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'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Günter Cornett

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Günter Cornett » 30. November 2005, 12:24

Eric schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> >
> > Da bist du ein paar Antworten schuldig geblieben.
>
> Ok, dann versuche ich diese zu klären.
>
> > Wo kriegst du die Pinguine für ein paar Cent?
> http://www.muecke-hotelberatung.de/deutsch/index.html?poeppel___andere_spielsteine_aus_holz_tiere.htm
>
> Artikel R0012 im Bild oben mitte


30cent/Stück bei Mindestabnahmemenge 100 Stück
=4,80 nur für die Pinguine (wenn denn alle mit der gleichen Farbe spielen)

> > Warum vergleichst du den Preis von Packeis nicht mit dem
> eines Spieles
> > wie z.B. Fjorde?
>
> Weil mir kein vergleichbares Spiel eingefallen ist. Fjorde

Das heisst, du kennst dich nicht aus.
Oder Packeis im Spiel ist unvergleichbar, etwas ganz Besonderes.

> kenne ich nur vom Namen und einer Rezi her und nicht von den
> Schachtelinhalten oder den Preisen.

Du kennst kein Spiel, dass rein vom Material her mit Packeis vergleichbar ist?
Wie kannst du dann eine Aussage darüber machen, dass Spiel sei materialmäßig zu teuer.

> > Auch hast du die Erweiterung als kostenlos bezeichnet, obwohl
> > es sie nur 'kostenlos' gibt, wenn man ein anderes Spiel dazu
> > bestellt (abgesehen von der [i]Werbe[/i]aktion in Essen).
>
> Ich bezog mich damit auch auf die Werbeaktion in Essen. Dass
> sie Kosmos einiges gekostet hat ist klar.

Und das ist vergleichbar?
Das einzige, was dir an vergleichbaren Spielen einfiel?
Besser kannst du nicht ausdrücken, dass du keine Ahnung hast.


> > Inzwischen müsstest du wissen, wie daneben dein Vergleich ist.
>
> Das mag sein, ich vergleiche eben gerne mit Extremfällen,
> solange man beim Ergebnis des Vergleichs berücksichtigt, dass
> man es mit einem Extremfall verglichen hat...

Und das hast du berücksichtigt?

Du hast argumentiert im Stil von: "Der Porsche ist aber unheimlich teuer.
Mein Sohn hat neulich einen geschenkt bekommen, von Matchbox"


> > Aber deinem jetztigen Beitrag entnehme ich, dass die
> > Fehler wohl kein Versehen waren. Du liebst es eben, im
> > Schutze der Anonymität mit Dreck zu schmeissen.
>
> Dazu muss man nicht unbedingt anonym sein, wie man hier und
> bei Deinem vorherigen Posting sieht, die schon Richtung
> Beleidigung gehen... Als Autor des Spiels gestehe ich Dir
> aber zu etwas emotionaler zu reagieren, also versuche ich bei
> gewissen Passagen die Seitenhiebe zu ignorien.

Hm, ich habe eher den Eindruch, du ignorierst die Sachargumente.
Hast jedenfalls nicht darauf geantwortet, was ich im Einzelnen zu den Unterschieden Siedler-Erweiterung - Packeis geschrieben habe.

> Ich denke hier ist alles gesagt. Für mich ändert sich an
> meiner Grundaussage nichts: Ich finde Packeis am Pol ist ein
> sehr gutes Spiel, aber zu teuer.

Das ist deine Meinung, ok. Ein Problem habe ich nur damit, wie du sie in Bezug auf den Preis begründest: indem du den Preis mit einem kostenloser Werbeaktion vergleichst.

> Das was Uli Blennemann dazu gesagt hat (a la Phalanx ist eben
> im oberen Preissegment und wir können leider nicht anders
> kalkulieren) ist dann sehr viel hilfreicher, als die

Im oberen Preissegment heisst nicht 'unangemessen teuer'. Bei einem anderen Verlag mit größerer Auflage würde es sicher auch irgendwo bei 18 Euro lliegen, in einer Billigversion mit Papp-Pinguinen sicher auch darunter.

> Diskussion mit dem Autor, ob man jetzt Äpfel mit Birnen
> vergleicht (was natürlich der Fall ist, aber als Extremfall
> durchaus seinen Reiz hat). Dein letztes Posting war dann doch
> eher zur Sache, deshalb denke ich kann man es als Abschluss
> hier stehen lassen.

Hm, im letzten Posting habe ich dir abgesprochen, dass es sich bei deinen Angriffen um ein Versehen handeln könnte, da du so hartnäckig auf deiner Fehlargumentation bestehst, ohne dich inhaltlich mit den Argumenten auseinanderzusetzen.

Wenn das denn so richtig ist, das du nur trollst, können wir das so stehen lassen.

Günter

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peer

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon peer » 30. November 2005, 12:27

Hi,
Eric schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> >
> > Da bist du ein paar Antworten schuldig geblieben.
>
> Ok, dann versuche ich diese zu klären.
>
> > Wo kriegst du die Pinguine für ein paar Cent?
> http://www.muecke-hotelberatung.de/deutsch/index.html?poeppel___andere_spielsteine_aus_holz_tiere.htm
>
> Artikel R0012 im Bild oben mitte
>

Mmh, abgesehen davon, dass sie nicht verschiedenen Farben angebotrn werden:
Nimmt man 1000 Stück ab, kostet ein Pingui 30 Cent. Dem Spiel liegen 16 Stück bei, da sind wir allein für die Pinguine bei 4, 80. Das ist bereits ein knappes Viertel des Endpreises - und Schachtel, Schollen, Anleitung, Druck, Graphiker, Autor sowie Gewinnspanne ist noch gar nicht drin.

Leider summiert sich sowas dann doch - ich bin immer überrascht, wieviel ich letztlich doch für ein paar Holzwürfel, Karten, Spielsteine etc. ausgebe, wenn ich Prototypenmaterial bestelle...
Da verschätzt man sich schnell - also Eric: In deinem eigenen Interesse solltest du KEINEN Kleinverlag gründen :-)

ciao
peer (Zensiert jetzt wieder - eine Chemieklausur)
peer

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Eric

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Eric » 30. November 2005, 13:00

Günter Cornett schrieb:
> Wenn das denn so richtig ist, das du nur trollst, können wir
> das so stehen lassen.

Nice try, Guybrush.

Auf welches Sachargument soll ich denn näher eingehen? Dass die 60 Hexfelder das 20fache von den 3 Kosmos-Hexfeldern sind und dass es natürlich nur auf die Anzahl und nicht auf die Grösse ankommt bei diesem Gegenvergleich?

Da bei dieser Diskussion eh keiner vom Gegenteil zu überzeugen ist, geht es eher um die Darstellung der Standpunkte. Das ist in ausreichendem Maße geschehen.

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Günter Cornett

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Günter Cornett » 30. November 2005, 13:17

Eric schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> > Wenn das denn so richtig ist, das du nur trollst, können wir
> > das so stehen lassen.
>
> Nice try, Guybrush.
>
> Auf welches Sachargument soll ich denn näher eingehen? Dass
> die 60 Hexfelder das 20fache von den 3 Kosmos-Hexfeldern sind
> und dass es natürlich nur auf die Anzahl und nicht auf die
> Grösse ankommt bei diesem Gegenvergleich?

Tja, rein flächenmäßig ist das immer noch das 6fache und auch nur ein Teil des Gesamtmaterials.
Und Werbeaktion, Schachtel, Grafik, 'Pinguine für ein paar Cent' ham wir alles nicht gelesen, wa ?

Günter

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peer

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon peer » 30. November 2005, 13:37

Hi,
Günter Cornett schrieb:
> Tja, rein flächenmäßig ist das immer noch das 6fache und auch
> nur ein Teil des Gesamtmaterials.
> Und Werbeaktion, Schachtel, Grafik, 'Pinguine für ein paar
> Cent' ham wir alles nicht gelesen, wa ?

Immerhin antwortet er dir - Weder auf den anderen Erik noch auf mich hat er reagiert - wohl weil er sich dort nicht damit rausreden kann, "der Autor verteidigt nunmal sein Spiel"

Würde ich mir mit Hilfe von www.spielmaterial ein Spiel zusammenbasteln käme ich auf Materialkosten von
0,40 x 16 (Pinguine) = 6,40
0,17 x 60 (Hexfelder = 10,20
2,00 Schachtel = 2

= 18,60
Gar nicht so viel billiger was? Und sicherlich nicht so schön
Würde ich eine 1000er Auflage herstellen, verringern sich die Materialkosten etwas:
0,30 X 16 = 4,80
0,12 x 60 = 7,20
1 x 2,00
= 14, EUR
Das heisst ich hätte 5,00 für die Spielanleitung, den Druck, die Graphiker, die Spieleautoren (üblicherweise 10%, oder?) und für die Gewinnspanne - Würde mich interessieren, wie Eric das mit 1 schafft (wollte er einen Verkaufspreis von 15,00 erhalten - er hat ja nicht geschrieben, was er für angemessen halten würde).

ciao
peer

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Günter Cornett

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Günter Cornett » 30. November 2005, 15:50

peer schrieb:
>
> Hi,
> Günter Cornett schrieb:
> > Tja, rein flächenmäßig ist das immer noch das 6fache und auch
> > nur ein Teil des Gesamtmaterials.
> > Und Werbeaktion, Schachtel, Grafik, 'Pinguine für ein paar
> > Cent' ham wir alles nicht gelesen, wa ?
>
> Immerhin antwortet er dir - Weder auf den anderen Erik noch
> auf mich hat er reagiert - wohl weil er sich dort nicht damit
> rausreden kann, "der Autor verteidigt nunmal sein Spiel"

Tja, mag sein, dass es auch daran liegt.
Vielleicht ist es auch der 'emotionale Faktor', vielleicht, dass ich mehr ins Detail gehe, zum Widersprich herausfordere doer einfach weil ich ein netter Kerl bin. :)

> Würde ich mir mit Hilfe von www.spielmaterial ein Spiel
> zusammenbasteln käme ich auf Materialkosten von
> 0,40 x 16 (Pinguine) = 6,40
> 0,17 x 60 (Hexfelder = 10,20
> 2,00 Schachtel = 2
>
> = 18,60
> Gar nicht so viel billiger was? Und sicherlich nicht so schön
> Würde ich eine 1000er Auflage herstellen, verringern sich die
> Materialkosten etwas:
> 0,30 X 16 = 4,80
> 0,12 x 60 = 7,20
> 1 x 2,00
> = 14, EUR

Naja, dann kauft man die Teile dort, wo Harald sie auch kauft.
Aufgrund der größeren Menge, kriegt man sie sicherlich auch noch ein bisschen preiswerter als er.

Ein Spiel, dass man über den Handel verkaufen will, muss aber auch wesentlich preiswerter sein. Sind die reinen Produktionskosten (Material+spielebezogene Honorare) größer als 5 Euro, lässt es sich bestimmt nicht für unter 20 Euro Endverkaufspreis im Handel kalkulieren.


> Das heisst ich hätte 5,00 für die Spielanleitung, den Druck,
> die Graphiker, die Spieleautoren (üblicherweise 10%, oder?)

Das ist nur bei Büchern so. Autoren erhalten meist 5-6% vom Abgabepreis an den Handel, siehe auch
http://www.spieleautorenseite.de/verlage/index.html

Es kann prozentual mehr sein (z.B. wenn das Spiel bereits erfolgreich auf dem Markt ist, sich mehrere Autoren das Honorar teilen müssen, Werbespiele, Kleinstauflagen) oder weniger (z.B. bei Lizenzthemen oder wenn man sich über den Tisch ziehen lässt ;-) )

> und für die Gewinnspanne - Würde mich interessieren, wie Eric
> das mit 1 schafft (wollte er einen Verkaufspreis von 15,00
> erhalten - er hat ja nicht geschrieben, was er für angemessen
> halten würde).

VK 15,- Euro, d.h. er produziert das Spiel für maximal 3-4 Euro, verkauft es für 5-6 Euro an den Großhandel, dieser für 8-10 Euro an den Fachhandel und der wiederum für 14,95 an den zufriedenen Kunden. Von der Spanne von ca. 2 Euro finanziert er dann seine Belegschaft, seine eigene Arbeitszeit und sein Haus in Monaco - sofern er alle Spiele verkauft.

Verkauft er nur die Hälfte, hat er draufgezahlt. Reduziert er den Preis um 25% muss er dreimal so viele Spiele verkaufen, um auf dasselbe Geld zu kommen. Und 1 Euro mehr in der Produktion sind locker 4-5 Euro mehr im Endpreis. Bei den ganz großen Verlagen ist das wohl noch etwas krasser.

Hinweis:
Bei den genannten Preisen handelt es sich um sehr grobe Schätzungen, nicht konkret auf Packeis bezogen. Ich kenne die Kalkulation eben auch nur aus Kleinverlagssicht, wo ich ein Verhältnis Produktionskosten/Endverkaufspreis von 1:4 anstrebe aber nicht erreiche. Und sowohl beim Großhandel als auch beim Fachhandel sind die Spannen sehr unterschiedlich.

Gruß, Günter

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Eric

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Eric » 30. November 2005, 16:05

peer schrieb:
> Immerhin antwortet er dir - Weder auf den anderen Erik noch
> auf mich hat er reagiert - wohl weil er sich dort nicht damit
> rausreden kann, "der Autor verteidigt nunmal sein Spiel"

Auf Erik habe ich nicht reagiert, weil vom Ton her es eher auf einen Flamewar rausgelaufen wäre, was hier nicht sein muss. Die dort gestellten Fragen waren auch eher rhetorischer Natur. Ausserdem gibt es keine freundliche Antwort auf "selten so einen Stuss gehört" die nicht auf das Runtermachen des Aussagenden oder Abwerten der Aussage herausläuft. Deshalb besser gar nicht antworten.

Auf Dein Posting bin ich nicht eingegangen, weil Du damit genau das machst was mir hier auch vorgeworfen wird: Vergleich von nicht vergleichbaren Sachen (Pinguine mit nicht vergleichbaren Preisen?). Ironie, oder? Wie sicherlich aufgefallen ist sind die dargestellten Pinguine dort extra bemalt/bedruckt und nicht unifarben. Die Größenverhältnisse kann ich nicht abschätzen. Des weiteren kann mit dem Preis nicht gerechnet werden, weil Du zumindest die Umsatzsteuer vorher rausrechnen musst. Von eventuellen ausgehandelten Sonderkonditionen mit Materialherstellern ganz zu schweigen. Die gemachte Rechnung passt also nicht so wirklich...

Des weiteren habe ich nicht empfohlen die Pinguine von dort zu kaufen oder auf Grundlage der dortigen Preise zu berechnen, sondern nur einen Onlineshop benannt, wo es solche zu kaufen gibt, da ja schon die Existenz von frei käuflichen Holzpinguinen für ein paar Cent in Frage gestellt wurde. Der von Phalanx bezahlte Preis pro Pinguin beträgt nur einen Bruchteil davon, ansonsten würde die Kalkulation tatsächlich nicht aufgehen.

>
> Würde ich mir mit Hilfe von www.spielmaterial ein Spiel
> zusammenbasteln käme ich auf Materialkosten von
> 0,40 x 16 (Pinguine) = 6,40
> 0,17 x 60 (Hexfelder = 10,20
> 2,00 Schachtel = 2
>
> = 18,60
> Gar nicht so viel billiger was? Und sicherlich nicht so schön
> Würde ich eine 1000er Auflage herstellen, verringern sich die
> Materialkosten etwas:
> 0,30 X 16 = 4,80
> 0,12 x 60 = 7,20
> 1 x 2,00
> = 14, EUR
> Das heisst ich hätte 5,00 für die Spielanleitung, den Druck,
> die Graphiker, die Spieleautoren (üblicherweise 10%, oder?)
> und für die Gewinnspanne - Würde mich interessieren, wie Eric
> das mit 1 schafft (wollte er einen Verkaufspreis von 15,00
> erhalten - er hat ja nicht geschrieben, was er für angemessen
> halten würde).

Und die Händlerspanne?


>
> ciao
> peer

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Günter Cornett

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Günter Cornett » 30. November 2005, 17:11

Eric schrieb:
>
> peer schrieb:
> Wie sicherlich
> aufgefallen ist sind die dargestellten Pinguine dort extra
> bemalt/bedruckt und nicht unifarben. Die Größenverhältnisse

wie bei Packeis am Pol, wo es sie in vier verschiedenen Farben + Aufdruck gibt.

> kann ich nicht abschätzen. Des weiteren kann mit dem Preis

sie sind etwas größer

> nicht gerechnet werden, weil Du zumindest die Umsatzsteuer
> vorher rausrechnen musst. Von eventuellen ausgehandelten

warum das? Die Umsatzsteuer muss man schließlich auch zahlen.
Man nimmt Bruttopreise und zahlt Bruttopreise und auf die (positive) Differenz zahlt man auch noch Steuer.

> Sonderkonditionen mit Materialherstellern ganz zu schweigen.
> Die gemachte Rechnung passt also nicht so wirklich...
>
> Des weiteren habe ich nicht empfohlen die Pinguine von dort
> zu kaufen oder auf Grundlage der dortigen Preise zu
> berechnen, sondern nur einen Onlineshop benannt, wo es solche
> zu kaufen gibt, da ja schon die Existenz von frei käuflichen
> Holzpinguinen für ein paar Cent in Frage gestellt wurde. Der

30 Cent sind nicht 'ein paar'.
Diese Formulierung suggeriert IMHO einen einstelligen Cent-Betrag.

> von Phalanx bezahlte Preis pro Pinguin beträgt nur einen
> Bruchteil davon, ansonsten würde die Kalkulation tatsächlich
> nicht aufgehen.

Sicherlich nicht der gleiche Preis. Aber 'ein Bruchteil' ist noch unbestimmter als 'ein paar'.

Harald kauft direkt vom Hersteller wie auch Phalanx. Harald verkauft direkt an den Endkunden, während Phalanx an Zwischenhändler verkauft. Das vervielfacht wiederum den der Preis.

> > = 14, EUR
> > Das heisst ich hätte 5,00 für die Spielanleitung, den Druck,
> > die Graphiker, die Spieleautoren (üblicherweise 10%, oder?)
> > und für die Gewinnspanne - Würde mich interessieren, wie Eric
> > das mit 1 schafft (wollte er einen Verkaufspreis von 15,00
> > erhalten - er hat ja nicht geschrieben, was er für angemessen
> > halten würde).
>
> Und die Händlerspanne?

Eben, bei Peers Rechnung würde das Spiel im Laden locker 60 Euro kosten.

Günter

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peer

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon peer » 1. Dezember 2005, 09:14

Hi,
Eric schrieb:

> Auf Dein Posting bin ich nicht eingegangen, weil Du damit
> genau das machst was mir hier auch vorgeworfen wird:
> Vergleich von nicht vergleichbaren Sachen (Pinguine mit nicht
> vergleichbaren Preisen?). Ironie, oder? Wie sicherlich
> aufgefallen ist sind die dargestellten Pinguine dort extra
> bemalt/bedruckt und nicht unifarben. Die Größenverhältnisse
> kann ich nicht abschätzen. Des weiteren kann mit dem Preis
> nicht gerechnet werden, weil Du zumindest die Umsatzsteuer
> vorher rausrechnen musst. Von eventuellen ausgehandelten
> Sonderkonditionen mit Materialherstellern ganz zu schweigen.
> Die gemachte Rechnung passt also nicht so wirklich...

Es ging auch eher um eine Grobschätzung. Wenn ich das Material nicht wirklich billiger selbst machen kann, kann der Materialwert nicht so gering sein, wie du ihn darstellst.
Das Harald nicht der günstige Händeler ist, den Phalanx hat, ist klar, aber als erster Schätzwert vielleicht nicht so schlecht: Wenn dort der Materialwert 14 EUR beträgt und ich Günters Rechnung als Grundlage nehme, muss ich schon 2/3 des dortigen Preises als Nachlass bekommen: Und hab dann eine (anscheinend) knappe Kalkulation. Ich finds wirklich beindruckend, wie leicht man sich da vertut (weiss schon warum ich keinen Verlag habe ;-) )

Mich würde aber nun doch interessieren, welchen preis du für angemessen halten würdest und ob du meinst, dass man diesen (nach dieser Diskussion) tatsächlich einfach hätte erreichen können.

> Und die Händlerspanne?

Genau, die darf man auch nicht vergessen. Natürlich komts manchmal vor, dass ein Händler auf die verzichtet, um mit Angeboten zu locken (siehe Amazon) - aber das ist doch eher die Ausnahme...

ciao
peer

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Eric

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Eric » 1. Dezember 2005, 09:34

Günter Cornett schrieb:
>
> Eric schrieb:
> >
> > peer schrieb:
> > Wie sicherlich
> > aufgefallen ist sind die dargestellten Pinguine dort extra
> > bemalt/bedruckt und nicht unifarben. Die Größenverhältnisse
>
> wie bei Packeis am Pol, wo es sie in vier verschiedenen
> Farben + Aufdruck gibt.
>
> > kann ich nicht abschätzen. Des weiteren kann mit dem Preis
>
> sie sind etwas größer

Ok, also durchaus vergleichbar

>
> > nicht gerechnet werden, weil Du zumindest die Umsatzsteuer
> > vorher rausrechnen musst. Von eventuellen ausgehandelten
>
> warum das? Die Umsatzsteuer muss man schließlich auch zahlen.
> Man nimmt Bruttopreise und zahlt Bruttopreise und auf die
> (positive) Differenz zahlt man auch noch Steuer.

Man darf doch die Umsatzsteuer seiner Einkäufe die für das Geschäft nötig sind mit der zu zahlenden Umsatzsteuer verrechnen und um genau den Betrag mindern? Damit braucht man nur die Nettopreise bei seinen Beschaffungen einrechnen, weil man die darauf gezahlte Umsatzsteuer zurückbekommt / verrechnen kann. Es würde mich stark wundern, wenn das im Spielesektor anders wäre.

>
> > Sonderkonditionen mit Materialherstellern ganz zu schweigen.
> > Die gemachte Rechnung passt also nicht so wirklich...
> >
> > Des weiteren habe ich nicht empfohlen die Pinguine von dort
> > zu kaufen oder auf Grundlage der dortigen Preise zu
> > berechnen, sondern nur einen Onlineshop benannt, wo es solche
> > zu kaufen gibt, da ja schon die Existenz von frei käuflichen
> > Holzpinguinen für ein paar Cent in Frage gestellt wurde. Der
>
> 30 Cent sind nicht 'ein paar'.
> Diese Formulierung suggeriert IMHO einen einstelligen
> Cent-Betrag.
>
> > von Phalanx bezahlte Preis pro Pinguin beträgt nur einen
> > Bruchteil davon, ansonsten würde die Kalkulation tatsächlich
> > nicht aufgehen.
>
> Sicherlich nicht der gleiche Preis. Aber 'ein Bruchteil' ist
> noch unbestimmter als 'ein paar'.

Ich würde auch den von Phalanx tatsächlich bezahlten Preis auf 10-12 Cent pro Pinguin taxieren, um jetzt einmal konkrete Zahlen in den Raum zu werfen. Liege ich damit weit danaben?

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Eric

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Eric » 1. Dezember 2005, 10:03

peer schrieb:
>
> Mich würde aber nun doch interessieren, welchen preis du für
> angemessen halten würdest und ob du meinst, dass man diesen
> (nach dieser Diskussion) tatsächlich einfach hätte erreichen
> können.

Sagen wir einmal so: Ich würde mir das Spiel ohne weiter zu zögern für 11-12 Euro kaufen (im Moment ist der beste Preis 14 Euro). Um diesen Preis bei einem preiswerter Online-Händler erreichen zu können, müsste der empfohlene Verkaufspreis wohl bei 15-16 Euro liegen, was ca einen Abgabepreis an die Händler von 8 Euro voraussetzt. Ob sowas zu erreichen ist, weiss ich ich nicht. Nach Ulis Aussagen können sie nicht so aggresiv kalkulieren. Andererseits handelt es sich praktisch um eine Neuauflage, somit hat man als Anhaltspunkte schon Verkaufsdaten vom Vorgänger. Beim Materialumfang hätte ich persönlich nur noch die Spieleschachtel kleiner gemacht, um Kosten zu sparen, der Rest des Materials ist durchaus angemessen. Wobei wie die Diskussion um Schachtelgrössen hier im Forum gezeigt hat, ist es nicht immer preiswerter eine kleinere Schachtel zu nehmen gegenüber der Verwendung einer Standardgrösse.

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Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Günter Cornett » 1. Dezember 2005, 10:40

Eric schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> > Die Umsatzsteuer muss man schließlich auch zahlen.
> > Man nimmt Bruttopreise und zahlt Bruttopreise und auf die
> > (positive) Differenz zahlt man auch noch Steuer.
>
> Man darf doch die Umsatzsteuer seiner Einkäufe die für das
> Geschäft nötig sind mit der zu zahlenden Umsatzsteuer
> verrechnen und um genau den Betrag mindern? Damit braucht man
> nur die Nettopreise bei seinen Beschaffungen einrechnen, weil
> man die darauf gezahlte Umsatzsteuer zurückbekommt /
> verrechnen kann. Es würde mich stark wundern, wenn das im
> Spielesektor anders wäre.

Beispiel:

du kaufst eine Ware für 10 Euro netto ein und verkaufst sie für 20 Euro brutto.
Hast du dann 10 Euro Gewinn gemacht?
Du zahlst brutto 11,60. Die 1,60 lösen sich nicht in Luft auf, sondern du kannst sie von den 2,76 abziehen, die du von den 20 Euro an das Finanzamt zahlen musst.

Wenn man vom Kunden Nettopreisen nehmen würde (also der die Umsatzsteuer zusätzlich zahlen müsste), dann könnte man die Umsatzsteuer in der Kalkulation erstmal ignorieren. Wenn man eine Ware teurer verkauft als kauft, dann zahlt man immer ein bisschen Umsatzsteuer drauf. Das Verrechnen geschieht, damit die Umsatzsteuer nicht mehrfach gezahlt wird, aber sie verschwindet nicht einfach so.


> > > Sonderkonditionen mit Materialherstellern ganz zu
> schweigen.
> > > Die gemachte Rechnung passt also nicht so wirklich...
> > >
> > > Des weiteren habe ich nicht empfohlen die Pinguine von dort
> > > zu kaufen oder auf Grundlage der dortigen Preise zu
> > > berechnen, sondern nur einen Onlineshop benannt, wo es
> solche
> > > zu kaufen gibt, da ja schon die Existenz von frei
> käuflichen
> > > Holzpinguinen für ein paar Cent in Frage gestellt wurde.
> Der
> >
> > 30 Cent sind nicht 'ein paar'.
> > Diese Formulierung suggeriert IMHO einen einstelligen
> > Cent-Betrag.
> >
> > > von Phalanx bezahlte Preis pro Pinguin beträgt nur einen
> > > Bruchteil davon, ansonsten würde die Kalkulation
> tatsächlich
> > > nicht aufgehen.
> >
> > Sicherlich nicht der gleiche Preis. Aber 'ein Bruchteil' ist
> > noch unbestimmter als 'ein paar'.
>
> Ich würde auch den von Phalanx tatsächlich bezahlten Preis
> auf 10-12 Cent pro Pinguin taxieren, um jetzt einmal konkrete
> Zahlen in den Raum zu werfen. Liege ich damit weit danaben?

Weiß ich nicht. Aber solch ein Preis würde die Kosten am Endverkaufspreis nur für die 16 Pinguine aufgrund des Zwischennhandels vermutlich irgendwo zwischen 7 und 10 Euro betragen lassen. Das ist keine zu vernachlässigende Größe.

'Nur ein paar Cent' gibt es in der Preiskalkulation für Spiele praktisch nicht.

Günter

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Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Günter Cornett » 1. Dezember 2005, 10:55

Eric schrieb:
>
> peer schrieb:
> >
> > Mich würde aber nun doch interessieren, welchen preis du für
> > angemessen halten würdest und ob du meinst, dass man diesen
> > (nach dieser Diskussion) tatsächlich einfach hätte erreichen
> > können.
>
> Sagen wir einmal so: Ich würde mir das Spiel ohne weiter zu
> zögern für 11-12 Euro kaufen

Spiele habe für dich offensichtlich keinen Wert.
Du solltest dir wirklich nur Kartenspiele, Mikado und Domino aus dem 55cent-Laden kaufen.

> (im Moment ist der beste Preis
> 14 Euro). Um diesen Preis bei einem preiswerter

Und auch das ist dir noch zu teuer?
Es ist mir ein Rätsel, wie der Händler das machen kann.

> Online-Händler erreichen zu können, müsste der empfohlene
> Verkaufspreis wohl bei 15-16 Euro liegen, was ca einen
> Abgabepreis an die Händler von 8 Euro voraussetzt. Ob sowas
> zu erreichen ist, weiss ich ich nicht. Nach Ulis Aussagen

Mit Kinderarbeit in Irgendwoistan möglicherweise...

> können sie nicht so aggresiv kalkulieren. Andererseits

Ich wüßte auch keinen anderen Verlag, der das könnte, ohne die Materialqualität stark zu verschlechtern.

> handelt es sich praktisch um eine Neuauflage, somit hat man
> als Anhaltspunkte schon Verkaufsdaten vom Vorgänger. Beim

Ne, daraus lassen sich keine Schlüsse ziehen (abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wer Vorgänger von Packeis sein sollte). Wenn man mal von Marken wie Siedler und Lizenzthemen absieht, bei denen man eher mit einer verkauften Mindeststückzahl rechnen kann, dann weiß wohl kaum ein Verlag im voraus, in welchen Größenordnungen sich die Verkaufszahlen eines Spieles bewegen werden. Wäre es anders, würden keine Spiele verramscht werden.

> Materialumfang hätte ich persönlich nur noch die
> Spieleschachtel kleiner gemacht, um Kosten zu sparen, der
> Rest des Materials ist durchaus angemessen. Wobei wie die
> Diskussion um Schachtelgrössen hier im Forum gezeigt hat, ist
> es nicht immer preiswerter eine kleinere Schachtel zu nehmen
> gegenüber der Verwendung einer Standardgrösse.

Eben. Ich glaube in diesem Fall, muss man als Verlag einfach auf andere Käufer zurückgreifen. Du bist nicht Zielgruppe für kommerzielle Spieleproduktion.

Günter

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peer

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon peer » 1. Dezember 2005, 14:07

Hi,
Bei einem Händlerabgabepreis von 8 EUR hiesse dass:
40 Cent für die Autoren, sind wir bei 7,60
Optimistische 0,50 EUR für die Gewinnspanne des Verlages (ich hab keine Ahnung, also rate ich makl drauflos - Günter oder Uli können gegensteuern)
Sind wir bei 7,10
Dann mmh, Druck,Vertrieb, Mitarbeiter, Webserver etc. schieße ich mal 1,10 EUR in den Raum
Dass hiesse der Materialwert dürfte 6 EUR nicht überschreiten. Davon müsste ich 60 Schollen kaufen, eine Packung und 16 Pinguine... Wie will man das schaffen?

Die Vorlage Pingvinas kostete, glaub ich 30 EUR...

Wenn überhaupt kann man dem Spiel vorwerfen, dass es kein Kartenspiel ist..


ciao
peer

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Günter Cornett

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Günter Cornett » 1. Dezember 2005, 14:36

peer schrieb:
>
> Hi,
> Bei einem Händlerabgabepreis von 8 EUR hiesse dass:
> 40 Cent für die Autoren, sind wir bei 7,60
> Optimistische 0,50 EUR für die Gewinnspanne des Verlages (ich
> hab keine Ahnung, also rate ich makl drauflos - Günter oder
> Uli können gegensteuern)

Ich schätze mal, Uli weiß, warum er sich aus dieser Diskussion ausklinkt. Es macht wenig Sinn und genaue Zahlen veröffentlicht man natürlich nicht.

Die 'Gewinnspanne' kann man nicht in dieser Form auf ein einzelnes Spiel beziehen.

Man kann die Kosten, die speziell für ein Spiel anfallen (Produktionskosten inkl. Grafiker + Autoren) kalkulieren, auch Werbekosten, die sich speziell auf das Spiel beziehen. Die Spanne muss da dann wesentlich größer ausfallen als 50 cent (=7% in deinem Beispiel hiesse übrigens: man hat plusminusnull gemacht, wenn 93% der Auflage verkauft ist, darunter zahlt man drauf).

Von dem was überbleibt, müssen dann noch allgemeine Kosten gezahlt werden.

> Sind wir bei 7,10
> Dann mmh, Druck,Vertrieb, Mitarbeiter, Webserver etc. schieße
> ich mal 1,10 EUR in den Raum

kann man auch nicht so einfach auf das einzelne Spiel umlegen.

> Dass hiesse der Materialwert dürfte 6 EUR nicht

Damit wäre ein Endpreis von 20,- Euro nicht zu machen.

> überschreiten. Davon müsste ich 60 Schollen kaufen, eine
> Packung und 16 Pinguine... Wie will man das schaffen?
>
> Die Vorlage Pingvinas kostete, glaub ich 30 EUR...

27,-€ - wenn ich mich recht erinnere.
Aber auch nur weil wir die nicht für den Zwischenhandel kalkuliert haben.
Die Auflage war klein und wurde direkt verkauft. Sonst hätten wir wohl bei dem Material 40 Euro nehmen müssen.

Es gibt keine genauen Zahlen für dieses Spiel. Ein fiktive Rechnung, die ganz grob die Größenordnung bei der Kalkulation von Spielepreisen darstellen kann, habe ich hier gegeben:

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=125355&t=124954

Man kann ihr in etwa entnehmen, welchen Stellenwert eine bestimmte Station in der Kette Material-Verlag-Handel-Verbraucher hat, das aber sicherlich nicht konkret auf einen einzelnen Verlag oder ein einzelnes Spiel beziehen.

Wenn man vergleichen will, sollte man Spiele miteinander vergleichen. Da ist das Material zunächstmal ein gutes Kriterium, so dass es sich lohnt Spiele zu vergleichen, die materialmäßig ähnlich ausgestattet sind. Produktionsort (China?), Auflage, Verlagsgröße+Vertriebsweg, Lizenzthemen, besonderer Aufwand (Recherche bei Anno Domini, Würfel zusammenkleben bei Rumis),... können dann gute Gründe dafür sein, dass der Preis eines Spieles abweicht.

Gruß, Günter

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Eric

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Eric » 1. Dezember 2005, 18:31

Günter Cornett schrieb:
>
> > können sie nicht so aggresiv kalkulieren. Andererseits
>
> Ich wüßte auch keinen anderen Verlag, der das könnte, ohne
> die Materialqualität stark zu verschlechtern.
>

Nun gut, dann ziehen wir einmal einen anderen Vergleich:

Raubritter vs. Packeis am Pol

96 Geländertafeln vs. 60 Hexfelder
120 Ritterscheiben vs. 16 Pinguine
Empf. VK 15 Euro vs. Empf. VK 20 Euro
Best Price 10 Euro (Messe) vs. Best Price 14 Euro (Online-Shop)
Großverlag vs. Kleinverlag
Großauflage vs. Kleinauflage

Total daneben?


> Eben. Ich glaube in diesem Fall, muss man als Verlag einfach
> auf andere Käufer zurückgreifen. Du bist nicht Zielgruppe für
> kommerzielle Spieleproduktion.

Das mag durchaus sein. Ich warte dann, bis sich nicht genügend Zielgrüppler gefunden haben...

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Günter Cornett

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Günter Cornett » 1. Dezember 2005, 20:07

Eric schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> >
> > > können sie nicht so aggresiv kalkulieren. Andererseits
> >
> > Ich wüßte auch keinen anderen Verlag, der das könnte, ohne
> > die Materialqualität stark zu verschlechtern.
> >
>
> Nun gut, dann ziehen wir einmal einen anderen Vergleich:
>
> Raubritter vs. Packeis am Pol

Gut, das ist mal was Handfestes:

> 96 Geländertafeln vs. 60 Hexfelder
Quadratisch versus Sechseckig
(macht in der Produktion möglicherweise einen Unterschied:
gerade Schnitte <-> Stanzform - weiß nicht, ob das hier eine Rolle spielt)

> 120 Ritterscheiben vs. 16 Pinguine
Standard-Chips versus speziell angefertigte Spielfiguren.
(Kostet der Chip z.B. 1 Cent*, der Pinguin 10-12 Cent - wie du vermutest -, so sind das 40-70 Cent Unterschied in der Produktion -> 2-3 Euro im VK - * ich weiß natürlich weder, was Queen für Holzchips, noch was Phalanx für die Pinguine zahlt.)

> Empf. VK 15 Euro vs. Empf. VK 20 Euro
Jo, Queen ist vom Material her anscheinend etwas preiswerter (ich hab das Material nicht zur Hand, kann es daher nicht detailliert vergleichen), aber ein Packeis mit Holzfiguren wäre auch bei Queen IMHO wohl etwas teurer als Raubritter. Vielleicht würden sie es gar nicht mit Holzfiguren machen.

Phalanx ist aber nicht so extrem teurer, dass da jetzt Welten zwischen liegen würden.

> Best Price 10 Euro (Messe) vs. Best Price 14 Euro (Online-Shop)
Das ist nicht gut vergleichbar. Im selben Onlineshop, in dem Packeis 14,00 kostet, kostet Raubritter 12,30.

> Großverlag vs. Kleinverlag
> Großauflage vs. Kleinauflage

Ich weiß nicht wie 'klein' Phalanx wirklich ist, aber Queen verkauft eben auch an Toys, hat über SdJ-Alhambra möglicherweise einige zusätzliche Vertriebsmöglichkeiten erschlossen - ist aber alles sehr spekulativ.

> > Eben. Ich glaube in diesem Fall, muss man als Verlag einfach
> > auf andere Käufer zurückgreifen. Du bist nicht Zielgruppe für
> > kommerzielle Spieleproduktion.
>
> Das mag durchaus sein. Ich warte dann, bis sich nicht
> genügend Zielgrüppler gefunden haben...

Jo, mach das, ich spiel in der Zwischenzeit ein wenig ...

Wenn du denn gerne 'packeis am Pol' spielen möchtest, wie du sagst, aber auf unbestimmte Zeit wartest, weil es vielleicht irgendwann mal 2 oder 3 Euro billiger wird, dann bist du ein echter [b]Sparfuchs[/b].

In der Brettspielwelt ist Packeis am Pol übrigens im Oktober 12941 mal gespielt worden. Das ist Rekord für ein neues Spiel im ersten Monat.

Günter

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Eric

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Eric » 2. Dezember 2005, 15:40

Günter Cornett schrieb:
>
> > Das mag durchaus sein. Ich warte dann, bis sich nicht
> > genügend Zielgrüppler gefunden haben...
>
> Jo, mach das, ich spiel in der Zwischenzeit ein wenig ...

Gute Idee, mache ich auch... hm, Samstag belegt mit Spielerunde und Sonntag belegt mit Spielerunde, ich plädiere für die Verlängerung der Wochenenden...

>
> In der Brettspielwelt ist Packeis am Pol übrigens im Oktober
> 12941 mal gespielt worden. Das ist Rekord für ein neues Spiel
> im ersten Monat.

Grats!

Das sagt natürlich
a) etwas über die Qualität des Spiels aus.

Ist auch
b) ein Nebeneffekt der kurzen Spielzeit, dass man gerne noch eins hinten dranhängt.

Aber
c) Gibt es im Moment für das Spiel 10 Punkte, trotz der kurzen Spielzeit, was viele Leute dort zum "Punktekloppen" veranlassen könnte. Dann wird ohne gross nachzudenken irgendwelche Züge gemacht, um das Spiel in möglichst kurzer Zeit zu beenden und die 10 Punkte für das Spiel zu kassieren, um sofort ein neues zu starten.

In ähnliche Kategorien dürfte Lost Cities "damals" vorgestossen sein, als es herauskam, wurde aber dann etwas schwächer, als LC vom Punktwert her abgestuft wurde, nachdem sie festgestellt hatten, dass einige LC-Spieler eine Partie in 2-3 Minuten durchspielten....

Aber ich glaube eher an a) und b), die c) Spieler sind zum Glück in der Minderheit, auch wenn sie die Quote stark hochtreiben können.

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Günter Cornett

Re: 'Packeis am Pol' - schon gespielt?

Beitragvon Günter Cornett » 3. Dezember 2005, 20:19

Eric schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> Das sagt natürlich
> a) etwas über die Qualität des Spiels aus.
>
> Ist auch
> b) ein Nebeneffekt der kurzen Spielzeit, dass man gerne noch
> eins hinten dranhängt.
>
> Aber
> c) Gibt es im Moment für das Spiel 10 Punkte, trotz der
> kurzen Spielzeit, was viele Leute dort zum "Punktekloppen"
> veranlassen könnte. Dann wird ohne gross nachzudenken
> irgendwelche Züge gemacht, um das Spiel in möglichst kurzer
> Zeit zu beenden und die 10 Punkte für das Spiel zu kassieren,
> um sofort ein neues zu starten.
>
> Aber ich glaube eher an a) und b), die c) Spieler sind zum
> Glück in der Minderheit, auch wenn sie die Quote stark
> hochtreiben können.

4162 Spieler - nie gab es für ein neues Spiel im ersten Monat
mehr Spieler als für Packeis

also bleibt
a) Qualität des Spieles
und natürlich auch möglich:
d) gestiegene Besucherzahlen der BSW ;-)

Günter


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