicklung neuer Features kostet eben Geld, da man das Programmiererteam zusammenhalten muss. Der Betrieb von Spieleservern kostet ebenfalls Geld. Wenn die "anderen" das umsonst anbieten, fällt doch wohl die Wahl auch nicht schwer, sich für die "anderen" zu entscheiden und deren Spiele zu spielen.

>
> In meinen Augen müßen sich Entwickler nicht wundern, wenn Ihr
> Produkt illegal gedowloaded oder gebrannt wird.

Nach der Schlussfolgerung müssen sich Pelzmäntelverkäufer auch nicht wundern, wenn Ihnen die Pelzmäntel geklaut weil sich das ja nicht wirklich jeder leisten kann...

Schon einmal etwas von "Verzicht" gehört? Was ich mir nicht leisten kann, lasse ich eben bleiben? Oder anders ausgedrückt: Fühlst Du Dich nicht von den Medien oder Freunden manipuliert, dass Du das dringende Bedürfnis verspürst jetzt sofort alle Spieleneuerscheinungen unbedingt spielen zu müssen, selbst wenn Du Dir nicht alle leisten kannst?

> Mein Vorschlag wäre: Die Preise senken. Wenn das Spiel gut
> ist, wird es das Geld auch so einbringen, da mehr Spiele
> verkauft werden.

niedrigerer Preis = mehr Verkäufe geht nur in bestimmten Grenzen. Selbst wenn die Spiele nur 10€ kosten würden, würde es immer noch Leute geben, die sich diese lieber für lau besorgen.

Meine ideale Preisvorstellung liegt bei 20-25€. Dafür warte ich dann ruhig auch die 6 Monate, bis das Spiel entsprechend billiger wird. Wozu die Eile?

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Ralf Rechmann

Re: ...viel zu teuer!!!

Beitragvon Ralf Rechmann » 25. November 2005, 16:59

Attila schrieb:

> Naja, das ist ja nur der fall wenn man immer "Hipp" und "In"
> sein will und immer das neuste vom neusten haben muss

Und wer eh immer das Neueste auf PC zocken will, der braucht eh einen hochgezüchteten Rechner, der ebenfalls nicht preiswert ist: Ergo, wer so ein PC hat, hat auch das Geld für die Games. Wenns nicht so wäre, würden sich die Games zu dem Preis nicht verkaufen...

Aber für ein Brettspiel würde ich noch jedes PC oder Konsolen Game links liegen lassen - aber Jeder so, wie er mag! :)

Cu/Ralf

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Sven
Kennerspieler
Beiträge: 213

Re: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon Sven » 25. November 2005, 17:14

Du hast die freie Wahl, dass Spiel nicht zu kaufen !
Dass ein hoher Kaufpreis Straftaten rechtfertigt, kann ich nicht erkennen !

Sven

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Roland G. Hülsmann

Re: ...viel zu teuer!!!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 25. November 2005, 17:24

Guido schrieb:

> Fest steht
> aber, dass die Preise für Compuspiele wirklich extrem hoch
> sind. Neben weiteren Faktoren ist dies mit ein grosser Grund,
> warum sich bei mir die Brettspielleidenschaft so viel
> stärker entfalten konnte: Man bekommt für weniger Geld viel
> mehr Dinge, die man anschauen und anfassen kann, und welche
> man mit vielen Leuten gleichzeitig spielen kann, abgesehen
> davon, dass man keinen Strom und sonstige Periphrie braucht,
> um nötigen (Spiel-)Spaß zu bekommen.

Gruß
Roland

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Roland G. Hülsmann

Re: ...viel zu teuer!!!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 25. November 2005, 17:27

(SORRY, ich bin eben zu rasch auf den "Absenden"-Knopf geklommen. So sollte es werden:)

Roland G. Hülsmann schrieb:

> Fest steht
> aber, dass die Preise für Compuspiele wirklich extrem hoch
> sind. Neben weiteren Faktoren ist dies mit ein grosser Grund,
> warum sich bei mir die Brettspielleidenschaft so viel
> stärker entfalten konnte: Man bekommt für weniger Geld viel
> mehr Dinge, die man anschauen und anfassen kann, und welche
> man mit vielen Leuten gleichzeitig spielen kann, abgesehen
> davon, dass man keinen Strom und sonstige Periphrie braucht,
> um nötigen (Spiel-)Spaß zu bekommen.

Das ist doch fast ein Grund, noch [b]höhere[/b] Preise für Computerspiele zu fordern! :grin:

Gruß
Roland

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Bernd Eisen
Kennerspieler
Beiträge: 311

Re: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon Bernd Eisen » 25. November 2005, 18:41

Eric schrieb:

> > Doch gerade in diesem Alter, will man die neuen Spiele
> > spielen, und nicht das alte "Zeug" vom letzten Jahr.
>
> Warum? Nur um "in" zu sein? Wenn finanziell die Wahl
> zwischen 2 guten 6 Monate alten Spielen (aktuelle
> "Halbwertszeit") und 1 guten neuen Spiel zu fällen ist, ist
> die Entscheidung ja wohl ziemlich klar...

Wenn man diesem "Alter" entwachsen ist und andere Prioritäten im Leben hat kann man das natürlich nicht mehr nachvollziehen.
Aber ich erinnere mich auch an meine Zeit mit 15-18 Jahren. Da MUSSTE man bestimmte Spiele möglichst schnell haben und schraubte in seiner Clique gegenseitig Rekorde hoch und und und...

Damals waren es eher Konsolenspiele, aber es war nicht selten dass ich dafür auch den Neupreis von damals z.T. über 100 DM bezahlt habe.
Heute kann ich darüber nur den Kopf schütteln.

Wer richtig in der Szene drin ist leiht sich eh die neuen Games in der Videothek und besorgt sich auf irgend einer Crackseite den Crack um ohne Original CD spielen zu können.

Wenn ich heute zurückblicke und ab und zu die Möglichkeit habe ein neues Game (oder eine Demo) anzuspielen muss ich feststellen dass nahezu alle Spiele schlechter werden von der Spieltiefe her und nicht lange fesseln können.
Die Genres sind ausgereizt und es kommt nichts wirklich neues... Hauptsache die Grafik ist supertoll und noch nie dagewesen.

Momentan besorge ich mir ältere Spiele, die mich damals Monatelang gefesselt haben für Beträge von 1-5 Euro und habe damit überdurchschnittlichen Spielspaß (Diablo I, Demonworld I, Warlords IV, HOMM IV, Civi III).


> Schon einmal etwas von "Verzicht" gehört? Was ich mir nicht
> leisten kann, lasse ich eben bleiben? Oder anders
> ausgedrückt: Fühlst Du Dich nicht von den Medien oder
> Freunden manipuliert, dass Du das dringende Bedürfnis
> verspürst jetzt sofort alle Spieleneuerscheinungen unbedingt
> spielen zu müssen, selbst wenn Du Dir nicht alle leisten
> kannst?

Na ja - schauen wir mal in den Spiegel: warum müssen wir ständig neue (Brett-)Spiele haben? Ich denke in gewisser Weise ist diese Situation gar nicht mal so unähnlich.

Grüße Bernd, der auch unvernünftigerweise zu viele neue Brettspiele kauft

www.irongames.de

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Axel

Re: ...viel zu teuer!!!

Beitragvon Axel » 25. November 2005, 18:41


I Guido schrieb:

> Dabei sind Computerspiele doch nicht bequemer zu "bedienen"
> als Brettspiele. Oder ist es doch die etwas größere
> Passivität, die man eingehen kann? Sicher, PC-Spiele können
> komplexere Sachverhalte meist etwas bequemer an die Hand
> geben. Bei Spielen muss man da häufiger etwas rechnen, was
> den Ablauf stört. Aber reicht das? Ist es doch eher die
> Atmosphäre? Vielleicht braucht man nicht soviel Phantasie, um
> eine schöne virtuelle thematisch perfekte Atmosphäre zu
> erleben?

Ich erlebe es Live mit wenn mir meine Jungs die Haut abziehen weil Sie stundenlang vor der PS2 vergammeln möchten. Ich lass mich da auch mal zu hinreisen, ziehe aber eine gesellige Runde jedem Electronic 'Game vor. Die Kidz fahren aber nun mal auf Explosionen und Stunts, Action und Farben, Colole Musik und mörderrische Verfolgungsjagden ab. Und das können Brettspiele leider nicht bieten. Außerdem kann man sich dabei ja auch das Hirn freiblasen...
Bei den meisten legt sich das dann wieder ein bisschen und bricht nur noch ab und zu durch. Der Vorteil an sauteuren Spielen ist definitiv dass man nicht so viele kauft. Und wenn dann warten bis der Nachfolger da ist, dann bekommt Ihr die Games bei Ebay fast nachgeschmissen. Oder natürlich auch im freien Handel.

Axel (der heute noch seinen junior beim PS2 spielen abzocken muss)

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Heinrich Tegethoff

PC- vs Brettspiel

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 25. November 2005, 18:58

Hallo Guido,

vorab: am Nachbarrechner läuft ein frischgekauftes PC-Spiel, an
dem meine Söhne spielen. Preis: 4,95€ plus Versand (es war ein
ausdrücklicher Geb-wunsch).

Guido schrieb:
> ... Was ich aber um so erstaunlicher finde, ist, dass
> Computerspiele eine weitaus größere Anhängerschaft finden,
> als Brettspiele. Oder täuscht das?

Nach meinem Empfinden, gerade, wenn ich die Entwicklung meiner
Jungs so sehe, ist die Fazination von bewegtem Bild entscheidend.
Sie führt früh zum Fernseh- und Filmkonsum. Diese Flut von Informationen,
die unablässig durch unserer wichtigstes Sinnesorgan (für Umweltinfos)
reinprasselt, führt vielleicht zu Passivität. Aber dies trifft ja nur auf
den Fernseher und seine Quellen zu. Der PC-Spieler ist sehr aktiv.
Eintauchen in fremde Welten ist mit moderner Grafik sehr einfach.
Ich sehe mich beim Blick nach rechts gerade ständig durch das
vertraute München mit 250 km/h brettern. Gefühl von Schleudern in
den Kurven inklusive.
Stelle Dir ein PC-Spiel mit dem Bewegungsablauf eines Brettspieles
vor, und Du siehtst, wo es krankt.

Umgekehrt denke ich da noch gerne an meine Zeiten als Rogue-. Hack-,
Moria- und Nethack-Spieler auf dem PC zurück (das sind Spiele von
größter Spieltiefe mit Buchstaben-Grafik und Null-Action). St.Petersburg
von den Westpark-Gamern läuft auch gelegentlich. Was fehlt ist das
bewegte Bild - die stärkste Animation für uns Menschen. Inhalte treten
dabei zurück und sind nur Geschmackssache, also Ego-Shooter oder
Autorennen etc.

> ... Oder ist es doch die etwas größere
> Passivität, die man eingehen kann?

Wie gesagt: passiv ist da niemand. Und die Geräuschkulisse von nebenan
raubt so nebenbei auch die Konzentration - sprich: da wird viel Gehirn
auf die Verarbeitung von Bild und Ton abgezogen, was vielleicht passiv
ist, aber ständige Aufmerksamkeit und damit Unterhaltung verspricht. Wenn
ich da an Grüblerrunden denke.... Nein, ich rede nicht gegen mein eigenes
Hobby, da ich mich bei PC-Aktion schlicht nicht erhole. Und mangels
echten Mitspieler spiele ich noch nichtmals in der BSW.

Servus,
Heinz

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peer

Re: PC- vs Brettspiel

Beitragvon peer » 25. November 2005, 19:42

Hi,
was du sagst ist zum Großteil richtig - aber nicht vergessen sollte man, dass einige der größten Hits (Pirates, Civilization, Heroes of Might and Magic etc) eher Taktik/Strategiespiele ohne viel Graphik sind - warum wird sowas am Rechner gespielt.
Tatsächlich glaube ich, dass es nicht zuletzt an den Regeln liegt - die sind bei sowas zwar nicht einfacher als beim Durcshschnittsbrettspiel, aber es ist dank Tutorials viel einfacher einzusteigen! Die ersten Züge werden oft Dr Easy-mässig zusammengemacht, überall bekommt man kostenlos eine Erklärung und das Spiel bricht auch nicht zusammen, wenn man eine Regel vergisst - es ist eher so, dass es dann deutlich schwieriger ist zu gewinnen...

Außerdem kann man Computerspiele alleine Spielen! Ich glaub zwar nicht an die "Vereinsamungstheorie", die so gerne propagandiert wird (der Hang zu Lan-Partys und Onlinespielen ála Counter-Strike oder World of Warcraft zeugt vom Gegenteil), aber Computerspiele können ohne Organisation jederzeit mal gespielt werden. Dagegen benötigen Brettspiele nunmal Mitspieler - die zude die Regeln können müssen (siehe oben). Schnell + Spontan ist da nix.

ciao
peer (der nach Feierabend entspannungsmäßig ein bischen PS2 spielt, aber ansonsten Brettspiele vorzieht)

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Arby

Re: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon Arby » 25. November 2005, 20:48

Bernd Eisen schrieb:
>
> Eric schrieb:
>
> > Schon einmal etwas von "Verzicht" gehört? Was ich mir nicht
> > leisten kann, lasse ich eben bleiben? Oder anders
> > ausgedrückt: Fühlst Du Dich nicht von den Medien oder
> > Freunden manipuliert, dass Du das dringende Bedürfnis
> > verspürst jetzt sofort alle Spieleneuerscheinungen unbedingt
> > spielen zu müssen, selbst wenn Du Dir nicht alle leisten
> > kannst?
>
> Na ja - schauen wir mal in den Spiegel: warum müssen wir
> ständig neue (Brett-)Spiele haben? Ich denke in gewisser
> Weise ist diese Situation gar nicht mal so unähnlich.

Aber trotzdem nicht unbedingt vergleichbar. Zumindest aus meiner Sicht. Ich habe bei Brettspielen nicht das Bedürfnis, über zu hohe Preise zu schimpfen. Das eine oder andere Spiele ist schon etwas teuer, ja, aber auch da kann ich dann Verzicht üben (King A. z.B.), wohingegen ich aber auch kein Problem habe, mir ein RRT oder 3D-SvC zu kaufen, ohne über die Kosten zu stöhnen.

Bei Filmen oder Musik aber sehe ich das wiederum völlig anders. Da weiss ich insbesondere, dass der Künstler von den 20 Euro, die eine (Musik-)CD kostet, nicht mal ein Zwanzigstel abbekommt, die Vervielfältigung kostet aber auch nur ein paar Cent, so dass man sich unweigerlich fragt, wo das ganze Geld denn versickert? Da muss man dann nur sehen, wer am lautesten auf die "Raubkopierer" schimpft, dann weiß man's.

Ich kann jedenfalls locker stillhalten, wenn ein "Star Wars III" oder "Robots" oder was auch immer ("Krieg der Welten" kauf ich wegen dem bekloppten Scientology-Cruise sowieso nicht, sondern warte, bis das bei Premiere läuft) für 20 Euro (oder sogar noch mehr!) in den Regalen vergammelt und schlage dann zu, wenn der Film dann zum Preis von 5 bis 8 Euro für die nächste Generation Neuerscheinungen Platz machen muss...

Ralf "Arby" Brostedt (der glaubt, ein bisschen ins off-topic abgerutscht zu sein... aber waren wir das in diesem Fred nicht von Anfang an? ;-))

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Roman Pelek

Re: PC- vs Brettspiel

Beitragvon Roman Pelek » 26. November 2005, 01:40

Hi Peer,

peer schrieb:

> Tatsächlich glaube ich, dass es nicht zuletzt an den Regeln
> liegt - die sind bei sowas zwar nicht einfacher als beim
> Durcshschnittsbrettspiel, aber es ist dank Tutorials viel
> einfacher einzusteigen! Die ersten Züge werden oft Dr
> Easy-mässig zusammengemacht, überall bekommt man kostenlos
> eine Erklärung und das Spiel bricht auch nicht zusammen, wenn
> man eine Regel vergisst - es ist eher so, dass es dann
> deutlich schwieriger ist zu gewinnen...

Jepp, bei vielen PC-/Konsolen-Spielen kannst Du einfach mal nach dem "Trial and Error"-Prinzip vorgehen, das macht den Einstieg dann halt einfach. Und selbst bei eingefleischten Brettspielern soll's ja mal vorkommen, dass sie zwischenzeitlich mal dem Ansatz "True engineers never read the f...ing manual" nachgeben ;-)

> Außerdem kann man Computerspiele alleine Spielen! Ich glaub
> zwar nicht an die "Vereinsamungstheorie", die so gerne
> propagandiert wird (der Hang zu Lan-Partys und Onlinespielen
> ála Counter-Strike oder World of Warcraft zeugt vom
> Gegenteil), aber Computerspiele können ohne Organisation
> jederzeit mal gespielt werden. Dagegen benötigen Brettspiele
> nunmal Mitspieler - die zude die Regeln können müssen (siehe
> oben). Schnell + Spontan ist da nix.

Nun, an die Vereinsamungstheorie glaube ich da auch nicht, ebenso wenig wie an die Theorie, dass Computerspiele Gewalt induzieren, was ja gerade mal wieder politisch mangels besserer Ideen en vogue ist. Aber zur Spontaneität bei Computerspielen sei dennoch angemerkt, dass da die Tücke anderswo lauern kann. Wenn ich mich an meine LAN-Parties in der Studentenzeit zurück erinnere, hat's meist erstmal 3-4 Stunden gedauert, bis alle den richtigen Grafikkartentreiber hatten, der nächste sein Windows endlich aktualisiert bekommen hat, während sich die dritte Gruppe derweil mit dem Austausch von ein paar unwesentlichen Gigabytes, von dem man gar nicht immer wissen wollte, um was es sich da wieder handelt, beschäftigt hat. Und als sich dann auch noch alle einig geworden sind, was denn nun gespielt wird, ging ein Seufzer der Erleichterung durch die Runde ;-)

> ciao
> peer (der nach Feierabend entspannungsmäßig ein bischen PS2
> spielt, aber ansonsten Brettspiele vorzieht)

Ciao,
Roman (spielt ab heute lieber Mario Kart auf seinem Nintendo DS, leider scheinen angesichts des heutigen Releasedatums noch zu wenig europäische Mitspieler dazu online zu sein, die kämpfen wohl alle noch mit ihrer Wireless Fidelity-Einstellung oder versumpfen auf 'ner Freitags-Abends-Party :-) )

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Roman Pelek

Re: Spiele sind viel zu teuer!!!

Beitragvon Roman Pelek » 26. November 2005, 01:57

Hi Bernd

Bernd Eisen schrieb: schon vorher viel in meinen Augen Sinnvolles, das ich gelöscht habe...

> Wenn ich heute zurückblicke und ab und zu die Möglichkeit
> habe ein neues Game (oder eine Demo) anzuspielen muss ich
> feststellen dass nahezu alle Spiele schlechter werden von der
> Spieltiefe her und nicht lange fesseln können.
> Die Genres sind ausgereizt und es kommt nichts wirklich
> neues... Hauptsache die Grafik ist supertoll und noch nie
> dagewesen.

Ja, das gilt für viele Spiele bei PC- und Konsolen. Ich denke aber, da wird auch bald wieder ein Umdenken einsetzen, wenn die Übersättigung zu groß wird. Selbst die Betreiber von Multiplex-Kinos jammern ja jetzt schon (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,385918,00.html), dass Leute mittlerweile wieder mehr Inhalte und weniger Special Effects sehen wollen, der Trend wird vermutlich auch diese Unterhaltungsbranche erfassen. Zumindest würde ich es gutheißen, wenn's passieren würde...

> Na ja - schauen wir mal in den Spiegel: warum müssen wir
> ständig neue (Brett-)Spiele haben? Ich denke in gewisser
> Weise ist diese Situation gar nicht mal so unähnlich.
>
> Grüße Bernd, der auch unvernünftigerweise zu viele neue
> Brettspiele kauft

Du nimmst mir die Worte aus dem Mund - ich hatte ebenfalls den Gedanken, ob da nicht ein paar graue Esel ein paar weniger graue Esel Esel schimpfen :-))

Ciao,
Roman (würde ja gerne mal eine "Altheitenumfrage" machen, um zu sehen, wie Spieleindrücke sich mit der Zeit entwickeln - nur dürfte da kaum einer mitmachen)

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Marten Holst
Kennerspieler
Beiträge: 1787

RE: PC- vs Brettspiel

Beitragvon Marten Holst » 26. November 2005, 02:12

Moin,

> was du sagst ist zum Großteil richtig - aber nicht
> vergessen sollte man, dass einige der größten Hits
> (Pirates, Civilization, Heroes of Might and Magic etc) eher
> Taktik/Strategiespiele ohne viel Graphik sind - warum wird
> sowas am Rechner gespielt.

Sind es denn die größten Hits? Sicher, Civi in seinen Inkarnationen ist eine "Legende" - aber wie steht es im Vergleich mit Spielen der DoomQuake - keine Ahnung, wie sie jetzt alle heißen - eigentlich wirklich da? Ist es nur unsere Wahrnehmung, die sie puscht?

Tschüß
Marten (Pirates und Civi nicht wirklich abgeneigt)


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